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Co-Abhängigkeit, mein Sohn versagt im Leben...

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Sehe ich genauso wie Rascas, obwohl (bin selber Mutter) sehr schwer ist. Man macht sich als Mutter Sorgen, will helfen, aber eventuell verschlimmbessert man nur.
Ich an Deiner Stelle würde gut für mich selber sorgen, so dass Du stark und stabil bist wenn Dein Sohn kommt und Deine Hilfe braucht und wenn er das nicht tut, dann um selber wieder ein lebenswertes Leben zu führen.
Er ist 22 Jahre alt und voll für sich selber verantwortlich. Wenn der Leidensdruck groß genug ist wird er sich selber Hilfe suchen.
Ich denke, im Moment treibst Du ihn mit Aktionismus nur noch weiter weg. Versuche ihn erstmal so anzunehmen, wie er jetzt gerade ist, so dass er zu Dir kommen kann ohne den Druck zu spüren, sich ändern zu müssen.
Und wenn er baden geht und nicht zurückkommt, dann ist das auch seine Entscheidung. Du hast ihm vorher Schwimmkurse und Rettungsringe angeboten und er hat abgelehnt. Du hast also nicht einfach da gesessen.
Es ist sein Leben! Und er ist nicht verpflichtet, den Weg den Du als den Richtigen ansiehst zu gehen.
Liebe ihn trotzdem, vielleicht findet er den Weg von alleine zurück auf eine gesunde Spur, was auch immer das heißen mag.
 
Hallo Aport,


es tut mir leid, dass Dir Tränen gerollt sind. Das war nun keine Absicht von mir. Ich wollte nur das ein paar Stimmen die da laut geworden sind, nachdenken und bevor sie was Scheiben oder nichts schreiben!

Aber leider ist das nicht wirklich gelungen.

Ich habe dich im andren Forum gesehen. Kontakt da drüber. Hier nicht! Das ist mir viel zu polemisch hier. Kann man in so einer Verfassung und so einer schlimmen Zeit wirklich nicht gebrauchen.
 
was kann man denn gebrauchen in so einer Situation?
Menschen die dir nach dem Mund reden?

Ich habe meine Meinung und die hat mit Polemik nichts zu tun.
Und alle anderen waren wesentlich einfühlsamer als ich. Somit ist das nahezu eine Unverschämtheit...

Soll die TE doch so weitermachen, dann geht der Junge in eine andere Stadt oder in ein anderes Land.. das ist vorauszusehen.

Da sie ihn nicht ändern kann muss sie sich selbst ändern.

Es ist legitim das ich mich frage ob der Sohn genauso unglücklich mit seinem Leben ist. Wäre er es nämlich, dann würde er es ändern.

Es kann aber auch gut sein, das der Sohn in folgender Haltung gefangen ist:
Ich will nicht so sein wie meine Mutter mich haben will.

Diese Haltung kenne ich persönlich, und objektiv betrachtet habe ich mir dadurch auch sehr geschadet.

TE, wenn du Kontakt mit deinem Sohn hast, behandelst du ihn dann normal oder hälst du ihm die ganze Zeit Vorträge?

Tut mir Leid wenn ich schaudere, wenn ich höre das jemand anderem das Leben eines anderen nicht passt. Sogar noch eine Stufe schlimmer, die eigene Mutter den Sohn für einen Versager hält.

Und ich bleibe bei dem Rat, den Jungen endlich mal in Ruhe zu lassen. Wenn er zu dir kommt einfach nur da zu sein.
Ihm nicht sagen wie er sein müsste, was DU denkst worin er versagt.

Wenn du einem Kind deinen Willen aufdrücken willst, dann wird es rebellieren.
Das ist doch vollkommen normal.

Lass den Jungen in Ruhe, sei für ihn da wenn er selbst kommt und halte ihm keine Vorträge darüber welches Leben lebenswert ist.

Wenn du das machst ist auch wichtig was du selbst erreicht hast. Du kannst nicht über die grosse Unabhängigkeit sprechen, wenn du selbst Harz 4 bist.

Er muss dich ja schliesslich ernst nehmen können. Und das kann er nicht wenn du ihm sagst wie er leben soll, aber selbst dich hast von Männern aushalten lassen.. oder anderes..
 
Zuletzt bearbeitet:
Es tut so verdammt weh,dem eigenen Kind bei´m Untergang hilflos zusehen zu müssen,nicht wahr Aport?

Untergang definiert jeder auch anders.
Wenn der Sohn im Moment auf der Strasse leben sollte, dann sind da auch Sozialarbeiter.
Wenn er endlich mal selbst darüber nachdenken kann was er will, dann wird er es schon tun.

