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Darf man sein Kind schlagen?

Oh Nordrheiner.... Du fragtest, ob das NT eine Pflichtlektüre in meiner Fami🙂lie ist und das ist es nicht. Das impliziert aber nicht, dass ich es nicht gelesen hätte. Ist es kein Unerschied, ob es gelesen wurde oder ob es Pflichtlektüre ist?
Meine Tipps gelten übrigens nie nur für andere, sondern sind in der Regel ausführlich von mir erprobt 😀

Ohne Ironie - Du wirst mir langsam sympathisch. 🙂
 
Kann man Nordrheiner denn nicht ein bisschen verstehen?
Er hat mit dem Kochlöffel zugehauen. Und kann dankbar sein das er sich anscheinend sonst so gut zu dem Kind verhalten hat, das es ihn trotzdem liebt.

Auch Nordrheiner wiess wie erbärmlich er gehandelt hat, aber es ist schwer sich dies einzugestehen.
ich habe etwas ähnliches gemacht als ich 14 bis 17 war. Nicht der Kochlöffel, ingesamt waren es ein paar Ohrfeigen. Natürlich nicht meinem Kind gegenüber. Mit 14 hatte ich kein Kind.

Damals war ich mir dem was ich gemacht habe nicht bewusst. War mir des Problems nicht bewusst.
Heute weiss ich das ich falsch gehandelt habe. So falsch.
Nur was kann ich heute tun ausser mich zu entschuldigen und innerlich zu verstehen, das mir dem Mensch dem ich Schaden zugefügt habe, obwohl ich ihn so geliebt habe, eigentlich nie mehr vertrauen kann weil ich so richtig was kaputt gemacht habe. Und ich wusste es damals nicht besser.

Sich das einzugestehen das tut verdammt weh..und man kann sein Handeln nicht mehr Rückgängig machen..
 
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Kann man Nordrheiner denn nicht ein bisschen verstehen?
Er hat mit dem Kochlöffel zugehauen. Und kann dankbar sein das er sich anscheinend sonst so gut zu dem Kind verhalten hat, das es ihn trotzdem liebt.
Nein. Nicht einmal ein bisschen. Die Schilderung seiner Kochlöffelattacke vor einigen Tagen ist trotz alles Bereuens, das ich für nichtig halte, dermaßen daneben und herbeigezwirbelt, dass es mir graust. Der Unterschied zwischen Affekt und Planung wurde hier aber bereits von vielen ausgesprochen. Was Nordrheiner in dieser Schilderung getan hat, war ein sprachlich unsägliches Im-Nachhinein-Reinwaschen seiner selbst, auch wenn er ständig anderes behauptet. Aber die Sprache ist nun einmal verräterisch. Allein dieses Wort davon, dass er seinen Sohn an einen Stuhl geführt hätte - tja, das hat Lessing nicht ohne Grund ähnlich in der Fabel vom Wolf und Schaf benützt. Und wenn der Sohn tatsächlich so eingeklemmt in Worten geantwortet haben sollte, war die Indokrination schon recht weit fortgeschritten. Aber das wurde alles schon gesagt.

Ich finde es bestechend, dass wie vorgesehen immer die Väterbelobigungen kommen, die Mutter allenfalls eine andere Aufgabe an seiner Seite zu haben habe, so wie eben dat Maria bei Jott. Zeus, lass Hirn herbei, Du bist zwar auch brutal, aber wenigstens manchmal witzig.

Da ich als Gast nicht überall antworten kann: Ich bin zwar noch atheistischer als Jusehr, aber seine Vorstellung eines vernunftorientierten Glaubens ist sicher näher an einem friedlichen Leben als die Nordrheiners.

Der alle paar Tage ein paar neue Ideen hereinschleppt, kürzlich die der Authentizität. Und wie ist es mit der Achtung der Authentizität der Atheisten? Hm?
 
Nein. Nicht einmal ein bisschen. Die Schilderung seiner Kochlöffelattacke vor einigen Tagen ist trotz alles Bereuens, das ich für nichtig halte, dermaßen daneben und herbeigezwirbelt, dass es mir graust. Der Unterschied zwischen Affekt und Planung wurde hier aber bereits von vielen ausgesprochen. Was Nordrheiner in dieser Schilderung getan hat, war ein sprachlich unsägliches Im-Nachhinein-Reinwaschen seiner selbst, auch wenn er ständig anderes behauptet. Aber die Sprache ist nun einmal verräterisch. Allein dieses Wort davon, dass er seinen Sohn an einen Stuhl geführt hätte - tja, das hat Lessing nicht ohne Grund ähnlich in der Fabel vom Wolf und Schaf benützt. Und wenn der Sohn tatsächlich so eingeklemmt in Worten geantwortet haben sollte, war die Indokrination schon recht weit fortgeschritten. Aber das wurde alles schon gesagt.

