Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Darf man sein Kind schlagen?

Das wird ja immer schlimmer, einen Hund zu erziehen wie ein Kleinkind:mad::mad: oder umgekehrt????

An der Stelle ist das Missverständnis schon übel. Ganz sicher hat das Gelinda nicht gemeint. Wie so Du das versuchst ihr zu unterstellen, ist mies.
Wir haben 3 Kinder und auch (zufällig) 3 Hunde erzogen, was verstehbare Strafen sind ist mir unklar

Wenn Du nicht verstehst, was eine verstehbare / verständliche Strafe ist, dann frag doch ... ist nur etwas spät, nachdem Eure Jungs schon außer Haus sind.
 
Heute ist das passiert, was wirklich selten passiert. Ich bin fassungslos. Bisher war ich der Meinung, dass es zumindest in Deutschland konsens ist, dass das Schlagen von Kindern falsch ist und dass das rituelle Schlagen längst überwunden ist (Literaturtipp dazu "Die geprügelte Generation"). Ich billige zu, dass es in Ausnahmesituationen passieren kann, dass einem gestressten/überforderten Elternteil die Hand ausrutscht aber das macht das Schlagen an sich doch nicht weniger falsch.
Ich komme mir vor, als seien wir wieder in die 7oer Jahre gerutscht, in denen es Aufklärung über den Schaden von Schlägen gab und Eltern wie Nordrheiner trotzig auf das "Recht" der Eltern auf Züchtigung bestanden.Außerdem finden wir ein Frauen/Ehebild der frühen 50er....
 
Heute ist das passiert, was wirklich selten passiert. Ich bin fassungslos. Bisher war ich der Meinung, dass es zumindest in Deutschland konsens ist, dass das Schlagen von Kindern falsch ist und dass das rituelle Schlagen längst überwunden ist (Literaturtipp dazu "Die geprügelte Generation"). Ich billige zu, dass es in Ausnahmesituationen passieren kann, dass einem gestressten/überforderten Elternteil die Hand ausrutschen kann, aber das macht das Schlagen an sich doch nicht weniger falsch.
Ich komme mir vor, als seien wir wieder in die 7oer Jahre gerutscht, in denen es Aufklärung über den Schaden von Schlägen gab und Eltern wie Nordrheiner trotzig auf das "Recht" der Eltern auf Züchtigung bestanden.Außerdem finden wir ein Frauen/Ehebild der frühen 50er....
Tja... hier bleibt einem nichts erspart. 😀

hier was aus den 80er Tagen

Quelle meinte:
Die Grünen haben in den Jahren von 1980 bis 1989 nicht nur mit der Forderung pädophiler Gruppierungen sympathisiert, sexuelle Kontakte zwischen Erwachsenen und Kindern zu legalisieren, sondern sie offensiv propagiert. Das ist ein Ergebnis einer Studie des Göttinger Instituts für Demokratieforschung.

Quelle:
http://www.berliner-zeitung.de/poli...-kindern-legalisieren-,10808018,23981040.html
Da kommt einem doch der Gedanke, dass Kinder zum Freiwild gemacht werden sollen. Gruselig so etwas. Der Umwelt zuliebe gefügig machen, koste es was es wolle.
 
Ich heule mir gerade fast Die Augen aus, weil ich mich erinnere... . Nee, will hier nicht irreführen. Mich hat es weniger erwischt. Oder was?

Traurige Grüsse!
Landkaffee
 
Hallo, lostsouls,

1. Woran liegt es, dass Du mich missverstehst?
Ich missverstehe Dich nicht, Du beschreibst hier noch einmal das gleiche:
Zitat von Nordrheiner
Wenn sich jemand nicht provozieren lässt und die Übersicht behält, ist das schon ein Zeichen von Stärke. Keine Frage! Wenn aber jemand Friedfertigkeit grundsätzlich als ausreichende Grundlage ansieht, Grenzen zu ziehen und diese zu verteidigen, übersieht er die Gewaltbereitschaft und Bosheit anderer Menschen. Und wenn er nicht zur Grenzziehung und Verteidigung bereit ist, dann ist er unfähig für so eine Aufgabe - oder eben ein Schwächling.
Du machst zwar eine Unterscheidung, unterstellst aber gleichzeitig einem friedfertigen Menschen, er wäre nicht in der Lage, Gewaltbereitschaft und Boshaftigkeit zu erkennen.

