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Borderline..resultierent durch Missbrauch in der Kindheit/Misshandlung/Vergewaltigung

Stigmatisierend ist es , wenn man es im negativen Sinne, als Schublade benutzt...
Wie schnell das Stigmatisieren geht, dass hab ich schon selber erleben dürfen. Mein Skill Haargummi am Handgelenk reichte dazu völlig.

---

Warum es hier genauso anfängt wie es aufgehört hat, mag jeder selber entscheiden.

Aber ich will mich hier nicht als Schulmeister aufführen.😛
 
Tja, warum es so anfängt, wie es aufgehört hat, ist wie im realen Leben. Das Denken in manchen Köpfen und die Einstellung derer hat sich nicht geändert und wird es auch nie, festgefahrene Meinungen, Schubladendenken. Ist doch einfacher als mal zu versuchen, den anderen zu verstehen.

Na juuut ich versteh ja auch nicht alle :unschuldig: aber ich versuche es wenigstens.

....und weißt Du was, mich juckt es nicht....ich weiß, wer, was und wie ich bin...Menschen die mir was bedeuten (ja auch hier im Forum) wissen dieses auch.... und der Rest...tja, der kann mich mal 😉

Ich bin gern bereit für Kritik & Einwände...wenn sie konstruktiv und nicht bösartig sind....

Und ich lasse mir diesen "Kuschelaustausch" auch nicht nehmen...!!!
 
[FONT=Georgia, Times New Roman, Times, serif][SIZE=+2]Ein Leben in der Hölle...[/SIZE][/FONT]
[FONT=Georgia, Times New Roman, Times, serif]
[/FONT]

[FONT=Georgia, Times New Roman, Times, serif]Ein Leben in der Hölle
der Teufel immer vor Augen.
Man wird gequält
und so fest zu Boden gedrückt,
dass man nicht mehr aufstehen kann.
Er gibt dir keine Chance!
du schneidest dir all den Schmerz heraus,
doch er brennt sie dir immer wieder hinein!
so tief, wo du mit dem Messer nie hin kommst.
Er bricht dir deine Flügel
die du bekommen hast
um in den Himmel zu fliegen,
und drückt dich wieder zu Boden!
[/FONT]
 
Dann der Zweifel warum schaff ich es nicht, die blöde Böschung runter zu gehen. Es ist doch nur ein Schritt nach dem anderen, ich hab das laufen doch gelernt. Schritt für Schritt.
Aber es geht nicht, kein einziger Schritt nach vorn bzw. nach unten.


Aus Zweifel wird irgendwann dann Wut. Wut es wieder nicht geschafft zu haben, dabei kann man ja laufen, macht es sonst automatisch einen Schritt nach dem anderen, aber da schafft man es trotzdem nicht.

Weil Angst >> lähmt ...Beine, Gefühle, die Seele....😱
 
hey tränchen, ich habe dir mal meine handy nr per pm gegeben, ich hoffe du hast sie noch - schick mir doch bitte ne sms. wenn du magst würde ich wirklich sehr gerne nochmal auf die idee für den april zurückkommen, lg beate
 
Ja ich weis, Angst lähmt, lässt einen verharren.

Deshalb hab ich mir gestern bevor ich mit Ronja losgelaufen bin auch eingeschärft, es ist eine Brücken, nichts anderes als eine Brücke über ein Gewässer und wo Autos darüber weg fahren.
Ronja geht gern ins Wasser, nur deshalb gehe ich die Böschung runter und wumm kaum war ich dort, geht nichts mehr, ist die unsichtbare Mauer da.

Dann der innerliche Dialog. Geh weiter, mach schon, los mach endlich, setzte Deinen Hintern in Bewegung, los geh weiter, was ist so schlimm daran, mach schon, Feigling, du bist eine Niete, eine Versagerin, hab dich nicht so, geh weiter, was soll das, los geh usw. usw.

