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Der Sinn des Lebens

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Für mich hat Toni Packer den Unsinn der Suche nach dem Sinn mal schön auf den Punkt gebracht:


"Was ist der Sinn des Lebens?" ist keine sinnvolle Frage - obwohl diese Frage mich während der Kriegsjahre und Vorkriegsjahre in Hitlers Deutschland sehr beschäftigt hat. Ich sah, wie unsinnig und sinnlos die Menschen lebten, in andauernden Widerstreit, in Konflikten und Kämpfen. Sie verfolgten einander und töteten sich gegenseitig, und ich musste für mich die Frage nach dem Sinn des Lebens klären. Aber jener, der diese Frage stellt, fühlt sich getrennt vom Leben: "ich" und "mein Leben". Wegen dieser Trennung gibt es die quälende Frage. "Was ist der Sinn des Lebens?" Wenn kein Gefühl der Trennung da ist, dann ist da nur Leben. Niemand steht außerhalb seines Lebens und sorgt sich deswegen darüber, ob auf etwas anderes verwiesen wird. Alles ist, was es ist; es weist nicht auf irgend etwas anderes hin."
 
Ich sehe es so, und bin mir sicher, mich zu wiederholen, aber wer soll bei dem Wust an Posts denn auch noch die Übersicht behalten, und darin graben was alles schon gepostet wurde ?

"Gott" mag in seinem Ursprung Urliebe, Urenergie und auch Urperson gewesen sein, und Schöpfer natürlich. Und musste sich teilen, um sich selbst zu erfahren. Das wissen doch auch wir Menschen, dass Andere uns spiegeln, wer wir sind. Wir, einer von uns alleine - wär ja nicht im Stande, sowas wie eine Moral zu entwickeln. "Und soll mein Denken zu etwas taugen, sich nicht nur im Kreise drehn, muss ich die Welt auch mit euren Augen, den Augen meiner Freunde sehn" singt der Liedermacher Hannes Wader - und hat er nicht Recht ?

Nun stellt euch vor, die Teilung, meinetwegen um in der christlichen Terminologie zu bleiben, erstma in Erzengel, und die dann weiter - hätte nicht das erhoffte Ergebnis gebracht. Konnte es das ? Nee. Wie sollte es denn im Geistigen Leid und Alter, Not, Einsamkeit, Krankheiten, all das geben?

Die Materie war aus meiner Sicht notwendig, um all das zu erfahren, vom Baum der Erkenntnis zu essen. Sollen die Kirchen doch sowas als Sünde darstellen, wir sind keine Schachfiguren von denen mehr, und springen vom Brett. Finden mit viel Erfahrung zurück, und "Gott" der nicht wie dargestellt die strafende Überperson ist. lernt durch uns. "Gott" seh ich als Kollektiv, und uns als Teile davon. Als Alles Was Ist halt.

LG an euch alle

Peter

Ich muss gestehen, dass es nicht zuletzt an mir liegt, dass ein paar meiner Fäden sehr "unübersichtlich" werden. Mea culpa.

Was einen Gott betrifft, so habe ich dazu keine großartige Meinung. Jedoch bin ich mir sicher, dass es eine "undefinierte Wirkkraft" gibt, nach der wir uns besser richten, wenn wir nicht zu körperlichen und geistigen Krüppeln werden wollen.
 
We shall see. Hauptsache, wir rennen keinen Religionen mehr nach, die "Gott" als strafende Person sehen, der uns mit einer Erbsünde behaftet erschaffen würde, ständige Neuschöpfungen, der seinen Sohn "geopfert" hätte, damit wir nicht alle im ewigen Unglück landen würden - wobei die Offenbarung des Johannes ja sogar sagt, es würden nur 144000 "errettet" werden. Das passt doch nicht mehr in die heutige Zeit.

Wenn wir nicht zu Krüppeln werden wollen, ist aus meiner Sicht Gelassenheit statt Angst vor einem solchen Gott angebracht. Und es geht alternativ in der Tat nicht nur auf die Psyche, sondern kann üblestenfalls psychosomatisch werden.

Peter
 
We shall see. Hauptsache, wir rennen keinen Religionen mehr nach, die "Gott" als strafende Person sehen, der uns mit einer Erbsünde behaftet erschaffen würde, ständige Neuschöpfungen, der seinen Sohn "geopfert" hätte, damit wir nicht alle im ewigen Unglück landen würden...

Wenn man Gott als den liebenden Schöpfer sieht, sehe ich weder Angst noch Unfreiheit. Angst verbreitet der Mensch. Christus sagte: Fürchtet Euch nicht! Jeder kann selbst lernen und entscheiden was er tut.

Grüße P
 
Krüppel oder nicht, das ist eine schwierige Frage.

Sind wir nicht alle bereits Krüppel?

In der Natur wirken Millionen Einflüsse und Gesetze... ...vieles ist reine Ansichtssache. Ich habe schon Dinge erlebt&gehört...
...mein Kumpel hat mir nicht geglaubt. Nun, was soll´s...
 
Es gibt die krassesten Sachen auf dieser Welt.

Wer einen lebenslangen Roman schreiben wollte, müsste diese nur zu Papier bzw. ins Internet bringen.
 
Meine krasseste Erfahrung war wohl, als ich gestorben bin. Zu jenem Moment sah ich die ganze Welt, jeden Menschen, alle Aktionen und wie es sich entwickeln würde.

Allerdings, ja, bin ich nicht gestorben und sehe die Dinge wie fast jeder andere auch.
 
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