Nein, das tue ich eben nicht. Du hast in meinem zitierten Beitrag 2x das Wörtchen WENN überlesen.


Und genau da ist Friedfertigkeit angesagt! Sich nicht auf die gleiche Stufe zu begeben wie die Gegenseite.
Du unterstellst einem friedfertigen Menschen, er wäre unfähig.

Nein, das tue ich eben nicht. Du hast in meinem zitierten Beitrag 2x das Wörtchen WENN überlesen.

Wenn ich Deine Art der Argumentation hier anwenden würde, dann könnte ich Dir jetzt unterstellen, dass Du vielleicht von etwas sprichst, was Du selbst vielleicht noch gar nicht in der Art angewendet hast. Ergo...?

Ja, das kannst Du unterstellen, würde aber nicht der Realität entsprechen!

Zitat von Nordrheiner
Ich lehne Beiträge von Nicht-Eltern nicht kategorisch ab. Sie sind nur, bis auf wenige Ausnahmen, nicht hilfreich. In der Regel sind sie entweder nichtssagend oder ähneln dem Versuch eines Blinden, die Farbe zu beschreiben.
Für Dich kannst Du ja Deinen eigenen Maßstab ansetzen, aber überlasse es doch ansonsten jedem anderen selbst, wo er seinen eigenen ansetzt.
Ja, sicher. Ich verbiete auch niemandem seine Meinungsäusserung.

Das hat etwas abwertendes und das ist nicht notwendig, im Gegenteil. Das sagt sehr viel aus. Weißt Du, wie ein Blinder Farben wahrnimmt, also sieht? Nein, also....?

Das ist kein Meinungsaustausch auf Augenhöhe. Entweder, Du möchtest etwas nicht sehen oder darüber hinweg sehen.
--------------------------------------------------------------------------------------
Beim vorletzten Absatz gebe ich Dir Recht. Eine Diskussion auf Augenhöhe setzt voraus, dass eine gleiche Augenhöhe vorhanden ist. Und bei Nicht-Eltern zu Eltern ist auf der breiten Fläche der Kindererziehung keine Augenhöhe vorhanden. Kann ja auch nicht sein. Und ich kritisiere, und nicht nur ich, wenn Nicht-Eltern eine Meinung äussern dergestalt, dass man den Eindruck gewinnt, sie halten sich für kompetent. Es gibt tatsächlich Nicht-Eltern, die differenziert ihre Meinung äussern – das wieder finde ich gut und angemessen. Ich möchte in diesem Zusammenhang nur klarstellen, dass ich ggf. eine Meinung abwerte – aber niemals den Menschen. Das mit dem „hinwegsehen“ habe ich nicht verstanden, was Du da gemeint hast.
Im übrigen danke ich Dir für diesen Beitrag – ohne Ironie !!- der dazu positiv beiträgt, dass wir uns wieder etwas ruhiger austauschen.
Nordrheiner
 
Ich finde übrigens, dass es kein "falsches" Verhalten bei Kindern geben kann. Sie verhalten sich eher "für den Erwachsenen unerwünscht". Insofern obliegt es dem geistig-körperlich überlegenen Erwachsenen, eine adäquate Methode zur Reglementierung anzuwenden - und wenn es geht, ohne Schmerzzufügung, da diese die durch das Elternteil erwünschte Vertrauensfähigkeit einschränkt.

Vertrauen aufbauen UND Schmerz zufügen ist nicht möglich. Das Schmerzgedächtnis ist weitreichend.

Auch Hunde erzieht man nicht mit Schlägen, sondern mit Souveränität.

Und das ist das Schlagwort: Wie will ein unsouveräner Mensch einen Hund führen, und wie will ein unsouveräner Erwachsener ein Kind schädigungsfrei großziehen?

Darkside

Guter Beitrag. Zustimmung. Dein Beitrag führt zu der wichtigen Frage: Wie werde "ich" souverän? Entweder ich lerne aus meinen (ggf. fehlerhaften) Erfahrungen, oder ich habe einen guten Lehrer, der mich in bestimmten Situationen begleitet. Oder?
 

Anzeige (6)

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben