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Bin in einer Notlage

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Das mit den Medikamenten gilt halt leider nur bedingt, es gibt Medis, die benötigt werden, die Privat sind und da zahlt die Kasse gar nichts. Und bei denen, die die Kasse zahlt ist es auch nur der Mindestbetrag, sollte es dann eine besondere "Mixtur" sein, darf Patient gehörig zuzahlen.

Gut finde ich die Idee des Mehrbedarfes, das sollte tatsächlich mal geprüft werden.

Jetzt habe ich mal gegoogelt und was kommt : natürlich Satz mit X das war mal wieder nixxxxx....

Grundsätzlich ist Wundverbandsmaterial, das zur Versorgung während einer Krankenbehandlung benötigt wird, kein Teil des Mehrbedarfs nach § 21 Abs. 6 SGB II (Bürgergeld) laut eines Urteils des Bayerischen Landessozialgerichts. Stattdessen müssen die Kosten im Rahmen der Krankenbehandlung von der Krankenkasse übernommen werden laut eines Urteils des Bayerischen Landessozialgerichts.

Die dazugehörigen Fahrtkosten würden dann auch der Krankenkasse aufgedrückt werden und da gilt dann wieder die Pflegestufe und das Sonderzeichen ..... Ja, Leute, genau so läuft es nämlich fast immer....

Probier es aber tortzdem:
Mehrbedarf für unabweisbare, besondere Bedarfe in Härtefällen
  • Wahrnehmung des Umgangsrechts für minderjährige Kinder außerhalb von Berlin.
  • Hygieneartikel bei bestimmten Krankheiten (z.B. HIV)
  • Haushaltshilfe für Behinderte.
Ich wäre jetzt so frech und würde es versuchen die Wundverbände als Hygieneartikel (falls Du diese selber zahlen musst) darzustellen. Aber das sind genau die Kämpfe und Versuche, die so viel Kraft kosten.... Hygiene entsteht auch in Deinem eigenen Haushalt, wenn Du solche Bedingungen hast, vielleicht gibt es eine Chance.... aber wie gesagt, dass ist alles so mühsam und im Regelfall zückt nur einer den Stempel "abgelehnt".

Gruß von Grisu
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn du einen Pflegegrad bekommst , könntest du das Wundmanagement durch einen örtlichen Pflegedienst machen lassen, die kommen ins Haus.
Ja, das könnte Sinn machen, es an einen Mobilen Pflegedienst abzugeben. Bist du sicher, dass dazu überhaupt ein PG - der aber sowieso grundsätzlich keine schlechte Idee ist und auch schon beantragt wurde, wenn ich es richtig gelesen habe - braucht, wenn die Versorgung der Wunden unter Behandlungspflege fällt?

Ich denke aber, dass hier viele Baustellen zusammen kommen, für die es viele Lösungen bräuchte. Ja, vieles ließe sich mit besseren finanziellen Mitteln abpuffern und leichter lösen, aber anderes wäre glaube ich für so ziemlich alle chronisch kranken Menschen ohne Familie auf einem Dorf in einer ländlichen Gegend schwierig. @Sonne00 , warst du mal bei einer Beratung bei einem Pflegestützpunkt? Das ist kostenlos und zumindest bei einer Beraterin habe ich sehr gute Erfahfungen gemacht, die war sehr gut vernetzt, hatte einen super Überblick über alle Möglichkeiten und sich sehr bemüht schnelle und einfache Lösungen zu finden.
 
"Ein Arzt kann eine Behandlungspflege, für einen Patienten verordnen. Diese Verordnung wird dann an einen Pflegedienst weitergeleitet, der die vereinbarten Leistungen erbringt und mit der Krankenkasse abrechnet." Allerdings muss man zuvor einen Antrag auf Kostenübernahme bei der Kasse stellen.
Ja, so habe ich es auch schon mal erlebt, also Behandlungspflege durch einen Mobilen Pflegedienst ohne Pflegegrad. Wusste aber nicht, ob das grundsätzlich so funktioniert oder wieder mal nur mit besonderen Voraussetzungen möglich ist. Hast du über so eine Lösung mal mit deinem behandelnden Arzt gesprochen, @Sonne00 ?
 