Liebe TE, wenn du aber weiterhin dahintergluckst, jedes Gespräch mit dir durch lehrreiche Monologe unmöglich machst, er wird ganz sicher nicht auf dich hören.
Er wird sich mal wieder gezwungen fühlen, er denkt das du eh denkst er wäre nicht genug.

Untergang, das ist für mich Heroinabhängigkeit, HIV Und HEP C und den Strassenstrich.
Das ist Untergang.

Und selbst da kann man rauskommen wenn man das will..

Vielleicht denkt dein Sohn wirklich, das du ihn immer nur verändern willst? Er aber nicht so sein will wie du das willst.
Und in dem Moment BREMST DU sein vorankommen. Seine Veränderung. Die bremst du und vereitelst du. Anders als wenn du einfach nur da wärst. Bereit zu hören, bereit zu verstehen..
Und mal dauerhaft still zu sein und keine Unternehmungen machen die ihm zeigen was ein Looser er ist.
Ich meine es nicht böse, aber lass den Gedanken mal zu..


Ausserdem muss es ja einen starken Grund geben wenn ein Mensch das Leben auf der Strasse oder im nirgendwo, dem Leben bei der eigenen Mutter vorzieht. Denn das macht er.

Du rennst hinterher und er rennt immer weiter weg.
Hör mal auf zu rennen und lass ihn zu dir kommen.

Zudem kann ich mir lebhaft vorstellen wie Eure Gespräche laufen.
Nicht ruhig, nicht sachlich, sondern wahrscheinlich eher laut , schrill und hysterisch.

Wenn du willst das irgendwas von dem was du sagst bei ihm ankommt, dann lass ihn kommen und sag mal nichts.
Wenn du dann später etwas anmerkst, dann nimmt er es vielleicht ernst.

Und hör auf ihm zu sagen wie er leben soll...und das du ihn für ein Versager hälst (krass mit der Betreuung).
Lass ihm Luft zum atmen oder er holt sie sich selbst.

Sorry wenn du das nicht hören willst..

Noch was fällt mir ein, ein Mensch der auf der Strase überleben kann, der muss irgendwo eine Stärke haben. Der kann auch wieder auf die Füsse fallen... und sein Leben ändern.

WENN ER SELBST DAS WILL .. Nicht wenn andere das wollen.

Zudem hast du gesagt wie oft du ihm vorhälst das er zum Beispiel nie was zu Ende gebracht hat.
Das du ihn dazu gebracht hast zuzugeben das er das gerne hätte-
So positiv das erstmal klingt, so negativ ist es eigentlich.

Ständig wird er genötigt sich selbst als Versager zu sehen. Er argumentiert ja dagegen. Hat Hoffnung. BITTE ZERSTÖR IHM DIE NICHT....nur weil du willst das er sein Versagen zugibt. Das bringt nichts . Lass ihm auch die Möglichkeit sein Gesicht zu wahren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Kann Dir nur zustimmen! Hier ist niemand laut und polemisch geworden. Es ist keine Hilfe, bedauert zu werden und den Sohn zu verdammen. Oder sich gegenseitig zu bedauern. Die TE wollte Meinungen und Ratschläge und die hat sie bekommen. Nicht mehr und nicht weniger!
Wir opfern alle unsere Freizeit, um anderen Ratschläge geben zu können.
Die Behauptung, wir tun das ohne vorher nachzudenken, empfinde ich als Frechheit.
Ich denke, hier gibt es viele reflektierte Menschen, die sich echt Mühe geben.
Wenn man ausschließlich die eigene Meinung bestätigt sehen möchte ist man allerdings hier verkehrt, das hat auch mit Hilfe nun rein gar nichts zu tun!
 
Danke Phelia,

meine Meinung zu Beispiel, die muss man nicht teilen.
Trotz allem habe ich mir Gedanken gemacht über das was ich geschrieben habe.
Ich habe versucht mich in den Sohn hineinzuversetzen.

Gerade weil ich das unter einem anderen Aspekt selber kenne.
Ich bin weit davon entfernt die TE angreifen zu wollen.

Aber fast jeder der hier einen längeren Text schreibt will helfen.
Und aus zehn unterschiedlichen Sichtweisen kann die TE mehr mitnehmen als wenn ihr alle nach dem Mund reden würden...

Rascas
 
Danke Phelia,

meine Meinung zu Beispiel, die muss man nicht teilen.
Trotz allem habe ich mir Gedanken gemacht über das was ich geschrieben habe.
Ich habe versucht mich in den Sohn hineinzuversetzen.

Gerade weil ich das unter einem anderen Aspekt selber kenne.
Ich bin weit davon entfernt die TE angreifen zu wollen.

Aber fast jeder der hier einen längeren Text schreibt will helfen.
Und aus zehn unterschiedlichen Sichtweisen kann die TE mehr mitnehmen als wenn ihr alle nach dem Mund reden würden...

