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Behinderte in unserer Gesellschaft

  • Starter*in Starter*in saminabi
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AW: Behinderte in unserer Gesellschafft

Der Fleiß eines Selbständigen zählt also nichts? 🙄
Und den fleißigen Arbeitnehmer belohnt der Arbeitgeber hoffentlich. Denn wenn nicht, ist es aus mit der Motivation, dann wird Dienst nach Vorschrift gemacht, und der Arbeitgeber ist der Dumme. Fleiß kann man nämlich auch zu Hause, bei Hausarbeit oder Hobby, investieren.


Der Fleiß sagt nicht aus ob er erfolgreich ist bei der Selbstständigkeit. Dann hat sein Fleiß nichts gebracht...Höchstens der Versuch. Das habe ich gemeint der Arbeitgeber profitiert vom fleißigen Arbeitnehmer. Es gibt zwei Szenarien:

1) Da der Arbeitgeber vom Fleiß des Arbeitnehmers profitiert lässt er ihn nicht aufsteigen. Wer soll denn sonst die Drecksarbeit machen.

2) Das Ergebnis ist nicht zufriedenstellend und somit ist er Weg vom Fenster.
 
AW: Behinderte in unserer Gesellschafft

Ansonsten möchte ich jetzt mal darum bitten, beim Thema zu bleiben.

Es geht hier nicht um Leistung allgemein, um Erfolg usw. Es geht mir um den Umgang mit Behinderten, mit Behinderten, die da sind, die leben, für die sich die Eltern schon vor der Geburt entschieden haben, bzw, gibt es ja auch viele Behinderte, die erst nach ihrer Geburt behindert wurden aus den verschiedensten Gründen.
 
AW: Behinderte in unserer Gesellschafft

Versuche mal einer Mutter, die ihr Kind getötet hat klar zu machen, was sie getan hat...
und hilf dem Vater, wenn Du das für nötig findest.

Merkst Du was?
Ich würde erst mal fragen, wo da bei dem Paar der Wurm drin war. Er wollte das Kind, sie nicht. Unerwünschte Schwangerschaft ihrerseits. Was ist verkehrt gelaufen?
 
AW: Behinderte in unserer Gesellschafft

Und meolita,

ich bin im Grunde genommen auch behindert, psychisch. Ich habe zwar keinen Behindertenausweis, aber ich bekomme Erwerbsunfähigkeitsrente plus Grundsicherung vom Sozialamt. Ich liege also dem Staat auf der Tasche zum Teil.

Und ich bin froh, in einem Sozialstaat zu leben, wo sowas möglich ist.

Ich möchte keinen Staat, in dem die Schwachen und Kranken fallen gelassen werden, weil sie nicht genügend leisten.

Ich möchte auch keinen Staat, in dem es nur noch darum geht, eine Elite zu bilden, in dem alles Kranke und Schwache, nicht genügend Leistungsfähige ausgesondert wird. Das hatten wir doch schonmal.

Langsam verstehe ich auch die strengen Forenregeln hier.
 
AW: Behinderte in unserer Gesellschafft

Der Fleiß sagt nicht aus ob er erfolgreich ist bei der Selbstständigkeit. Dann hat sein Fleiß nichts gebracht...Höchstens der Versuch. Das habe ich gemeint der Arbeitgeber profitiert vom fleißigen Arbeitnehmer. Es gibt zwei Szenarien:

1) Da der Arbeitgeber vom Fleiß des Arbeitnehmers profitiert lässt er ihn nicht aufsteigen. Wer soll denn sonst die Drecksarbeit machen.

2) Das Ergebnis ist nicht zufriedenstellend und somit ist er Weg vom Fenster.

Simpel: In beiden Fällen geht der Arbeitnehmer, sobald er kann. Und sucht sich einen besseren AG, der Fleiß zu honorieren weiß. Viele Berufszweige würden ohne persönlichen Fleiß zusammenbrechen, insbesondere in Pflegeberufen, wo die Patienten die Leidtragenden wären, wenn die Beschäftigten Dienst nach Vorschrift schieben. Ärztlichen Bereitschaftsdienst gäbe es wohl auch nicht mehr.
 
