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Der Sinn des Lebens

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Ja, das ist die Frage, die ich hier ja auch schon gestellt hab - "richtige" Moral ??? Gott hätte besseres zu tun, joah. Und doch - liebe Gott - alles was ist - und deinen Nächsten wie dich selbst - kommt der richtigen Moral nahe. Wir können in Verbrechern nur einen verdunkelten Gottesfunken erkennen, sollten sie wenigstens achten, denn auch wir werden Leichen im Keller haben aus früheren Leben. Seien wir gelassen und ohne Vorurteile.

Peter
 
Wer definiert Moral bzw. die richtige "Moral"?
Warum sollte sich ein göttliches Wesen für so etwas unbedeutendes wie die Moral irgendwelcher affenähnlicher Tiere auf irgendeinem Planeten interessieren im Hinblick auf das unendliche Universum? Ich denke er hätte besseres zu tun.

Erscheint mir mehr als unlogisch.

Die Moral definiert unsere Vernunft. Und so unterschiedlich Menschen auch sein mögen, kommt bei einem vernunftorientierten Bemühen um Moral meist ziemlich genau dasselbe heraus: dass man zB nicht stehlen soll etc. Selbst kleinere Kinder haben ein sehr feines Gespür für Gut und Böse. Der Gerechtigkeitssinn zB ist über alle Kulturen ähnlich ausgebildet.

Und zur zweiten Frage:
Welche wichtigere Aufgabe hätte den ein Gott als den Menschen? Soll er sich vielleicht lieber mit Steinen oder dem Wetter beschäftigen? Das Bedeutenste ist der Mensch! Hier schlägt sein Herz. Es geht um Wesen, die sich bemühen. Das hat Wert! Und alleine hier würde sich ein (gelegentliches) Eingreifen lohnen. An den Naturgesetzen selbst braucht Gott nicht mehr rumzufummeln.
 
Klar, "Gott" ( welcher eigentlich? ) kümmert sich um den Menschen......
Er hat seit 2000 Jahren nicht mal gelegentlich eingegriffen. Vielleicht tut er das ja auf den Milliarden anderer bewohnten Planeten? Wo er doch die Gedanken aller Lebewesen kennt? In Echtzeit.
 
Klar, "Gott" ( welcher eigentlich? ) kümmert sich um den Menschen......
Er hat seit 2000 Jahren nicht mal gelegentlich eingegriffen. Vielleicht tut er das ja auf den Milliarden anderer bewohnten Planeten? Wo er doch die Gedanken aller Lebewesen kennt? In Echtzeit.

Ist doch komisch: auf der einen Seite lehnen Atheisten den jüngsten Tag (vollendete Harmonie, Glück etc.) ab, kritisieren aber auf der anderen Seite, dass Gott diesen Zustand nicht längst herbeigeführt hat.

Nur nebenbei: das Konzept des jünsten Tages lehne ich auch ab. Aber aus ähnlichen Gründen wie ich auch ein billiges von Gott gegebenes Glück im Hier und Jetzt ablehne. Das Leid des Lebens dürfte auch einen Sinn haben, den es zu integrieren und nicht nur zu beklagen gilt.
 
Was soll das mit einem "jüngsren Tag" zu tun haben., ( der ist übrigens auch vorbei, denn er sollte ja zu Jesus Lebzeiten - und seither in regelmäßigen Abständen immer mal wieder kommen ) Wahrscheinlich denkst Du mehr an eine Art laufende Gerichtsverhandlung oder so...jeder der stirbt, kriegt, pardon, dessen "Seele" kriegt eine Strafe oder eine Belobigung. Neue Waschmaschine geht ja nicht mehr, denn was sollte eine "Seele" waschen?.)
Nein, ich bin gegen das Erfinden eines "Gottes" ( es könnte einen geben ) dem man dann - mangels Ideen - einfach mal menschliche Eigenschaften anhängt. Das ist doch kindisch. "Vollendete Harmonie, Glück" das sag mal einem Todkranken, der vor dem Tod steht. Die ganzen Gläubigen müßten ja vor Freude juchzen, wenn´s ans Ende geht.
Und die behandelten Ärzte mit. ( "Nimm uns mit - wir wollen auch in die vollendete Harmonie" ) Übrigens bist Du damit jedem Selbstmordattentäter auf der Spur. Die glauben das nämlich auch.
 
Klar, "Gott" ( welcher eigentlich? ) kümmert sich um den Menschen......
Er hat seit 2000 Jahren nicht mal gelegentlich eingegriffen. Vielleicht tut er das ja auf den Milliarden anderer bewohnten Planeten? Wo er doch die Gedanken aller Lebewesen kennt? In Echtzeit.


Du scheinst ja sehr sicher zu sein, daß Gott bisher nicht aktiv wurde und eingegriffen hat. Was macht Dich da so sicher?
 
