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Co-Abhängigkeit, mein Sohn versagt im Leben...

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Für weitere Antworten geschlossen.
Guten morgen an alle, und vielen Dank für die Beiträge.. Ich bin nicht so geschickt und schnell in einem Forum mich bewegen...Dabei ist schade, dass viele Beiträge nicht Angemeldet sind, da weiss man nicht welcher "Gast" was geschrieben hat.


Therapieplatz für den Sohn zu suchen... Ah so, er ist 22 - heute.. hat aber Alle nach der Schule angefangen, auf jedem Fall ausgebrochen..
Therapieplatz habe ich gefunden, er ist nicht hin gegangen. Gesundheitsamt eingeschaltet, Jugendamt - Antrag auf Betreuung gestellt, als er noch 18-19 war (war übrigens nicht leicht). Betreuung bekommen, Die Ärzte-Termine, die alle mögliche Termine....
Sozial-Dienste für psychisch angeschlagene -mehrere, Betreuteswohnen...
Ah mein Gott.... Wo ich alles gewesen war...


Übrigens ich bin ziemlich gut in Hilfe suchen-Hilfe holen. Auch für mich (Therapeutin, Angehörigenbetreuer, jetzt Selbsthilfegruppe). Das ändert leider nicht viel an der Tatsachen, dass mir nicht besser geht, und er es gar nicht annehmen will/kann.


Mein Sohn ist jetzt dabei noch seine Auflagen zu verstoßen und seine Bewehrung verlieren. Auf Grund einigen Geschehnissen darf er bei mir nicht leben. Ich habe ihm einen Wohnplatz in einer Einrichtung gefunden. Er ist da aber jetzt weg, wegen dem "groben Verstoß" - ist wohl jetzt in obdachlösenunterkunften. Ich habe ihn sein 2 Wohnen nicht gesehen. Er meldet sich auch nicht. Und ich muss, laut allen meinen Betreuern und Therapeuten mich daran halten, ihn nicht zu besuchen, für ihn nichts zu machen, bis er selbst die Hilfe will...


Wie ich das alles erlebe? ich schäme mich, so sehr ,das ich seit 2 Jahren keinen Kontakt zu meinen Verwandten habe (die alle Tanten, onkel, Cusens). Ich weiss nicht was ich ihnen erzählen soll. Die alle sind so erfolgreich und gut im Leben, sie werde es nicht verstehen. Aber das ist nicht so wichtig. Vor allem macht mir angst, dass ich es nie schaffe mich von meinem Sohn zu lösen, und er es nicht schaft, das leben neu anzufangen. Der Gedanke, dass ich es mein ganzes restliches Leben mit mir rumtragen muss, "im Nacken" spüren muss ist unerträglich... So unerträglich, dass ich beim Nachrichtenschauen mich auf den Gedanken fange, wieso bin ich nicht in abgeschossenen Flügzeug gesessen hatte. Nicht dass ich lebensmüde bin, nur weil ich keinen Ausweg sehe.


habe einbisschen durcheinander alles geschrieben... Fühle mich auch so.. und ich bin davon so müde. Ich will wieder die Sonne draußen genießen. Aber wie kann ich das tun.
 
Ich danke besonders an "Gast auch Betroffen".
Die Trennen laufen mir jetzt übers Gesicht.

Zitat
"Und nun noch etwas! Co Abhängigkeit, heisst in der letzen Instanz entscheiden zu müssen, ich oder die andere Person. Es heisst im schlimmsten Fall, bewusst zu entscheiden, sein Kind /jemand so konsequent abzulehnen, das man weiss, das er da draussen nicht überlebt! ...überleben wird."

Man betrachtet die Probleme immer getrennt. hier ist das Problem des Betroffenen, hier ist das Problem des Angehörigen.
Und dann noch diese Sprüche: "Natürlich ist er Ihnen nicht egal", "Sie werden auch immer seine Mutter bleiben", und dann "Sie sollen sich Abtrennen", "Abstant halten" , "Ihre Aufgabe sich selbst zu sagen: ich kann nichts für ihn tun".
Wie kann man das alles zusammen betrachten, den eins schliesst andere aus!

Den Forum versuche ich zu finden... Aber wenn ich nicht finde... ich würde dich gerne nochmal kontaktieren, weiss nur nicht wie
 
Hallo Aport,

auch ich möchte dir den BVEK empfehlen. Guck mal auf die Seite bei den Landesverbänden:

Website des BVEK

Vielleicht trifft sich eine Gruppe auch in deiner Nähe. Ich kann den Austausch in so einem Elternkreis nur empfehlen. Du befindest dich dort unter Menschen, die Ähnliches wie du erlebt haben und denen du nicht viel erklären musst. Alles was du dort erzählst bleibt auch dort und wird nicht weitergetragen. Du bist dort anonym.

