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Das Modell Familie am Ende?

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.

Aber Jemandem, der Selbstverwirklichung von Frauen außerhalb der Ehe als Problem ansieht braucht man ja eh nix erzählen. Hoffnungslos.🙄

Moin,

nur mal so bemerkt. Meine Frau und ich sind seit über 40 Jahren glücklich verheitratet. Da gabs noch keine "Seelenklemptner" sondern wir haben unsere Probleme im Gespräch bearbeitet. "Seelenklemptner" ist vielleicht einfacher aber gemeinsames Bemühen und Liebe bringen sicher mehr, sind aber anspruchsvoller.

PS
Wir haben 3 Wunschkinder und meine Frau hat immer mit gearbeitet.
Nur mal so
 
Moin,

nur mal so bemerkt. Meine Frau und ich sind seit über 40 Jahren glücklich verheitratet. Da gabs noch keine "Seelenklemptner" sondern wir haben unsere Probleme im Gespräch bearbeitet. "Seelenklemptner" ist vielleicht einfacher aber gemeinsames Bemühen und Liebe bringen sicher mehr, sind aber anspruchsvoller.

Wenn du wirklich wüsstest wovon du da redest dann wüsstest du auch, dass ein "Seelenklmepner" lediglich Leuten dabei hilft bzw. ihnen beibringt miteinander offen und konstruktiv über ihre Probleme zu sprechen, die es selbst nicht schaffen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn du wirklich wüsstest wovon du da redest dann wüsstest du auch, dass ein "Seelenklmepner" lediglich Leuten dabei hilft bzw. ihnen beibringt miteinander offen und konstruktiv über ihre Probleme zu sprechen, die es selbst nicht schaffen.

Ich weiss sehr wohl wovon ich rede. Von uns und vielen Paaren, die sich selbst mit ihren Problemen beschäftigen, nach sinnvollen Lösungen suchen und dabei auch schmerzhafte Erfahrungen in Kauf nehmen.

Mir wird viel zu oft nach Hilfe geschrien statt erstmal selbst ernsthaft die Sachen anzugehen.
 
Hallo Foris,
das Modell Familie ist aus meiner Sicht ohne wirkliche Alternative. Familie ist die soziale Gruppe, in der aus meiner Sicht die besten Chancen geboten werden können, positives soziales Verhalten zu lernen. Das Lernen gilt dabei für alle Familienmitglieder.

Lernen

  • .. mit unterschiedlichen Größen von Begabungen umzugehen,
  • .. nicht auf Schwächere herabzusehen, sondern mit eigenen Gaben zu helfen
  • .. sich auch zurückzunehmen, wenn es dem Frieden dient
  • .. respektvoller Umgang
  • .. Liebe bis zum letzten Hemd
  • ..Fürsorge
  • ..Dankbarkeit
  • ..zuhören
  • ..diskutieren, ohne zu streiten
  • ..streiten, ohne den anderen zu verletzen
  • ..dem Anderen beim Lernen helfen
  • ..Geduld
  • ..Teilen, Großzügigkeit
  • ..Schwächen des Anderen akzeptieren, auch die eigenen
  • .. Verantwortung für sich tragen
  • ..Verantwortung für den Anderen übernehmen
  • ..Abwehren von Gefahren für sich, für den Anderen,
  • ..Abwehren von Gefahren, die den Zusammenhalt der Familie gefährden
  • ..Gemeinsamer Zusammenhalt stärkt den Einzelnen
  • ..Verständnis für verschiedene Lebenswege
  • ..Integration von Neuankömmlingen (z.B. Freunde oder Ehepartner der Kinder)
  • ..harmonischer Umgang verschiedener Generationen
  • ..Umgang mit dem Tod
  • ..Toleranz, Toleranzgrenzen
  • ..Hilfe in der Not
  • ..Erziehung von Kindern zu verantwortungsvollen Menschen, die respektvoll und tolerant mit anderen Menschen umgehen und Liebe weitergeben, die sie erhalten haben
  • ..Gehorsam gegenüber den Eltern

    In einer Familie kann alles Mögliche passieren. Sie besteht aus unvollkommenen Menschen. Die Menschen (Ehepartner) einer Familie sind schon unvollkommen, bevor sie zur Familie werden. Jedoch die Unvollkommenheit des Einzelnen kann meist zumindest teilweise durch die anderen Familienmitglieder kompensiert werden.
    Das alles kann man auch ohne Ehe und ohne Familie lernen. Jedoch wenn ich mir eine Lerngruppe aussuchen könnte, dann wäre die Familie immer die Nr. 1. Es mag sein, dass viele Familien zerbrechen, weil es z.B. nicht gelingt, den eigenen Egoismus in gesunden Grenzen zu halten. Das ist aber kein Grund, der gegen Familie spricht, sondern eher ein Gefahrenhinweis, dem der Einzelne seine Aufmerksamkeit widmen sollte, damit nicht die soziale Gruppe leidet, die ihm selbst Ausgangsbasis für ein selbstbewusstes, harmonisches Leben gibt. Ich denke, dass wir nicht hauptsächlich lernen müssen, ohne Familie zu leben, sondern lernen, die Familie zu fördern, zu schützen. Es wird für viele Menschen nicht möglich sein, in einer gesunden Familie groß zu werden. Auch das Heiraten ist für viele Menschen keine Option. Deswegen sind diese Menschen keine schlechten Menschen. Sie haben lediglich nicht die Lernhilfe, die durch eine Familie gegeben sein sollte.

    LG,
Nordrheiner
 
Ich weiss sehr wohl wovon ich rede. Von uns und vielen Paaren, die sich selbst mit ihren Problemen beschäftigen, nach sinnvollen Lösungen suchen und dabei auch schmerzhafte Erfahrungen in Kauf nehmen.

Mir wird viel zu oft nach Hilfe geschrien statt erstmal selbst ernsthaft die Sachen anzugehen.

Meine Güte was hat das denn mit dem zu tun was ich schrieb?
Nee du weißt offensichtlich nicht wovon du redest wenn du denkst zu einem "Seelenklempner" zu gehen wäre der einfache Weg für die Feigen und Bequemen. Da kannst du dich mit deinen befreundeten Paaren noch so lange unterhalten über Psychotherapien und wie diese funktionieren weißt du dadurch trotzdem nix.

Ihr könnt alle eure Probleme selber lösen und sprecht jedes noch so unbequeme Thema ganz offen an und findet konstruktive Lösungen. Schön für euch. Aber was machen die die das eben nicht können? Weil sie es vielleicht nie gelernt haben und nicht wissen wie es geht. Und glaub mir davon gibt es genug.

Ob du es glaubst oder nicht es existieren auch noch Menschen, die anders gestrickt sind als ihr und euer kleiner Kreis von befreundeten Paaren.😱
Und mit dem Finger auf sie zu zeigen und auf sie herabzusehen weil sie sich Hilfe suchen hilft jedenfalls Niemandem außer euren Egos.
 
Mir wird viel zu oft nach Hilfe geschrien statt erstmal selbst ernsthaft die Sachen anzugehen.

Ja. In den USA gilt man Heute als unnormal, wenn man nicht mindestens 1x pro Woche zu seinem Gehirnklempner dackelt.

Alleine die ganzen Diagnosen bei Kindern, die plötzlich alle unter einer psychosomatischen Störung leiden, finde ich seltsam. Passt aber zu heutigen Mentalität: "Andere müssen es richten"!
 
Ja. In den USA gilt man Heute als unnormal, wenn man nicht mindestens 1x pro Woche zu seinem Gehirnklempner dackelt.

Alleine die ganzen Diagnosen bei Kindern, die plötzlich alle unter einer psychosomatischen Störung leiden, finde ich seltsam. Passt aber zu heutigen Mentalität: "Andere müssen es richten"!

Ja und die ganzen Leute die mit Schmerzen, Infekten und gebrochenen Knochen zum Arzt rennen. "Andere sollen es richten"!
Früher haben die Leute damit noch 30 Stunden am Tag im Tiefschnee gearbeitet und in den nicht vorhandenen Pausen ein Haus gebaut und 8 Kinder gezeugt. Das war die beste Medizin! 🙄

Meine Güte ihr klingt wie ultra reaktionäre 100 Jährige.

Extrablatt Extrablatt Psychologie ist kein Voodoo!!!
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich sehe hier einen Konflikt zwischen Menschen, die ihre Probleme innerhalb der Familie lösen können und Menschen, die keine hilfreiche Familie haben/hatten. Es gibt auch Familien, die vor Problemen stehen, die sie nicht ohne Hilfe von Aussen lösen können. Pauschalurteile sind schnell ein Mittel zur Abwertung anderer Menschen. „Seelenklempner“ ist auch ein Begriff, der lustig gemeint sein kann – oder als Abwertung. Ich denke: Wer die Institution „Familie“ als hilfreich und gut erlebt hat, sollte dankbar dafür sein und dazu beitragen, dass von dem Guten andere Menschen eine Scheibe abbekommen.

Ich denke schon, dass viele psychischen Probleme keine wären, wenn der jeweils Betroffene in einer gesunden Familie aufgewachsen wäre. Weil es zu einer gesunden Familie keine wirkliche Alternative gibt, sollte es immer wieder Anregungen und Hilfestellungen geben, den für Familie richtigen Partner zu finden und die Familie zu schützen und zu fördern. Hilfestellung und Anregung zum Guten sind eines der Kennzeichen eines Menschen, der eine gesunde Familie erlebt oder erleben durfte. Abwertung eines anderen Menschen oder abwertend gemeinte Berufsbezeichnungen lassen eher auf ein Defizit schliessen.

LG, Nordrheiner

 
Orthopäden gab es meines Wissens nach, auch früher schon! 😛

Ja aber es gab auch immer ein Davor. Und davor kamen die Leute ja scheinbar auch irgendwie ohne zurecht.
Genau das ist doch die Logik nach der hier "argumentiert" wird. Und das ist ziemlich albern.

Früher galt man erst als krank wenn man 50% des eigenen Blutes verloren hatte oder mindestens eine Extremität fehlte! Da wurde nicht wegen jeder Bakteriellen Infektion beim Arzt rum geheult. Man hats ertragen wie ein Mann. Und hats uns geschadet?

🙄
 
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