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Der Sinn des Lebens

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Ich sehe hier drei Gruppen: Die Einen versuchen ihrem Leben selbst einen Sinn zu geben, greifen z.B. zu chinesischer Religion. Die zweite Gruppe kommt anscheinend ohne Sinn im Leben, Sinn des Lebens aus. Die dritte Gruppe, zu der ich mich zähle, fragt denjenigen, der das Leben schuf. Ich halte es da mit Albert Einstein.
 
Ich sehe hier drei Gruppen: Die Einen versuchen ihrem Leben selbst einen Sinn zu geben, greifen z.B. zu chinesischer Religion. Die zweite Gruppe kommt anscheinend ohne Sinn im Leben, Sinn des Lebens aus. Die dritte Gruppe, zu der ich mich zähle, fragt denjenigen, der das Leben schuf. Ich halte es da mit Albert Einstein.

Sehr guter Ansatz. Je mehr ich darüber nachdenke desto komplexer erscheint es mir. Ich denke die Antwort auf die Frage nach dem Sinn des Lebens ist...

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...nein kleiner Spaß, ist abhängig vom persönlichen Verstehen des Wortes "Sinn" und des persönlichen Bezuges zum Wort "Leben". Darüber hinaus kann man viele passende Antworten frei wählen wie: Liebe, Freude, Bewunderung, ...
 
Der Sinn des Lebens ist es Erfahrungen zu machen. Je weniger neue Erfahrungen man sich "gönnt" desto "ärmer" fühlt sich die Seele

Genauso seh ich das auch. Und ich sag noch eins dazu. Zeit ????? Planetenumläufe um unsre Sonne, unser Zentralgestirn? ist menschlich gedacht.

Zeit dürfte in Wirklichkeit grad darin gemessen werden, im Erfahrungs- bzw. Evolutionsfortschritt. Und ja, je weniger Erfahrungen man sich gönnt, je hedonismischer man ist, weil Erfahrungen ja auch in die Hose gehen könnten, um so ärmer fühlt sich die Seele. Das stimmt genau.

Peter
 
Zeit ????? Planetenumläufe um unsre Sonne, unser Zentralgestirn? ist menschlich gedacht.

Zeit dürfte in Wirklichkeit grad darin gemessen werden, im Erfahrungs- bzw. Evolutionsfortschritt. Und ja, je weniger Erfahrungen man sich gönnt, je hedonismischer man ist, weil Erfahrungen ja auch in die Hose gehen könnten, um so ärmer fühlt sich die Seele. Das stimmt genau.

Peter

Naja, Zeit ist nicht nur wie oft die Erde um die Sonne dreht. Zeit ist mehr als das, Zeit ist präsent, ein Gesetz das wir auferlegt haben. Die 4. Dimension. Alles was wir anfassen können ist 3-dimensional, nur die 4. Dimension ist da. Es bedarf keines "Erfahrungsreichtums" von anfassen, hören, schmecken, sehen. Zeit ist und bleibt Bestandteil des Lebens und dessen Sinns, da es allgegenwärtig ist, frei von Wert und nur bewertet durch das denkende Wesen. Nicht nur der Mensch weiß wann Tag und wann Nacht ist.
Pflanzen sind an den Wechsel von Tag und Nacht angewiesen, Tiere, und auch der Mensch.

Man kann Zeit auch nur menschlich sehen, da wir an unsere Mächte begrenzt sind. Wir verstehen den Wert von Zeit den wir nachvollziehen können, 60 Sekunden sind eine Minute, was wir aber mit Milliarden Jahren anfangen sollen, die gerade und im selben Moment geschehen, das können wir nur spekulieren, aber nicht greifen, da es sich außerhalb unserer Seinsspanne befindet. Zum Beispiel, wenn man das Gefühl hat "die Seele ist ausgelastet", kein Wässerchen kann uns trüben und wir haben vielleicht sogar Spaß, haben wir das Gefühl unendlich zu sein. Zeit ist nurnoch präsent in seiner Masse, nicht aber in seiner Beständigkeit. Die Endbarkeit des Seins ist vielleicht irgendwo in den Überlebensmechanismen des Kopfes, nicht aber Bestandteil des jetzigen Seins.
Zeit trägt also viel dazu bei wie und warum wir die Welt sehen, somit Bestandteil unserer "Lebenssinnforschung".

