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Co-Abhängigkeit, mein Sohn versagt im Leben...

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... aber der Entdecker wird stets der Suchende selbst sein - und Dein Einfluss darauf in welche finsteren Ecken es den Suchenden zieht auf seiner Suche nach Resonanz, einem Gleichklang zwischen der eigenen Persönlichkeit und seinem gesellschaftlichen Umfeld.


Danke für den Beitrag...
Verstehe zwar nicht Zusammenhang in dem obigen Satz - was ist da "mit meinem Einfruss"? das ist ein Gleichklang, ...?


Tut mir leid, dass ich so direkt frage...
Aber sonst ist eine schöne philosophische ouvertüre...


ich gehe zur Arbeit jetzt und werde darüber nachdenken..
 
Danke für den Beitrag...
Verstehe zwar nicht Zusammenhang in dem obigen Satz - was ist da "mit meinem Einfruss"? das ist ein Gleichklang, ...?


Tut mir leid, dass ich so direkt frage...
Aber sonst ist eine schöne philosophische ouvertüre...


ich gehe zur Arbeit jetzt und werde darüber nachdenken..

Das bedeutet einfach nur, dass Jeder Außenstehende stets nur versuchen kann die Welt aus den Augen eines Anderen zu betrachten und aus dieser mutmaßlichen Sichtweise des Anderen heraus dem Anderen Hilfestellungen anzubieten die der Außenstehende auf der Grundlage seiner eigenen Erfahrungen und Wahrnehmungen für den Anderen erdenkt .... doch er wird die Welt niemals wirklich aus den Augen des Anderen sehen können.
Und deshalb bleibt jeder auch noch so liebevolle, gut gemeinte, und unter Umständen tatsächlich hilfreiche Rat letztlich nichts weiter als ein Angebot an den Anderen ..... ob der Andere dieses Angebot Annehmen will oder kann, oder nicht, das liegt nicht im Einflussbereich des Außenstehenden.

Letztlich geht es für Dich darum, die Grenzen Deiner Einflussmöglichkeiten zu erkennen und zu akzeptieren.
Das kann Dich traurig machen oder wütend oder sonst etwas .... doch an der Grenze ändert das nichts und die Bewältigung dieser Emotionen ist ein Teil Deiner individuellen Lebensaufgabe.

Gleichklang auf der Ebene der Resonanzen die durch eine ganz individuelle Konstellation der inneren Erlebnis - Erkenntnis - und Erfahrungsräume eine ganz spezifische Qualität aufweisen, ist das Wiederentdecken von Spuren des eigenen Selbst in den Wesensäußerungen anderer Zeitgenossen und Strukturen des Lebensraums den man auf seinem Lebensweg durchwandert.
 
Es ist wichtig , dass du in diesem Sohn keinen Versager siehst.

Er ist so geworden als Folgeerscheinung seiner Kindheitserlebnisse .
Das Wichtigste ist ,dass der Sohn sich Hilfe sucht ,um sein Leben in Griff zu bekommen...z.B. Therapie macht .
Mit einem selbstzerstörerischen Suchtverhalten bleiben Leute in ihrem alten Elend stecken..

Du könntest ihn unterstützen einen Therapieplatz zu finden.
Wenn man im Internet googelt findet man psychologische Beratungsstellen,welche freie Therapieplätze vermitteln.
 
Das stimmt, ich fühle mich als Versagerin, ich habe versagt als mutter, habe ich vieles falsch gemacht?

Es ist doch "normal", daß man Fehler macht. Du bist ein Mensch, und Menschen haben Fehler. Man versucht wohl das, was man an seiner eigenen Erziehung nicht gut fand, bei den eigenen Kindern besser zu machen. Eltern sind Individuen, und Kinder auch. Da gibt es natürlicherweise Reibungspunkte.


Über die Vergangenheit grübeln hilft Dir JETZT ja nur bedingt, bis auf daß Du verstehen würdest, wo alles seinen Ursprung hat.

Bist Du eigentlich noch in Kontakt mit Deinem Sohn?


