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Das Modell Familie am Ende?

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Ja aber es gab auch immer ein Davor. Und davor kamen die Leute ja scheinbar auch irgendwie ohne zurecht.
Genau das ist doch die Logik nach der hier "argumentiert" wird. Und das ist ziemlich albern.

Das sehe ich anders.
Mit Knochenbrüchen kamen die Leute noch nie zurecht. Allerdings benötigen sie heute zusätzlich einen Psychologen der ihnen die zurückgebliebenen Narben "schön redet".
 
Das sehe ich anders.
Mit Knochenbrüchen kamen die Leute noch nie zurecht. Allerdings benötigen sie heute zusätzlich einen Psychologen der ihnen die zurückgebliebenen Narben "schön redet".

Was für ein Unsinn. Sicherlich kamen sie damit zurecht bzw. wenn nicht hatten sie halt die Arschkarte. Aber hat Jemand gejammert? NEIN! So wie es sich gehört. 🙄

Wenn ihr sowas von euch gebt wirkt ihr zwangsläufig wie die ganzen Menschen, die früher die Existenz von Bakterien nicht wahr haben wollten und alles als Humbug und Schnickschnack bezeichnen, dass sie nicht verstehen.

Ziemlich albern.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn ihr sowas von euch gebt wirkt ihr zwangsläufig wie die ganzen Menschen, die früher die Existenz von Bakterien nicht wahr haben wollten und alles als Humbug und Schnickschnack bezeichnen, dass sie nicht verstehen.
Ziemlich albern.

Ziemlich albern stimmt anders.....

Wer heute ne Rotznase hat googelt sich die tollsten Diagnosen und rennt zum Doc.
Wer heute Knatsch mit seiner Frau hat, liest in tollen Foren und hat ein physisches Problem und rennt zum Seelendoc
Wer heute im Wald in nen Haufen Hundescheisse tritt rennt zum Waldbesitzer
Wer heute ein sehr aktives Kind hat, rennt zum Doc/Seelendoc
Usw.,usw.

Und das ist leider nicht albern sondern Realität.
 
Mir wird viel zu oft nach Hilfe geschrien statt erstmal selbst ernsthaft die Sachen anzugehen.

Spricht ein Mensch, der aufgrund irgendwelcher Gegebenheit glücklich in der Lage war seine Probleme zu bewältigen (oder in dem Glauben lebt, dies getan zu haben)... und erhebt sich damit über alle anderen Menschen, die das nicht auf dem Weg schaffen, den er selbst gegangen ist.

Was das allerdings mit Familie früher und heute zu tun haben soll, erschließt sich mir nicht.
Hier wird mir auch viel zu sehr vergessen, dass Familien früher meist notwendige Lebensgemeinschaften waren, die einen ganz anderen Anspruch hatten, als Familien heute - mit allen Vor- und Nachteilen, die sich daraus ergeben.
 
Spricht ein Mensch, der aufgrund irgendwelcher Gegebenheit glücklich in der Lage war seine Probleme zu bewältigen (oder in dem Glauben lebt, dies getan zu haben)... und erhebt sich damit über alle anderen Menschen, die das nicht auf dem Weg schaffen, den er selbst gegangen ist.

Lies doch bitte mal genau was Du zitiert hast. Ich habe nirgends geschrieben, dass man keine Hilfe suchen soll wenn man krank ist. Ich habe nur festgestellt, dass es sich manche Menschen nach meiner Meinung zu einfach machen.

Nicht mehr und nicht weniger.
 
Lies doch bitte mal genau was Du zitiert hast. Ich habe nirgends geschrieben, dass man keine Hilfe suchen soll wenn man krank ist. Ich habe nur festgestellt, dass es sich manche Menschen nach meiner Meinung zu einfach machen.

Nicht mehr und nicht weniger.

Muss man krank sein um sich Hilfe holen zu dürfen?
Ist es nicht eine gute Sache, wenn Menschen sich selbst und Lebenssituationen reflektieren und diese mit einem anderen Menschen, der darin geschult ist, angehen?
Ich finde das gut.
Besser als das sture "so ist es halt" von früher. Die Menschen gestehen ein, dass sie manche Punkte ohne Hilfe nicht lösen und gehen sie an. Was ist schlechtes daran?
Einfach macht man es sich damit sicherlich nicht. Arbeit an sich und seinem Leben ist eben das, was es sagt: Arbeit.
Für mich macht es sich viel eher derjenige einfach, der meint, sich nicht damit auseinandersetzen zu müssen (wie es früher eben üblich war).
 