Aber ja, es trägt zur Evolution bei, aber da komme ich wieder zu meinem Standpunkt, für welchen Zweck? Und somit komme ich auch zu meinem nächsten Punkt, zur eigenen Zweckmäßigkeit. Ich meine, sein oder nicht sein, das ist hier die Frage. 😀

Rein spekulativ kann man das jetzt auch so ausdrücken: Man kann jeden Moment nichtmehr sein, die Existenz ist vorbei, im letzten Moment fragt man sich "Habe ich gelebt? Hat mein Leben einen Sinn gehabt?" und ich denke es ist an der Sache Akzeptanz schon in seiner Lebzeit zu erkennen und lernen, somit hat auch der Kaffee am Morgen in der eigenen Zeitlaufbahn einen Sinn.

Alles hat seinen Sinn für die eigene Beständigkeit (Zeit haha), solange man der Beständigkeit den Sinn werten möchte. Frei davon kann niemand sein.

Erfahrung und Evolution ist ebenfalls präsent, nur wie sich diese äußert und wieviel Bedeutung man jedem Moment, jedem Atemzug, jeder Sekunde, jede Bewegung gibt, das liegt an einem Selbst. Man ist in ständigem Verfall und Wiederaufbau des Körpers, Neuspeicherung und Löschung des Hirns, Hin und her des Gefühls, niemals ist man gleich und immer der selbe Mensch.
 
Aus meiner Sicht nicht. Aber er zeigt sehr gut die Sichtweise von theistischer dualistischer Religion (bis auf wenige Ausnahmen) und von der Suche nach Sinn auf.

Es ist der Glaube, daß dies hier nicht das eigentliche, wirkliche ist, sondern nur eine Durchgangsstation zum eigentlichen (Eigentlich egal ob man das dann als Gott, Paradies oder Glück sieht, ob man das in einem fiktiven später in diesem Leben oder nach dem Tod sieht - obwohl der Glaube, das es ein seiendes Wesen gibt, das das Sein geschaffen hat, IMHO einfach zu abstrus ist. Aber der Glaube an ein Ich ist ja auch sehr seltsam).

Wer weiß das schon, aber was ist eigentlich Wirklichkeit? Realität? Sieht unsere Welt wirklich aus wie wir sie "sehen"? Unser Gehirn interpretiert lediglich was die Augen weitergeben, unser Gehirn hockt in einem absolut abgeschotteten schwarzen "Raum" den wir Schädel nennen. Reimt sich über Jahrmillionen der Evolution die Welt zusammen wie wir sie jetzt aktuell wahrnehmen und dennoch fehlen zu viele Eindrücke, wir können zB. Wärme nicht sehen, sondern nur fühlen, Röntgenstrahlen sind auch unsichtbar und doch können sie unseren Körper durchdringen ohne, dass wir sie überhaupt wahrnehmen.

Wir sind von endlosen Mengen an Funkwellen umgeben, können diese aber nicht einmal in irgendeiner Art warhnehmen. Radioaktivität merken wir auch erst, wenn es zu spät ist, am Haarausfall, Übelkeit und dem Tod...

Ich finde es gewagt, den Menschen(bzw. die Art wie er die Welt wahrnimmt) als perfekt hinzustellen, es gibt vieles, das wir einfach nicht wahrnehmen können, vieles können wir mittlerweile messen, aber "alles" sicher nicht. Wir können nicht einmal unsere Welt voll wahrnehmen, wie will man da die Gewissheit haben, dass es nicht Dinge wie "Seelen" gibt in unserem Universum?