Meine Kirche natürlich. Die untersucht wissenschaftlich alle auftretenden Fälle, die "man sich nicht so einfach erklären kann". 95% deckt sie normalerweise sehr schnell als Betrügereien auf, beim Rest dauert es etwas länger - und es bleiben ein oder zwei Fälle, die man sich nicht erklären kann. ( und die man deswegen aber auch nicht gleich einem "Gott" zuschreibt )
Jetzt kommt natürlich ein Aspekt hinzu, auf den Du sicherlich anspielst.
Zum Beispiel glauben viele Amerikaner das der Hurrican Katrina damals von Gott geschickt wurde, weil sich zu der Zeit eine bekannte Lesbe in der Stadt aufhielt. Das ist kein Witz!
Und auch der Tsunami wird von vielen Leuten Gott zugeschrieben, weil er einfach die vielen Kinderf.... im Land satt hatte. Das könnte man also mit Noahs Sindflut und auch mit der Zerstörung von S. und G. vergleichen.
An solche Dinge glauben Menschen!
 
MikeNull, Zu welcher Kirche gehörst Du? Ich las von Dir, dass Du mit Stolz Atheist bist.
Also was jetzt????



Es ist richtig, dass etliche Menschen von Wundern (z.B. von Wunderheilern) sprechen, die sich bei genauer Betrachtung als Betrug darstellen. Auch ich frage mich oft, was Menschen so sicher macht, dass z.B. ein Tsunami von Gott geschickt wurde? Ich bin sehr vorsichtig, Gott dieses oder jenes Ereignis zuzuschreiben. Und dann auch noch den Grund genau zu kennen, warum Gott den Tsunami schickte, macht mich sehr sehr skeptisch. Jedoch sind Erklärungen immer nur eine Auswahl möglicher Antworten. Beispiel: Mikenull verliert auf dem Weg zur Disko sein Portemonnaie und „im Glauben, er hätte das Portemonnaie dabei, geht er in die Disko und bemerkt das Fehlen erst beim Bezahlen. Jetzt
ist seine Behauptung „gestohlen“ für alle der Wirklichkeit sehr nahe, denn in dieser Disko wird oft gestohlen. Das Gegenteil ist nicht beweisbar. Die Statistik spricht für seine Erklärung. Und doch ist seine Erklärung falsch. Einige Tage später wird er von der Polizei angerufen, man hätte sein Portemonnaie gefunden. Allerdings sei es leer. Jetzt behauptet Mikenull, der Dieb, der ihm das Portemonnaie aus der Tasche gezogen hat, hätte das Geld entnommen und anschließend das Portemonnaie weggeworfen. Klingt logisch und plausibel, ist aber falsch. Und so denke ich, gibt es Eingreifen Gottes, was durchaus mit anderen Ursachen erklärt werden kann. Diese "andere Ursachen" als Erklärungen sind aber falsch, wenn Gott tatsächlich eingegriffen hat. Gott muß sein Eingreifen nicht zur Schau stellen, für andere nachvollziehbar machen oder gar „anmelden“.









 
Elephant schrieb:
Welche wichtigere Aufgabe hätte den ein Gott als den Menschen? Soll er sich vielleicht lieber mit Steinen oder dem Wetter beschäftigen? Das Bedeutenste ist der Mensch! Hier schlägt sein Herz. Es geht um Wesen, die sich bemühen. Das hat Wert! Und alleine hier würde sich ein (gelegentliches) Eingreifen lohnen. An den Naturgesetzen selbst braucht Gott nicht mehr rumzufummeln.

Meine Antwort: Dem stimme ich zu. Jedoch bin ich der Meinung, dass Gott auch in das Leben eines Volkes (Israel) oder in das Leben einzelner Menschen eingriff oder eingreift. Daß dieses Eingreifen von Außenstehenden „als Sein Eingreifen“ nicht bemerkt – oder lediglich ignoriert und abgestritten wird, ist eine andere Sache, ändert aber nichts an den Tatsachen.

 
Was soll das mit einem "jüngsren Tag" zu tun haben., ( der ist übrigens auch vorbei, denn er sollte ja zu Jesus Lebzeiten - und seither in regelmäßigen Abständen immer mal wieder kommen ) Wahrscheinlich denkst Du mehr an eine Art laufende Gerichtsverhandlung oder so...jeder der stirbt, kriegt, pardon, dessen "Seele" kriegt eine Strafe oder eine Belobigung. Neue Waschmaschine geht ja nicht mehr, denn was sollte eine "Seele" waschen?.)
Nein, ich bin gegen das Erfinden eines "Gottes" ( es könnte einen geben ) dem man dann - mangels Ideen - einfach mal menschliche Eigenschaften anhängt. Das ist doch kindisch. "Vollendete Harmonie, Glück" das sag mal einem Todkranken, der vor dem Tod steht. Die ganzen Gläubigen müßten ja vor Freude juchzen, wenn´s ans Ende geht.
Und die behandelten Ärzte mit. ( "Nimm uns mit - wir wollen auch in die vollendete Harmonie" ) Übrigens bist Du damit jedem Selbstmordattentäter auf der Spur. Die glauben das nämlich auch.

Ich wiederhole mich: das christliche Konzept des "jüngsten Tags" befürworte ich nicht.

Statt mit einem punktuellen in seinen Wirkungen unumkehrbaren Zeitpunkt zu rechnen, halte ich es für plausibler, wenn man mit dem ewigen unabgeschlossenen Eingreifen einer obersten Instanz rechnen muss.
 
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