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Darf man sein Kind schlagen?

Natürlich *darf* man sein Kind nicht schlagen.

Wenn ich Kinder in diese Welt setzen und aufziehen würde, könnte ich allerdings nicht dafür garantieren, es nicht zu tun. Ganz einfach, weil meine Persönlichkeitsdisposition keinen Raum für permanente Fürsorge, Verständnis und Empathie für solch ein über Jahre hinweg egozentrisches Wesen bietet.

Deswegen gibt es für mich keinen Nachwuchs, und ich bereue das nicht.

Ich bin mir sicher, dass die Welt ein besserer Ort wäre, wenn die meisten Menschen sich nicht einfach zum Selbstzweck fortpflanzen und dann an ihrer eigenen Überfordertheit ersticken würden.



Darkside

Das ist zwar ehrlich - aber auch schon ziemlich negativ gedacht- man bekommt ja (normalerweise ) Kinder nicht nur so zum Spass und aus Langeweile - sondern weil man sie will und sich um eine gute Erziehung und Bildung bemühen will und sich ein Kind WÜNSCHT- dass man dann mal Phasen der Überforderung durchlebt ( wir sind alle nur Menschen ) ist nichts Verwerfliches.

Die Überforderung mancher Frauen beginnt leider aber schon bei der Verhütung.

Statt sich zu informieren und ordentlich zu verhüten wird halt mal rumgepimpert und dann ist man halt schwanger. Ich habe manche Beispiele hier in der Stadt mal so vor Augen- bisher dachte ich immer, das wären die älteren Schwestern- aber es sind wohl junge ( überforderte ) Mütter, die sich nur halbsoviel Gedanken um Kind und Erziehung machen wie unsereins.
Habe das mal in einem Gespräch mitbekommen und schaue mir diese Mütter gerne mal an. Und die Kinder.

Mit Bedauern.

Dann käme es nicht zu Kindern , die weggeschmissen werden oder die man in einem Plattenbau verhungern lässt oder die aufs Übelste misshandelt werden.
Darüber habe ich leider mal einen Bericht im TV gesehen. Ich werde den nie vergessen und mich kotzen diese Idioten an, die dann vom Gericht auch noch milde bestraft werden.

Die Welt wäre ein weitaus besserer Ort, wenn nicht jeder Hinz und Kunz wahllos ohne Hirn Kinder in die Welt setzen dürfte.

Meine Meinung ist dazu :
Wenn ich ohne Verhütung wahllos rumvögeln kann, dann kann ich auch die Konsequenzen auf vernünftige Art und Weise tragen.

Das sind aber nochmal andere Relationen als ein Klaps auf den Po ...

Janina
 
Hallo, Gänseblümchen,
man👎 merkt, Du bist weiblicher Natur. Daher darfst Du auch unlogisch sein - obwohl Weiblichkeit nicht zwangsläufig zur Vermeidung von Logik führt. Dir jedoch gestehe ich das zu.
Es geht nicht darum, dass aus Gewalt selbst nichts Gutes entsteht. Es geht darum, dass Gewalt und Böses allgemein konsequent zu verneinen und ggf. abzuwehren sind. Das ist nach meinem Rollenverständnis eine Aufgabe für einen Mann. Das ist eine Aufgabe, bei der Du in einer Ehe dem Mann eine Hilfe sein solltest, aber nicht mehr. Es ist eine bedauerliche Zeiterscheinung, dass sich Männer vor Verantwortung und Männlichkeit drücken und Frauen meinen, die Männerrolle mit übernehmen zu können. Können sie nicht. Ich habe Respekt vor Frauen, die sich vor ihre Kinder stellen und die in der Lage sind, Grenzen aufzuzeigen. Dies gilt vor allem für Alleinerziehende. Aber das heutige Rollenverständnis empfinde ich als sozial- und gesellschaftsfeindlich. Männlichkeit besteht bei mir nicht aus Muskelmasse, sondern aus einer teilbaren und einer unteilbaren Verantwortung für meine Familie, die ich mit aller Konsequenz wahrnehme. Wenn ich das in der einen oder anderen Situation falsch machte, werde ich deshalb noch nicht zu einem Würstchen, sondern bleibe lediglich ein Lernender. Wenn Du jedoch Deinen Mann bei einem Fehler gleich als Würstchen titulierst, wirst Du auch bald eines haben, anstelle eines Mannes (falls Du einen haben solltest).