Rascas

Die TE ist selbst schwer co-Abhängigkeit und aus diesem Grund handelt sie so, wie sie handelt. Sie weiß vom Verstand her, was richtig ist, kann sich aufgrund ihrer Gefühlswelt - Schuldgefühle, Hoffnung und Enttäuschung, immer den Drang helfen zu wollen etc. aber nicht so neutral wie wir, damit auseinandersetzen.

Sie muss ihre eigene Abhängigkeit erstmal in den Griff bekommen. Mit ihrer Co-Abhängigkeit schadet sie sich sowie auch ihrem Sohn. Solange sie das nicht erkennt, wird sich nichts ändern. Auch viele Co-Abhängige müssen erst ganz unten ankommen um zu verstehen, genau so verhält es sich bei den meisten Drogenabhängigen.
 
Und warum ist der Sohn nicht Co Abhängig?
Aufgrund einer starken Co Abhängigkeit überhaupt erst in die Situation geraten?


So so, jetzt ist also jede Mutter die ihrem Kind sagen will wie es zu leben hat und den Werdegang kritisiert Co Abhängig?
Oder meinst du sie ist es weil die denkt da ihr Sohn ab und an nen Joint raucht?

Viel wahrscheinlicher ist, das wir wichtige Dinge einfach nicht wissen.

Ich denke die TE hat sehr wichtige Sachen ausgelassen. Dinge die das Verhalten des Sohne vielleicht verständlicher machen könnten.

Nicht jeder der sich vor der Familie schämt für sein Kind ist Co Abhängig.
Manchmal schämen sich manche Menschen einfach, können nicht mehr kommunizien mit dem Mensch der einen anderen Weg geht. Sind überfordert oder überfordern auch den anderen.

Lieber Gast, so bitte erkläre mir warum in diesem Fall eine Co Abhängigkeit vorliegt und nicht einfach Scham und Überforderung.
So wie ich das verstanden habe ist der Sohn KEIN Junkie
 
Der Tenor jedes Beitrags der TE war Selbstmitleid.
Ist das ein Anzeichen für Co Abhängigkeit?

Ich denke nicht.

Ich habe in keinem Beitrag einen Ansatz gelesen das die TE versucht ihren Sohn nachzuvollziehen oder zu verstehen.

Aber bravo, jetzt kann die TE zu ihrem Sohn sagen:

Weil du so ein Versager bist und nicht das machst was ich will bin ich jetztg Co Abhängig.

Für meine Begriffe ist sie das nicht.
Ich denke eher das da eine Co Abhängigkeitsproblematik auf der Seite des Sohnes gegenüber der Mutter herrschte.
Und jetzt ist er ausgebrochen.


Das wird Gründe haben die wir nicht kennen.
 
Und warum ist der Sohn nicht Co Abhängig?
Aufgrund einer starken Co Abhängigkeit überhaupt erst in die Situation geraten?


So so, jetzt ist also jede Mutter die ihrem Kind sagen will wie es zu leben hat und den Werdegang kritisiert Co Abhängig?
Oder meinst du sie ist es weil die denkt da ihr Sohn ab und an nen Joint raucht?

Viel wahrscheinlicher ist, das wir wichtige Dinge einfach nicht wissen.

Ich denke die TE hat sehr wichtige Sachen ausgelassen. Dinge die das Verhalten des Sohne vielleicht verständlicher machen könnten.

Nicht jeder der sich vor der Familie schämt für sein Kind ist Co Abhängig.
Manchmal schämen sich manche Menschen einfach, können nicht mehr kommunizien mit dem Mensch der einen anderen Weg geht. Sind überfordert oder überfordern auch den anderen.

Lieber Gast, so bitte erkläre mir warum in diesem Fall eine Co Abhängigkeit vorliegt und nicht einfach Scham und Überforderung.
So wie ich das verstanden habe ist der Sohn KEIN Junkie

ich habe den Beitrag der TE so verstanden, das sie selber in therapeutischer Behandlung ist und das hieraus auch die "Diagnose" CO-Abhängigkeit der TE festgestellt wurde. Man denkt sich so etwas ja nicht einfach nur aus um Selbstmitleid zu bekommen. Was würde das der TE denn weiterhelfen? Sie schreibt doch es geht ihr schlecht.

Betreuung, Therapie, Obdachlosigkeit wegen ein paar Mal kiffen? Ich bin hier davon ausgegangen, das es sich um härtere Drogen handelt.

Weißt Du Rascas, jede Mutter wird damit überfordert und hilflos sein, wenn ihr eigenes Kind Drogen nimmt und straffällig wird. Hier der Mutter für alles die Schuld zu geben, finde ich ziemlich weit her geholt und auch nicht hilfreich. In welcher Familie läuft denn alles rund? in den wenigsten!

Hier sucht die Mutter Hilfe und nicht der Sohn.
 
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