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bin ich sexsüchtig?

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Ich bemerke gerade, dass es wieder so ist, dass sich ein Themeneinsteller einer geballten Macht an Kritik stellen soll, was ihn verschreckt.
Es scheint einfach für einige Menschen nicht möglich zu sein ihre eigene Wertigkeit außen vor zu lassen und alles für unnormal zu halten, was sie selbst nicht kennen oder verstehen.

Doch was ist unnormal?
Wer entscheidet das?
Was wisst ihr, was längst in den Schlafzimmern "normal" ist, was ihr nur in eurem Leben nicht kennt?
Warum soll es nicht normal sein, mit seiner Frau so oft zu verkehren wie beide das mögen?
Das Problem besteht darin, die Wünsche anzugleichen.

Komisch ist, dass es ausschließlich Frauen sind, die sich echauffieren.
Doch es gibt sehr oft Frauen, die sich ein mehr an erfüllten Sexualleben wünschen.

Jetzt fehlt mir nur noch der Ratschlag er möge seine Sexualität doch versuchen wegzubeten, dann ist das Thema wieder rund.

Was dem TE meiner Meinung nach fehlt ist, dass er nicht den Mut aufbringt und offen mit seiner Frau darüber redet. Eine erfüllte Partnerschaft, in dem eine Sexualität nicht auf reine Duldung basiert, bringt Befriedigung da, wo sie nämlich auch ankommen muss, im Hirn!
Das kann kein Therapeut leisten!

So, ich lass euch Girls dann mal alleine...
Ihr Hüterinnen der sexuellen Normative... 🙂:blume:

Ein nicht ganz ernst gemeinter Beitrag von
 
Ich bin 54 und denke jede Sekunde an Sex. Ich bin verheiratet und habe mit meiner Frau auch Sex, so alle 2-4 Wochen mal. Doch ich mcöhte täglich, stündlich.

Vielleicht würde dein gesteigertes Verlangen reduziert werden, wenn deine Frau öfter mal bereit wäre. Nicht täglich, aber alle 2-4 Wochen ist für dein Alter halt schon wenig. Daher würde ich nicht unbedingt von sexsüchtig reden. Ein wenig mehr guten Sex mit deiner Frau könnte dich mehr befriedigen und dein Dauerverlangen "heilen". Ich würde meinen, ein wenig häufigerer Sex und erfülltes Sexleben mit einer geliebten Frau würde die Befriedigung länger andauern lassen.
 
AW: für die Zukunft

. . . wenn du dir und ihr s.o.

Ich verstehe nicht, warum bestimmte User auf einen Hilfesuchenden so oft derart einhauen! Hier ist ein Hilferuf!!
Zuerst muß man doch mal Verständnis zeigen!

Es sollte sich wohl jeder aus solchen Themen raushalten, der in keiner Weise solche Gefühle nachvollziehen kann!

Gelinda

p.s. du kanns dir aus den vielen Beiträgen entnehmen, was dir die Zukunft verheißt, nicht das, was dich nur beschimpft, das kannst du überlesen.

Du meinst mich mit Deinem ersten Satz?
Wie kommst Du darauf, daß ich auf den TE "einhauen" will? Liegt mir fern.
Und daß ich mich aus "solchen" Themen heraushalten sollte, weil ich die Gefühle des Mannes nicht nachvollziehen kann, ist (was den ersten Teil des Satzes betrifft) MEINE Entscheidung und (was das Nichtnachvollziehenkönnen anbetrifft) eine Vermutung.

Nochmal: Es kann für den TE nicht sinnvoll sein, so weiterzumachen, damit seinen Job zu gefährden und die Gesundheit seiner Familie.
Wenn er ein solches Problem hier schildert, muß er damit rechnen, daß es hier Menschen gibt, die nicht nur seine eigene Lage sehen, sondern auch die seines Umfelds, und die versuchen, ihm die Konsequenzen aufzuzeigen für den Fall, daß er nichts unternimmt.
Hier nachzufragen, ist gut, weil ein Anfang, aber damit alleine ist es nicht getan.
Ich wünsche dem TE, daß er das für sich und seine Familie Richtige tut.
 