Aufgefallen ist mir, daß Du schreibst, daß Du Deinen Sohn nicht als "Versager" sehen möchtest. Auch wenn er keinen geraden Lebensweg hat, ich finde, "Versager" ist ein sehr hartes Wort... Und wäre es nicht schöner, zu sagen: "Ich möchte, daß es meinem Sohn gut geht"? Ich möchte hier aber nicht kleinlich sein, vielleicht hast Du es genau so gemeint.


Ich kann mir vorstellen, daß das sehr schwer für Dich sein muß. Und ich wünsche Dir (und auch Deinem Sohn) alles Gute.
 
Hallo,
"sowas" ist natürlich nichtgeschickter ausdruck, der mir in Eile der Erklärung reingeflossenist. Ich meine ständig wachsende Sorge um die Entwicklungen derDinge, um die Zukunft meines Sohnes, um seine Abhändigkeit, immerwieder Achterbahn von Hoffnungen und Entäuschungen, immer wiederVersuche etwas zu machen und tun, damit es sich bessert -Therapeutensuche, Betreuerbeantragung, Gesundheitsamt, Beratungen...und die Gespräche, und reinzureden - es hat nichts gefruchtet...


Co-Abhängig - na das war esvielleicht. Ich konnte nicht erkennen, dass es nicht direkt meinProblem ist..Egal was ich tue, wird nichts bringen, wenn er keineHilfe will. Und immer wieder dieses Gefühl: ich muss was tun, ichdarf einfach so nicht sitzen, und sehen, wie er sich zu Grunderichtet, ich muss ihn retten, ich muss ich ihn darausziehen.. Ichhabe lange zu dem erkenntnis gegangen, dass ich da nichts rettenkann, denn einziger Mensch, der etwas im Gange bringen kann ist erselbst.
Nun Erkenntnis habe ich jetzt, dasGefühl ist aber immer noch da. Ich bin teilweise kurz davorrauszulaufen ihn zu suchen, wieder nach Hause zu bringen, - Aber ernimmt die Hilfe nicht an. Wenn er über sein leben redet klingt aberdas ganz anders, positiv und hoffnungsvoll - doch etwas dafür tun,das kann er nicht duchziehen.


Erziehung? falls du meinst ich habemeinen Sohn unbewusst verzogen, das ist eines wo ich sicher bin, dasses nicht der fall war. War auch nicht in unserer Familie üblich,dennoch für einander zu sorgen, dass wurde uns beigebracht. Tat ichjetzt das zu viel? Wie auch immer, darum geht es nicht - zu dem themavielleicht später


Und jetzt die Frage: in wiefernbeschäftigst du dich mit der Frage, leiderst du denn dadrunter? ichhabe zweifel ob die Partnerschaft in diesemSinne, ich meineGefühlsmäßig, nicht bissl was anderes ist...

vielen dank für deine ausführliche antwort.
ich bin der meinung das es egal ist in welcher beziehung man co-abhängig ist. grundlegend ists doch schnupe ob partner oder kind. es geht ja dabei um dich selbst...warum man sic so verhält wie man sich verhält....warum macht man solch totouren durch...für einen anderen menschen,obwohl keinerlei hilfe fruchtet...warum kann man probleme nicht da lassen wo sie sind, beim andern....warum ...die frage finde ich wichtig. und da zu sagen ist halt mein sohn,reicht da glaube ich nicht....werden aber sicherlich viele sagen.
ich habe ein gutes biuch gefunden..." ich lasse deine bei dir" von susanne hühn.eventuell kann dir das auch weiter helfen.

ich denke bei co-abhängigkeit gehts eben um die eigenen gefühle...ängste und vertrauen und so.und da mal genauer zu schauen...also mir bringts etwas. es ist nicht leicht jemanden dabei zu sehen wie er sich in die nesseln setzt,aber manchmal müssen eben andere aus erfahrung lernen....und da muss man die eigenen gefühle raus halten können.

ich meine auf keinen fall das du dein sohn verzogen hast....nein.
aber das sich um den andern kümmern ist eben deine seite....wie hat er alles erlebt wäre die frage...die ich wichtig find. wie hat er die beziehng zu dir gesehen und erlebt,wie hat er sich gefühlt und so weiter.und eben wie verlief deine kindheit und was hast du da gerlent wie man beziehungen lebt und so weiter....

