Hallo,
"sowas" ist natürlich nichtgeschickter ausdruck, der mir in Eile der Erklärung reingeflossenist. Ich meine ständig wachsende Sorge um die Entwicklungen derDinge, um die Zukunft meines Sohnes, um seine Abhändigkeit, immerwieder Achterbahn von Hoffnungen und Entäuschungen, immer wiederVersuche etwas zu machen und tun, damit es sich bessert -Therapeutensuche, Betreuerbeantragung, Gesundheitsamt, Beratungen...und die Gespräche, und reinzureden - es hat nichts gefruchtet...
Co-Abhängig - na das war esvielleicht. Ich konnte nicht erkennen, dass es nicht direkt meinProblem ist..Egal was ich tue, wird nichts bringen, wenn er keineHilfe will. Und immer wieder dieses Gefühl: ich muss was tun, ichdarf einfach so nicht sitzen, und sehen, wie er sich zu Grunderichtet, ich muss ihn retten, ich muss ich ihn darausziehen.. Ichhabe lange zu dem erkenntnis gegangen, dass ich da nichts rettenkann, denn einziger Mensch, der etwas im Gange bringen kann ist erselbst.
Nun Erkenntnis habe ich jetzt, dasGefühl ist aber immer noch da. Ich bin teilweise kurz davorrauszulaufen ihn zu suchen, wieder nach Hause zu bringen, - Aber ernimmt die Hilfe nicht an. Wenn er über sein leben redet klingt aberdas ganz anders, positiv und hoffnungsvoll - doch etwas dafür tun,das kann er nicht duchziehen.
Erziehung? falls du meinst ich habemeinen Sohn unbewusst verzogen, das ist eines wo ich sicher bin, dasses nicht der fall war. War auch nicht in unserer Familie üblich,dennoch für einander zu sorgen, dass wurde uns beigebracht. Tat ichjetzt das zu viel? Wie auch immer, darum geht es nicht - zu dem themavielleicht später
Und jetzt die Frage: in wiefernbeschäftigst du dich mit der Frage, leiderst du denn dadrunter? ichhabe zweifel ob die Partnerschaft in diesemSinne, ich meineGefühlsmäßig, nicht bissl was anderes ist...