Sorry, wenn ich im Moment nicht auf jeden Beitrag einzeln und detailliert eingehen kann.
Ich treibe sehr viel Sport, fast täglich bin unterwegs im Fitness, am joggen oder Radfahren, tennis etc. Das powert mich aus, und gleichzeitig habe ich das Gefühl, mein Sextrieb wird stärker dadurch. Wenn ich mich einige Tage nicht bewegen konnte, fühle ich mich sehr unwohl, werde unleidig.
Ich danke euch nochmals für die einfühlsamen Antworten. Die Moralkeule herumzuschleudern hat hier keinen Sinn, ich kümmere mich wenig um Konventionen.
Ich habe aber sehr stark das Gefühl, dass die Ehe als exklusive Institution für Sex nicht den menschlichen Bedürfnissen entspringt oder angepasst ist. Ich weiss nicht wie das wäre, wenn ich zeitlebens ein erfülltes Sexleben in der Ehe gehabt hätte, aber ich kann mir nicht vorstellen, immer nur die eine Frau zu spüren. Natürlich gilt das als verwerflich. Und Monogamie hat sicher bestimmte offensichtliche Vorteile, aber dass das die einzig geduldete Lebensform sein soll, damit kann ich kaum leben.
 
Das hat etwas mit dem Hormonhaushalt zu tun.
Und Testosteron ist nicht wirklich typisch weiblich. Daher wirst du das so nicht erfahren haben.
Obwohl Extremsportlerinnen... 😉

Sicher hat das mit meinem Hormonhaushalt zu tun, denn diesen extremen Trieb habe ich erst die letzten jahre so stark. Ob das die früheren Unterdrückungen waren, die jetzt herauskommen? Psychologisch kenne ich mich da zu wenig aus. Aber es hat sicher mit meinem Alter zu tun, einer Hormonumstellung wohl ähnlich wie bei den Frauen, eine Midlifekrise. Ich habe auch strak das Gefühl, mein Leben ist wie in Gleisen festgefahren: Fester beruf, den ich nicht wechseln möchte (wohl auch nicht mehr kann), Haus gekauft, seit 25 Jahren mit einer Frau verheiratet. Wo gibt es da noch Möglichkeiten zur Veränderung und neuen Herausforderungen? Mit meiner Frau spreche ich oft über solche Fragen, sie kennt auch meine Neigung zu fremder, junger Haut.
Ich glaube ich bin auf dem Weg, nur wohin der führt, keine Ahnung. Von professioneller hilfe habe ich mir einiges versprochen, geholfen hat es mir nicht, da bin ich wenig motiviert, wieder damit anzufangen, doch wäre das schon noch eine Option.
 
Erst einmal ganz herzlichen Dank für die vielen Antworten, die meisten sind echt gut gemeint, freut mich sehr. Ich war gestern nicht on, deshalb etwas Stau bei meinen Antworten.
Zuerst allgemein: Nein, Sex ohne Schutz habe ich nicht. Immer nur geschützt.
Ja, der Sex bringt mir totale Erfüllung. Doch die hält nicht lange an, sondern der Hunger kommt bald wieder.
Als Sucht empfinde ich es deshalb, weil ich oft das gefühl habe, die Kontrolle zu verlieren oder schon verloren habe. Ich bin eigentlich ein rationaler mensch der sein Leben im Griff hatte, bis jetzt.
Ich fürchte, bei anderen Frauen könnte es ähnlich enden, selbst wenn am Anfang das Sexleben viel wilder wäre als jetzt in der Ehe. Deshalb meine ich, das Problem liegt nur bei mir, nicht bei meiner Frau
 
wenn jemand vorsätzlich um sich selbst und andere zu gefährden ungeschützen Sex hat. Das ist recht provokativ und aggressiv und geht juristisch gesehen Richtung Strafdelikt.