Ich finde es bestechend, dass wie vorgesehen immer die Väterbelobigungen kommen, die Mutter allenfalls eine andere Aufgabe an seiner Seite zu haben habe, so wie eben dat Maria bei Jott. Zeus, lass Hirn herbei, Du bist zwar auch brutal, aber wenigstens manchmal witzig.

Da ich als Gast nicht überall antworten kann: Ich bin zwar noch atheistischer als Jusehr, aber seine Vorstellung eines vernunftorientierten Glaubens ist sicher näher an einem friedlichen Leben als die Nordrheiners.

Der alle paar Tage ein paar neue Ideen hereinschleppt, kürzlich die der Authentizität. Und wie ist es mit der Achtung der Authentizität der Atheisten? Hm?[/QUOTE]

Hallo Gast Sperata,

die Verbitterung und der Groll, die aus Deinen Zeilen sprechen, sollten Dich nicht verleiten, andere in Deiner Ecke zu suchen… Du weisst schon. Oder anders ausgedrückt: Malhonnete qui mal y pense.
Dir geht es offensichtlich auch nur um die Beachtung Deiner Person (Authentizität) als Atheist. Da fühlst Du Dich von anderen Menschen, insbesondere Christen, zu wenig geschätzt. Warum ist das so?

Ich muss keine sprachliche Formulierung finden, die Dich überzeugt. Vermutlich gibt es diese auch nicht. Fehler, die ich machte, muß ich mit den Menschen besprechen, die dadurch betroffen sind, nicht mit Dir. Jedoch kann ich Dir sagen, dass es gut tut, wenn diese Menschen verstehen und verzeihen. Also ich fühle mich auch nach Jahrzehnten nicht gut, wenn ich an meine Fehler denke, jedoch hat mein Sohn keinen Groll und keine Verbitterung mir gegenüber, denn er hat mir schon längst verziehen.

Versuch das doch auch mal und sprich mit den Menschen, denen Du Unrecht getan hast, falls Dir Dein Fehlverhalten auffiel. Es könnte Dir helfen, Deinen Groll und Deine Verbitterung loszuwerden.

LG, Nordrheiner
 
Kann man Nordrheiner denn nicht ein bisschen verstehen?
Er hat mit dem Kochlöffel zugehauen. Und kann dankbar sein das er sich anscheinend sonst so gut zu dem Kind verhalten hat, das es ihn trotzdem liebt.

Auch Nordrheiner wiess wie erbärmlich er gehandelt hat, aber es ist schwer sich dies einzugestehen.
ich habe etwas ähnliches gemacht als ich 14 bis 17 war. Nicht der Kochlöffel, ingesamt waren es ein paar Ohrfeigen. Natürlich nicht meinem Kind gegenüber. Mit 14 hatte ich kein Kind.

Damals war ich mir dem was ich gemacht habe nicht bewusst. War mir des Problems nicht bewusst.
Heute weiss ich das ich falsch gehandelt habe. So falsch.
Nur was kann ich heute tun ausser mich zu entschuldigen und innerlich zu verstehen, das mir dem Mensch dem ich Schaden zugefügt habe, obwohl ich ihn so geliebt habe, eigentlich nie mehr vertrauen kann weil ich so richtig was kaputt gemacht habe. Und ich wusste es damals nicht besser.

Sich das einzugestehen das tut verdammt weh..und man kann sein Handeln nicht mehr Rückgängig machen..

Hallo, Rascas,
es ist immer schwer, über eigene Fehler zu sprechen, selbst wenn Du anonym bleibst. Das schlechte Gewissen nimmst Du immer mit. Es bleibt bei Dir, wie ein Schatten. Das ist gut, insofern es uns anregt, nach einem besseren Verhalten Ausschau zu halten. Es ist aber schlecht - wenn Du Dich entschuldigt hast und der Betroffene Dir verziehen hat. In dem Fall solltest Du Dir auch selbst verzeihen können.
Ein bleibender Schaden, wie z.B. Vertrauensverlust, lässt sich nicht in jedem Fall von uns Menschen heilen. Dieses bleibende wörtliche Unheil ist ein Markenzeichen dieser Welt. Tatsächlich ist es so, wie Du geschrieben hast. Liebe heilt viele Wunden. Vielleicht ist das auch in Deinem Leben möglich?
LG, Nordrheiner
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich als 25 Jahre im Kampfsport Erfahrener, denke mir zum Kinder oder Frauen schlagen nur eines.

Sucht Euch Gegner und keine Opfer.

