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Das Schlechte in dieser Welt

  • Starter*in Starter*in Gödel
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Dann könntest du ja das ja tun oder nicht? Stehen ja nicht überall Computer rum. 🙂

Da, wo ich arbeite, aber schon. Und mein Arbeitgeber hält nicht viel davon, wenn ich die Computer meide...

Ich denke, wir driften jetzt eher in ein anderes Thema ab (warum hat man den Beruf, den man hat? Was tun, wenn man lieber was anderes machen würde?)...

Zuletzt ging es doch um Menschen, die einen Großteil ihrer Zeit freiwillig, aus Neigung oder aufgrund von Suchtverhalten in virtuellen Internet-Welten verbringen?
 
Das Schlechte in der Welt ist nicht zuletzt auch ein Kampf gegen sich selbst. Und das ist in jeder Weise wahr.

~~~

Beispiel: Wie viele gute Menschen werden hier schreiben? Wie viele schlechte Menschen werden hier nicht schreiben?
 
Zuletzt ging es doch um Menschen, die einen Großteil ihrer Zeit freiwillig, aus Neigung oder aufgrund von Suchtverhalten in virtuellen Internet-Welten verbringen?

In den 90er Jahren hieß es noch, es wäre ungesund und krankhaft, wenn man mehr als 3h am Tag vor dem Fernseher/Computer sitzt.

Heute ist das längst überholt. Und viele überschreiten dieses Maß regelmäßig.

Doch welchen Einfluss hat das auf uns? Das Gehirn verändert sich, und passt sich der Aufgabe an. Das ist normales Lernen. Doch gesellschaftlich gehen uns auch Fähigkeiten verloren. Studien zeigen, dass Kinder heutzutage zunehmend Schwierigkeiten haben sich zu artikulieren. Dieses "veränderte" Verhalten führt auch dazu, dass man im Schnitt weniger gut auf Konflikte reagieren kann. Autoagressivität und Isolation sind ein möglicher Ausweg.
Vor ein paar Jahren zog die russische Presse die Amerikaner durch den Kakao, da diese eine Studie veröffentlicht hatten, die zum Ergebnis hatte, dass mehr als die hälfte der us-amerikanischen Bevölkerung in Psychologischer Betreuung ist.

Doch wenn unter diesem Gedanken mehr und mehr Menschen mit Problemen um einen herum sind, verliert man auch als Wenignutzer Möglichkeiten. Sowas erkennt man schnell im Kleinen.

Wenn die Welt mangels Fähigkeiten auf einen persönlich aggressiv reagiert, muss man sich diesem Problem stellen, und man lernt anderes, als man hätte in einer "freieren" Welt lernen könne. Man geht anders mit Stress um.

Hinzu kommt, dass die Menschen immer individuellere Inhalte geboten bekommen. Da sie aber weniger oder nur oberflächlich darüber reden, gehen auch gemeinsame Interessen verloren. Die tendenzielle folge, ein höheres Risiko sich einsam zu fühlen, und damit ein potentielles Risiko früher zu versterben: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29081321
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25910392

https://kurier.at/wissen/risikofaktor-einsamkeit-acht-tipps-gegen-die-isolation/279.332.363

Ja, es gibt auch Gegentendenzen. Doch eine stärkere Diversifikation führt in Abhängigkeit von Bildung und den Möglichkeiten, die die Umgebung bietet zu beidem. Für deinen zu einem schlechten Leben und einem potentiell frühen Tot, und für die anderen, zu etwas, was einer komplexeren Betrachtung bedarf.

Ein Aspekt von vielen im Leben.
 
Autoagressivität und Isolation sind ein möglicher Ausweg.
Vor ein paar Jahren zog die russische Presse die Amerikaner durch den Kakao, da diese eine Studie veröffentlicht hatten, die zum Ergebnis hatte, dass mehr als die hälfte der us-amerikanischen Bevölkerung in Psychologischer Betreuung ist.

Ein Aspekt von vielen im Leben.