Natürlich dürfen Nicht-Eltern eine Meinung haben. Das ist ja nicht verboten. Nur qualifiziert ist so eine Meinung i.d.R. (bis auf Ausnahmen) auch nicht. Und in Deinem Erziehungspunkt widerspreche ich Dir: Wenn Kinder ihre Eltern zur Weißglut treiben, bis an ihre Grenzen, dann empfinde ich es als Unsinn, es als Aufgabe anzusehen, dies auszuhalten. Wo soll denn da das Gute sein? Das ist wohl für Dich typische Logik, die ich Dir aber nicht negativ ankreide. Mit einem Mann würde ich da schon anders reden. Da wäre mir die Aufgabenstellung, die im Vorfeld überlegt werden sollte, nicht gut gelöst.

Hallo Nordrheiner,
ich habe jetzt lange überlegt, ob ich auf diesen Deinen Text überhaupt etwas erwidern soll. Ihn einfach so stehen zu lassen erscheint mir aber falsch.
Wichtig ist mir hauptsächlich, Dir dazulassen, dass ich bemerkt habe, dass der Ausdruck "Würstchen" von Dir persönlich genommen und als Abwertung Deiner Männlichkeit empfunden wurde. Das sollte er nicht ausdrücken und schon gar nicht sollte er geschlechtsspezifisch sein. Auch Frauen, die Kinder schlagen, sind für mich arme Würstchen.
Zu Deinem sonstigen Männer-/Frauenverständnis und zu Deiner Sicht auf die Rollenverteilung werde ich nichts weiter sagen.
Und nur soviel: ich habe einen Mann, seit über 18 Jahren. Und zur Logik: mein höchster Bildungsabschluss nennt sich Diplom-Ingenieur.
Sicher wirst Du Verständnis dafür haben, wenn ich mich nach diesem Posting von Dir aus einer Kommunikation mit Dir zurück ziehe, da Du nicht in der Lage scheinst, in einer Diskussion, wenn es brenzlig wird, Deine Abwertungen Frauen gegenüber im Griff zu haben. Als Rat für Dich: lese mehr im Neuen Testament als im Alten 😉
 
Das ist zwar ehrlich - aber auch schon ziemlich negativ gedacht- man bekommt ja (normalerweise ) Kinder nicht nur so zum Spass und aus Langeweile - sondern weil man sie will und sich um eine gute Erziehung und Bildung bemühen will und sich ein Kind WÜNSCHT- dass man dann mal Phasen der Überforderung durchlebt ( wir sind alle nur Menschen ) ist nichts Verwerfliches.

Die Überforderung mancher Frauen beginnt leider aber schon bei der Verhütung.

Statt sich zu informieren und ordentlich zu verhüten wird halt mal rumgepimpert und dann ist man halt schwanger. Ich habe manche Beispiele hier in der Stadt mal so vor Augen- bisher dachte ich immer, das wären die älteren Schwestern- aber es sind wohl junge ( überforderte ) Mütter, die sich nur halbsoviel Gedanken um Kind und Erziehung machen wie unsereins.
Habe das mal in einem Gespräch mitbekommen und schaue mir diese Mütter gerne mal an. Und die Kinder.

Mit Bedauern.

Dann käme es nicht zu Kindern , die weggeschmissen werden oder die man in einem Plattenbau verhungern lässt oder die aufs Übelste misshandelt werden.
Darüber habe ich leider mal einen Bericht im TV gesehen. Ich werde den nie vergessen und mich kotzen diese Idioten an, die dann vom Gericht auch noch milde bestraft werden.

Die Welt wäre ein weitaus besserer Ort, wenn nicht jeder Hinz und Kunz wahllos ohne Hirn Kinder in die Welt setzen dürfte.

Meine Meinung ist dazu :
Wenn ich ohne Verhütung wahllos rumvögeln kann, dann kann ich auch die Konsequenzen auf vernünftige Art und Weise tragen.

Das sind aber nochmal andere Relationen als ein Klaps auf den Po ...