Ein Austausch in so einer Gruppe kann sehr entlastend sein und den einen oder anderen wertvollen Tipp bekommst du auch.

Darüber hinaus solltest du dir überlegen, ob du dir für dich professionelle Hilfe in Form einer Therapie suchen möchtest. Ein drogenabhängiges Kind zu haben bringt einen an die Grenzen der eigenen Belastbarkeit, vor allem weil man so gerne helfen möchte und doch so machtlos ist.

Ich wünsche dir von Herzen alles Gute und dass dein Sohn bald einen Weg aus der Abhängigkeit findet.
 
Guten morgen an alle, und vielen Dank für die Beiträge.. Ich bin nicht so geschickt und schnell in einem Forum mich bewegen...Dabei ist schade, dass viele Beiträge nicht Angemeldet sind, da weiss man nicht welcher "Gast" was geschrieben hat.


Therapieplatz für den Sohn zu suchen... Ah so, er ist 22 - heute.. hat aber Alle nach der Schule angefangen, auf jedem Fall ausgebrochen..
Therapieplatz habe ich gefunden, er ist nicht hin gegangen. Gesundheitsamt eingeschaltet, Jugendamt - Antrag auf Betreuung gestellt, als er noch 18-19 war (war übrigens nicht leicht). Betreuung bekommen, Die Ärzte-Termine, die alle mögliche Termine....
Sozial-Dienste für psychisch angeschlagene -mehrere, Betreuteswohnen...
Ah mein Gott.... Wo ich alles gewesen war...


Übrigens ich bin ziemlich gut in Hilfe suchen-Hilfe holen. Auch für mich (Therapeutin, Angehörigenbetreuer, jetzt Selbsthilfegruppe). Das ändert leider nicht viel an der Tatsachen, dass mir nicht besser geht, und er es gar nicht annehmen will/kann.


Mein Sohn ist jetzt dabei noch seine Auflagen zu verstoßen und seine Bewehrung verlieren. Auf Grund einigen Geschehnissen darf er bei mir nicht leben. Ich habe ihm einen Wohnplatz in einer Einrichtung gefunden. Er ist da aber jetzt weg, wegen dem "groben Verstoß" - ist wohl jetzt in obdachlösenunterkunften. Ich habe ihn sein 2 Wohnen nicht gesehen. Er meldet sich auch nicht. Und ich muss, laut allen meinen Betreuern und Therapeuten mich daran halten, ihn nicht zu besuchen, für ihn nichts zu machen, bis er selbst die Hilfe will...


Wie ich das alles erlebe? ich schäme mich, so sehr ,das ich seit 2 Jahren keinen Kontakt zu meinen Verwandten habe (die alle Tanten, onkel, Cusens). Ich weiss nicht was ich ihnen erzählen soll. Die alle sind so erfolgreich und gut im Leben, sie werde es nicht verstehen. Aber das ist nicht so wichtig. Vor allem macht mir angst, dass ich es nie schaffe mich von meinem Sohn zu lösen, und er es nicht schaft, das leben neu anzufangen. Der Gedanke, dass ich es mein ganzes restliches Leben mit mir rumtragen muss, "im Nacken" spüren muss ist unerträglich... So unerträglich, dass ich beim Nachrichtenschauen mich auf den Gedanken fange, wieso bin ich nicht in abgeschossenen Flügzeug gesessen hatte. Nicht dass ich lebensmüde bin, nur weil ich keinen Ausweg sehe.


habe einbisschen durcheinander alles geschrieben... Fühle mich auch so.. und ich bin davon so müde. Ich will wieder die Sonne draußen genießen. Aber wie kann ich das tun.

und daran solltest Du Dich auch halten, lass ihn, gehe nicht los um ihn zu suchen um helfen zu wollen. Du kannst ihm nicht helfen, das kann er nur alleine.

Du musst Dir helfen, denn als Co-Abhängige geht man oft schneller unter als der Süchtige selbst. Da gibt es für Dich als Co-Abhängige nur den einen Weg loszulassen. Die meisten Süchtigen müssen erst ganz unten angekommen sein, bevor sie wirkliche Hilfe annehmen können/wollen, wenn überhaupt. Und die Wenigsten schaffen es leider, clean zu werden und zu bleiben.

