Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Behinderte in unserer Gesellschaft

  • Starter*in Starter*in saminabi
  • Datum Start Datum Start
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
AW: Behinderte in unserer Gesellschafft

Und was soll jetzt mit Deinen "normalen" Kindern sein? Normal ist normal, oder? Wenn es später zu Störungen kommt ... schaut man nach den Ursachen. Oft genug sind das verkorkste Eltern, die die Kinder verkorksen. Nicht schlimm genug?
 
AW: Behinderte in unserer Gesellschafft

Hallo,

in der Tat ist es für mich ein schwieriges Thema, obwohl ich betroffen bin.

Letztens war ich bei uns im Bürgerbüro, wo ich mich erschrocken habe, daß die Frau mißgebildete Hände hat. Was ist daran denn nun schlimm, stellte ich mir die Frage.
In einem Verbrauchermarkt bei uns im Ort macht ein Mann mit Trisomie 21 eine Ausbildung. Es ärgert mich, daß ich die Situation nicht als normal empfinde.

Selbst bin ich zwar "normal" geboren, habe aber das Berufsleben nicht hinbekommen, obwohl meine Eltern ihr Bestes gegeben haben.

Deshalb bin ich gegen jede Form von Aussortierung, denn umso schlimmer ergeht es den Menschen, die trotz sorgfältiger "Prüfung", nicht in die Gesellschaft passen.

Aus meiner Sicht, ist es die Angst vom anders sein.
Dieser sollten wir uns/ich mich stellen.

Weshalb soll denn nur der Staat etwas tun ?

Hier im SAP Umfeld fördert Dietmar Hopp den Fussball.
Dax Konzerne haben jetzt entdeckt, daß Autisten gewisse Vorzüge mitbringen.

Könnten diese nicht Mittel für Inklusion(sklassen) zur Verfügung stellen ?

Gruß Hajooo
 
AW: Behinderte in unserer Gesellschafft

Auch stärker/schwerer behinderte Menschen können ein Leben haben, in dem sie sich wohlfühlen.

Ich habe vor vielen Jahren ein junges Mädchen kennen gelernt, das schwerstbehindert war. Immer wenn sie sich wohl fühlte, fing sie an zu "singen", wenn andere gesungen haben, hat sie sich gefreut in die Hände geklatscht und sich im Takt gewiegt. Sie galt als 100 % schwerbehindert. Ihre Mutter bekam kurz vor der Geburt einen Tritt von einer Kuh in den Bauch. Die Mutter starb und das Kind war aufgrund der Verletzungen und des Sauerstoffmangels bis zur Geburt ab da behindert.
Es war für mich immer wieder schön, dieses Mädchen zu erleben. Sie liebte es übrigens auch, wenn wir Eis essen gegangen sind und sie ihr Eis essen durfte.
 
AW: Behinderte in unserer Gesellschafft

Müsste ich z.b entscheiden ob ein Leben mit Down Syndrom lebenswert ist, täte ich ganz klar sagen: JA auf jeden Fall, denn ich war mitte 20 mit einer jungen Frau befreundet die das Down Syndrom hatte und sie war meine beste Freundin. Charakterlich war sie ein herzensguter Mensch und immer lustig, für Probleme hatte sie einfache Lösungen und sie liebte es bei mir frische Suppe zu essen und Mensch-Ärgere-Dich- nicht zu spielen.

Zu bösen Männern die ihre Frauen schlecht behandelten oder verarschten sagte sie immer: "Der braucht mal ne Runde Popeye und wer böse zu meinen Freunden ist, wird lernen, dass ich auch Popeye bin".
Sie ging für Freunde auch durch's Feuer und war jahrelang meine beste Freundin, bis sie in ein Heim verfrachtet worden ist von ihrer Familie. :wein:

Was ihr leben lebenswert? JA sie hatte viele Freunde war ein lieber und fröhlicher Mensch und die beste Freundin die man haben kann, ehrlich und sie war nie intriegant oder "falsch", wir "nicht-Behinderten" könnten uns davon gerne mal ne Scheibe abschneiden.
Warum hat ihre Familie sie ins Heim geschickt? Konnte sie nicht selbständig leben?

Ich erinnere mich an einen Bericht über Behinderte in der Gesellschaft vor längerer Zeit (Spiegel oder so, weiß nicht mehr), wo gesagt wurde, daß Außenstehende oft nur die Sonnenseiten der Behinderten zu sehen bekommen, daß sie aber auch verdammt anstrengend sein können, hauptsächlich natürlich für die Familie oder sonstigen Pfleger, das bekommen Außenstehende nicht mit, weil sie ja nicht dauerhaft mit den Behinderten zusammenleben.
 
AW: Behinderte in unserer Gesellschafft

Auf die "Gefahr" hin,dass mein Beitrag wieder gelöscht wird,melde ich mich trotzdem.

Die Meinung und die Beiträge von Daoga zu diesem Thema sind verletzend für betroffene Personen,die schließlich hier mit lesen.Es tut mir weh,mit welcher Abneigung und Ablehnung er/sie hier schreibt.
Er/sie soll hoffen und dankbar sein,hoffentlich niemals selbst oder im näheren Umfeld mit so einem Schicksal konfrontiert zu werden.
 
AW: Behinderte in unserer Gesellschafft

Alle Menschen können manchmal sehr anstrengend sein.

Es geht ja vor allem um die Lebensfreude von behinderten Menschen und nicht unbedingt darum, wie "lästig" sie für andere Menschen möglicherweise manchmal sein können, weil sie anstrengend sein können.

Daorka, ich bin auch manchmal erschrocken über deine Wortwahl.
 
AW: Behinderte in unserer Gesellschafft

Zitat Daoga:
Warum hat ihre Familie sie ins Heim geschickt? Konnte sie nicht selbständig leben?

Das kann ich dir beantworten.Weil Eltern nicht ewig leben und solche!!! Kinder ihre Eltern durchaus überleben.
Auch ich habe meine Tochter im Alter von 33 Jahren im betreuten Wohnen untergebracht.Nicht um sie abzuschieben,sondern auf die Zukunft vorzubereiten.Wir sehen uns jede Woche hier bei mir und sie ist glücklich in ihrer ersten und ihrer zweiten Heimat,wie sie immer so schön sagt.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Anzeige (6)

Autor Ähnliche Themen Forum Antworten Datum
natasternchen Entwicklung der Gesellschaft in Bezug auf Bitcoin Gesellschaft 23

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben