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Das Grundeinkommen seit ihr dafür oder dagegen

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Dafür, dass es bedingungslos heißt, werden hier aber schon viele Bedingungen für das BGE gestellt:
- Deutscher sein
- ortsabhängige Beträge
- mehr als Hartz 4
und vermutlich fallen noch X weitere Tatbestände ein, die Sonderleistungen verlangen 😀
 
Da dieses Grundeinkommen ja bedingungslos sein soll, würde es jeder kriegen. Auch Gutverdiener. Und die Geringverdiener hätten nun gar keine Motivation mehr, sich eigenständig zu ernähren.
Ich bin dagegen.
Ich finde es falsch, wenn wenige etwas für viele erwirtschaften und den Leuten quasi die gebratenen Tauben in den Mund fliegen.
Menschen brauchen ein Motiv, um sich weiterzuentwickeln.
Ich bin für eine gerechte Sozialhilfe.

Wie meinst du das, dass wenige etwas für viele erwirtschaften müssten?


Ich fände ein BGE super. Sollte als Münchner schon mehr bekommen als ein Oberfranke, aber sonst😉:daumen:


Es muss ja keiner Angst haben, dass das je kommen wird. Es wäre ja schon anständig, eine anständige Rente an Menschen, die viele gearbeitet haben , zu zahlen.

Der Regierung fehlt ja schon dieser Anstand.
 
1000 Euro würde für eine Person wohl kaum ausreichen, bei Miete+Nk, Strom, Wohnungsreparaturen, Weiße Ware Reparaturen, Wlan, KV-Versicherung, und Essen, Trinken, Bekleidung usw. eventuelle Krankheiten die Geld kosten.
Es wird nicht reichen und vom Prinzip nicht mehr als bei ALG 2 sein.
 
Dafür, dass es bedingungslos heißt, werden hier aber schon viele Bedingungen für das BGE gestellt:
- Deutscher sein
- ortsabhängige Beträge
- mehr als Hartz 4
und vermutlich fallen noch X weitere Tatbestände ein, die Sonderleistungen verlangen 😀


Gerade 2 und 3 machen aber Sinn.
 
Relativ schnell wird aber klar, dass ein BGE doch nicht so einfach, gerecht und unbürokratisch sein kann.

Es müsste für über 80 Millionen Menschen ein System geführt werden, welches jedem Menschen ein individuelles BGE bereitstellt, abhängig von der jeweiligen Lebenssituation, Alter etc.
Zieht jemand z.B. vom Land in die Stadt braucht er mehr Geld, weil die Immobilienpreise höher sind. Bekommt jemand mit 5 Jahren so viel Geld wie jemand mit 30? Vermutlich nicht.

Darüber hinaus müsste das gesamte Steuersystem überarbeitet werden. Es gibt eine kleine Internetseite die das schön berechnet und auch die Konsequenz darstellt, Zitat: Für eine Polizistin, die bspw. heute 1.800,- € verdient, würde sich unterm Strich nichts ändern. Der einzige Unterschied: Ihr Einkommen bestünde dann aus zwei Teilen: 1.100,- € Grundeinkommen und 700,- € Gehalt.

BGE-Rechner oder: Wer soll das bezahlen?

Kann jeder von euch mal mit rumspielen.

Mein Fazit nach Rechenproblem übrigens:

Bis ca. 900 € Jugendliche: 700, Kinder: 500, Kleinkinder 400)ist ein BGE im Prinzip finanzierbar, ohne große steuerliche Änderungen, würde aber dann natürlich ausschließlich für jene sinnvoll sein, die heute weniger als das haben. Ein BGE auf Höhe von Hartz 4 oder knapp drüber wäre finanziell denkbar.

Ab 1.100 € bereits (Jugendliche: 800, Kinder:600, Kleinkinder 400) wären steuerliche Eingriffe nötig wie etwa die Erhöhung der Mehrwertsteuer von heute 19 auf vielleicht 30%. Das Problem dabei: Auch die BGE Empfänger müssten mehr Steuern zahlen, hätten also vermutlich nicht viel davon 1.100 € zu bekommen.

Ab ca. 1.500 € sind wesentliche steuerliche Eingriffe notwendig.
Erhöhung der Mehrwertsteuer von 19 auf 50%
Vermögenssteuer von 2% ab 100.000 € Vermögen
Import und Exportsteuer von 10-20%
Finanztransaktionssteuern uvm.

Dabei ist die Berechnung konservativ. Selbst wenn ich davon ausgehe, dass nur Deutsche das BGE bekomme und wirklich zig Millionen Verwaltungskosten eingespart werden.
 
Erstens:
Ortsabhänige Beträge? Nein, es sollte endlich mal etwas geben, bei dem es egal ist wo man wohnt.

Zweitens:
Was würde wohl passieren, wenn alle Bürger Deutschlands 1000,- € einfach so bekommen. Die Ausgaben wie Miete, Strom, Wasser, Gas usw. würden über 1000,- € steigen. Haben wir damit etwas erreicht? Nein im Gegenteil.

Drittens:
Ich wäre aber dafür, wenn die Renten entsprechend den Arbeitsjahre angehoben werden würde. Und damit meine ich die Jahre, die man wirklich gearbeitet und unabhänig wieviel man verdient hat. Ich könnte mir eine Stafflung der Arbeitsjahre so als Dankeschön für die geleistete Arbeit vorstellen. Jene die bis 20 Jahre gearbeitet haben sollten eine Grundrente bekommen, jene bis 30 Jahre gearbeitet haben sollten die Grundrente + die Hälfte der Grundrente dazu und die die über 40 Jahre gearbeitet haben, die sollten die Grundrente doppelt bekommen. So kann jeder in jungen Jahren entscheiden, wie es ihnen im Rentenalter ergeht.

So eine Entscheidung würde ich mit ganzen Herzen begrüßen. Mir tun die älteren Leute leid, die ihr ganzes Leben gearbeitet haben und nun als Rentner oft nicht mit ihrer Rente auskommen. Und bei dieser Rente sollte es nicht darum gehen ob man viel oder wenig verdient hat, es sollte wirklich darum gehen wie lange man gearbeitet hat.
 
Keine Ahnung.

Vielleicht: 1000,- €, 1500,-€ und zum Schluß 2000,- €, Aber so könnte jeder entscheiden wieviel ihm als Renter zur Verfügung steht. Ob nun 1000,-€ oder halt mehr. Und das Beste daran wäre. Wenn man mit 16 aus der Schule kommt und anfängt zu arbeitem, kann man mit 56 Jahren in Rente gehen. Das wäre gerade für Dachdecker z.B. gut und wenn jemand länger arbeiten möchte kann er dies gern tun.

Mir gefällt diese Idee immer besser je länger ich darüber nachdenke. :daumen:
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hätte nichts gegen Einführung des Schweizer Systems, wo es für jeden Renteneinzahler, egal wie viel er über die Jahre verdient hat, einen garantierten Mindestbetrag an Rente gibt, sofern eine bestimmte Zahl von Einzahlungsjahren erreicht wurde, und für Großverdiener einen gedeckelten Maximalbetrag, der nicht überschritten werden kann, wer nach Erreichung dieses Niveaus trotzdem weiterarbeitet, schenkt diese Beiträge dem Staat.
 
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