Nochmals: Ich betone, dass ich keinen ungeschützten Sex ausserhalb hatte und habe. Wer hat nur das so missinterpretiert? Klar, dann würde ich euren Unmut besser verstehen. Ich habe auch keine Frau vergewaltigt, sie waren alle ganz freiwillig dabei und einverstanden. Ich bin kein Unmensch.
 
Sorry, wenn ich im Moment nicht auf jeden Beitrag einzeln und detailliert eingehen kann.
Ich treibe sehr viel Sport, fast täglich bin unterwegs im Fitness, am joggen oder Radfahren, tennis etc. Das powert mich aus, und gleichzeitig habe ich das Gefühl, mein Sextrieb wird stärker dadurch. Wenn ich mich einige Tage nicht bewegen konnte, fühle ich mich sehr unwohl, werde unleidig.
Ich danke euch nochmals für die einfühlsamen Antworten. Die Moralkeule herumzuschleudern hat hier keinen Sinn, ich kümmere mich wenig um Konventionen.
Ich habe aber sehr stark das Gefühl, dass die Ehe als exklusive Institution für Sex nicht den menschlichen Bedürfnissen entspringt oder angepasst ist. Ich weiss nicht wie das wäre, wenn ich zeitlebens ein erfülltes Sexleben in der Ehe gehabt hätte, aber ich kann mir nicht vorstellen, immer nur die eine Frau zu spüren. Natürlich gilt das als verwerflich. Und Monogamie hat sicher bestimmte offensichtliche Vorteile, aber dass das die einzig geduldete Lebensform sein soll, damit kann ich kaum leben.

Natürlich macht es keinen Sinn, mit der "Moralkeule herumzuschleudern".
"Verwerflich" finde ich Deine Wünsche nicht. Aber ich meine, Deine Frau sollte über Dein Zweit-Leben Bescheid wissen.
 
Erst einmal ganz herzlichen Dank für die vielen Antworten, die meisten sind echt gut gemeint, freut mich sehr. Ich war gestern nicht on, deshalb etwas Stau bei meinen Antworten.
Zuerst allgemein: Nein, Sex ohne Schutz habe ich nicht. Immer nur geschützt.
Ja, der Sex bringt mir totale Erfüllung. Doch die hält nicht lange an, sondern der Hunger kommt bald wieder.
Als Sucht empfinde ich es deshalb, weil ich oft das gefühl habe, die Kontrolle zu verlieren oder schon verloren habe. Ich bin eigentlich ein rationaler mensch der sein Leben im Griff hatte, bis jetzt.
Ich fürchte, bei anderen Frauen könnte es ähnlich enden, selbst wenn am Anfang das Sexleben viel wilder wäre als jetzt in der Ehe. Deshalb meine ich, das Problem liegt nur bei mir, nicht bei meiner Frau

Du interpretierst stark polar, zunächst hieß es deine Frau sei schuld, nunmehr es läge bei dir.
Die Wahrheit liegt immer irgendwo in der Mitte.

Das was du derzeit durchmachst könnte man Midlifecrisis nennen. Es ist normal dass Männer von der Biologie her ihr lebenlang mehr als nur zwei oder drei Kinder zeugen wollen...an sich genauso wie Frauen, die jedoch ein wenig rationaler drauf sind in der Regel weil ihnen die Kids länger an der Pelle hängen.

Betr Arbeit an dir: das ist an sich allein deine Baustelle und du solltest deine Frau nicht zu stark als Hilfsarbeiterin dabei benutzen und gleichzeitig hintergehen...das passt nicht gut zusammen.