Und in solchen Momenten muss ich dann aufpassen, mich nicht so sehr reinzusteigern, weil sonst aus Wut schnell Hass wird. Hass darauf es wieder nicht geschafft zu haben, wieder versagt zu haben.

Klaus in solchen Momenten kommen die Worte Feiglin, Versagerin usw. in mir hoch, ich sag diese innerlich zu mir selbst. Jetzt wo ich nicht unmittelbar in dieser Situation bin, weis ich das dies nicht stimmt, das es Quatsch ist. Ich hoffe Du verstehst, wie ich es meine.

Guten Morgen Liebes <3

Vielleicht solltest Du Deinen inneren Dialog ändern 😱🙂 ... Dich nicht selbst beschimpfen, sondern Dir in solchen Situationen MUT machen... indem Du Dich fertig machst, schürst Du Deine Angst noch mehr, lähmt Dich noch arger!!...vielleicht sagst Du Dir: ....komm, Du schaffst das...wenn nicht heute, dann ein anderes Mal... alles braucht seine Zeit...!!
 
Anstatt dich völlig ungerechtfertigt selbst zu beschimpfen und dich kleinzumachen, hättest du dir für jeden Meter auf deinem Weg ermutigen und dir auf die Schulter klopfen sollen. Anstatt "Feigling & Co." hättest du dir sagen sollen "Schon wieder einen Meter weiter, gut gemacht!"

Und wenn es dann wirklich und definitiv nicht mehr geht, kehrst du eben um und versuchst es eben das nächste Mal einen weiteren Schritt bis du es hinter dich gebracht hast.

Aber du hast natürlich völlig Recht - seinen inneren Dialog, seine innere, sich behindernde Überzeugung zu besiegen ist brutalste Schwerstarbeit! Aber auch DASS du es versuchst, kannst du dir auf die Fahne schreiben, andere Menschen sind dazu leider auch nicht in der Lage. Da du es kannst, bin ich sicher dass du immer weiter gehen wirst bis du es geschafft hast.

Go...
 
Aber der Knackpunkt bei mir ist dann, wenn ich unmittelbar in der Situation bin und es wieder nicht schaffe, tja dann merke ich (na ja hinterher 😱) das ich es eben noch nicht verinnerlicht habe.

Demnach weißt Du wie es funktioniert, auch das es funktioniert. Folglich ist dieses Verinnerlichen eine Frage der Routine. Ja ich weiß, klingt einfach.... aber vom Prinzip her stimmt es.

Simuliere das mal durch!
Du setzt Dich der Situation freiwillg aus. Aber die Angst des versagens übertönt schon bei dem Gedanken alles. Mit diesem negativen Klima gehst Du in diese Situation. Ronja wiederum spürt das. Wird selber unsicher. Im Grunde zeigt sie Dir damit Deinen eigene und verständliche Unsicherheit.

Ich würde einen Strategiewechsel überlegen.
Du kennst alle Details und Stellen die Dich quasi handlungsunfähig machen. Das ist ein sehr großes Plus! Das kann aber Ronja nicht wissen. Maximal durch die Routine der Wiederholungen. Sollte das so weiter gehen, wird sie irgendwann diesen Weg meiden, so wie Du auch.

- Zerteile das Ziel ein Teilstücke! Jedes dieser Stücke ist ein Sieg! Wenn man so will, ein Wahlsieg mit 1a Qualität!
Ronja ihrerseit, wird das auf ihre Art dankend und animierend aufnehmen können. Und.... sie bietet Schutz, dank ihrem Gespür.

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Deine Position als auch Dein tun, ist sehr gut! Es gibt nicht einen einzigen Grund weswegen Du Dich schämen müßtest! Die Schuld an dem Dilemma haben andere, wie Du weißt.

Das was Dich in solchen Momenten blockiert, ist dieses eingeschliffene und zum Teil befohlene Verhaltensmuster aus vergangenen Zeiten. So blöd wie das klingt, aber sowas ist normal. Zumal dass ja auch große Zeiträume sind.
Dieses alte Muster welches Du korrigeren willst, trägt auch eine gewisse Überlebnsstrategie in sich, welche Dich trug. Dabei ist es völlig egal ob es ein Trugschluß war oder nicht, es war tragend, im Sinne von: Zum aushalten. Mehr konnte Deine Psyche einfach nicht tun!

