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Borderline..resultierent durch Missbrauch in der Kindheit/Misshandlung/Vergewaltigung

Hallo Tränenarm,

Du quellst dich mit dieser Brücke. Vermutlich ist schon der ganze Weg zu dieser Brück für Dich äußerst anstrengend und Du hast immer die Angst, wieder zu versagen. Dein Unterbewusstsein blockiert Dich, es signalisiert Gefahr und lässt dich regelrecht erstarren.

Vielleicht versuchst Du mal eine andere Strategie. Geh zu dieser Brücke und nimm Dir gleich von Anfang an vor, nicht runter zu gehen. Für die nächsten Spaziergänge zu Brücke ist es einfach verboten runter zugehen. Erst wenn Du das mehrmals vollkommen angstfrei geschafft hast, kannst Du den Versuch wagen, mal einen Schritt weiter zu gehen. Setz Dich nicht unter Druck, das bringt nichts, das erhöht nur Deine Angst.

Sei vorsichtig, es ist zwar lange her aber falls Du unter dieser Brücke etwas wiedererkennst, kannst Du auch einen Flashback bekommen und alles noch einmal erleben.

Liebe Grüße,
Andreas
 
[FONT=Georgia, Times New Roman, Times, serif]Es tut weh...
Sich ins Badezimmer zu schließen...
Auf den Boden zu sinken
und seinen Tränen Freien lauf zu lassen...
Ohne einen Ton von sich zu geben...
Denn man könnte ja gehört oder gesehen werden...
Denn man muss ja stark sein...
Es tut weh...
Seine Seele nicht befreien zu können...
Von all dem Kummer und Leid...
Nicht schreien zu können...
Aus Angst es könnte verdreht werden...
Aus Angst man könnte nicht verstehen...
Aus Angst es wird einem nicht geglaubt...
Es tut weh...
Sich nicht wehren zu können...
immer stark sein zu müssen...
Zu Lachen obwohl man lieber weinen würde...
Zu kämpfen obwohl man lieber aufgeben würde...
Zu schweigen obwohl man lieber schreien würde...
[/FONT]
 
Guten Abend
Beim Goggeln nach Borderline persönlichkeitsstörung kam ich auf diese Seite,beim Lesen von sweeteyes Gedicht kamen mir die Tränen.Ich habe verschiedene Einträge gelesen und mich in einigen davon wiederfinden können.
Ich habe mich hier registriert und möchte Euch von mir erzählen.
Bei mir wurde die Persönlichkeitsstörung letztes Jahr in stationärer Behandlung festgestellt,ich musste die Klinik abbrechen es gab zu Hause schwierigkeiten sodaß ich nicht länger bleiben konnte.Ich bekam einen kurzen Brief mit den ICD Kennungen nach denen ich dann googelte,eine davon war Persönlichkeitsstörung und ich war recht betroffen als ich die Erklärungen gelesen habe.Ich hatte einen ambulanten Therapeuten und bekam dort in der Woche nach der Klinik bereits einen Termin,da wusste ich noch nicht das dies mein letzter Besuch dort sein würde.Ich wurde von meinem Hausarzt,der mir anfang letzten Jahres schon ans Herz legte mich in stationäre Behandlung zu begeben da mein chronisches Untergewicht bald nicht mehr zu verantworten ist eingewiesen.Mein Therapeut hielt dies für Überzogen und ich dachte mir,ich habe es so lange schon alleine geschafft,das schaffe ich auch weiterhin,erst nach einem Kreislaufzusammenbruch und als mein HA mir sagte das mein Gewicht eine Grenze erreicht hat in der er nun über eine Zwangseinweisung nachdenkt bin ich mehr oder weniger Freiwillig in die Tagesklinik.
Für meinem Therapeuten war all dies keine Entschuldigung das ich mich dort in Behandlung begeben habe,auch die dort gestellte Diagnostik und der Kurzbrief den ich mit bekam hat ihn nicht interessiert.Das schöne und gute Gefühl welches ich aus der Klinik mitgenommen hatte war weg,45 min hat es gebraucht und 8 Wochen intensivtherapie hatte er schlecht geredet,ich hab mich so mies gefühlt das ich in meinem Auto saß und erst mal geheult habe wie ein kleines Kind,mich gefragt ob es wirklich nötig war das ich im KH war,was ich mich dort ja selbst schon ab und an fragte,ob ich das recht hatte dort zu sein.......wer war ich denn schon......im Gegensatz zu Designern,Referenten,Doktoren ect meine Familie war zerbrochen,ich habe meine Arbeit verloren weil ich dem Druck nicht mehr stand halten konnte und abgemagert war und lebte vom Amt,vielleicht hatte er ja doch recht und ich hätte dort nichts zu suchen gehabt......
Die Erinnerungen an das Gute und Positive aus der Klinik waren da noch so frisch das ich mich wieder aufrappeln konnte und mit meinem Leben ganz gut klar kam,bis vor einigen Wochen,ich weis nicht was der Auslöser war,doch ich war wieder in meinem Loch drinnen und vergrabe mich mehr und mehr darin.Ich nehme mir stets vor Heute mache ich alles um mich herum schön und tue mir nur gutes,am Abend ist es bei dem Vorhaben geblieben denn ich habe nichts von alledem was ich mir vorgenommen hatte getan,ein Brief der mich wie Heute,völlig aus der Bahn wirft und ich bin wie Ausgeschaltet und zu nichts in der Lage,sitze da und bin meinen negativen Gedanken ausgeliefert und frage mich ob das alles noch Sinn macht.......
 
