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Das Grundeinkommen seit ihr dafür oder dagegen

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Ohne Studium, Bachelor oder Master und Vitamin B ist man in D eh ein wertloser Mensch, der ein Leben auf Mindestlohn Niveau fristen und sich wie ein Mensch dritter Klasse fühlen muß, ständige Angst vor Jobverlust, sogenannte prekäre Beschäftigungsverhältnisse usw.inklusive, da wäre des Grundeinkommen die richtige Antwort darauf.

Im übrigen bekommen Menschen aus Dritte Welt Staaten ohnehin viel schneller Anträge durch und staatliche Leistungen genehmigt, als dass es bei einem hier geborenen Menschen der Fall wäre.

Hinzufügend ist zu sagen, dass die Automatisierung immer mehr Menschen an den Rand drängt.

Würde man Griechenland aus der EU werfen und das ganze Geld ins Grundeinkommen stecken, könnte man den Betrag von 1000x auf locker 5000 im Monat anheben.

Ich melde mich freiwillig für das bedingungslose Grundeinkommen, auf das Berufsleben habe ich eh keine Lust mehr. Was erwartet einen im Renteneintritt? Die Rente fällt doch nur dann üppig aus, wenn man 3000 brutto hatte oder Beamter auf Lebenszeit war. Ich sehe jeden Abend alte Menschen, die die Mülltonnen vor dem Bahnhof leer machen, in Hoffnung ein paar Pfandflaschen zu finden, im ach so reichen Deutschland. Da wir aber eine Neidgesellschaft sind, wird das Grundeinkommen nie kommen, Hauptsache man fährt selbst einen fetten SUV und es geht einem blendend. Tagtäglich sehe ich Menschen, die sich am Leid anderer ergötzen.

Heute lernte ich eine Frau kennen, die fürs Frühstück in der Schule sorgt, damit die Kinder auch alle ein Frühstück haben. Hierfür hat die gute Dame ein Budget von sage und schreibe 1 € pro Kind zur Verfügung, während die Schmarotzer-Eltern von solchen Kindern Autos fahren, die locker 30000 bis 80000 € kosten. Jeder von denen hat ein bescheuertes Trampolin im Garten. Wenn ich dir gute Dame wäre, könnten die sich ihr Frühstück sonstwohin stecken. Total krank ist das. Solche Leute sind aber meist dann die, die über über das Leben anderer entscheiden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei der Sanktionsthematik und auch anderen Themen sollte die Bevölkerung immer wieder aufpassen, dass sie nicht perfiden Spielchen irgendwelcher Meinungsmacher zum Opfer fällt, damit sie nicht die Entscheidung trifft, die man für sie vorgesehen hat.

Warum geht es immer wieder um die Vollsanktionen und um gar keine Sanktionen (BGE, sanktionsfreie Mindestsicherung usw.)? Warum geht es nicht stattdessen mal z. B. um eine bis zu 25 % Sanktion usw.?
"Soll" die Bevölkerung abwägen, damit alles weitergehen kann? 🙄

 
Der Sinn des G Einkommens ist, die Bedimgungslosigkeit. Keine staatliche Gängelei mehr.

Dafür reicht das existierende Hartz voll aus, wenn die Sanktionen wegfallen. Wer mehr als das will, muß arbeiten.

(Ich würde allerdings bei chronischen arbeitfähigen Hartzern des Öfteren mal auf Schwarzarbeit kontrollieren. Internethandel und was es alles gibt.)
 
Bei der Sanktionsthematik und auch anderen Themen sollte die Bevölkerung immer wieder aufpassen, dass sie nicht perfiden Spielchen irgendwelcher Meinungsmacher zum Opfer fällt, damit sie nicht die Entscheidung trifft, die man für sie vorgesehen hat.

Warum geht es immer wieder um die Vollsanktionen und um gar keine Sanktionen (BGE, sanktionsfreie Mindestsicherung usw.)? Warum geht es nicht stattdessen mal z. B. um eine bis zu 25 % Sanktion usw.?
"Soll" die Bevölkerung abwägen, damit alles weitergehen kann? 🙄


Die Sanktionen sind schon heute abgestuft, je nachdem ob jemand die Bedingungen (Bewerbungen etc.) erfüllt oder nicht. Bei Leuten, die eh krankheitsmäßig den Kopf unterm Arm tragen, sind Sanktionen voll fürn A*, die sind halt einfach nicht arbeitsfähig und werden es auch nie, also warum soll man sie damit bedrohen, nur weil das Jobcenter irgendwelche Statistiken erfüllen muß?
Was das mit Meinungsmache und Manipulation der Öffentlichkeit zu tun haben soll, keine Ahnung.