So wie ein Computer nur mit einem Programm funktioniert, funktioniert der Mensch nur mit einer Seele, ich denke soweit kann jeder Mensch zustimmen. -Auch wenn jeder unter "Seele" etwas anderes verstehen wird, das ist aber nicht mein Problem 🙂
 
a-f und Sternhagel, Ihr habt wichtige Aspekte aufgezeigt, wie ich finde. Einerseits gibt es Dimensionen, die wir nur ahnen, aber deren Umfang wir nicht messen können, wie die Zeit. Wenn es Gott gibt, der unendlich lebt, ewig sozusagen, dann sind die bis zu 120 Lebensjahre (im Extremfall) eines Menschen unglaublich minimal. Und auch ein wichtiger Aspekt ist der, dass wir vieles nicht bemerken können, weil wir nur das sehen, was unsere Augen erfassen können und weil unsere Ohren nicht empfindlich genug sind, um wirklich alles zu hören etc. Es kommt mir so vor, als ob wir Menschen in einem speziellen Raum "gefangen" sind, in welchem uns nur die begrenzten Möglichkeiten zur Verfügung stehen, wie eben unsere Sinne und eben die kurze Zeit. Und jemand beobachtet uns, was wir damit anfangen. Wie gehen wir mit Zeit und unseren Sinnen um? Wofür setzen wir sie ein? Dazu gibt es noch eine Anleitung (nach meinem Verständnis die Bibel), die aber so geschrieben ist, dass sie in jedem Jahrhundert und von jeder Kultur verstanden werden kann. Diese Anleitung hat weder die Aufgabe wissenschaftlich zu sein oder Beweise für oder gegen etwas zu liefern, auch wenn das teilweise der Fall ist. Die Anleitung ist eben nur eine Anleitung, aber eine wichtige Anleitung für den Sinn des Lebens.
Es gibt kein Haus (in Deutschland zumindest), welches ohne Planung von Statik und Aussen- sowie Innenbau gebaut wird. Ein Architekt verschickt Teilpläne an die Beauftragten Handwerker (Maurer, Elektriker, Fensterbauer, Dachdecker, Bodenleger etc). Wenn die Handwerker nicht in die Anleitung schauen - werden sie ein Haus nach ihren Vorstellungen bauen. Aber sie dürfen sich nicht wundern, wenn dieses Haus dann dem Bauherrn und dem Architekten nicht gefallen, fehlerhaft ist. Es stellt sich die Frage: Warum schauen die Handwerker nicht in die Anleitung, Pläne? Und wenn es Handwerker gibt, die die Pläne lesen, warum glauben sie nicht , dass "so" der Bau erfolgen soll?
Was soll bei der Eigenmächtigkeit herauskommen? Wer von uns - wenn er ein Haus bauen will - wird Handwerker beauftragen wollen, die Pläne nicht lesen oder deren Hinweise ignorieren? Der Maurer gibt seinem Tun einen Sinn, ebenso der Elektriker etc. Und alle die so handeln, verfehlen den Sinn, den der Bauherr bei Beauftragung verfolgte.
Wer lesen kann, sollte lesen. Und wer Fragen hat, sollte fragen. Alles andere erscheint mir unvernünftig.
Die Frage nach dem Sinn des Lebens kann jeder nach eigenem Geschmack beantworten, so wie die Handwerker in obigem Beispiel. Aber der eigentliche Sinn (des Bauwerkes / des Lebens) wird so verfehlt.
 
Aber ja, es trägt zur Evolution bei, aber da komme ich wieder zu meinem Standpunkt, für welchen Zweck? Und somit komme ich auch zu meinem nächsten Punkt, zur eigenen Zweckmäßigkeit. Ich meine, sein oder nicht sein, das ist hier die Frage. 😀

Rein spekulativ kann man das jetzt auch so ausdrücken: Man kann jeden Moment nichtmehr sein, die Existenz ist vorbei, im letzten Moment fragt man sich "Habe ich gelebt? Hat mein Leben einen Sinn gehabt?" und ich denke es ist an der Sache Akzeptanz schon in seiner Lebzeit zu erkennen und lernen, somit hat auch der Kaffee am Morgen in der eigenen Zeitlaufbahn einen Sinn.