Guten Abend Tränenarm

Danke für die herzliche Aufnahme hier.

Das habe ich mich dann auch gefragt,wozu ich die letzten Jahre dort gewesen bin.Ich hatte einen Termin in einer Praxis die auf BDS spezialisiert ist,den leider verpasst und erreiche nur noch den AB,bislang ohne Reaktion,meine E Mails blieben auch bis Heute unbeantwortet.Ich hoffe jedoch noch das die Praxis sich wieder bei mir meldet.

Was der ausschlaggebende Grund war weiß ich nicht,das lässt sich warscheinlich auch nicht mehr herausfinden,es sind verschiedene Gründe gewesen.
Den Anfang machte meine Mutter,die Gründe dafür sind mir noch Heute schleierhaft,ich bekam nichts zu Essen wenn ich nicht gehört,oder etwas angestellt hatte,wir lebten auf dem bauernhof meiner Großeltern und wohnten mit in dem großen Haus,glaubten mir nicht wenn ich weinte weil ich Hunger hatte,da hieß es nur😀as verzogene Gör will nur nicht schlafen und statt was zum Essen gab es Schläge.Ich muss dazu sagen ich wüsste nicht ob ich als Oma oder Opa bei einem Kind im Kindergartenalter das auf einem Bauernhof lebt und von dessen Mutter mir glaubhaft bestätigt wird das es gegessen hat einfach so glauben schenken würde,denn es war ja stets alles in Hülle und Fülle vorhanden.Es änderte sich alles als ich im Treppenhaus zusammenbrach und der dazugerufene Arzt Mangelernährung feststellte,ab da wurde ich von meinen Großeletern versorgt.Meine Mutter hat bald darauf die Familie verlassen und niemand wusste wo sie abgeblieben war.
Mein Vater hat sich dem Alkohol verschrieben wurde Gewaltätig und Agressiv,seine Gewalt änderte die Form,es wurde sex.Mißbrauch und er drohte mir mit Erziehungsanstalt,der Schande die ich über das Haus und die Familie bringe,das meine Großeltern mich verstoßen werden usw.Er war sich über die Jahre hinweg seiner Sache so Sicher geworden das er "unvorsichtig" wurde die Großeltern auf dem Feld vermutete ......... und dann stand meine Oma im Zimmer,sie muste nur wenige Stunden später mit dem Notarzt in die Klink gebracht werden hatte einen Schlaganfall und war halbseitig gelähmt.
Ich wurde nicht mehr Mißbraucht zumindest nicht mehr sexuell,von da an redete mein Vater mir ein das ich Schuld an Omas Schlaganfall bin......und wie es vor mehr als 3 Jahrzehnten in ländlichen Gebieten war,auch meine Oma und mein Opa legten mir ans Herz dem Mund zu halten und keine "Schande" über die Familie zu bringen,ich habe mich schrecklich Schuldig gefühlt und den Mund gehalten.
Sobald ich konnte bin ich weg gelaufen,lies mich auch durch das bitten der Großeltern nicht zum wiederkommen bewegen.
Mein Vater starb als ich 20 Jahre alt war,meine Großeltern mussten in ein Pflegeheim unser Bauernhof musste verkauft werden um die Kosten zu decken,die Großeltern überlebten meinen Vater nur um wenige Monate,so war ich gerade Anfang 20 und auch wenn ich in das Haus in dem merin Vater lebte nicht mehr einziehen wollte habe ich wenn er nicht da war Oma und Opa besucht und es war auch einmal mein zu Hause gewesen.So war ich dann plötzlich alleine,mein Vater war ein Einzelkind,meine Mutter von der ich Zwischenzeitlich ausfindig machen konnte wo sie sich aufhält,konnte mich nicht gebrauchen,sie hatte eine neue Familie und wollte nicht mit der Vergangenheit konfrontiert werden.
Das liest sich wie ein schlechter Roman ich weiß,leider ist es die traurige Realität wie ich sie erlebte.
 
