Hallo, Gänseblümchen,
man👎 merkt, Du bist weiblicher Natur. Daher darfst Du auch unlogisch sein - obwohl Weiblichkeit nicht zwangsläufig zur Vermeidung von Logik führt. Dir jedoch gestehe ich das zu.
Es geht nicht darum, dass aus Gewalt selbst nichts Gutes entsteht. Es geht darum, dass Gewalt und Böses allgemein konsequent zu verneinen und ggf. abzuwehren sind. Das ist nach meinem Rollenverständnis eine Aufgabe für einen Mann. Das ist eine Aufgabe, bei der Du in einer Ehe dem Mann eine Hilfe sein solltest, aber nicht mehr. Es ist eine bedauerliche Zeiterscheinung, dass sich Männer vor Verantwortung und Männlichkeit drücken und Frauen meinen, die Männerrolle mit übernehmen zu können. Können sie nicht. Ich habe Respekt vor Frauen, die sich vor ihre Kinder stellen und die in der Lage sind, Grenzen aufzuzeigen. Dies gilt vor allem für Alleinerziehende. Aber das heutige Rollenverständnis empfinde ich als sozial- und gesellschaftsfeindlich. Männlichkeit besteht bei mir nicht aus Muskelmasse, sondern aus einer teilbaren und einer unteilbaren Verantwortung für meine Familie, die ich mit aller Konsequenz wahrnehme. Wenn ich das in der einen oder anderen Situation falsch machte, werde ich deshalb noch nicht zu einem Würstchen, sondern bleibe lediglich ein Lernender. Wenn Du jedoch Deinen Mann bei einem Fehler gleich als Würstchen titulierst, wirst Du auch bald eines haben, anstelle eines Mannes (falls Du einen haben solltest).
Natürlich dürfen Nicht-Eltern eine Meinung haben. Das ist ja nicht verboten. Nur qualifiziert ist so eine Meinung i.d.R. (bis auf Ausnahmen) auch nicht. Und in Deinem Erziehungspunkt widerspreche ich Dir: Wenn Kinder ihre Eltern zur Weißglut treiben, bis an ihre Grenzen, dann empfinde ich es als Unsinn, es als Aufgabe anzusehen, dies auszuhalten. Wo soll denn da das Gute sein? Das ist wohl für Dich typische Logik, die ich Dir aber nicht negativ ankreide. Mit einem Mann würde ich da schon anders reden. Da wäre mir die Aufgabenstellung, die im Vorfeld überlegt werden sollte, nicht gut gelöst.