Alles hat seinen Sinn für die eigene Beständigkeit (Zeit haha), solange man der Beständigkeit den Sinn werten möchte. Frei davon kann niemand sein.

Erfahrung und Evolution ist ebenfalls präsent, nur wie sich diese äußert und wieviel Bedeutung man jedem Moment, jedem Atemzug, jeder Sekunde, jede Bewegung gibt, das liegt an einem Selbst. Man ist in ständigem Verfall und Wiederaufbau des Körpers, Neuspeicherung und Löschung des Hirns, Hin und her des Gefühls, niemals ist man gleich und immer der selbe Mensch.

Du konzentrierst dich auf das Selbst, was ja auch nicht grundsätzlich falsch ist. Denn wir müssen lernen aus meiner Sicht. Ich sehe "Gott" ja auch nicht als Person, sondern als Alles Was Ist. Und uns, jeden Einzelnen, als Teil dieses Kollektivs.

Mein Fazit: Der Sinn des Lebens ist, dass wir Alle lernen. Vielleicht sogar die Inkarnationen in der Materie überflüssig machen werden - ohne dann in Degeneration zu verfallen.

Peter
 
Und auch ein wichtiger Aspekt ist der, dass wir vieles nicht bemerken können, weil wir nur das sehen, was unsere Augen erfassen können und weil unsere Ohren nicht empfindlich genug sind, um wirklich alles zu hören etc. Es kommt mir so vor, als ob wir Menschen in einem speziellen Raum "gefangen" sind, in welchem uns nur die begrenzten Möglichkeiten zur Verfügung stehen, wie eben unsere Sinne und eben die kurze Zeit. Und jemand beobachtet uns, was wir damit anfangen.

Das ist ja schon so ein philosophischer Aspekt.
Wie sehen wir die Welt und wie ist sie wirklich?
Ein Baby sieht die Welt zum Beispiel "auf dem Kopf", weil die Augen noch nicht angepasst sind und das Bild in unserem Kopf drehen kann. Das Hirn hat noch nicht gelernt.
En paar Tiere sehen Ultraviolett, andere hören Töne, die für uns zu tief oder hoch sind. (Hierzu gibt es aber ein paar Experimente, ob sie uns dennoch beeinflussen. Ziemlich interessant.)
Auch kann man sich die immer wiederkehrende Frage stellen "Ist mein grün auch dein grün?"

Aber ja, unsere Wahrnehmung und Auffassungsmöglichkeit ist unheimlich begrenzt.
Was das sichtbare Licht angeht können wir vielleicht nur selbstgeschätzte 5% sehen von dem messbaren Spektrum, dennoch können wir auf das uns nicht sichtbare Licht reagieren. (Hierbei fällt mir etwas ein, ich weiß nicht von wem es stammt. Dunkelheit ist nicht die Anwesenheit von Dunkelheit, sondern die Abwesenheit von Licht. Das ist wie bei Wärme, es kann nicht kalt sein, es gibt nur eine Abwesenheit von Wärme. Dazu gibt es einige Diskussionstheorien, dass Hass kein Hass ist, sondern nur die Abwesenheit von Liebe. Ziemlich idealistisch, aber doch irgendwie nett darüber nachzudenken.)

Selbst Töne die wir nicht hören resonieren in uns. Energien die wir messen, aber nicht eigennützig hören können, affektieren unsere eigene Energie. Das wir zum Beispiel auch bei Fettabbau genutzt, dass bestimmte Wellenlängen den Fettabbau unterstützen sollen.

Unsere Welt ist beschränkt, aber das wissen wir und die Medizin, Theologie, Wissenschaft, Religion, etc pp machen sich dennoch einen Nutzen davon und das finde ich unglaublich cool. Dass wir als so als etwas so kleines das Große für uns zu Nutzen machen können.