Ich fühle mich zerrissen,etwas tief drinnen,die "kleine Püppi" schreit vor Schmerz würde ich sagen.Ich habe eine Freundin,mit ihr habe ich am Nachmittag auch telefoniert.
Sonst bin ich überwiegend alleine,meine ältere Tochter ist überwiegend bei ihrem Freund meine "kleine" sie ist 15 🙂 ist mit Freundinnen weg und mein Sohn ist auf einer Party.

Ja ich habe in der Klinik all das was ich hier geschrieben habe angesprochen.Ich war auch in Traumatherapie,die Therapeutin dort ist ein Geschenk des Himmels gewesen,leider kam ich erst in der 4.Woche meines Aufenthalts in die Gruppe und die letzte Woche dort hatte die Therapeutin Urlaub.
Wie Du sagst der Weg ist hart und es hat weh getan.Meiner Freundin sagte ich am Nachmittag,der Weg sich einzugestehen meine Seele ist Krank ist ein sehr schwerer Weg,das habe ich in der Klinik geschafft,das Begreifen das es für diese "Krankheit" keine Heilung gibt ist das nächste Stück gewesen.Damit konnte ich die Monate danach auch gut Leben.

Was in der Klinik nicht in der Form zur Sprache kam,den es war auch in der Zeit vor der Klinik recht ruhig,war die Problematik mit meinen Kindern.
Bis vor 9 Jahren waren wir eine Familie ......... man könnte sagen fast wie eine aus dem Bilderbuch.Ohne vorwarnung,oder ich habe die Anzeichen nicht sehen können/wollen,war es zuende.Er sagte mir einfach so,als ging es drum was es am Abend im Fernsehen gibt.......... ich gehe,als ich Arglos fragte wohin,eröffnete er mir das er auszieht,packte seine Sachen und ging.
Ich war plötzlich wieder alleine.Ich habe in der Zeit zu gemacht und niemanden mehr an mich heran gelassen,für uns alle eine sehr schwere Zeit,sicher habe ich um meinen Mann gekämpft,leider vergebens.
Meine Kinder haben sehr in dieser Zeit gelitten,ich wusste auch noch nichts von meiner "Krankheit"der Schmerz hat mich zerfressen und lies sich durch nichts Kompensieren.Die "Freunde"die wir als Familie so zahlreich hatten haben sich nach und nach zurück gezogen.Das er so einfach gegangen ist musste ja einen Grund haben,das tut ja kein Mann ich werde ihm sicherlich etwas getan haben,ich fühlt mich wiedermal schuldig und suchte Gründe,natürlich bei mir was für diese "Freunde" wie eine Bestätigung meiner Schuld war.1 Jahr nach der Trennung waren wir dazu in der Lage das 1 Mal darüber zu reden,wobei ich mir sage,dieses Gespräch hätte vieleicht besser nie statt gefunden,sagte er mir ohne die Unterstützung der "Freunde" hätte er sich nie von mir getrennt.Mit einem Schlag war ich wieder da wo ich 12 Monate zuvor angefangen hatte,dieses Jahr schmolz in Sekunden weg und ich litt erneut und fragte mich warum nur......