AW: Behinderte in unserer Gesellschafft

Daoga, kannst du jetzt mal bitte beim Thema bleiben?
 
AW: Behinderte in unserer Gesellschafft

Es geht um uns alle, wie wir alle mit Behinderten umgehen.
Ich würde mich gerne selber um mein behindertes Kind liebevoll kümmern, bevor ich nach Staathilfe rufen würde. Mir gefiele es viel mehr, wenn sich mein Bruder, der Nachbar, der Lehrer, meine Ex mit kümmern würde...
Was ist, wenn diese Leute alle ihr eigenes Leben haben, das sie ausfüllt?
Außerdem, wenn viele mit kümmern, hast Du auch mit vielen anderslautenden Meinungen zu tun, was für ein Kind angeblich das beste wäre. Viele Köche verderben den Brei, gerade bei der Kindererziehung. Der eine verhätschelt, der andere ist viel zu streng, und das Kind sucht sich seine Loyalität selber aus, sobald es in ein gewisses Alter kommt. Wo viele Ansprechpartner sind, bleiben die richtigen Eltern nicht mehr zwangsläufig die Nummer Eins fürs Kind.
 
AW: Behinderte in unserer Gesellschafft

Simpel: In beiden Fällen geht der Arbeitnehmer, sobald er kann. Und sucht sich einen besseren AG, der Fleiß zu honorieren weiß. Viele Berufszweige würden ohne persönlichen Fleiß zusammenbrechen, insbesondere in Pflegeberufen, wo die Patienten die Leidtragenden wären, wenn die Beschäftigten Dienst nach Vorschrift schieben. Ärztlichen Bereitschaftsdienst gäbe es wohl auch nicht mehr.

Ja aber die Pfleger bekommen durch den Fleiß ja nicht mehr Kohle.

Jetzt ist aber Schluss wir sollten wirklich beim Thema bleiben.
 
AW: Behinderte in unserer Gesellschafft

Auch.
Viele kommen auch ohne Staat zurrecht.

Welche allgemeine, staatliche Fürsorge meinst Du brauchen Behinderte, egal wie alt und warum sie behindert sind/wurden, und worin siehst Du ggfls momentan eine "Verfehlung" des Staates, bzw. was sollte man für eine, Dir "vorschwebende und bessere Fürsorge tun?

Wenn Behinderte, die dem Arbeitsmarkt nie zur Verfügung stehen können, genauso wie Arbeitsfähige in Hartz sind, dann ist das imho absolut eine Verfehlung des Staates. Für definitiv und dauerhaft nicht arbeitsfähige Personen sollte es ein Parallelsystem geben, in dem die Grundleistungen besser sind und keinerlei Sanktionen auferlegt werden.
Wer nicht kann, der kann halt nicht. Hartz sollte allein als Zwischenleistung "zwischen Jobs" für Arbeitsfähige sein, für alle die kein Arbeitslosengeld beanspruchen können.
 
AW: Behinderte in unserer Gesellschafft

Hm, meinst Du, behinderte Kinder gehören sofort unter staatliche und absolute Fürsorge gestellt, weil die einen Eltern manchmal verhätscheln, ihr eigenes Leben haben, ab einem gewissen Alter überfordert sind?
Sollte deshalb der Staat die Verantwortung von vorne herein haben und entsprechend die Kinder aus der Familie nehmen, oder was?

Wo hab ich was vom Staat geschrieben? Die Verantwortung liegt immer und grundsätzlich bei den Eltern. Insbesondere bei der Mutter. Lebenslänglich und auf eigene Kosten, egal ob Geld, Freizeit, berufliche Wünsche, Hobbies, was auch immer dafür zurücktreten muß ... Weshalb man sich das eben schon vorher gut überlegen sollte, denn hinterher ist ein bißchen zu spät, dann muß man in den sauren Apfel beißen und mit der Entscheidung leben.

Der Staat ist nur ein Notnagel, wenn sonst gar nichts mehr geht. Oder wenn sich die Eltern als chronisch unfähig erweisen sollten und als schädlich für das Wohlergehen des Kindes. (Obwohl der Staat sich auch da gerne ziert. Wenn man sich andere Threads hier im Forum über mißhandelte oder vernachlässigte Kinder anschaut ... )
 
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