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Behinderte in unserer Gesellschaft

  • Starter*in Starter*in saminabi
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AW: Behinderte in unserer Gesellschafft

Du solltest lieber schreiben, jedes Kind das lebend auf die Welt kommt, BRAUCHT Zuwendung. Ohne wenn und aber. Das ist NICHT verhandelbar.

Egal wieviel es kostet, denn manche Kinder kosten einfach mehr als andere, Behinderte und Kranke die von Geburt an schon teure Operationen, Medikamente und eine 24-Stunden-Pflege jeden Tag benötigen.
Was so manche Familie, so manche Mutter nicht stemmen kann (und/oder will) und so manche Partnerschaft zerbrechen läßt, wenn die Mutter Pech hat.

Der Riesenfehler der Nazis war, über die Köpfe der Betroffenen hinweg zu entscheiden, die Eltern und Familien hatten keinerlei Mitspracherecht.
Heute liegt die Entscheidungsfreiheit bei der Mutter. Als Hauptbetroffener. Und so soll es auch sein, wer am meisten betroffen ist - oder sein würde, wenn die Frage Abtreibung ja oder nein im Raum steht, wessen eigenes Leben zuallererst beeinträchtigt wird - bei dem liegt das Recht der Entscheidung.

Und da hat dann ein Außenstehender kaum was zu melden.
Wer glaubt ein Mitspracherecht zu haben, sollte dann konsequent und ehrlich auch eine Verpflichtung zur Unterstützung im Notfall eingehen.


Natürlich hat jeder die Entscheidungsfreiheit. Wenn du aber schreibst die Mutter ist selber Schuld, weil sie dieses Kind aufzieht bringt mich das zum Nachdenken. Ich finde wenn jemand die Kraft hat dieses Kind aufzuziehen sollte man es unterstützen und Vorwürfe finde ich unangebracht. Nicht jeder bringt es übers Herz sein Kind abzutreiben. Das sollte man berücksichtigen.
 
AW: Behinderte in unserer Gesellschafft

Weil Leistung allein nicht bestimmt ob man erfolgreich ist. Du kannst wenig tun und trotzdem erfolgreich sein oder viel tun und trotzdem arm sein. Um Erfolg zu haben braucht man Kreativität und eine gute Idee. Dazu musst du das Produkt gut verkaufen können. Es geht um Angebot und Nachfrage.

Oder man ist einfach fleißig und geduldig und tut was man kann. Dann spart sich auch Groschen um Groschen zusammen, bis man sich was größeres leisten kann. Nur sind Fleiß und Geduld heutzutage anscheinend keine Werte mehr.

Vor allem wenn man mit ansehen muß, wie andere, die klüger, erfolgreicher, kreativer, skrupelloser, schöner, sonst irgendein -er sind, ständig an einem vorbeiziehen. Dann kommt man sich nämlich irgendwann vom Schicksal verar***t vor. Und schiebt Frust und Neid, und verflucht die ganze pöhse "Leistungsgesellschaft", die einem den Hintern nicht nachtragen will.
Oder? 🙄
 
AW: Behinderte in unserer Gesellschafft

Ich weiß jetzt nicht so genau, was das Thema Leistung mit dem Therma des Threads zu tun hat.

Es sei denn, es soll darauf hingewiesen werden, dass Behinderte zu wenig oder manchmal gar nichts leisten können und somit oft nicht für sich selbst sorgen können und dasss dann KV, PV, Sozialamt oder ähnliches einspringen müssen.

Ist das so gemeint, oder worum geht es beim Thema Leistung?

Sie hat es diesbezüglich angedeutet, worauf ich geschrieben habe dass die Leistungsgesellschaf sich nicht mehr lohnt. Dann sind wir in das allgemeine Thema Leistung gerutscht.
 
AW: Behinderte in unserer Gesellschafft

Natürlich hat jeder die Entscheidungsfreiheit. Wenn du aber schreibst die Mutter ist selber Schuld, weil sie dieses Kind aufzieht bringt mich das zum Nachdenken. Ich finde wenn jemand die Kraft hat dieses Kind aufzuziehen sollte man es unterstützen und Vorwürfe finde ich unangebracht. Nicht jeder bringt es übers Herz sein Kind abzutreiben. Das sollte man berücksichtigen.

Viele Frauen sind heute auch ehrlich genug zu sagen, sie würden das nicht schaffen oder wollen sich die ganze Mühe nicht antun und deshalb treiben sie lieber prophylaktisch ab.
Bei Erbkrankheiten wie insbesondere dem Down-Syndrom weiß man im Voraus nämlich nie, wie schwer das Kind behindert sein wird.
Es kann zu den 10 % gehören, denen man kaum etwas anmerkt, die ihr späteres Leben als Erwachsene selber auf die Reihe kriegen -
es kann aber genausogut zu den 10 % multipel Schwerstbehinderten gehören, die ihr ganzes Leben lang komplett pflegebedürftig sein werden, und die man in Werbefilmen von Behindertenverbänden nie zu sehen bekommt, weil sie die Leute abschrecken könnten.
Die restlichen 80 % bewegen sich irgendwo zwischen diesen beiden Extremen.