Ich war in mir gefangen und wusste nicht wie ich da wieder raus komme.Meine 3 Kinder hat diese Zeit geprägt,denn die Familie die sie kannten,in der sie aufgewachsen sind ist zerbrochen,ich war so in mir selbst festgefahren das ich ihnen keine große Hilfe gewesen bin,den Institutionen die ich um Hilfe bat konnte ich nicht erklären was mit uns passiert ist,ich hatte selbst keine Erklärung dafür,ich wollte und wir brauchten dringend Hilfe,doch muss die in einem Antrag benannt werden und ich konnte es nicht benennen.Ich brauche unterstützung das ich meinen Kindern wieder gerecht werden kann hat nicht gereicht,es gab keine Institution die uns Hilfestellung geleistet hat da ich mich in meiner Hilflosigkeit eine Erklärung finden zu können zum Opfer des Amtsschimmel machte und man mir das Angebot machte meine Kinder in geeigneten Einrichtungen unter zu bringen was jedoch nicht Sinn der Übung war und gerade meine beiden älteren der Ansicht waren ich wolle sie loswerden und abschieben.Statt wieder als Familie zusammen zu finden haben wir uns in dieser Zeit nur weiter voneinander entfernt.Mit der Zerstörung aus dieser Zeit werde ich noch Heute Tag täglich konfrontiert.
Heute sind es meine Kinder die sich an diese Institutionen wenden nachdem sie die Erfahrung machten das ich mich nicht mehr mit Argumenten "wir gehen zum Jugendamt dann wirst du sehen was du davon hast" Erpressen lasse damit sie Regeln und Konsequenzen umgehen können.Heute bekomme ich Einladungen um Stellung zu nehmen warum ich alleine versuchte klar zu kommen da es doch Hilfestellungen gegeben hätte............ Das diese abgelehnt wurden da ich nicht dazu in der Lage war explizit die Hilfe die wir gebraucht hätten benennen zu können,das steht natürlich auf einem anderen Blatt geschrieben.
Als ich ein Kind war hatte ich Angst vor dem was mein Vater mir antut,heute habe ich Angst vor meinen Kindern..............
Ich habe das in der Form nie zuvor in Worte gefasst,zu groß war die Angst Mißverstanden oder Verurteilt zu werden.Ich habe auch jetzt Angst davor,denn es heißt ja überall wer Hilfe braucht,der bekommt sie auch und im Nachmittagsprogramm von RTL sind auch alle gleich zur Stelle.Ich habe unter Tränen beim Jugendamt angerufen und um Hilfe gefleht weil mein Kind Wochenlang nicht zur Schule geht und bekam zur Antwort ich möge mich an die Polizei wenden,von der Polizei wurde ich zum Jugendamt geschickt da die den Auftrag dazu geben müssen und der erneute Anruf beim Jugendamt endete das die Schule einen Antrag stellen muss,bei der Schule hieß es die Erziehungsberechtigte muss einen Antrag beim Jugendamt stellen,für meine Tochter damals mehr als eine Bestätigung das sie ohne Konsequenzen zu fürchten tun kann was sie will........
 
