Anand
Aktives Mitglied
Für mich hat Toni Packer den Unsinn der Suche nach dem Sinn mal schön auf den Punkt gebracht:
"Was ist der Sinn des Lebens?" ist keine sinnvolle Frage - obwohl diese Frage mich während der Kriegsjahre und Vorkriegsjahre in Hitlers Deutschland sehr beschäftigt hat. Ich sah, wie unsinnig und sinnlos die Menschen lebten, in andauernden Widerstreit, in Konflikten und Kämpfen. Sie verfolgten einander und töteten sich gegenseitig, und ich musste für mich die Frage nach dem Sinn des Lebens klären. Aber jener, der diese Frage stellt, fühlt sich getrennt vom Leben: "ich" und "mein Leben". Wegen dieser Trennung gibt es die quälende Frage. "Was ist der Sinn des Lebens?" Wenn kein Gefühl der Trennung da ist, dann ist da nur Leben. Niemand steht außerhalb seines Lebens und sorgt sich deswegen darüber, ob auf etwas anderes verwiesen wird. Alles ist, was es ist; es weist nicht auf irgend etwas anderes hin."
"Was ist der Sinn des Lebens?" ist keine sinnvolle Frage - obwohl diese Frage mich während der Kriegsjahre und Vorkriegsjahre in Hitlers Deutschland sehr beschäftigt hat. Ich sah, wie unsinnig und sinnlos die Menschen lebten, in andauernden Widerstreit, in Konflikten und Kämpfen. Sie verfolgten einander und töteten sich gegenseitig, und ich musste für mich die Frage nach dem Sinn des Lebens klären. Aber jener, der diese Frage stellt, fühlt sich getrennt vom Leben: "ich" und "mein Leben". Wegen dieser Trennung gibt es die quälende Frage. "Was ist der Sinn des Lebens?" Wenn kein Gefühl der Trennung da ist, dann ist da nur Leben. Niemand steht außerhalb seines Lebens und sorgt sich deswegen darüber, ob auf etwas anderes verwiesen wird. Alles ist, was es ist; es weist nicht auf irgend etwas anderes hin."