Ich fühle mich zerrissen,etwas tief drinnen,die "kleine Püppi" schreit vor Schmerz würde ich sagen.Ich habe eine Freundin,mit ihr habe ich am Nachmittag auch telefoniert.
Sonst bin ich überwiegend alleine,meine ältere Tochter ist überwiegend bei ihrem Freund meine "kleine" sie ist 15 🙂 ist mit Freundinnen weg und mein Sohn ist auf einer Party.
Ja ich habe in der Klinik all das was ich hier geschrieben habe angesprochen.Ich war auch in Traumatherapie,die Therapeutin dort ist ein Geschenk des Himmels gewesen,leider kam ich erst in der 4.Woche meines Aufenthalts in die Gruppe und die letzte Woche dort hatte die Therapeutin Urlaub.
Wie Du sagst der Weg ist hart und es hat weh getan.Meiner Freundin sagte ich am Nachmittag,der Weg sich einzugestehen meine Seele ist Krank ist ein sehr schwerer Weg,das habe ich in der Klinik geschafft,das Begreifen das es für diese "Krankheit" keine Heilung gibt ist das nächste Stück gewesen.Damit konnte ich die Monate danach auch gut Leben.
Was in der Klinik nicht in der Form zur Sprache kam,den es war auch in der Zeit vor der Klinik recht ruhig,war die Problematik mit meinen Kindern.
Bis vor 9 Jahren waren wir eine Familie ......... man könnte sagen fast wie eine aus dem Bilderbuch.Ohne vorwarnung,oder ich habe die Anzeichen nicht sehen können/wollen,war es zuende.Er sagte mir einfach so,als ging es drum was es am Abend im Fernsehen gibt.......... ich gehe,als ich Arglos fragte wohin,eröffnete er mir das er auszieht,packte seine Sachen und ging.
Ich war plötzlich wieder alleine.Ich habe in der Zeit zu gemacht und niemanden mehr an mich heran gelassen,für uns alle eine sehr schwere Zeit,sicher habe ich um meinen Mann gekämpft,leider vergebens.
Meine Kinder haben sehr in dieser Zeit gelitten,ich wusste auch noch nichts von meiner "Krankheit"der Schmerz hat mich zerfressen und lies sich durch nichts Kompensieren.Die "Freunde"die wir als Familie so zahlreich hatten haben sich nach und nach zurück gezogen.Das er so einfach gegangen ist musste ja einen Grund haben,das tut ja kein Mann ich werde ihm sicherlich etwas getan haben,ich fühlt mich wiedermal schuldig und suchte Gründe,natürlich bei mir was für diese "Freunde" wie eine Bestätigung meiner Schuld war.1 Jahr nach der Trennung waren wir dazu in der Lage das 1 Mal darüber zu reden,wobei ich mir sage,dieses Gespräch hätte vieleicht besser nie statt gefunden,sagte er mir ohne die Unterstützung der "Freunde" hätte er sich nie von mir getrennt.Mit einem Schlag war ich wieder da wo ich 12 Monate zuvor angefangen hatte,dieses Jahr schmolz in Sekunden weg und ich litt erneut und fragte mich warum nur......
Ich war in mir gefangen und wusste nicht wie ich da wieder raus komme.Meine 3 Kinder hat diese Zeit geprägt,denn die Familie die sie kannten,in der sie aufgewachsen sind ist zerbrochen,ich war so in mir selbst festgefahren das ich ihnen keine große Hilfe gewesen bin,den Institutionen die ich um Hilfe bat konnte ich nicht erklären was mit uns passiert ist,ich hatte selbst keine Erklärung dafür,ich wollte und wir brauchten dringend Hilfe,doch muss die in einem Antrag benannt werden und ich konnte es nicht benennen.Ich brauche unterstützung das ich meinen Kindern wieder gerecht werden kann hat nicht gereicht,es gab keine Institution die uns Hilfestellung geleistet hat da ich mich in meiner Hilflosigkeit eine Erklärung finden zu können zum Opfer des Amtsschimmel machte und man mir das Angebot machte meine Kinder in geeigneten Einrichtungen unter zu bringen was jedoch nicht Sinn der Übung war und gerade meine beiden älteren der Ansicht waren ich wolle sie loswerden und abschieben.Statt wieder als Familie zusammen zu finden haben wir uns in dieser Zeit nur weiter voneinander entfernt.Mit der Zerstörung aus dieser Zeit werde ich noch Heute Tag täglich konfrontiert.
Heute sind es meine Kinder die sich an diese Institutionen wenden nachdem sie die Erfahrung machten das ich mich nicht mehr mit Argumenten "wir gehen zum Jugendamt dann wirst du sehen was du davon hast" Erpressen lasse damit sie Regeln und Konsequenzen umgehen können.Heute bekomme ich Einladungen um Stellung zu nehmen warum ich alleine versuchte klar zu kommen da es doch Hilfestellungen gegeben hätte............ Das diese abgelehnt wurden da ich nicht dazu in der Lage war explizit die Hilfe die wir gebraucht hätten benennen zu können,das steht natürlich auf einem anderen Blatt geschrieben.
Als ich ein Kind war hatte ich Angst vor dem was mein Vater mir antut,heute habe ich Angst vor meinen Kindern..............
Ich habe das in der Form nie zuvor in Worte gefasst,zu groß war die Angst Mißverstanden oder Verurteilt zu werden.Ich habe auch jetzt Angst davor,denn es heißt ja überall wer Hilfe braucht,der bekommt sie auch und im Nachmittagsprogramm von RTL sind auch alle gleich zur Stelle.Ich habe unter Tränen beim Jugendamt angerufen und um Hilfe gefleht weil mein Kind Wochenlang nicht zur Schule geht und bekam zur Antwort ich möge mich an die Polizei wenden,von der Polizei wurde ich zum Jugendamt geschickt da die den Auftrag dazu geben müssen und der erneute Anruf beim Jugendamt endete das die Schule einen Antrag stellen muss,bei der Schule hieß es die Erziehungsberechtigte muss einen Antrag beim Jugendamt stellen,für meine Tochter damals mehr als eine Bestätigung das sie ohne Konsequenzen zu fürchten tun kann was sie will........