Danke Dir 🙂

Was hat die kleine Püppi gerne gemacht.........schwere Frage,ich habe das meiste davon so nachhaltig verdrängt das ich wirklich darüber nachdenken und in meinen Erinnerungen danach forschen muss,doch ich werde auf diese Reise gehen und sehen was ich dabei finden kann.
Jetzt auf Anhieb muss ich sagen ich weiß es nicht mehr.
Ich habe ein Stofftier das die kleine Püppi verkörpern soll,das sitzt nun schon eine Weile wieder auf dem Schrank,ich werde es nachher mitnehmen,mit zu mir in meinen Arm,und es trösten,denn wie Du sagst es,es kann kein anderer diesen kleinen Wesen die Liebe geben die es so schmerzlich vermissen musste,außer wir uns selbst.Danke Dir ganz besonders dafür.Das bekam ich auch mit auf meinen Weg,ich hatte es nur wieder verdrängt,Du hast mich wieder dran erinnert,ganz herzlichen Dank und fühle Dich unbekannter Weise von mir gedrückt.

Ich habe versucht mit ihnen zu Reden,ihnen zu erklären warum alles so passiert ist,mich auch Entschuldigt,meine kleine versucht zu verstehen,sie versucht es auch ihren beiden Geschwistern mit ihren Worten weiter zu geben,noch erreichen auch wir zusammen die beiden leider nicht.Ich Hoffe das der Tag kommt an dem auch sie verstehen können,denn ich unterstelle ihnen keineswegs das sie nicht wollen,sie können es noch nicht und ich Hoffe auch das ich ihnen zur Seite stehen kann.Bei der kleinen klappt es ja auch,daher habe ich noch etwas Hoffnung.
Ich bin auch froh das ich alles was mich in den letzten Wochen so runter gezogen hat von der Seele schreiben konnte und auch das Ungesagte Worte fand und mehr als das,diese Worte haben Augen erreicht die sehen können und ein Herz das verstehen kann.
Mehr als Danke sagen kann ich leider nicht und ich weiß das es nicht ausreicht um das was ich gerade fühle in Worte fassen zu können,doch ich weiß auch das Du es verstehst.
 
Guten Tag Tränenarm

Ich habe Püppi bei mir gehabt,ganz Nah in meinem Arm und wir beide haben in den Erinnerungen geforscht.Was ich als Kind nicht durfte.Stundenlang vor dem Fernseher sitzen,oder in meinem Zimmer ein Buch lesen,dazu war keine Zeit,es war stets arbeit auf dem Hof die getan werden musste.Ich glaube ich werde mir mal wieder ein Buch kaufen und es wird keine tiefsinnige Literatur sein,ein Buch das Püppi mit mir zusammen lesen kann.
Ob ich weinen kann.......ich kann es Dir nicht sagen,ich weiß es nicht mehr.

Das Du Deinen Papa so früh verloren hast,tut mir im Herzen leid.
Wie Du es beschreibst,ist für mich ein anderer Blickwinkel der mich Nachdenklich macht.Ich war damals noch,die Starke,die "Freunde"von damals kamen und suchten bei mir Rat und Hilfe,das haben auch meine Kinder so miterlebt und von einem Tag auf den anderen war nichts mehr wie zuvor.......fällt mir gerade eben beim Schreiben ein,eine in der Zeit gute Freundin sagte mal,könntest du all das was du den anderen mit auf den Weg geben kannst nur für dich selbst umsetzen und hat geweint.......Ich verstand damals nicht was sie mir sagen wollte,es ging auch im Laufe der Zeit unter jetzt ist es wieder da nun weiß ich was sie mir sagen wollte.

Es ist meine Form der Anerkennung und die Form in der ich dem anderen wiederspiegeln kann das er mir gutes getan hat,das Wort Danke.
Es tut gut mit Dir zu schreiben und ich kann nach langen Wochen sagen es hilft mir und ich danke Dir ganz herzlich dafür,und ich werde für Dich da sein.
 
