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Bewusstsein der Inkompetenz

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Binchy

Aktives Mitglied
Natürlich blockiert Dich auch der Gedanke, dass Du Dir nichts zutraust oder nichts verstehst und dann wirst Du natürlich noch weniger verstehen, weil Du Dir das auch etwas einredest.

Mir hat es während des Studiums geholfen, wenn ich mir laut die Dinge selbst erkläre, die ich lernen musste bzw. jemand anderen es erklären.
Warst Du mal beim Psychologen?
 

Kreuzer

Mitglied
Du studierst doch auch (dual) was oft sehr viel nützlicher ist als ein rein theorethisches Studium.
Es ist nicht mal daraufbezogen ob ich nun studiere, sei es dual oder normal ander Uni, sondern dass ganz einfach auch länger brauche als andere. Die einen sind in der Lage spontan direkt ihre Meinung zu sein oder kreativ und schlüssig auf eine Fragestellung zu antworten und dann sind da solche wie ich, die nur ins Stocken kommen, wenn es darum geht sein Hirn zu nutzen. Ich würde so gerne mein Gehirn nutzen, doch leider produziert es mir nichts produktives..
 

Kreuzer

Mitglied
Natürlich blockiert Dich auch der Gedanke, dass Du Dir nichts zutraust oder nichts verstehst und dann wirst Du natürlich noch weniger verstehen, weil Du Dir das auch etwas einredest.

Mir hat es während des Studiums geholfen, wenn ich mir laut die Dinge selbst erkläre, die ich lernen musste bzw. jemand anderen es erklären.
Warst Du mal beim Psychologen?
Da hast du auch Recht, dass ich durch meine negative Einstellung das Ganze verschlechtere. Aber selbst wenn ich meine Einstellung ändere, wird es sicherlich besser, aber die Grundausstattung, die vererbt wurde, kann ich trotzdem nicht ändern. Das ist es auch, was mich so bedrückt.

Ich lerne viel auch dadurch, dass ich mir Dinge selbst erkläre oder anderen Personen. Als ich Lerntechniken nachgeschaut habe, ist mir auch das mit der Feynman-Methode aufgekommen. Dabei soll man ja Themen richtig verstehen, indem man sie anderen versucht zu erklären. Wenn man dabei merkt, dass es stockt oder man nicht richtig weiter weiß, soll man das Thema nochmal durchgehen und die Prozesse so oft wiederholen, bis man es jemandem einwandfrei und ohne Fehlern referieren kann. Mir geht es aber auch nicht speziell nur um das Lernen, sondern vor allem auch um das aktive Teilnehmen am Unterricht. Schnell und interaktiv seine Gedanken ordnen und es beim äußern auf den Punkt zu bringen.

Ich war Anfang Dezember vor lauter Verzweiflung beim Heilpraktiker für Psychotherapie, weil normale Psychotherapeuten komplett bis April ausgebucht waren. Der Besuch wurde also privat bezahlt und der Heilpraktiker konnte mir nicht konkret bei meiner Problemstellung weiterhelfen. Zwar war ich erst 2 Mal bei ihm und konnte ihm meine Situation äußern und wir hatten auch direkt Ansätze zum Lösen des Problems erarbeitet. Jedoch hat er mich nicht direkt als Depressiv eingestuft, sondern als jemand, der eigentlich gesund ist, aber sich sehr viel einredet. Er wollte mir glaube ich deutlich machen, dass ich mich selber akzeptieren sollte, da er mir bei dem Problem was ich habe nicht direkt helfen kann. Ich bin zwar noch weiter mit ihm in Kontakt (telefonisch), doch ich weiß nicht, ob ich ihn nochmal besuchen soll.
 

kasiopaja

Sehr aktives Mitglied
Durchchecken wäre natürlich eine Möglichkeit um Nährstoffmängel aufzudecken. Ich nehme seit 6 Wochen ca. jeden Tag Vitamin D3+K2 Tropfen, Vitamin B Complex und zusätzlich etwas für die Gehirnleistung. Ich denke, dass selbst nach einem Auffüllen der Nährstoffmängel, mein Problem nicht richtig gelöst werden könnte.
Wenn mir so eine Gedächtnisleistung vererbt wurde, kann man vielleicht mit Aufputschmitteln nachhelfen, aber richtig besser werden wirds glaube ich kaum. Vielleicht bringt es etwas mit Übung nachzubessern, aber ansonsten scheint es kein Lösungsmittel dagegen zu geben.

Ich höre mich vielleicht intelligent an und versuche konzentriert meine Gedanken niederzuschreiben, aber ich fühle komplett gegensätzlich.
Wo ist Dein Problem? Du studierst dual. Das ist doch nicht schlecht.
 

kasiopaja

Sehr aktives Mitglied
Es ist nicht mal daraufbezogen ob ich nun studiere, sei es dual oder normal ander Uni, sondern dass ganz einfach auch länger brauche als andere. Die einen sind in der Lage spontan direkt ihre Meinung zu sein oder kreativ und schlüssig auf eine Fragestellung zu antworten und dann sind da solche wie ich, die nur ins Stocken kommen, wenn es darum geht sein Hirn zu nutzen. Ich würde so gerne mein Gehirn nutzen, doch leider produziert es mir nichts produktives..
Ja. Die einen brauchen halt länger als die anderen. Muss ja nicht unbedingt schlechter sein.
 

Kreuzer

Mitglied
Hallo. Und was waren das für Ansätze?
Akzeptanz der Situation. Was für mich kein konkreter Ansatz ist.
Vergleich mit "dem hässlichen Entlein" und zugleich mit einem Symphonieorchester. Im Orchester gibt es unterschiedliche Instrumente. Und ich sollte herausfinden welches dieser Instrumente ich bin.
Und dementsprechend die Situation wieder akzeptieren. Für mich ist dieser Ansatz der Akzeptanz nicht nachvollziehbar. Sind Probleme, die wir nicht mehr lösen, der Akzeptanz ausgeliefert?

Zusätzlich auch über den Tod der Mutter gesprochen und meine Zweisprachigkeit. Das sind natürlich Ansätze. Aber ich suche nach etwas, dass mein Problem auflöst. Das Problem der eigenen Leistung und Persönlichkeit.
 

Schroti

Sehr aktives Mitglied
Íst deine Persönlichkeit für dich nicht in Ordnung?
Und wäre es unvorstellbar, die individuelle Leistungsfähigkeit als gegeben hinzunehmen?
Wenn du dich permanent überforderst, wirst du permanent Negativ-Erlebnisse kassieren.
Lebst du ein Leben, das zu DIR passt?
Oder eher das, was deine Verwandten leben?
 

Postman

Aktives Mitglied
Mir geht es aber auch nicht speziell nur um das Lernen, sondern vor allem auch um das aktive Teilnehmen am Unterricht. Schnell und interaktiv seine Gedanken ordnen und es beim äußern auf den Punkt zu bringen.
Also ich hab jetzt nochmal bissl genauer hingeschaut: mit dem oben beschriebenen hast du ja bereits ein Ziel, und zwar ein ganz konkretes. Wenn ich das nicht falsch verstanden habe, geht es dir dabei ja auch um Schlagfertigkeit/Rhetorik. Und das kann man definitiv verbessern und trainieren - ich wüsste nicht, warum du da auf deine angeborenen Fähigkeiten beschränkt sein solltest. Das menschliche Gehirn ist zu außergewöhnlichen Leistungen fähig. Und theoretisch kann jeder seine kognitiven Fähigkeiten verbessern. Also nur Mut!
 

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