Euer Reingewasche von emotionaler Fehlsteuerung, ist einfach nur zum Kotzen.

Schlagen als Bestrafung ist ohne Ausnahme falsch.

Es gibt aber Situationen , wo nur ein schneller Schlag hilft. Bevor das Kind in die laufende Kreissäge packt , würde ich ihm die Hand wegschlagen , wenn ich könnte .

Aber allein die Tatsache , das ein Kind in solch eine Situation kommt , dass es in die laufende Kreissäge packen könnte , ist für mich eine Nichtbeachtung der Aufsichtspflicht und eine grenzenlose Fehlleistung des Beaufsichtigenden was Obhut angeht .

Ich habe als Kind auch Schläge bekommen , das rechtfertigt aber nicht Schlagen im Affekt meinerseits.

Das darüber überhaupt diskutiert wird , zeigt mir jedoch , wie intolerant manche Menschen sind und wie ungeübt im Umgang mit der eigenen Emotion .

Traurig aber wahr .

Andersrum, was soll man von der Head down Generation erwarten, sie bauen eher eine emotionale Bindung zum Handy auf, als zum eigenen Kind .

Wenn diese Menschen Bäume wären , hätten sie sich selbst alle Äste abgenschnitten, sich damit der Blätter und der Früchte beraubt .

Auch eine Form der Selbstkasteiung ....*kopfschüttelnd, mit den Augen roll*
 
[...]

Dir geht es offensichtlich auch nur um die Beachtung Deiner Person (Authentizität) als Atheist. Da fühlst Du Dich von anderen Menschen, insbesondere Christen, zu wenig geschätzt. Warum ist das so?

[...]

Versuch das doch auch mal und sprich mit den Menschen, denen Du Unrecht getan hast, falls Dir Dein Fehlverhalten auffiel. Es könnte Dir helfen, Deinen Groll und Deine Verbitterung loszuwerden.

Nordrheiner, Du irrst völlig. Mir ist es gleichgültig, ob mich ein Christ schätzt - darauf muss man erst einmal kommen, dass irgendein Religionsgefühl wichtig sei für die Achtung voreinander. Da hat sich doch eher Dir wieder etwas in die Sätze geschoben, das Du ganz gut im Tagesgeschehen auf dieser Erde begutachten kannst. Und glaubst Du im Ernst, ich denke ständig daran, dass ich nicht an Gott glaube? Das ist doch albern.

Ansonsten, und ich bin nicht der Erste, der Dir das sagt, windest Du Dich wieder einmal heraus oder vielmehr herum, kurz, Du antwortest gar nicht. Den Quark von der Verbitterung und dem Groll hättest Du Dir sparen können, aber diese Masche ist auch bekannt. Es sei denn, Dir geht es mit religiösen Fanatikern und Versteckspielen ganz gut.

Und den Hinweis auf eine mögliche Authentizität von Atheisten, meinetwegen auch Häretikern, falls Du den Unterschied kennst, hast Du auch nicht verstanden. Lieber rasch eine Herabwürdigung, nicht wahr? - Was also nicht heißt, dass ich über Palaver nicht grolle. Musst Du halt so hinnehmen, es wird Dir ein Leichtes sein.
 
es ist verwerflich, und man darf es auch nicht - aber mal ehrlich, wo kein kläger, da kein richter. solange du dein kind nicht mit blaugeschlagenen augen oder aufgeplatzter lippe zur schule schickst, also die lehrer quasi was unternehmen MÜSSEN, wird das niemanden jucken, was du mit deinem kind anstellst. es wird sich schließlich kein nachbar oder freund die finger verbrennen und dich denunzieren - ausserdem ist dein kind sicher eh so dressiert, dass es im zweifelsfalle die treppe runtergefallen ist.
 
Ich wurde 1960 geboren. Die damalige Elternmentalität: Ein Schlag hat noch nie geschadet. So manches Kind ist mit einem blauen Auge / roten Wangen / blutiger Stirn zur Schule gegangen und Lehrer und Lehrerinnen haben weggeschaut. Ich empfand die Schule als gewalttätig. Manche dieser jungen haben dann andere verprügelt. Frage an euch wie glaubt ihr wie gehen diese Jungen dann mit Frauen / anderen Menschen um?

Ich selbst wurde als Kind von einem Mann misshandelt. Diesen Mann bezeichne ich heute in meinen Gedanken als krank. Manchmal denke ich er wurde als Kind auch nur totgeprügelt.

Ein Kind nicht zu beachten ein Kind zu ignorieren ist auch eine Form von Gewalt. Gewalt erzeugt keinen Frieden.

Schaut mal in meine Signatur.
 

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