Kinderkriegen ist generell wie das Kaufen der Katze im Sack, und für Kinder mit vorher schon absehbaren Behinderungen gilt das erst recht.
 
AW: Behinderte in unserer Gesellschafft

Oder man ist einfach fleißig und geduldig und tut was man kann. Dann spart sich auch Groschen um Groschen zusammen, bis man sich was größeres leisten kann. Nur sind Fleiß und Geduld heutzutage anscheinend keine Werte mehr.

Vor allem wenn man mit ansehen muß, wie andere, die klüger, erfolgreicher, kreativer, skrupelloser, schöner, sonst irgendein -er sind, ständig an einem vorbeiziehen. Dann kommt man sich nämlich irgendwann vom Schicksal verar***t vor. Und schiebt Frust und Neid, und verflucht die ganze pöhse "Leistungsgesellschaft", die einem den Hintern nicht nachtragen will.
Oder? 🙄



. Ich bin überhaupt nicht neidisch....Aber er hat ja nicht perse mehr Leistung gezeigt. Was ich auch nicht schlimm finde.... Fleiß und Geduld bringt ja per se nichts, wenn man viel macht, aber wenig bekommt. Der Markt funktioniert nicht so.
 
AW: Behinderte in unserer Gesellschafft

Ich weiß jetzt nicht so genau, was das Thema Leistung mit dem Therma des Threads zu tun hat.

Es sei denn, es soll darauf hingewiesen werden, dass Behinderte zu wenig oder manchmal gar nichts leisten können und somit oft nicht für sich selbst sorgen können und dasss dann KV, PV, Sozialamt oder ähnliches einspringen müssen.

Ist das so gemeint, oder worum geht es beim Thema Leistung?

Bei Leistung geht es generell um Rechte und Pflichten. Wer Rechte in Anspruch nehmen will, muß auch Verpflichtungen tragen. Geben und nehmen, damit die Bilanz ausgeglichen wird.
Das trifft absolut auch Menschen, wo die Rechte und Ansprüche höher sind als die (zu erwartenden) Gegenleistungen. Denn für das Defizit muß irgendjemand aufkommen. Jemand der dann selber entsprechend stärker belastet wird.
 
AW: Behinderte in unserer Gesellschafft

. Ich bin überhaupt nicht neidisch....Aber er hat ja nicht perse mehr Leistung gezeigt. Was ich auch nicht schlimm finde.... Fleiß und Geduld bringt ja per se nichts, wenn man viel macht, aber wenig bekommt. Der Markt funktioniert nicht so.

Wie hat mal jemand gesagt, reich wird man nicht indem man viel verdient, sondern indem man wenig ausgibt. Weniger als man einnimmt, bleibt immer ein Gewinn übrig. Solange die persönliche Leistung dafür reicht ... kann einem der Markt am Allerwertesten vorbeigehen.
 
AW: Behinderte in unserer Gesellschafft

Viele Frauen sind heute auch ehrlich genug zu sagen, sie würden das nicht schaffen oder wollen sich die ganze Mühe nicht antun und deshalb treiben sie lieber prophylaktisch ab.
Bei Erbkrankheiten wie insbesondere dem Down-Syndrom weiß man im Voraus nämlich nie, wie schwer das Kind behindert sein wird.
Es kann zu den 10 % gehören, denen man kaum etwas anmerkt, die ihr späteres Leben als Erwachsene selber auf die Reihe kriegen -
es kann aber genausogut zu den 10 % multipel Schwerstbehinderten gehören, die ihr ganzes Leben lang komplett pflegebedürftig sein werden, und die man in Werbefilmen von Behindertenverbänden nie zu sehen bekommt, weil sie die Leute abschrecken könnten.
Die restlichen 80 % bewegen sich irgendwo zwischen diesen beiden Extremen.

Kinderkriegen ist generell wie das Kaufen der Katze im Sack, und für Kinder mit vorher schon absehbaren Behinderungen gilt das erst recht.

Darum geht es gar nicht. Mir geht es um die Frauen die dieses Kind haben möchten. Die ihre ganze Kraft dafür aufbringen, damit es ihrem Kind gut geht. Die brauchen keine Vorwürfe ala warum hast du dir das angetan. So ein Spruch ist einfach das Letzte was sie gebrauchen können.
 
AW: Behinderte in unserer Gesellschafft

Wie hat mal jemand gesagt, reich wird man nicht indem man viel verdient, sondern indem man wenig ausgibt. Weniger als man einnimmt, bleibt immer ein Gewinn übrig. Solange die persönliche Leistung dafür reicht ... kann einem der Markt am Allerwertesten vorbeigehen.

Das ist ja das Sparverhalten. Das hat aber wenig mit dem Mantra zu tun: Fleiß hat ihren Preis....Du kannst schuften bis der Arzt kommt und musst sparen, während dein Nachbar sich nicht anstrengen muss und das doppelte verdient.
 
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