Wir Menschen sind zwar gefangen in diesem Raum von Spektren, aber das Wissen des Raums gibt die Möglichkeit des Nutzens, denn so ist der Mensch auch, einen Nutzen finden in dem was man weiß. Und das fast es doch gut wieder auf, den Sinn des Lebens, des Menschen.

Und dieser Wissensnutzen ist beständig, über viele Jahre. Selbst die Ägypter wussten höhere Dinge für sich zu nutzen zu machen. Wenn man bedenkt, dass die vor tausenden von Jahren schon erfolgreiche Hirnoperationen durchgeführt haben, das ist beeindruckend. Aber diese hatten ein anderes Verständnis dafür, für viele Dinge, weshalb es für uns fast schwer greifbar ist diese nachzuvollziehen. (Zum Beispiel ist es für uns heute fast unmöglich in der selben Zeit die, die Ägypter damals benötigten um eine Pyramide zu bauen, zu bauen. Wir haben auch kaum eine Ahnung wie die das geschafft haben, deswegen gibt es viele Theorien, dass vielleicht höhere Mächte etwas damit beizutragen haben, Aliens wenn man so nennen mag, Götter, was weiß ich. Oder wie eine Pyramide tief im Meer an den Bermudainseln gelangt ist, die für das berüchtigte Bermudadreieck sorgen soll.)

Schon zu Steinzeiten war das so, aber dazu muss man zum Beispiel das Feuer groß stellen, das wir ja heute sehr klein sehen, da es nichts "besonderes" ist, aber diese Entdeckung steht auch außerhalb unseres Spektrums was wir Mensch sind. Dazu muss man aber mitnehmen, dass alles was der Mensch nicht ist außerhalb dieses Bewegungsspektrums steht und rein auf die Überlebensabläufe reduziert, essen, reproduzieren, Schutz finden. Wir sehen zum Beispiel das Internet, Ärzte, etc als etwas selbstverständliches und alltägliches an. Aber all das obliegt nicht in unserem "natürlichen" Bewegungsspektrum, wenn man das so sehen mag. Ich kann das Wlan nicht sehen, dass gerade durch das Zimmer läuft, aber dennoch hab ich eine Verbindung, kann hier etwas schreiben und ihr könnt es lesen. Ich kann mir dieses "unsichtbare Wlan" zu nutzen machen. Aber ich hab keine Ahnung wie Wlan funktioniert, ansonsten hätte ich wohl davon erzählt wie jemand eine bestimmte Wellenlänge entdeckt hat und für dieses Wlan davon Gebrauch gemacht hat.

(Ich bin wohl grade in diesem Post oft abgeschweift, sorry, aber ich wollte da einfach ein paar Denkanstöße aufbringen.)
 
Ich hatte wenig Zeit und habe wenig Kraft, aber möchte mich für die aus meiner Sicht sehr sinnhaften und sinnvollen Beiträge bedanken.

Ich denke, Nordrheiner hatte die "drei Dimensionen des Sinns" aufgeworfen. Konnte ich verstehen, finde ich gut, wichtig, richtig und gut. Aus meiner Sicht hat der Mensch oft eine sehr eindimensionale Sicht auf die Dinge - eine egoistische und materielle bzw. materialistische, sozusagen. Mit "Materie" schafft man eine ziemlich lange Strecke, was auch erklärt, warum Menschen dem Reichtum und dem Geld so verhaftet sind - es bedient den Überlebensinstinkt, also im Grunde den Schutz vor Hunger, Unwetter, etc. Kann man hier aber schon von einem Sinn sprechen? Das nackte Überleben mittels Nahrung und Obdach = Sinn? Ich will das keinesfalls ausschließen.

Jedoch hat Materie, bspw. ein Stein oder ein iPhone keinen Sinn. Es ist einfach nur Materie. Sinn ist niemals materiell. Oder?
 