Janina

Guter Beitrag, Janina. Eigentlich müssten alle Beteiligte den Zusammenhang zwischen Erziehung - Weltbild - Rollenverhalten sehen. Es sind die Mütter, die hauptsächlich die Kinder erziehen. Eine gute Kindererziehung ist doch nicht schon dann erreicht, wenn das Kind immer satt ist, zur Schule geht und gesund bleibt, emotionale Zuwendung erhält. Viele Zeitgenossen denken und handeln nach dem Prinzip: Alles ist mir erlaubt, wenn es nicht zu einem (nachweislichen) Schaden führt. Und über Verantwortung wird nur gesprochen, wenn gesetzliche Bestimmungen übertreten werden.

Wenn die Eltern der Vorgeneration Fehler machten bzw. versagten, indem sie keine Werte vermittelten, die über die oben genannten hinausgehen, dann ist doch nachvollziehbar, dass die Nachfolgegeneration mangels Kenntnis den Fehler wiederholen. Nur mal nebenbei bemerkt: So viele, vor allem verantwortliche, Männer gab es nach dem letzten Krieg auch wieder nicht. Und vielen Frauen blieb gar nichts anderes übrig, als ihre Kinder alleine aufzuziehen. Eine verantwortliche Männerrolle gab es zu wenig. Und die Männer, die den Krieg überlebt hatten, waren oft traumatisiert oder hatten ihr "gesundes" Weltbild eines siegreichen Großdeutschen Reiches verloren. Nach dem Krieg wurde viel Gutes erreicht, wie das Frauenwahlrecht. Aber in der Summe wurden wir nunmal eine Spaßgesellschaft. Und in einer Spaßgesellschaft sind Verantwortung und feste Werte nicht angesagt. Männer werden von Frauen erzogen, die die Autorität den Männern absprechen und lieber selbst diese Autorität haben wollen oder haben müssen, weil es bei den Männern fehlt. Und Männer, sind sie mal autoritär, verstehen das falsch als Durchsetzung ihrer egoistischen Interessen, ohne Verantwortung für Ehepartnerin und Familie. Solche Männer werden zurecht abgelehnt - aber werden nicht auch solche Männer, die egoistisch denken und handeln, vornehmlich von Frauen erzogen? Und werden Mädchen heutzutage nicht von ihren Müttern oft dahingehend erzogen, dem jeweiligen Partner einen Tritt zu versetzen, wenn er nicht nach ihrer Pfeife tanzt? Junge Männer tun sich oft schwer eine Familie zu gründen, weil sie eine Unterordnung ihrer Interessen unter familiären Pflichten befürchten oder dass die Partnerin eines Tages mit dem Kind "wegläuft" und ihm lediglich die Zahlungspflicht bleibt. Die Narben in den Herzen der Scheidungskinder werden achselschüttelnd mit einem Bedauern hingenommen... und schon wächst die nächste Generation heran, mit den Erziehungszielen: satt werden, zur Schule gehen, chic aussehen, modernste Technik haben, gestreichelt werden und vor allem Spass haben. Wozu beschweren sich eigentlich viele Frauen? Sind sie es nicht, die vornehmlich die Erziehung bestimmen?
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Nordrheiner,
ich habe jetzt lange überlegt, ob ich auf diesen Deinen Text überhaupt etwas erwidern soll. Ihn einfach so stehen zu lassen erscheint mir aber falsch.
Wichtig ist mir hauptsächlich, Dir dazulassen, dass ich bemerkt habe, dass der Ausdruck "Würstchen" von Dir persönlich genommen und als Abwertung Deiner Männlichkeit empfunden wurde. Das sollte er nicht ausdrücken und schon gar nicht sollte er geschlechtsspezifisch sein. Auch Frauen, die Kinder schlagen, sind für mich arme Würstchen.
Zu Deinem sonstigen Männer-/Frauenverständnis und zu Deiner Sicht auf die Rollenverteilung werde ich nichts weiter sagen.
Und nur soviel: ich habe einen Mann, seit über 18 Jahren. Und zur Logik: mein höchster Bildungsabschluss nennt sich Diplom-Ingenieur.
Sicher wirst Du Verständnis dafür haben, wenn ich mich nach diesem Posting von Dir aus einer Kommunikation mit Dir zurück ziehe, da Du nicht in der Lage scheinst, in einer Diskussion, wenn es brenzlig wird, Deine Abwertungen Frauen gegenüber im Griff zu haben. Als Rat für Dich: lese mehr im Neuen Testament als im Alten 😉

