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Das Grundeinkommen seit ihr dafür oder dagegen

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Das wäre mal Gerechtigkeit.

Ich könnte echt kotzen, wenn ich auf meiner Abrechnung sehe, wieviel Geld ich jeden Monat in die RV einzahle um dann mal Grundsicherung zu bekommen, weil es früher noch keine Kitas gab und ich meine Kinder selber erziehen musste und so "NUR" auf ein paar 30 Jahre Arbeit komme.

Ab vielleicht 10 Jahren gearbeitet haben sollte man für jedes weitere Jahr ein paar Euros angerechnet bekommen.

Das ist auch abgesehen vom Geld ganz schrecklich frustrierend, wenn es überhaupt nicht gewürdigt wird, dass man viele Jahre gearbeitet hat.
 
3800 ist angeblich der Durchschnittslohn. Das wäre fürs BGE angemessenen.

Warum setzt du den Durchschnittslohn als BGE an?

Deine Zahl stimmt zwar, ist aber wohlbemerkt brutto! Also vielleicht 2500 netto

Abgesehen davon, dass das nicht finanzierbar wäre, würde vermutlich kaum noch einer arbeiten.
Insbesondere beinhaltet der Durchschnittslohn ja auch Topverdiener und keine Teilzeit. Vermutlich arbeiten ca. 70% der Deutschen unter 3.800 brutto. 70% würden also praktisch bei so einem BGE nicht mehr arbeiten wollen und der Rest müsste astronomische Steuern zahlen.
 
Aber das ist doch die intention dass keiner mehr arbeiten würde der es nicht von sich aus will? Ich dachte beim BGE gehts darum nur noch zu arbeiten um sich selbst zu verwirklichen und nicht um zu leben. 🙄
 
Aber das ist doch die intention dass keiner mehr arbeiten würde der es nicht von sich aus will? Ich dachte beim BGE gehts darum nur noch zu arbeiten um sich selbst zu verwirklichen und nicht um zu leben. 🙄

Ich dachte der Sinn ist, dass keine mehr zum Überleben arbeiten muss oder wie bei Hartz 4 betteln muss.

Aus meiner Sicht sollte ein BGE so gestaltet sein, dass es fürs Leben reicht, aber die Mehrheit trotzdem noch arbeiten WILL, weil man eben mehr will als nur Essen, Schlafen und co.

Warum soll ich denn arbeiten wenn ich 2.500 € netto BGE bekomme? Wofür soll ich denn mehr Geld brauchen? Um auf einen Ferrarie zu sparen?
 
Aber das ist doch die intention dass keiner mehr arbeiten würde der es nicht von sich aus will? Ich dachte beim BGE gehts darum nur noch zu arbeiten um sich selbst zu verwirklichen und nicht um zu leben. 🙄

Von der Selbstverwirklichung der Menschen könnte der Staat nicht leben, geschweige denn ein BGE finanzieren. 🙄
Weil nämlich längst nicht alles, was der Selbstverwirklichung dient, Geld bringt. Vieles kostet nur (Hobby, Kinder, Haustiere...).
 
Das war numal eines, wenn nicht sogar DAS Hauptziel der BGE Bewegung. Es geht nicht darum ein besseres Hartz4 zu schaffen sondern Arbeit und Leistung zu entkoppeln. Man arbeitet nicht mehr um sich die Existenz zu sichern sondern weil man es wirklich will. Die BGE Bewegung hat damals zig Studien vorgelegt wonach der die Leute sogar zu MEHR Arbeit bereit wären wenn ihre Leistung davon nicht mehr negativ beeinträchtigt oder sogar bedroht wird. Und diese Situation sehe ich erst ab ca. dem deutschen Durchschnittsnetto, weil bei allem drunter müsste ich mich einschränken womit ich wieder zur Arbeit "gezwungen" wäre um z.B. ein Auto zu führen oder ein Haus abzuzahlen. Das Arbeiten aus innerem Antrieb kann so nicht realisiert werden.


Freiheit aushalten! – SozBlog
 
Dummerweise gibt es viele Leute, meistens junge, die gar nichts leisten wollen, die lieber nur abhängen und Computerspiele daddeln wollen. Und es gibt viele ältere Leute, die schon ihre 20, 30 Jahre geleistet haben und sehr gerne kürzer treten möchten, um selber noch was vom Leben zu haben, bevor die Alterskrankheiten zuschlagen. Wenn die alle aus dem Arbeitsleben herausfallen oder aber gar nicht erst eintreten, an wem bleiben dann wohl die ganzen Abgaben, von denen das BGE finanziert werden soll, hängen? 🙄
So ein System wie Du Dir das vorstellst, Mustang, kann gar nicht funktionieren!
 
Ich stelle mir das nicht so vor, ich bin Grundsätzlich gegen staatlichen Zentralismus in dieser Form. Ich erinnere nur daran wie das BGE eigentlich gedacht war. Als Hartz4 Ersatz war das nie geplant. Das Projekt kam vor allem aus wohlhabenden Szenenvierteln (v.a. den Piraten und Grünen) in Berlin die Hartz4 überhaupt nicht kennen.
 
Ja das BGE als "Freiheit". Die FDP nennt sich auch freie Partei, aber die Freiheit des Einen ist oft die Unfreiheit des Anderen.

Ein BGE entkoppelt bereits ab rund 1.000 € bzw. ab Hartz 4 Höhe von einer Notwendigkeit für seine Existenz arbeiten zu müssen. Wir können streiten, ob 900, 1.000 oder sogar 1.500 angemessen sind.

Darüber hinaus geht es doch nur noch um Verteilung des Wohlstandes einer Gesellschaft.
Sprich soll auch jener Vermögen, ein Haus und ein schönes Auto haben, der nichts dafür tut?

Und Folgefrage: Wenn jeder, mindestens den Durchschnitt bekommen soll, wie kann dann noch irgendwer mehr als den Durchschnitt kriegen?

Wenn in einer Beispielgesellschaft aus 10 Leuten 1.000 € zu verteilen sind und heute bekommen
2: 50 €
6: 100 €
2: 150 €
also im Schnitt jeder 100 Euro und du dann den Durchschnitt als BGE festlegen willst, dann KANN doch auch keiner mehr als 100 bekommen. Die gesamte Wirtschaftsleistung, die heute unterschiedlich verteilt wird, wäre mit dem BGE bereits verteilt. Folge: Niemand, absolut niemand will mehr arbeiten.

Die Idee eines solchen BGE ist doch schlicht absurd: Jeder bekommt den Durchschnitt und wer arbeitet mehr? Das ist mathematisch unmöglich.
 
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