Das ist auch hervorragend.Am Anfang der Jahrtausend Wende sah es viel schlimmer aus da waren es 75 % der Bevölkerung.
 
Das ist auch hervorragend.Am Anfang der Jahrtausend Wende sah es viel schlimmer aus da waren es 75 % der Bevölkerung.

Sicher ist das auch immer so eine Sache, wer eine Studie durchführt (mit welcher Motivation), und wer sie finanziert.

Zudem gibt es in den USA an jeder Schule und in größeren Unternehmen mindestens einen Psychologen und eine solide Pharmalobby die u.a. von Psychopharmaka lebt. Doch wer will in so einem System leben, dass den Menschen primär als Konsumenten sieht (egal ob im klassischen Sinn oder im medientechnischen), und in dem man sich mühsam über die Risikofaktoren und Folgen von so vielem informieren muss, um selbst mündig zu sein?
 
, muss man sich diesem Problem stellen, und man lernt anderes, als man hätte in einer "freieren" Welt lernen könne.

Freiheit genießt den höchsten Schutz, zu viel ging verloren, zu viel Erde getränkt in Blut aus vergangenen Epochen von meist einfachen Menschen mit Wünschen und Träumen, eben an diese Freiheit....einer Zeit wo alle Menschen Frei und Bedingungslos Leben können.

Ein Thema was mir am Herzen liegt.

Ab und an begegne auch ich Menschen die klagen sie wären Sklaven all jener Sklavenhändler die heute sich laben am Hofe derer die die höchste Form des Respektes verdient *Justizia*. Doch weshalb befreien sie sich nicht? Weshalb erheben Sie nicht die Stimme des Volkes?

Ich sah einst Zeiten, Menschen als ich jung war, sie Rannten wild umher, Schrien, tanzten und lachten...sie versammelten sich auf plätzen versorgten einander...sie standen zueinander Hand in Hand......sie gingen egal wer ihnen in den Weg stand zu den Palästen der Oligarchen und stürmten sie, doch nun bin ich alt, die Bilder ändern sich, längst verschüttetes kommt erneut ans Tageslicht...altes für immer vergrabenes abscheuliches bedroht erneut die Freiheit.....die zarte Blume der Freiheit droht zu vertrocknen in der Zeit. 🙁

Freiheit ist nicht nur die Lebensweise des Menschen nein sie gilt überall im Universum. Nicht nur der Mensch strebt nach Bedingungsloser Freiheit. 🙂
 
Zuletzt bearbeitet:
Doch wer will in so einem System leben, dass den Menschen primär als Konsumenten sieht (egal ob im klassischen Sinn oder im medientechnischen), und in dem man sich mühsam über die Risikofaktoren und Folgen von so vielem informieren muss, um selbst mündig zu sein?

Der einzelne Mensch in einem solchen System ist Ineffizient. Er bekämpft nicht die Risikofaktoren sondern erschafft weitere.
 
Doch weshalb befreien sie sich nicht? Weshalb erheben Sie nicht die Stimme des Volkes?

Die Menschen sind gefangen in ihren Begierden. Das sollte man aber nicht mit Bedürfnissen gleichsetzen oder verwechseln.

Beim ständigen Anreiz von Belohnungen, und der Bedrohungen (egal ob real oder nicht) derer man sich nicht oder nur schlecht erwähren kann, fehlt der Blick fürs wesentliche.

Doch während unsere Meere versauern https://de.wikipedia.org/wiki/Versauerung_der_Meere und ganze Biologische Nischen vor dem Kollaps, ausgelöst durch Menschliches Handeln, stehen, fehlt der gemeinsame Gedanke an die Notwendigkeit.

Das große Bienesterben ist noch nicht vorbei. Nach den Milben kommen die Beutenkäfer.
Die Ursache ist hausgemacht. Monokulturen statt Biodiversität. Monopolisierte Profitgier statt soziale biodiverse Marktwirtschaft. Und so krankt die Menschheit weiter an fehlender Bildung, bis sie durch Nöte geeint, einen Moment der erkennenden Klarheit durchlebt, und mit Homogenisierung Vergessen kommt und alles von Neuem beginnt.
 
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