ich selbst zum beispiel hatte eine familie bei der ich unbewusst die rolle übernahm, die andern in der familie gut drauf zu bringen.das zog sich dann durch mein gesamtes leben. aber dazu wolltest du jetzt nicht schreiben...


hm...ich verstehe das du noch nachwirkungen hast und am liebtsen hinter her rennen willst, hast ja doch ne gute einsicht . ist doch ein guter anfang.
wenn er sein leben positiv sieht, warum kannst du ihm seine sicht nicht lassen? warum musst du da schwarzes sehen?....ich mein du bist ja nicht er.und klingt so,als wenn du ihn einreden tust,oder dir, das er selbst nichts tun kann...find ich schon krass. anderen etwas zuzumuten und ihnen vertrauen ,das sie ihren weg gehen, wäre wohl dein nächster schritt...
 
vor allem ist das mit dem versagen so ne sache...worin hat er versagt. wieso meinst du er hat versagt...du beurteilst das mit deinen maßstäben...die du für das leben hast. vielleicht hat er einfach andere massstäbe und deine passen nicht zu ihm. er kan ja nicht deinen weg gehen.
 
Das bedeutet einfach nur, dass Jeder Außenstehende stets nur versuchen kann die Welt aus den Augen eines Anderen zu betrachten und aus dieser mutmaßlichen Sichtweise des Anderen heraus dem Anderen Hilfestellungen anzubieten die der Außenstehende auf der Grundlage seiner eigenen Erfahrungen und Wahrnehmungen für den Anderen erdenkt .... doch er wird die Welt niemals wirklich aus den Augen des Anderen sehen können.
Und deshalb bleibt jeder auch noch so liebevolle, gut gemeinte, und unter Umständen tatsächlich hilfreiche Rat letztlich nichts weiter als ein Angebot an den Anderen ..... ob der Andere dieses Angebot Annehmen will oder kann, oder nicht, das liegt nicht im Einflussbereich des Außenstehenden.

Letztlich geht es für Dich darum, die Grenzen Deiner Einflussmöglichkeiten zu erkennen und zu akzeptieren.
Das kann Dich traurig machen oder wütend oder sonst etwas .... doch an der Grenze ändert das nichts und die Bewältigung dieser Emotionen ist ein Teil Deiner individuellen Lebensaufgabe.

super beitrag...ich bedanke mich echt dafür,ich denke ich meine das selbe wie du ,konnte es nur nicht in worte fassen...vor allem der zweite absatz...worums dabei geht....finde ich sehr wichtig.
 
Hallo Du,

das du mit der Sache nicht alleine stehst das wirst Du sicher schon lange wissen. Ich bin ebenfalls eine Mutter die gerade an der Grenze und Schwelle dessen steht ob der Sohn die Kurve bekommt. Also wie Du schon gesagt ...ob er sich findet ! JA oder Nein!

Ich weiss es nicht! Was ich aber weiss, ist: die Co Abhängigkeit ist für Menschen die das nie zuvor erlebt haben ganz einfach auch nicht nachvollziehbar.

Wenn mir meine Logik und mein Verstand die konsequente und harte Handlungsweise auch noch so sehr vorgibt (und ich würde das durchziehen) so ist das mir das aufgrund der rechtlichen Situation noch gar nicht möglich! Mein Sohn ist noch nicht 18. Ich darf ihn nicht einfach vor die Tür setzen. Und ich weiss, wie elend es ist, nicht zu wissen ob da draussen das eigene Kind etwa in größter Not ist. Und ich bezweifle das das jemals Menschen wissen können empfinden können, die nicht in der selben Situation sind. Es redet sich immer sehr leicht. Doch die Umsetzung ist der Horror.! Wie viele Männer leiden nach dem sie an der Front gekämpft haben darunter Menschen erschossen zu haben? Er oder ich ? So darum gehts! Das ist nicht ein Miniproblem!
Und gerade da ist man allein und hat niemanden. Und gerade da wenden sich auch alle von einem ab. Und einmal die Woche in Therapiestunde gehen ! Ja das hilft wirklich enorm!