Hallo,
es geht nicht um Rezepte, die könnte ich mir wie Du schon sagtest zusenden lassen oder auf die Karte speichern lassen. Um das geht es alles nicht. Ich muss zum Arzt weil ich chron. offene Wunden habe an Beinen und die sind mit einen seltenen Bakterienstamm -Keim infiziert. Die Wunden MÜSSEN steril gereinigt und verbunden werden. Und bei einer Schmerztherapie muss man einmal die Woche oder dann wenn man eingestellt ist alle 2 Wochen hin. Bei bestimmten Krankheiten ist es mit einmal im Quartal nicht abgetan, leider.
Ach du Sch....reck, dann bist ja du wirklich schlimm dran!
Sind das diese multi-resistenten Keime, die du dir da eingefangen hast?
Und die Antibiotika helfen bei dir nur begrenzt?
Dann kommen Videosprechstunden und digitale Rezepte natürlich nicht für dich in Frage...

Wahrscheinlich bist du, was staatliche Hilfen betrifft, wirklich am Ende der Möglichkeiten.
Da kann ich auch nur empfehlen, dich an irgendwelche "Go Fund Me" -Seiten zu wenden. Die würden dich ganz sicher nicht ablehnen, du bist schließlich der klassische Fall, bei dem die staatlichen Hilfen nicht mehr genügen.

Eine Frage noch: daß ist zwar jetzt nicht die passende Jahreszeit, aber gibt's bei euch wenigstens sowas wie eine Weihnachtshilfe für Bedürftige in besonders schwierigen Lagen?
Bei uns im Kreis Hannover organisiert das unsere Tageszeitung jedes Jahr, und die haben schon vielen Leuten in so prekären Lagen geholfen.
Und daß es gerade in so stockkatholischen Gegenden wie deiner so wenig Hilfe in echten Notlagen gibt, hat mich wirklich verwundert, weil ich sonst ganz anders kenne...
 
Was noch eine Idee wäre.
Bei bestimmten Krankheiten gibt es einen Mehrbedarf vom Sozialamt, vielleicht trifft das ja zu.
Dazu mal nachfragen, würde ich sagen. Das muss wohl extra beantragt werden.
Medikamente (die Zuzahlungen) werden auch von der Krankenkasse erstattet wenn die über einem bestimmten Satz gehen, bei Sozialhilfe oder Bürgergeld.
Ja, viele chronisch Kranke bekommen diesen Mehrbedarf.
Vor allem z.B. Menschen mit Aids (also nicht nur HIV-positiv!) oder auch Hepatitis C, chronischen Pankreasentzündungen, und natürlich Krebskranke bekommen den Mehrbedarf meistens ohne großes Ämterpalaver durch.
Aber das kommt natürlich wieder auf das örtliche Sozialamt bzw Jobcenter an, wenn sich da ein Sachbearbeiter stur stellt, kann das auch wieder monatelanges Generve und viel Schreiberei bedeuten...
 
Ich habe nicht alle Seiten und Tipps vollständig gelesen, daher kann es sein, dass dieser Punkt bereits genannt wurde.

Meiner Meinung nach besteht die beste Lösung darin, eine staatlich geförderte Wohnung in der Stadt zu mieten. Die entsprechenden Anträge lassen sich in der Regel bequem online stellen.

Einige Gesellschaften wünschen vorab ein persönliches Kennenlerngespräch, was ich ebenfalls sinnvoll finde. So kann man sich ein besseres Bild von der Situation und der Notlage des Bewerbers machen.
 
Es gibt einen Mehrbedarf bei Merkzeichen G und für kostenaufwendigere Ernährung bei bestimmten Krankheiten. Eine schwere chronische Krankheit reicht nicht aus.
 
