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Behinderte in unserer Gesellschaft

  • Starter*in Starter*in saminabi
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AW: Behinderte in unserer Gesellschafft

Ich kann mir als Außenstehender zwar denken, daß ein behindertes Kind nicht sein muß, aber der Mutter das ins Gesicht sagen würde ich nur dann, wenn sie (aus irgendwelchen Gründen) sich einbilden täte, ich müßte mir irgendwelche Belastungen mit dem Kind aufhalsen.

Ansonsten ist das ganz allein ihre Entscheidung und auch etwas, mit dessen Folgen sie selber leben und klarkommen muß. Solange ich nicht tangiert werde ... tangiert es mich auch nicht. Was andere Leute machen, ist deren Bier, nicht meines.
Die Gedanken sind bekanntlich frei, und wir leben in einem Land mit Denk- und Meinungsfreiheit. Aber man muß deshalb nicht alles gleich auf der Zunge spazierentragen.

Egal wie die Entscheidung ausfällt, die Mutter muß auf jeden Fall stark genug sein, um mit den Folgen zu leben. Denn sie kommt aus dieser Zwickmühle nicht heraus.
 
AW: Behinderte in unserer Gesellschafft

Mal weiter überlege.

Wenn es nun diesen Gentest bezüglich des Down Syndrom gibt und eine Frau diesen Test nicht macht (machen will) und ihr Kind hat nun eben das Down Syndrom, was muss sie sich wohl anhören.

"Heutzutage muss niemand mehr ein solches Kind zu Welt bringen"
"Wie kann man nur so verantwortungslos sein"
"Und wer kümmert sich, wenn ihr nicht (mehr) könnt?"

Und lässt sie das Kind weg machen, dann gibt es auch Kommentare

"Ich hätte nie abgetrieben"
"Du hast dein Kind umgebracht"
"Auch ein behindertes Kind kann eine lebenswertes Leben führen"


Solche Untersuchungen und Tests sind ein Segen und ein Fluch gleichermaßen.


Ich kann dazu schreiben:
Als ich mit meiner Tochter,Jahrgang 1971,schwanger war,stellte sich die Frage nicht.Ich hatte eine wunderbare Schwangerschaft,unbelastet,an Behinderung überhaupt nicht gedacht.
Heute bin ich dankbar,dass es diese Untersuchung nicht gab.Meine Tochter ist für mich ein Geschenk,mein Glück,mein Sonnenschein. Ich genieße das Leben mit meinem immer fröhlichen "Kind".
Ein Leben mit ihr ist eine Bereicherung.

Schön dass es dich gibt ....... SANDRA :engel:
 
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AW: Behinderte in unserer Gesellschafft

Ganz ehrlich: Eine Gesellschaft die aussortiert und eine Elite züchten will. Das hatten wir schon und es ging schlecht aus. Jedes Kind hat eine Zuwendung verdient. Da spielt die Einschränkung keine Rolle.
 
AW: Behinderte in unserer Gesellschafft

Es geht ja nicht außerhalb des Systems. Deshalb ja Versklavung.🙄
Es geht auch nirgends sonst. Selbst wenn Du irgendwo in einer Indigenen Gemeinschaft im tiefsten Dschungel lebst, wirst Du etwas dafür tun müssen, damit Du überleben und essen kannst.

In einem solchen Fall sind die Mitglieder noch empfindlicher, wenn Du nichts tätest und Dich nur von ihnen versorgen lassen würdest.

Dann würdest Du bald ganz alleine im Dschungel sitzen.
 
AW: Behinderte in unserer Gesellschafft

Es geht auch nirgends sonst. Selbst wenn Du irgendwo in einer Indigenen Gemeinschaft im tiefsten Dschungel lebst, wirst Du etwas dafür tun müssen, damit Du überleben und essen kannst.

In einem solchen Fall sind die Mitglieder noch empfindlicher, wenn Du nichts tätest und Dich nur von ihnen versorgen lassen würdest.

Dann würdest Du bald ganz alleine im Dschungel sitzen.