Ich bewundere echt deinen Mut das du das hier so wieder geben konntest obwohl du genauso damit rechnen musstest das Stimmen kommen, die reden und nicht wissen worum es wirklich geht.

Aus der Co Abhängigkeit gibt es nur ein einziges Entkommen! Das ist die Radikale Akzeptanz das ist wie es ist, das sind klare Entscheidungen! Das ist das Umsetzen genau nach den Konsequenzen wie die Entscheidung gefallen ist und das ist das Durchhalten.

(An der Stelle frage ich die, die sich so gar gern schlaue Meinungen über andere anmaßen, ob sie Ihren Familienangehörigen, wenn er an Ihre Tür klopft, abweisen können, wenn er völlig verwahrlost nach langer Zeit, im einem psychotischen und kaputten Zustand unter Drogen, evtl. unter Alkohol ist) ...na wie wärs! Manche sind tatsächlich so naiv und glauben, ..ja in Ihrer Familie da kommt das nicht vor! Von solchen Menschen hat man gar nichts! Das ist Zeitverschwendung. Das hilft niemanden. Ausserdem das kommt überall vor. Mittlerweile sind es nicht nur die Schulen wo das Zeug verkauft wird, sondern auch das Internet. Sehr praktisch. Die Kids bestellen und wird dann frei Haus geliefert.

Und nun noch etwas! Co Abhängigkeit, heisst in der letzen Instanz entscheiden zu müssen, ich oder die andere Person. Es heisst im schlimmsten Fall, bewusst zu entscheiden, sein Kind /jemand so konsequent abzulehnen, das man weiss, das er da draussen nicht überlebt! ...überleben wird.

Ja was hilft das jetzt wenn da jemand sagt, ... das ist jetzt deine Lebensaufgabe! Was hilft das???
Ja, und wenn bei dem dann mal wer stirbt, dann sage ich dann zu dem, ja... das ist jetzt deine Lebensaufgabe, das Du mit der Trauer fertig wirst! Wow, ist ja wirklich kompetent! JA, ich muss sagen sehr hilfreich diese Feststellung.

Alle die sind noch nie in ihrem Leben dort angekommen, wo Hilfe manchmal nur noch darin besteht liebevoll und still zu schweigen!? Und genau das dann mitzuteilen, damit man den betroffenen dort abholen kann wo er ist! Dort wo sein Schmerz und seine Verzweiflung ist? Weil man nichts tun und auch nichts sagen kann... Alle sind hier Ohnmächtig! Das einzigste was man tun kann ist DA SEIN UND DEN ANDEREN NICHT ALLEINE LASSEN DAMIT! Doch genaue so läuft es nie! Und in der Verzweiflung wendet man sich dann auch noch an Foren... auch solche wie auch dieses hier!

An die TE! Es gibt ein Forum für Angehörige wie uns! Es ist absolut geschützt. Du wirst es finden, wenn Du nach bittere Tränen suchst. Dort können nur Mitglieder rein und lesen. Doch auch warne ich Dich den das auch verdammt hart, da leider viele junge Menschen auch sterben und das nicht umbesprochen bleibt. Ich glaube das du dort besser aufgehoben wärest. Dir ganz viele KRAFT so viel nur geht!
 
Wenn es Kindern schlecht geht sollten Eltern sie auf keinen Fall abweisen und im Stich lassen.
Es wäre wichtig sich gemeinsam Hilfe zu suchen..Z.B. beim Jugendamt ,Beratungsstellen,Therapeuten ,usw..

Für die Eltern (und auch für die Kinder ) ist es wichtig hilfreiche offene konstruktive Kritik und Hilfe annehmen zu können.
 
Es ist wichtig den Kindern keine Vorwürfe zu machen ,sie nicht abzuwerten, zu beleidigen, zu beschimpfen und sie zu demütigen.
Viel wichtiger ist es gemeinsam positiver in die Zukunft zu sehen und Dinge mit Hilfe von Aussen zusammen zu verändern.
 
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