Die Hilfestellungen, die Du Deinem Sohn geben konntest, hast Du ihm gegeben. Er ist dort nicht hingegangen. Mehr kannst Du leider nicht tun. Du hilfst ihm leider auch nicht damit, wenn Deine eigene Co-Abhängigkeit Dich am Ende zerstört. Und wenn Du Deinen Sohn nicht los lässt, zerstörst Du Dich selber. Du tust nichts anders wie Dein Sohn, mit dem kleinen Unterschied, das Du keine Drogen nimmst. Euer Leben zerstören tut ihr Beide, durch verschiedene Abhängigkeiten.

Dreh- und Angelpunkt Deines Sohnes sind die Drogen und bei Dir Deinem Sohn helfen zu wollen. Lerne zu akzeptieren, das Du nicht helfen kannst. Was Du konntest hast Du getan, mehr geht nicht. Jetzt kannst Du nur noch etwas für Dich tun, damit Du aus Deiner eigenen co-Abhängigkeit heraus kommst.

In dem Moment wo Dein Sohn sich alleine Hilfe sucht, kannst Du wieder aktiv mitwirken. Alles andere verlängert nur den Leidensweg von euch Beiden.

Dir sollte auch klar sein, das Süchtige die besten "Schauspieler" sind. Wenn Du den Versprechungen Deines Sohnes Glauben schenkst, dann werden die Versprechungen immer wieder wie Seifenblasen zerplatzen und Du fängst wieder von vorne an. Das ist ein Kreislauf ohne Ausgang. Ab dem Moment wo Dein Sohn anfängt zu handeln und sich Hilfe holt und dieses auch durchzieht, ab dem Moment hat er eine kleine Chance seine Sucht zu besiegen.

Dann bräuchte er eine starke Mutter, die ihn unterstützt und Du kannst nur stark werden, wenn Du Deine Co-Abhängigkeit besiegst.

Alles Gute und viel Kraft
 
und was ist wenn er diese ganzen Aktionen gar nicht toll findet?

Wenn er es absolut daneben findet wenn seine Mutter eine Betreuung für ihn beantragt? Ihn quasi entmündigen lässt?
Wenn seine Mutter ihm mit jeder ihrer Taten zeigt das sie aber auch so gar nichts von ihm hält?

Ganz ehrlich, lass deinen Sohn in Ruhe.
Dir Aussicht auf einen guten Job hast du ihm mit der Betreuung schon verbaut.

Lass ihn sich selbst eine Wohnung suchen. Zur Not geht er halt nochmal ins Gefängnis.

Es ist SEIN Leben.
Er ist nicht dazu da dich stolz zu machen.

Wahrscheinlich wird sich langfristig was verändern wenn du ihn mit deinen Erwartungen mal in Ruhe lassen würdest.

Grauenhaft das du keinen Kontakt zu deinen Verwandten hast wegen deinem Sohn.
Ich glaube nicht das du Co Abhängig bist. Ich denke er ist Co Abhängig.

Mein Gott lass ihn in Ruhe endlich und hör auf irgendwelche Aktivitäten für ihn zu unternehmen.
Er wird schon kommen wenn er deine Hilfe will...
 
Da man seine Erfahrungen selber machen muss und es einfach nicht gut ist wenn sich andere immer einmischenl dann muss er eben einmal baden gehen.

Er ist 22..
Selbst wenn er jetzt mal ordentlich baden geht, er hat genug Zeit sein Leben rumzureissen...wenn er das will
 
So, wie ich das verstanden habe und einschätze, KANN man den Sohn nicht einfach "in Ruhe lassen" - dann geht er baden.....


Die TE scheint schon alles richtig zu machen. So schwer das alles ist..... 🙁

So schlimm das für betroffene Angehörige ist. Manchmal MUSS man die Kids einfach "in Ruhe" lassen, damit sie die Chance haben, selbst Verantwortung für ihr Leben zu übernehmen.

Und trotzdem sollte man den Kids immer wieder mal signalisieren, dass man sie lieb hat.

Es ist für alle, Abhängige sowie Angehörige kein leichter Weg.
 
Ich danke besonders an "Gast auch Betroffen".
Die Trennen laufen mir jetzt übers Gesicht.

Zitat
"Und nun noch etwas! Co Abhängigkeit, heisst in der letzen Instanz entscheiden zu müssen, ich oder die andere Person. Es heisst im schlimmsten Fall, bewusst zu entscheiden, sein Kind /jemand so konsequent abzulehnen, das man weiss, das er da draussen nicht überlebt! ...überleben wird."

