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Behinderte in unserer Gesellschaft

  • Starter*in Starter*in saminabi
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https://www.shz.de/deutschland-welt...mte-menschen-mit-down-syndrom-id13034881.html

https://www.welt.de/gesundheit/article3901173/Europas-erster-Lehrer-mit-Downsyndrom.html

was heißt denn behinderung? doch erst mal nur das. daran gehindert sein, normdinge genauso hinzubekommen wie andere.

behinderung ist ein hemmnis, eine barriere, eine erschwernis und keine völlige unfähigkeit in jedem und alles.

wenn der IQ so eingeschränkt ist und kein abitur möglich ist, sind das auch "behinderte Kinder". die können nicht von der schule aus direkt ins studium. heißt nicht, es gibt nicht andere wege. man hat es nur einfach schwerer und muss mehr kämpfen. ist jemand der erst eine ausbildung gemacht hat, weil er nur so studieren kann dann weniger wert wie jemand mit 1,0 abiturschnitt?

das menschenbild was du hier vertrittst ist so abwertend und zynisch. diese einteilerei in lebenswert und nicht lebenswert, in last und dem system angepasst und damit funktional.

errechnet sich dir der wert eines menschen aus seiner funktionalität? das ist auch eine form der bescheidenheit, sich zurücknehmen, sich anpassen. und warum nicht das fordern, was einem zusteht? jedem menschen nämlich das gleiche stück vom kuchen. und nicht das prolitariat, das für irgendwelche gierhälse an der spitze möglichst unauffällig die drecksarbeit macht.




Ich habe jetzt eine Verständnisfrage:Meinst du damit das Leute ohne Abi einen schlechten IQ haben?
 
Es gibt aber Grundschulen für geistig behinderte Kinder. Man muss schon zwischen Regelschulen und anderen Systemen unterscheiden. :schulterzucken: Und auch Kinder mit einem weit unterdurchschnittlichen IQ können Lesen und Schreiben lernen und die Grundzüge von Mathematik. Man macht es halt oft so, dass die Grundschule nicht in 4 Jahren abgehandelt wird und individuelle Förderung innerhalb der Klassen stattfindet, was auch der Grund ist, warum solche Klassen meistens nicht mehr als 10 Schüler haben.

Ich finde die Betrachtungsweisen etwas einseitig negativ durchleuchtet. Es gibt Kinder mit Behinderungen, die haben noch einen Haufen weiterer Behinderungen, Störungen und Krankheiten. Okay. Es gibt aber auch Kinder mit Behinderungen, die führend ein glückliches Leben und hüpfen halt fröhlich herum. 🙄 Es gibt beides. Und "nur", weil es diese ganz krassen Fälle gibt, heißt das nicht, dass die Fälle, wo es anders verläuft, weniger bedeutsam oder aussagekräftig sind.

Die "Katze im Sack" hat man immer. Du kannst auch ein gesundes Kind zur Welt bringen, das dann aber ein paar Jahre später psychisch und emotional total eskaliert. Oder einen Unfall hat und gelähmt wird. Oder Krebs bekommt. Oder falsche Freunde hat als Teenie und abrutscht.

Und ja, es gibt sie, die Eltern, die niemals von ihrem Kind sagen würden, dass es eine "Belastung" ist. Anstrengend und fordernd ja. Aber niemals eine Belastung. Oder ein Fehler. Und dann hast du halt Eltern wie in dem Beispiel, die den Arzt dann verklagen, weil sie unzufrieden sind. Es kommt im Leben halt manchmal doch noch auf was anderes an als den IQ oder die bloße, nüchterne Leistungsfähigkeit.
 
Es ist bis heute ein Tabu, Kinder als Fehler zu bezeichnen, ob mit Behinderung oder ohne, entsprechend groß die "moralische Entrüstung", als das Thema "Regretting Parenthood", auf Deutsch "Elternschaft bereuen", aufkam. Siehe https://www.welt.de/vermischtes/art...-Geburt-habe-ich-die-Entscheidung-bereut.html

Man lese diesen oder ähnliche Artikel über, immerhin, gesunde Kinder, und versuche das auf erheblich größere bzw. lebenslänglich andauernde Belastungen mit behinderten Kindern zu übertragen.
Sich ein behindertes Kind anzuschaffen ist nämlich deutlich einfacher, als es später abzugeben, wenn man merkt, daß man selber chronisch damit überfordert ist und mit den eigenen Lebenserwartungen, unter Umständen sogar mit der eigenen Gesundheit dafür bezahlt, wenn einen die Pflege körperlich und psychisch auffrißt. Und selbst das Kind in einem Heim oder einer anderen Einrichtung unterzubringen kostet, denn der Staat verlangt dann das Geld dafür.
 
Zuletzt bearbeitet:
Moin,
da es hier um Inklusion, um Unterstützung, um Herausforderungen...

In diesem Thread geht es um die Inklusion behinderter Menschen in unsere Gesellschaft. Wie denkt ihr darüber? Welche Probleme seht ihr? Was kann eurer Meinung nach noch getan werden?

-----------------------

Ich habe eine Meinung, die aber nicht in Stein gemeisselt ist.

Ich bin der Meinung, dass behinderte Kinder z. B. unserer Fürsorge, bzw, der Fürsorge des Staates bedürfen. Dieses kann auf sehr unterschiedlichen Wegen gehen.

Inklusion klappt in Kitas teilweise ganz gut, da gibt es auch Integrationserzieher. Inklusion in der Schule ist zwar gut gemeint, aber solange es kein geeignetest Konzept gibt, solange die Lehrer allein diese zusätzliche Herausforderung meistern müssen, hilft es keinem.

Ansonsten mache ich mir Gedanken um die heutigen medizinischen Möglichkeiten, eventuelle Behinderungen und Anlagen, Gene frühzeitig in der Schwangerschaft aufzudecken. Einerseits finde ich das gut, andererseits beeinhaltet das auch, immer mehr zu differenzieren, welches Leben lebenswert ist und welches nicht irgendwie.

Es gibt auch immer mehr Menschen mit Down-Syndrom, die sich öffentlich äußern, dass sie ihr Leben als lebenswert empfinden und z. B. froh sind, nicht abgetrieben worden zu sein. Es muss ganz schön schlimm sein, wenn man das Down-Syndrom hat und weiss, dass allein das Down-Syndrom der Grund für viele Abtreibungen, auch einigen Spätabtreibungen ist.

Ich betrachte das alles halt von vielen Seiten und bin da manchmal im Ziespalt, was ich davon halten soll.

hier aber immer wieder von behinderten Kindern geschrieben wird, als seien sie Haustiere, Maschinen oder ähnliches, nicht aber Menschen. Sie werden angeschafft, können nicht zurückgegeben werden, bleiben auf dem Kind sitzen...

Da sich die Themenerstellerin sich verabschiedet hat, schließe ich an dieser Stelle.
Ob und unter welchen Bedingungen eine Diskussion weitergeführt werden kann, werde ich im Moderationforum besprechen.

MfG
Mittendurch
 
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