Guten Morgen Tränenarm


Was mich daran hindert auf dem Sofa zu lümmeln....... ich mich selbst,das Kino in meinem Kopf und Angst.
Der kleine Teufel in mir der sagt,du bist deinen Pflichten nicht nachgekommen schaffst es nicht mal deinen Anforderungen gewachsen zu sein u.s.w.Kino und Angst sind Geister aus der Vergangenheit,ich hate viel Zeit mit einem Buch oder der Flimmerkiste auf dem Sofa,mein Mann hat Nachts gearbeitet und bis Nachmittag geschlafen,bis er Fit war,war Wohnung sauber Essen fertig alles gemacht,er komplimentierte mich dann mit meinem Buch aufs Sofa und verordnete mit eine "Auszeit"1-2 Std nur für mich.
Als ich plötzlich alleine war hatte ich das Gefühl ich habe in einem paralelen Unsiversum gelebt,aus meinem Umfeld in der Zeit gab es auch Kommentare ala: Willkommen in der Realität und ich war nur noch auf der Überholspur unterwegs,ständig unter Strom.Ich sagte mir,es wird mir nie wieder passieren dsas ich "Aufwachen"muss und die Welt um mich ist eine andere als die in der ich lebte.Ich habe mich in meiner Familie aufgehoben und sicher gefühlt,ich war zu Hause im wahrsten Sinn des Wortes und hätte mir nicht vorstellen können das sich daran je etwas ändert.....

Gestern habe ich mit meiner kleinen lange am Frühstückstisch gesessen,dnach mit ihr für die Arbeit die sie Heute schreibt geübt und wie täglich,versucht aus dieser Wohnung wieder mein zu Hause zu machen,es ist noch die gleiche Wohnung von damals....meine Freundin lies sich gegen Abend sehen und wollte mit mir für meine Prüfung morgen lernen,ich bin in einem Weiterbildungskurs und die Vorprüfungen stehen an,ich habe den Kopf nicht frei gekriegt,mein Hinterkopf weiß auch das ich es mir erlauben kann diese Vorprüfung zu verhauen da ich in der Gesamtwertung gut dabei bin.Abends habe ich mir mit der kleinen nochmal ihre Übungen für ihre heutige Arbeit angesehen und dann war der Tag zuende.
Was hast Du gestern mit dem Tag gemacht ?

Ich werte das was Du schreibst nicht als Vorwurf,als ich gestern das was Dir passierte aus Deiner Sicht gelesen habe so hatte ich es nicht sehen können und mir wurde so einiges Klarer.Es muss ein Schock für meine Kinder gewesen sein,die Mama die alles machte sich stets kümmerte und immer da war,war nur noch körperlich anwesend und nicht mehr Handlungsfähig,so war nicht nur Vati weg,auch Mama war nicht mehr da.

Meine Freundin sagte gestern,versuche die Situationen mal zu tauschen,ich bin in deiner drin,was würdest du mir als deiner Freundin raten,versuche dich als Freundin von dir zu sehen der du hilfst und dann wende es an.Ich werde es probieren.

GLG und einen guten Start in die neue Woche
 
[SIZE=+2]Die Maske[/SIZE]
Sie liegt schwer auf meinem Gesicht
Mit allen Kräften versuche ich
sie nieder zu legen,
doch es gelingt mir nicht.
Will sie Kaschieren,
will dass sie mein warmes Inneres zeigt,
doch ist sie schöner und bedeutender
als ein Seidenkleid.
Sie lässt mich lächeln,
auch wenn ich bitterlich weine...
sie zeigt sich denen,
die es wollen
und gibt ihnen einen Sinn.
Sie ist von Schönheit besetzt -
sowie aus einem Bilderbuch
doch ist sie verschlossen
von einem rätselhaften Fluch!
 

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