Bei Unsicherheit solltest du schlichtweg professionelle Hilfe in Anspruch nehmen und über all deine inneren Ängste und Sorgen mal mit jemanden vor Ort reden. Vor allem auch mit deiner Frau, bevor dir deine heimlichen Sexaffairen früher oder später um die Ohren fliegen. Natürlich hilft professionelle Hilfe nur wenn du offen und ehrlich genug bist und zudem mitarbeitest. Jede professionelle Hilfe ist nur Hilfe zur Selbsthilfe und letztlich bist du es der bereit dazu sein muss dir selbst zu helfen, durch Einsicht und Willen zur Veränderung einer ungünstigen Verhaltensweise.

Betr Hormone: es ist ist ein Märchen dass das Triebleben und der Sexdrang einzig am Testosteronhaushalt und einem einzigen Hormon liegt. Es ist der Hormonhaushalt (mit einem Zusammenspiel etlicher Hormone) insgesamt und es kommen etliche weitere Dinge hinzu. Zudem haben Frauen allgemein durch stärkeres Selbstbewusstsein ebenfalls einen höhere Testosterongehalt...nicht nur gedopte Leistungssportlerinnen.


Die Triebstautheorie ist an sich auch bereits wissenschaftlich überholt. Fakt ist jedoch dass deine Gedanken deine Realität formen. Ein fester Glaube an eine Sucht formt eine Sucht mit. Kläre die einzelnen Auslöser gezielt mit deinen Ärzten ab, hausarzt (Hormoncheck), Psychiater + Psychologe. Könnte auch ein Hirntumor sein der auf dein Lustzentrum im Hirn drückt..könnte alles mögliche sein. Bei Krebserkrankungen flasht der Körper oft auch hoch um Signale zu geben dass was nicht stimmt. Wissen kann man es erst wenn es ausreichend durchgecheckt wurde.

Klar ist die Ehe eine sexualtitätsregulierende Kultursache und geht nicht einher mit biologischen Bedürfnissen von Männern und Frauen sich mit mehreren Partnern zu vereinigen. Aber im Leben macht man halt einige Kompromisse und überlegt sich VORHER was man will bevor man bewusst in eine Ehe geht, Kinder zeugt, Verantwortung übernimmt.
Es sprich auch nix dagegen wenn du deine Ehe annulierst und die Beziehug zu deiner Partnerin auf eine andere Basis stellst, sprich ihr euch trennt und freundschaftlich verbleibt od.ä.
Nur faule Kompromisse wie ein Bedürfnis verbergen und hintenrum ausleben solltest du auf jeden Fall vermeiden, zumal auch Kinder involviert sind und die Erwachsenen mit gutem Beispiel vorangehen sollten, sprich sich erwachsen verhalten sollten.

Tyra

Ich hatte nicht alles mitgelesen, daher nochmal die Frage: bist du vollzeittätig und wie genau findest du all die Zeit für deine Affairen? Du scheinst ja offenbar in einigen deiner Lebensbereichen unterfordert zu sein, dass so viel Energie für den Luxus einer Sucht übrig bleibt, oder?

Suchtzirkel: zum einen geht es um den Lernschritt zu erkennen dass nicht die Masse die Klasse macht, sprich die Menge an Sex ausschlaggebend ist. Durch jede Praxis und vor allem den Kick der Heimlichkeit holst du dir eher neuen Hunger. Es ist glaube ich auch so eine Art Spiel mit der Macht und ggf unterdrückter Brast auf dich und/oder deine Frau der sich darin ausdrückt sie zu hintergehen. Die Untiefen des Menschen sind manchmal unergründlich auf den ersten Blick..auf den zweiten Blick nicht mehr so ganz und auf den dritten Blick hin in der Reflexion (die man in Therapie übt) wird dann einiges langsam klarer. Natürlich braucht es einige Zeit und einiges an Wissen um zu klären, klarer zu sehen und daran zu arbeiten gewisse Grenzen und Regeln zu befolgen.

Bleibe cool und betrachte es als Phase die vorübergeht..sie wird vorübergehen auf die eine oder andere Art und Weise. Wie und wann liegt stark an dir.
 
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