Um diese Überwindungskarft aufbringen zu können, braucht es viel Anlauf = Zeit! Immerhin ist das einen Überlebensstrategie gewesen, welche Dir zum Überleben geholfen hat. Ob schön oder nicht ist dabei egal. Es half. Um mehr ging es nicht.

Das Du Dich schuldig fühlst, weil Du es erneut nicht geschaft hast, ist auch verständlich. So unlogisch das auch sein mag.
Ich mein, Du hast etwas Altes und etwas Neues. Beides beinhaltet eine Lebensstrategie. Diese kann man nicht einfach mal eben schnell miteinander harmonisieren. Aber wem erzähl ich das, Du weißt es doch.🙂 Vielleicht verlangst Du Dir einfach zu viel ab?


GLG...
abendtau
 
Wie Meister °°°Abendtau°°°..😉..schon mehr als richtig erwähnte, eine alte Verhaltensweise mit der man schlimme Zeiten überstanden hat, lässt sich nicht so nebenbei einfach ablegen wie ein paar Socken, das klappt nicht - denn warum sollte dein Köpfchen eine Strategie ändern bzw. hergeben wollen, mit der du damals etwas überstanden hast und der du vielleicht sogar dein Leben verdankst?

Vielleicht ist auch auch gar nicht zwingend notwendig, dass man diese Verhaltensweise versucht, aus sich zu löschen? Ich schätze, das wird sowieso nicht funktionieren. Vielleicht genügt es und wäre es effektiver, wenn man sein Verhaltensrepertoire einfach erweitert? Also einfach dazulernt um heute möglichst befreit, gelöst und unbelastet leben zu können? Vielleicht ist das eine effektivere und kraftsparende Möglichkeit. 🙂
 
Vielleicht ist auch auch gar nicht zwingend notwendig, dass man diese Verhaltensweise versucht, aus sich zu löschen? Ich schätze, das wird sowieso nicht funktionieren. Vielleicht genügt es und wäre es effektiver, wenn man sein Verhaltensrepertoire einfach erweitert? Also einfach dazulernt um heute möglichst befreit, gelöst und unbelastet leben zu können? Vielleicht ist das eine effektivere und kraftsparende Möglichkeit. 🙂[/QUOTE]


wollte mich mal dazu äussern im eingefleischten Hilferuf.de Forum Team 😎

Mit 12 Jahren hatte ich meinen ersten Selbstmordversuch, nach sexueller Belästigung.
Vor einen halben Jahr den zweiten. Seit drei Jahren ritze ich mich und ja, ich bin nicht stolz drauf. Aber ich glaub einfach es liegt an einem selber . Es gibt Menschen die gut mit allem zurecht kommen und dann gibt es wieder Menschen (wie du,wie ich) die damit eben nicht zurecht kommen und die in einer anderen Form ihren Schmerz so zum Ausdruck bringen. Keineswegs bin ich darauf stolz mir meine Arme zu verstümmeln aber diese Narben erzählen eben Geschichten. Jede Narbe eine Geschichte und da braucht man keine Worte mehr dafür. Man muss nicht erklären was man da hat, Menschen die meine Arme sehen - wissen im endefekt schon was los ist aber dieses Thema will keiner ansprechen , ausser dass man als *Krank* , psycho oder sonst was abgestempelt wird. Und dass wird einen nicht mal ins Gesicht gesagt, nein, hinterum natürlich nur. Es ist immer noch , leider ein Tabuthema. Sollte man vielleicht ändern , weil wenn jeder hier einen Platz , einen anerkannten Platz hat - dann fühlt man sich wohler und kann Schritt für Schritt ohne Vorurteile auch auf Borderliner zugehen. Ich stosse immer noch auf Ablehnung. 🙄 Leider!!
 

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