Man betrachtet die Probleme immer getrennt. hier ist das Problem des Betroffenen, hier ist das Problem des Angehörigen.
Und dann noch diese Sprüche: "Natürlich ist er Ihnen nicht egal", "Sie werden auch immer seine Mutter bleiben", und dann "Sie sollen sich Abtrennen", "Abstant halten" , "Ihre Aufgabe sich selbst zu sagen: ich kann nichts für ihn tun".
Wie kann man das alles zusammen betrachten, den eins schliesst andere aus!

Den Forum versuche ich zu finden... Aber wenn ich nicht finde... ich würde dich gerne nochmal kontaktieren, weiss nur nicht wie

es giibt auch den goldenen mittelweg dazu musst du dich strak machen.helfen und dabei nicht untergehen,nenne ich das.
doch du hast eh keine chance....da du ihn nicht siehst.
ich lese aus deinen beiträgen das alles äusserliche geklärt ist,jedoch deine gefühlswelt nicht mit spielt..verstehe ich auch. doch dein eigenes leben sollte dir viel wert sein und schuldgefühle und scham könntest du bei deinen hilfsleuten ansprechen....sie bearbietn.
du hast trotz verantwortung für den sohn auch recht dich abzugrenzen und dein leben zu leben. denke immer daran.
 
Er ist nicht dazu da dich stolz zu machen.


Wahrscheinlich wird sich langfristig was verändern wenn du ihn mit deinen Erwartungen mal in Ruhe lassen würdest.


Das habe ich auch schon mal von meiner Therapeutin gehört... Nicht? Wozu sind die Kinder da? Ich habe meine Eltern viele male stolz gemacht. Und habe gesehen, wie sie sich für mich freuen. Nicht dass sie von mir das verlangt hätten... Darf den ich für meinen Sohn mal einbisschen freuen, mal für kleinigkeit stolz sein?


Meine Erwartungen an ihm habe ich schon seit langem runtergeschraubt..Ich wäre schon stolz und froh, wenn er mindes. Antrag auf Harz VI stellen würde, oder ein paar Arbeitsamt-Arzt-Termine anhalten würde... Das würde heißen, dass er klein bisschen Interesse an Leben hat...


....und wenn er vom Baden-gehen, nicht zurück kommt? ... und ich habe dabei einfach so da gesessen?
 
Das habe ich auch schon mal von meiner Therapeutin gehört... Nicht? Wozu sind die Kinder da? Ich habe meine Eltern viele male stolz gemacht. Und habe gesehen, wie sie sich für mich freuen. Nicht dass sie von mir das verlangt hätten... Darf den ich für meinen Sohn mal einbisschen freuen, mal für kleinigkeit stolz sein?


Meine Erwartungen an ihm habe ich schon seit langem runtergeschraubt..Ich wäre schon stolz und froh, wenn er mindes. Antrag auf Harz VI stellen würde, oder ein paar Arbeitsamt-Arzt-Termine anhalten würde... Das würde heißen, dass er klein bisschen Interesse an Leben hat...


....und wenn er vom Baden-gehen, nicht zurück kommt? ... und ich habe dabei einfach so da gesessen?

da ist doch das beste beispiel für co-abhängigkeit. solltest dich wohl mal näher mit dem tehma beschäftigen. achte auf die gefühlswelt...da ist der knackpunkt.du selbst hast gelernt,mache ich dinge mit erfolg...freuen sich meine eltern.

dein sohn schafft bestimmte dinge nicht und es freut sich wohl keiner.....aber man sollte schon seine kids lieben und sich freuen,einfach so weil es sie gibt....und nicht weil sie etwas schaffen.

kinder sind nicht für die freude in deinen leben verantwortlich,dafür bist du allein zuständig.

dein leben musst du so einrichten,das du selbst freude empfinden kannst, das kannst du nicht, du schiebst das auf deinen sohn....er ist aber nicht dafür verantwortlich. suche en punkt,warum du keine freude empfinden kannst....wann hat das begonnen?

hast du selbst ein kleines bisschen interesse an deinen leben?....hast du ihm das vorgelebt, oder warst du nru auf ihn fixiert?...keine vorwürfe,aber um aus co-abhängigkeiten raus zu kommen,muss man sich schon alles anschauen und dann an den dingen arbeiten,gefühle wahr nehmen ,sie zulassen und weiter gehen....heisst das motto. nicht in ihnen fest stecken bleiben.
 
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