Nur gibt es eben Leute, die Sanktionen grundsätzlich als "staatliche Gängelung" bezeichnen, gell klisa, weil der arme arme Hartzer in seinem faulen Leben als Nichtstuer nicht auch noch durch Ansprüche vom Jobcenter gestört werden soll.
Bewerbungen zu schreiben oder mal wenigstens zeitweise als Ein-Euro-Jobber in irgendeinen Beruf hineinschmecken, in der Hoffnung daß es dort vielleicht auch einen richtigen Arbeitsvertrag zu Normalkonditionen zu finden gäbe wenn man sich als Arbeitskraft bewährt, ist ja schließlich absolut unzumutbar.
 
Würde man Griechenland aus der EU werfen und das ganze Geld ins Grundeinkommen stecken, könnte man den Betrag von 1000x auf locker 5000 im Monat anheben.

Zur Relation der von dir genannten Zahlen:

Würden man alles Geld, das bisher an Griechenland vergeben wurde zusammentragen, wäre dies knapp 500 € pro Kopf in Deutschland (Quelle aus dem Handelsblatt. Kann man aber auch selber nachrechnen wenn man recherchiert).

Damit könnte man einen Monat lang ein Grundeinkommen für alle von 500 € finanzieren....

Nein, ein BGE bekommt man nicht finanziert indem man ein paar unliebsame Ausgaben kürzt. Für ein BGE wäre eine gigantische Steuer- und Einkommensreform notwendig.

Im Ergebnis muss das nicht schlecht sein. Ich glaube nur, die wenigstens hier ahnen auch nur die Folgen. Z.B. wäre ein BGE von 1.500 € vermutlich VIEL zu gering wenn das BGE aus einer MWST finanziert würde, denn dann müssten ja auch die BGE Empfänger von ihren 1.500 € bei jedem Einkauf viel mehr Steuern zahlen als heute.
 
... und das Ergebnis wäre eine gewaltige Teuerungswelle, die ich immer wieder vorhersage, falls irgendwer tatsächlich ein BGE einführen wollte.
 
Wie gesagt: Das BGE ist in der Theorie gut, aber die meisten machen sich keine Gedanken über die Finanzierung.

1.
Was z.B. funktionieren könnte wäre eine Finanzierung über die Einkommenssteuer.
BGE 1.000 €
+ Netto Stundenlohn von 5 €, bei Vollzeit im Monat: 780 € Arbeitseinkommen
= 1.780 € netto als absolutes Minimaleinkommen im Niedriglohnsektor

2.
Oder eine Finanzierung über die Mehrwertsteuer:
BGE 2.000 €
+ Netto Stundenlohn von 9 €, bei Vollzeit im Monat: 1404 € Arbeitseinkommen
= 3.404 € netto als absolutes Minimaleinkommen im Niedriglohnsektor
Wobei man von den 3.404 € dank deutlicher höherer MWST man nur noch Waren im Gegenwert von vielleicht der Hälfte kriegen könnte.

In beiden Fällen bliebe aber der Arbeitslose natürlich der Ärmste im System und hätte relativ wenig. Aber wie soll das auch anders gehen? Wie soll sich eine demokratische Mehrheit finden, bei der 95% der Deutschen einer Umverteilung zugunsten der 5% Arbeitslosen bzw. Hartz 4 Empfänger zustimmen, die dann mehr als "nötig" bekommen?

Ich sag das mal brutal: Es ist doch gewollt von uns, dass Arbeitslose arm sind. Das ist doch in jedem Land der Welt so.
Und die, die für ein hohes BGE sind, sind es auch nur immer genau so lange wie sie A) selber arm sind oder B) sie das BGE nicht selber finanzieren müssen.

Ein BGE ist nicht unmöglich. Wenn dann aber auf Höhe von hartz 4 oder nur knapp darüber. Alles andere wird man nie durchsetzen können.
 
Sag ich immer. BGE entweder übers bekannte Hartz - das würde nicht viel Umstellungen erfordern - oder über Sachleistungen, die da ansetzen, wo einer der größten Kostenfaktoren gerade für arme Leute steckt, nämlich beim Wohnraum. Wer keine Angst mehr haben muß, mangels Mietzahlungen aus der Wohnung zu fliegen, der kann in allen anderen Lebensbereichen relaxter bleiben und das gesparte Geld in andere wichtige Dinge investieren. Das schönste BGE (Hartzniveau) taugt nämlich dummerweise nix, wenn man sich davon nicht mal die Miete leisten kann, weil es einfach nicht genug bezahlbaren Wohnraum gibt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn das BGE ortsabhängig ausbezahlt werden soll, wäre es doch besser, das höhere draußen in der Pampa zu zahlen, wo sonst keiner hinziehen will. Da draußen stören die ganzen herumlungernden Arbeitsscheuen nämlich niemanden und sie nehmen keinen teuren Großstadt-Wohnraum weg.

:ironie:
 
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