Da kannst Du mal an Deiner eigenen Ausdrucksweise sehen, Gänseblümchen, wie schnell Deine Ausdrucksweise als Abwertung anderer Personen oder Gruppen verstanden werden kann.
Aber ich bin Dir nicht böse. Schließlich bin ich nicht besser, was ich nicht rechtfertigen will. Folglich möchte auch ich mich korrigieren:

Ich habe grundsätzlich Respekt vor Frauen wie Männer, die den ernsthaften Versuch unternehmen, verantwortlich zu leben. Auch sehe ich wertend keine Unterschied zwischen Frauen und Männern. Weder sie noch er haben einen höheren Wert. Lediglich haben Frauen und Männer nach meiner Meinung unterschiedliche Rollen, wenn es gesellschaftlich-sozial über Generationen hinweg möglichst gut laufen soll. Auch diese Rollen haben keine Wertung im Sinne von wichtig oder weniger wichtig. Die Rollen, die der Gesellschaft über Generationen hinweg gut tun, gibt es in abnehmendem Maße. Die Gesellschaft ist bereits so deformiert, dass gesunde Strukturen auf der Strecke bleiben und für viele Menschen unerreichbar sind, selbst wenn sie diese haben und leben wollten. Viele Menschen wissen garnicht mehr, was eine gesunde Struktur ist und lehnen solche ab, weil sie eine Einschränkung ihrer Rechte und eine Minderung ihres Spasses oder eine Überforderung befürchten. Kindererziehung ist nur ein Punkt, der oft schief läuft, und dies hat nur in einem Teilbereich etwas mit einem Klaps auf den Po oder Schlimmerem zu tun.

Ich weiss nicht, wer oft schlimmer ist: Die Frauen, die hauptsächlich die Kinder erziehen oder die Männer, die sich als Erwachsene auf ihre liebevolle Erziehung berufen "dürfen" und folglich sich vor ihrer Verantwortung drücken bzw. weglaufen.

Dein Hinweis auf das NT ist übrigens nicht verkehrt. Aber das sollten wir alle lesen... dann wächst auch das Verständnis in beiden Richtungen. Darf ich vermuten, dass das NT in Deiner Familie so eine Art Pflichtlektüre ist?
 
die Männer, die sich als Erwachsene auf ihre liebevolle Erziehung berufen "dürfen"

----------------------------------------------

nennst du schläge mit dem kochlöffel etwa liebevolle erziehung?
 
Da kannst Du mal an Deiner eigenen Ausdrucksweise sehen, Gänseblümchen, wie schnell Deine Ausdrucksweise als Abwertung anderer Personen oder Gruppen verstanden werden kann.
Und Du solltest Dir bewusst sein, dass ich augenscheinlich einen wunden Punkt getroffen habe (so als Ansatz zur Selbstreflektion...)
Darf ich vermuten, dass das NT in Deiner Familie so eine Art Pflichtlektüre ist?

Nein, darfst Du nicht vermuten.
 
Ganz klar NEIN, aber mir ist das auch einmal passiert. Da sind mir die Sicherungen durchgebrannt. Ich habe mich etwas später bei meinem Kind dafür entschuldigt und es auch nie wieder getan.

Eltern sind auch nur Menschen, aber sie sind diejenigen, die größer und stärker sind und sollten sich dessen auch immer bewusst sein.



Das ist was anderes. Man kann sich dann bei seiem Kind entschuldigen. Und Kinder können viel besser verzeihen als Große. Aber Schläge als "Erziehungsmaßnahme" und aus Überzeugung sind volles Rohr daneben.
 
Wenn Du das NT empfiehlst, ohne es selbst zu lesen, lebst Du im Widerspruch.

Selbstreflexion ist immer gut. Danke für den Hinweis. Ist das auch ein Típp,
der nur für die Anderen gilt?

Oh Nordrheiner.... Du fragtest, ob das NT eine Pflichtlektüre in meiner Familie ist und das ist es nicht. Das impliziert aber nicht, dass ich es nicht gelesen hätte. Ist es kein Unerschied, ob es gelesen wurde oder ob es Pflichtlektüre ist?
Meine Tipps gelten übrigens nie nur für andere, sondern sind in der Regel ausführlich von mir erprobt 😀
 

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