Liebe Sonne,
Es tut mir leid, dass die Dinge so schwierig für dich sind. Du hast schon eine Menge Ansatzpunkte bekommen, vielleicht ist da etwas für dich dabei.

Ich möchte gern noch einmal das Thema „Kirche“ aufwerfen. Du hattest geschrieben, dass die Kirche dir nicht finanziell geholfen hat. Das hätte ich auch nicht erwartet. Was ich mir aber schon vorstellen könnte, z.B. im Hinblick auf die Arztfahrten an die Nächstenliebe zu appellieren. Vielleicht könnten da Kontakte zu Helfern vermittelt werden, die du noch nicht kennst.
Voraussetzung für Hilfe ist ja, dass bereitwillige Helfer auch wissen, dass Bedarf besteht…
 
Das mit den Medikamenten gilt halt leider nur bedingt, es gibt Medis, die benötigt werden, die Privat sind und da zahlt die Kasse gar nichts. Und bei denen, die die Kasse zahlt ist es auch nur der Mindestbetrag, sollte es dann eine besondere "Mixtur" sein, darf Patient gehörig zuzahlen.

Gut finde ich die Idee des Mehrbedarfes, das sollte tatsächlich mal geprüft werden.

Jetzt habe ich mal gegoogelt und was kommt : natürlich Satz mit X das war mal wieder nixxxxx....

Grundsätzlich ist Wundverbandsmaterial, das zur Versorgung während einer Krankenbehandlung benötigt wird, kein Teil des Mehrbedarfs nach § 21 Abs. 6 SGB II (Bürgergeld) laut eines Urteils des Bayerischen Landessozialgerichts. Stattdessen müssen die Kosten im Rahmen der Krankenbehandlung von der Krankenkasse übernommen werden laut eines Urteils des Bayerischen Landessozialgerichts.

Die dazugehörigen Fahrtkosten würden dann auch der Krankenkasse aufgedrückt werden und da gilt dann wieder die Pflegestufe und das Sonderzeichen ..... Ja, Leute, genau so läuft es nämlich fast immer....

Probier es aber tortzdem:
Mehrbedarf für unabweisbare, besondere Bedarfe in Härtefällen
  • Wahrnehmung des Umgangsrechts für minderjährige Kinder außerhalb von Berlin.
  • Hygieneartikel bei bestimmten Krankheiten (z.B. HIV)
  • Haushaltshilfe für Behinderte.
Ich wäre jetzt so frech und würde es versuchen die Wundverbände als Hygieneartikel (falls Du diese selber zahlen musst) darzustellen. Aber das sind genau die Kämpfe und Versuche, die so viel Kraft kosten.... Hygiene entsteht auch in Deinem eigenen Haushalt, wenn Du solche Bedingungen hast, vielleicht gibt es eine Chance.... aber wie gesagt, dass ist alles so mühsam und im Regelfall zückt nur einer den Stempel "abgelehnt".

Gruß von Grisu
Mehrbedarf ist aber auch möglich bei z. B. Zöliakie oder Morbus Chrom
wergen der aufwendigen bzw. teureren Ernährung.
Der Grund z. B.: Brot ohne Gluten ist teurer als normales Brot.
Es gibt dazu so eine Liste, bei welchen Krankheiten wieviel dem Bürger zusteht.
Müsste auch über Suchmaschinen zu finden sein.
Wenn ich über Google suche, finde ich auch noch was zu "Schwerbehinderung". und "Mehrbedarf"

Letztendlich kann ja der Antrag, hier bei Sozialamt, gestellt werden. Es gibt dabei auch Einzelfallentscheidungen. Es gibt ja schließlich auch immer wieder neue Krankheitsgeschichten.

Ein Versuch ist es Wert. Zu verlieren ist dabei ja nichts. Schlimmstenfalls wird das abgelehnt und selbst dann kann evtl. ein Widerspruch noch was bewirken.
 
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