Es geht darum dass dieser Leistungsgedanke eine Lüge ist. Außerdem passt das jetzt nicht zum Thema.
 
AW: Behinderte in unserer Gesellschafft

Es geht darum dass dieser Leistungsgedanke eine Lüge ist. Außerdem passt das jetzt nicht zum Thema.
Warum ist das eine Lüge? Je mehr jemand leistet, um so besser ist das sowohl für ihn selbst, weil er dann was hat, als auch für seine ganze Gemeinschaft in der er lebt, weil für die meistens irgendwas abfällt.
Wo nichts geleistet wird ... da hat niemand was. Und kann auch niemand irgendwelche Ansprüche stellen.
Oder glaubst Du etwas, die Dinge die man fürs Leben braucht, Essen und Kleidung und Unterkunft, medizinische Versorgung, Energie und und, fallen alle vom Himmel herunter?
Für all das muß irgendjemand was leisten.
 
AW: Behinderte in unserer Gesellschafft

Warum ist das eine Lüge? Je mehr jemand leistet, um so besser ist das sowohl für ihn selbst, weil er dann was hat, als auch für seine ganze Gemeinschaft in der er lebt, weil für die meistens irgendwas abfällt.
Wo nichts geleistet wird ... da hat niemand was. Und kann auch niemand irgendwelche Ansprüche stellen.
Oder glaubst Du etwas, die Dinge die man fürs Leben braucht, Essen und Kleidung und Unterkunft, medizinische Versorgung, Energie und und, fallen alle vom Himmel herunter?
Für all das muß irgendjemand was leisten.



Weil Leistung allein nicht bestimmt ob man erfolgreich ist. Du kannst wenig tun und trotzdem erfolgreich sein oder viel tun und trotzdem arm sein. Um Erfolg zu haben braucht man Kreativität und eine gute Idee. Dazu musst du das Produkt gut verkaufen können. Es geht um Angebot und Nachfrage.
 
AW: Behinderte in unserer Gesellschafft

Ganz ehrlich: Eine Gesellschaft die aussortiert und eine Elite züchten will. Das hatten wir schon und es ging schlecht aus. Jedes Kind hat eine Zuwendung verdient. Da spielt die Einschränkung keine Rolle.

Du solltest lieber schreiben, jedes Kind das lebend auf die Welt kommt, BRAUCHT Zuwendung. Ohne wenn und aber. Das ist NICHT verhandelbar.

Egal wieviel es kostet, denn manche Kinder kosten einfach mehr als andere, Behinderte und Kranke die von Geburt an schon teure Operationen, Medikamente und eine 24-Stunden-Pflege jeden Tag benötigen.
Was so manche Familie, so manche Mutter nicht stemmen kann (und/oder will) und so manche Partnerschaft zerbrechen läßt, wenn die Mutter Pech hat.

Der Riesenfehler der Nazis war, über die Köpfe der Betroffenen hinweg zu entscheiden, die Eltern und Familien hatten keinerlei Mitspracherecht.
Heute liegt die Entscheidungsfreiheit bei der Mutter. Als Hauptbetroffener. Und so soll es auch sein, wer am meisten betroffen ist - oder sein würde, wenn die Frage Abtreibung ja oder nein im Raum steht, wessen eigenes Leben zuallererst beeinträchtigt wird - bei dem liegt das Recht der Entscheidung.

Und da hat dann ein Außenstehender kaum was zu melden.
Wer glaubt ein Mitspracherecht zu haben, sollte dann konsequent und ehrlich auch eine Verpflichtung zur Unterstützung im Notfall eingehen.
 
AW: Behinderte in unserer Gesellschafft

Ich weiß jetzt nicht so genau, was das Thema Leistung mit dem Therma des Threads zu tun hat.

Es sei denn, es soll darauf hingewiesen werden, dass Behinderte zu wenig oder manchmal gar nichts leisten können und somit oft nicht für sich selbst sorgen können und dasss dann KV, PV, Sozialamt oder ähnliches einspringen müssen.

Ist das so gemeint, oder worum geht es beim Thema Leistung?
 
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