Dass die Familie als Institution am Ende ist, glaube ich nicht. Ich sehe allerdings schon lange Tendenzen, die Familie klein zu reden. Fast die Hälfte aller Ehen wird wieder geschieden. Trennungen sind heute an der Tagesordnung.
Wer, wie ich, erlebt hat, wie man als jemand behandelt wird, der Ehe und Familie erhalten möchte, dem kommen schon Zweifel, ob man die Frage nicht positiv beantworten muss.
Ich sehe da schon einen Zeitgeist am Werk, der trennungswilligen Partnern die Entscheidung leichter macht, Partner Partner sein zu lassen und die Familie aufzugeben. Wir wissen, dass es überwiegend Frauen sind, die die Scheidung begehren.
In der Generation meiner Eltern waren Kinder oft ein Grund, sich nicht zu trennen. Ich habe auch die Knackpunkte in der Ehe meiner Eltern erlebt, und ich habe als Jugendlicher manches Mal den Atem angehalten, wie lange denn ihre Ehe noch halten würde und unsere Familie noch Familie bleiben würde.
Am Ende feierten meine Eltern dann doch ihre Goldene Hochzeit.
Da gab es ein Bewusstsein von dem, was sie sich gemeinsam aufgebaut und erarbeitet hatten. Vor allem aber fühlten sie sich für uns Kinder verantwortlich. Daran mangelt es heute nach meiner Beobachtung oft.
Eine Kultur des Wegwerfens hat auch die innigsten Beziehungen erfasst, zum Nachteil aller.

Burbacher
 
In der Generation meiner Eltern waren Kinder oft ein Grund, sich nicht zu trennen. Ich habe auch die Knackpunkte in der Ehe meiner Eltern erlebt, und ich habe als Jugendlicher manches Mal den Atem angehalten, wie lange denn ihre Ehe noch halten würde und unsere Familie noch Familie bleiben würde.
Am Ende feierten meine Eltern dann doch ihre Goldene Hochzeit.
Da gab es ein Bewusstsein von dem, was sie sich gemeinsam aufgebaut und erarbeitet hatten. Vor allem aber fühlten sie sich für uns Kinder verantwortlich. Daran mangelt es heute nach meiner Beobachtung oft.
Eine Kultur des Wegwerfens hat auch die innigsten Beziehungen erfasst, zum Nachteil aller.

Also ganz ehrlich dieses Zusammenbleiben bzw. Durchhalten der Kinder wegen oder weil man zusammen irgendwas aufgebaut hat, ist ein ziemlich schlechter Grund. Früher haben im Prinzip alle ihre goldene Hochzeit gefeiert sofern noch am Leben. Trennung war gar keine Option sofern nicht schwerste Misshandlungen stattgefunden haben. Wobei selbst das als Grund oft nicht reichte.
Aber die wenigsten alten Ehepaare die ich kenne wirken auf mich glücklich zusammen. Es ist mehr eine gegenseitige Gewöhnung oder Abhängigkeit oder einfach die Angst allein zu sein also mehr eine Zweckgemeinschaft als eine Liebesbeziehung.
Die meisten Leute selbst heut zutage gehen blauäugig in jede Beziehung zu Bedingungen die ihnen gefallen. Dann still und leise werden immer mehr Kompromisse eingegangen und dann nach ein paar Jahren wundern sich diese Leute wo die "Liebe" hin ist.
Kommt eben darauf an was einem in ein er Beziehung wichtig ist. Ein gesunder Egoismus, ehrliche Selbstrefelektion und realistische Erwartungen sind das was den meisten fehlt und nicht Durchhaltevermögen. 🙄

Aber vor allem wer sagt eigentlich, dass dieses von der Kirche erdachte Modell so toll ist? Weil es "schon immer" so war? Die anderen Ideen der Kirche bezüglich Beziehungen, Sex und Liebe sind ja auch mehr als fragwürdig bzw. gehen absolut gegen die menschliche Natur. Von wegen Prüfung und so.

Wieso sollte man seine eigenen Wünsche hinten anstellen? Man lebt nur ein Mal. (Nach jetzigem Kenntnisstand zumindest)😉
 
Ich bin der festen Überzeugung das Familie nur klappen kann,wenn man mit bedacht wählt,wer Vater des zukünftigen Nachwuchses werden soll bzw.die Mutter seiner Kinder.
Liebe alleine reicht oft nicht,das sie ein ganzes Menschenleben alles trägt,was da auf einen zukommt.
Loyalität ist das wichtigste Grundgerüst für eine funktionierende Familie..Liebe ja,aber eben nicht NUR.Das ist zuwenig.
Vielleicht nicht unbedingt Loyalität dem Partner gegenüber..irgendwann ist ja auch mal Schluss mit lustig,wenn er-sie dermaßen aus dem Ruder läuft aber wenigstens dem Kind gegenüber...und da gilt es für sich als Paar Lösungswege zu suchen,die beide glücklich machen und die Eltern-Kind Beziehung nicht tangiert.
Familie ist vielfältig..das muss nicht immer das klassische Vater-Mutter-Kind und Friede-Freude-Eierkuchenbild sein.
Aber mit der bedachten Wahl,mit wem ich mich jetzt vermehre fängt alles an.
 
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