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Das Schlechte in dieser Welt

  • Starter*in Starter*in Gödel
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Bei den Maori, den Maya und den Osterinselbewohner gab es ja schon eben diesen Prozess der Zivilisation. Die Prärieindianer in Nordamerika haben mit ihren Bisons ja zumindest sehr gut haushalten können. Auch wenn sie 10.000 Jahre vorher vielleicht zum Verschwinden der Großfauna beigetragen haben... Die Urwaldindios und die Buschleute rotten ja auch nicht alles aus.

Nur weil sie das zahlenmäßig nicht hinkriegen. Ein paar Menschlein in einem riesengroßen Urwald, die richten weniger Schäden an als ein Schwarm Wanderameisen. Aber sobald das Verhältnis umgekehrt wird, eine wachsende Menschenmenge in einer begrenzten Fläche, wie sie etwa eine Insel oder aber ein fruchtbares Randgebiet an einer Wüste oder einem Eisfeld darstellt, dann geht das Ausrotten los.
"Nachhaltigkeit" ist ein Wort, das kein Naturvolk kennt, die jagen und essen einfach alles was sie kriegen können, so lange bis irgendwann eben nichts mehr übrig ist.
Der Ur-Bison Bison Antiquus wurde ja ausgerottet, nur der kleinere Steppenbison hat überlebt, weil der einfach viel weiter verbreitet war und die Prärieindianer vor Einführung des gezähmten Pferdes (durch die Europäer) keine Möglichkeit hatten, die wandernden Bisonherden über große Distanzen zu verfolgen. Wo aber die Natur selber prima Jagdmöglichkeiten zur Verfügung stellte, ließen sie sich nicht lange bitten.
Man kennt in USA Klippen, über die Indianer über Jahrtausende hinweg immer wieder ganze Tierherden jagten, hunderte von Tieren auf einmal, die Knochenschichten im Abgrund sind noch heute, nach Tausenden von Jahren Verwitterung, viele Meter dick. All diese getöteten Tiere konnten sie natürlich nicht verwerten, sie schnitten sich nur ein paar gute Teile heraus und ließen den Rest für Aasfresser einfach liegen. Und das lief so lange, bis es keine Tierherden mehr in der Umgebung gab, die man noch über die Klinge, sorry Klippe hätte springen lassen können.
"Nachhaltig" geht echt anders ....
 
Es gibt doch diesen weisen Indianerspruch: "Wenn ihr den letzten Baum gefällt, den letzten Fisch gefangen und der letzte Fluss vergiftet ist, dann werdet ihr sehen, dass man Geld nicht essen kann." (o.ä.)

Von irgendwoher werden die wohl gemerkt haben, dass sie ein wenig mehr mit der Natur hauswirtschaften müssen.

Ob die Menschheit wohl noch das Ruder herumreissen kann? Heute früh im Radio gehört, dass sich Trump lieber mit Nordkoreas Oberchef treffen will, anstatt an den G7-Gesprächen zum Klimawandel und dem Schutz der Meere teilzunehmen.
 
Es gibt doch diesen weisen Indianerspruch: "Wenn ihr den letzten Baum gefällt, den letzten Fisch gefangen und der letzte Fluss vergiftet ist, dann werdet ihr sehen, dass man Geld nicht essen kann." (o.ä.)


Das hat der Indianer (angeblich - meines Wissens kein gesichertes Zitat) auch erst fallen lassen, als er mit den Weißen in Berührung gekommen war und gemerkt hat, daß sogar die Büffel "endlich" sind, so wie die Weißen sie massenweise abknallten. Nur durch das Bewußtsein, daß eine Ressource nicht unendlich zur Verfügung steht oder von irgendwelchen Göttern ständig neu erschaffen wird (was meines Wissens auch von einigen primitiven Völkern geglaubt wurde), kann ein Konzept von Nachhaltigkeit erst entstehen. Im Fall unserer Zivilisation war der "Club of Rome" mit seinem "Grenzen des Wachstums" der Weckruf. (Plus ein paar Vorläufern wie Rachel Carson mit ihrem "Stummen Frühling".)
 
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