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Binationale Ehe

Warum sollen sie Türkisch lernen, wenn sie in Deutschland leben?
Warum nicht? Er konnte auch deutsch lernen und das war sicher auch für ihn nicht sehr einfach.

Mir scheint, hier wäre zu hinterfragen, was man tun kann, damit die Ehe wieder harmonischer wird und das Zusammentreffen mit seiner Gruppe nicht immer so kalt abläuft. Mit Herzlichkeit und Charme, mit gutem Willen kann man viel erreichen. Ist dieser Wille da?

Zb wäre da schon viel milder alles, würde man sich entgegenkommen und eben etwas türkisch sprechen können, rein aus Respekt vor ihrer Kultur.

Was kann ICH dazu beitragen, dass mein Problem gelöst wird...

Was habe ICH dazu beigetragen, dass es diese Probleme gibt...

Wie muss ICH tun, damit wir uns wieder vertragen....
 
Falls es schwer fallen sollte, deinen Mann wieder zu mögen, vielleicht hilft die Besinnung auf all das, was er eigentlich gut macht und gemacht hat.
Man kann auf diese Weise den Groll leichter neutralisieren, wenn man fair über alles nachdenkt und sich bewusst zurück erinnert an die Anfangszeit, wie viel Liebe es da gab und wie vertraut man sich damals war.
Beim Zusammenleben schiebt sich doch in jeder Beziehung immer wieder etwas dazwischen, das trennend ist, unversöhnlich macht.
Halten wir an der Liebe fest, nichts darf diese zerstören.

Mir wäre jedenfalls ständig übel, wenn immer nur gestritten wird und gezofft. Mir zuliebe würde ich aufhören, den eigenen Mann zum Feind zu machen und nicht zulassen, dass wir uns hassen- wo eigentlich Liebhaben auch machbar wäre... würde man ....... ???? Freundlich sein wieder zueinander und einen normalen Ton anschlagen wieder.
Ein Scheit brennt nicht alleine.
 
Er konnte auch deutsch lernen und das war sicher auch für ihn nicht sehr einfach.
Er ist hier aufgewachsen.
Warum soll sie Türkisch lernen? Das hätte die Ehe auch nicht verschönert.
Vielleicht auch noch schnell konvertieren und ein Kopftüchlein anlegen, um den familiären Frieden herzustellen?
Der Mann hat zugelassen, dass seine Frau seitens seiner Eltern schlecht behandelt wird. Der Vater hat die Hochzeit nicht besucht. Ein klares Zeichen.Das ändert sich auch nicht bei bestehenden Fremdsprachenkenntnissen.
 
Versuche den Kontakt zu seiner Familie zu vermeiden...ausser zu der Schwägerin mit der du dich gut verstehst.

Wenn sich dein Mann wünscht, dass du beim Essen gehen keinen Alkohol trinkst..dann tue dies doch.

Wenn ihn dein Zigaretten Rauch stört, dann rauche nicht in seiner Gegenwart.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich sehe da tatsächlich auch einen Anteil von dir.

Mich würde auch stören, wenn meine Frau bei einem, obendrein türkischen, also muslimischen Essen, Alkohol trinken würde. Alkohol ist schlicht nicht gut für Menschen, und keinen zu trinken wäre ein guter Schritt.

Und ja, wenn in einer Ehe zwei Menschen aus zwei Kulturen zusammenkommen, wäre es schön, wenn beide sich für die Kultur und eben auch die Sprache des anderen interessieren würden. Das würde es mit der Familie halt auch erheblich leichter machen.
 
Ich habe damit nicht gemeint, die Sprache so sprechen zu lernen, um eine Bedienungsanleitung ad hoc übersetzen zu können, sondern ganz normalen Alltagssprech.
Ja, und man ist doch auch oft interessiert und neugierig auf die Sprache des Partners, wenn der aus einem anderen Land kommt.
So kenne ich das jedenfalls von binationalen Paaren.
Und ein wenig die Sprache verstehen, das kann einem vielleicht auch helfen, mit der Familie des Partners zumindest ein bisschen besser klarzukommen.
Man muss sich ja nicht lieben und ständig besuchen, aber halt so, daß es für einen erträglich ist, wenn man die lieben Verwandten dann doch mal sieht...
 
Er ist hier aufgewachsen.
Warum soll sie Türkisch lernen? Das hätte die Ehe auch nicht verschönert.
Vielleicht auch noch schnell konvertieren und ein Kopftüchlein anlegen, um den familiären Frieden herzustellen?
Der Mann hat zugelassen, dass seine Frau seitens seiner Eltern schlecht behandelt wird. Der Vater hat die Hochzeit nicht besucht. Ein klares Zeichen.Das ändert sich auch nicht bei bestehenden Fremdsprachenkenntnissen.
Der Mann und seine Familie wirken nach Beschreibung der TE nun wirklich nicht wie Migranten, die einer Frau ein Kopftuch ect aufzwingen wollen.
Er hat schließlich auch nix dagegen, wenn sie ohne ihn mit Freundinnen ausgeht, und ihren eigenen Freundeskreis hat!
Sowas würde ein konservativer Moslem, in dessen Familie die Frauen selbstverständlich Kopftücher tragen, ganz sicher nicht dulden...
(Übrigens gibt's leider auch genug deutsche Typen, die damit ein Problem haben...)

Es ist hier eher das Problem, daß die Familie des Mannes leider keinen Schritt auf sie zugegangen ist, und sie von gemeinsamen Gesprächen ausgeschlossen hat, was ich auch sehr unhöflich und unfreundlich finde.
An ihrer Stelle hätte ich das auch schon längst mal dem Mann gesagt, und nicht so einfach hingenommen!
Und natürlich das Problem, daß er ihr in ihre Einkäufe und Finanzen rein redet.
Da sollte die TE unbedingt Contra geben, und sich das nicht gefallen lassen...
Ich kenne auch eine deutsch-kurdische Ehe, wo es zumindest zu Anfang auch solche Probleme mit den Finanzen gab, und daß der Mann am liebsten ihr Geld verwaltet hätte.
Das hat sich aber inzwischen längst erledigt...
Bei den beiden war es aber zum Glück so, daß seine Familie sie nach anfänglichem Misstrauen sehr herzlich aufgenommen hat, also sowas gibt's auch...
Hier bei @Kimiuna22 ist es natürlich auch wichtig zu wissen, ob sie noch weiter mit ihm zusammen sein möchte. Und vor allem, ob ihre Gefühle zu ihrem Mann wirklich weg sind oder ob sie nur durch solche Probleme überlagert sind...
 

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