Ich hatte wenig Zeit und habe wenig Kraft, aber möchte mich für die aus meiner Sicht sehr sinnhaften und sinnvollen Beiträge bedanken.

Ich denke, Nordrheiner hatte die "drei Dimensionen des Sinns" aufgeworfen. Konnte ich verstehen, finde ich gut, wichtig, richtig und gut. Aus meiner Sicht hat der Mensch oft eine sehr eindimensionale Sicht auf die Dinge - eine egoistische und materielle bzw. materialistische, sozusagen. Mit "Materie" schafft man eine ziemlich lange Strecke, was auch erklärt, warum Menschen dem Reichtum und dem Geld so verhaftet sind - es bedient den Überlebensinstinkt, also im Grunde den Schutz vor Hunger, Unwetter, etc. Kann man hier aber schon von einem Sinn sprechen? Das nackte Überleben mittels Nahrung und Obdach = Sinn? Ich will das keinesfalls ausschließen.

Jedoch hat Materie, bspw. ein Stein oder ein iPhone keinen Sinn. Es ist einfach nur Materie. Sinn ist niemals materiell. Oder?

Das warf ich auf. Naja, man muss bedenken... materiell, Materialismus, Materie, alle haben eine andere Bedeutung.
Wenn man sich die Frage stellt ob Materie einen Sinn hat, dann muss es nicht nur der Stein oder das Iphone sein, sondern der Mensch selbst. Auch er ist Materie. Ich bin Materie, eine Ansammlung von angeordneten Atomen, Bakterien, Organismen. Alles zusammen bin ich Mensch. Mache ich dann aber mehr Sinn als ein Stein? Er hat auch Materie, wir unterscheiden uns nur in ihrem Gehalt, Wert, Inhalt und Anordnung. Materie sind wir aber beide.

Das mit dem Geld etc, das muss man stark differenzieren. Dabei geht es nichtmehr um das Überleben, sondern um den Besitz, den Luxusstandard. Aber ein Standard wird immer oft mit einer Nicht-Überlebensfähigkeit gleichgesetzt, so scheint es. Heute hört man oft "Ohne mein Handy könnte ich nicht leben" "Ohne xy könnte ich nicht überleben.", auch wenn es nur so daher gesagt ist, viele können sich das Leben ohne diese materialistischen Dinge einfach kaum vorstellen. Ich muss mich sogar dazu einrechnen, hätte ich nicht meinen Laptop, Küche (auch wenn das etwas breitflächigeres ist, aber nur zur Standpunktunterstützung von Überleben gestellt) oder zumindest Bücher, ich wüsste nicht was ich mit mir anfangen sollte.

Ich denke, dass es eine moderne Auffassung wäre von Lebenssinn, der materielle Luxus.

Somit gesehen, materialistische Ansichtweisen können für einen der Sinn sein, aber nicht zwangsläufig die Sinnbestimmung, wenn man das so sagen möchte. Somit wir wieder auf einen vorhergegangen Punkt kommen. Der Sinn des Lebens ist subjektiv und nie konstant, weswegen es schwer ist eine Auffassung dafür klarzustellen.

Dennoch möchte ich noch etwas zu dieser dimensionalen Sicht sagen. Eindimensional sieht niemand die Welt, sie ist immer vierdimensional. Wie auch ein Quadrat drei Dimensionen hat, so bewegt sich auch die dimensionale Zeit in diesen drei Dimensionen. Unsere Materie ist an diese vier Dimensionen gebunden, unser Bewusstsein immer NUR an die vierte. Unser Bewusstsein, oder unsere Seele, wenn man daran glauben mag, hat, scheinbar, keinen Raum, somit kann man es nicht abmessen, abgrenzen, weswegen es auch so erscheint eine "eindimensionale" Auffassung zu haben. Unsere Gedanken kennen keinen Raum, nur Grenzen.

(Ich entschuldige mich abermals falls ich wieder etwas hin- und hergeschweift bin, hab grad etwas Wein getrunken. 😀)
 
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