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Bedingungsloses Grundeinkommen

Status
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"...Ich zahle nichts in die "Gemeinschaftskasse" ein, weil ich einfach zu viele Probleme mit mir selbst habe,"

Zitat Ende.


Ähm....du schlägst doch vor, dass WIR allen ein Grundeinkommen bescheren.

Was für ein WIR soll dass denn sein, wenn DU nicht mitmachst? 😕
 
Ich plaudere mal etwas aus dem Nähkästchen. Ich kenne Leute, die offen zugegeben haben, nicht arbeiten zu wollen und deswegen Gründe für Krankschreibungen zu suchen, bzw. dass sie sich prinzipiell bei jeder Bewerbung dumm anstellen, weil sie nicht arbeiten wollen, egal welcher Job.

Faulheit ist kein Leid. Ich gebe dir recht, dass man schnell abgestempelt wird, wenn man nicht oder längere Zeit nicht arbeiten kann und diese Leute will ich gar nicht in diese Argumentation reinziehen, die meine ich auch nicht.

Es ist auch erwiesen, dass manche Einwanderer sich absichtlich selbständig melden, ohne wirklich was zu arbeiten, um dann Anspruch auf soziale Leistungen zu haben.

Warum wäre meine Motivation geschmälert? Weil ich einfach nicht so idealisiert und weltoffen bin, dass ich einsehe, mich mehr anstrengen zu müssen, zu arbeiten und meine Lebenszeit zu verkaufen (etwas anderes tut man ja mit Arbeit nicht), während man eigentlich Geld bekommt, ohne etwas tun zu müssen.

Wie gesagt, ich mag meine Arbeit, die Kollegen und sehe auch einen Sinn darin. Aber nicht den größten Sinn meines Lebens oder einen der größten Sinne. Und diese Leute bräuchtest du überwiegend, damit dieses Grundeinkommen funktioniert und fruchtet.

Es würde trotzdem die geben bei diesem Konzept, die nicht arbeiten wollen, sich aushalten haben lassen und sich jetzt freuen, dass sie nichts tun müssen und trotzdem Geld bekommen. Ohne Auflagen und Sanktionen.

Ich gönne aber jedem vom Herzen eine Lebenssicherung, der Arbeit will und sucht, ich wünschte, dass Kranke und Behinderte mehr Unterstützung bekommen könnten und ich will auch nicht, dass jeder gezwungen ist, jede Art von Arbeit anzunehmen, bzw. sich extrem schlecht bezahlen zu lassen.

Das Konzept funktioniert in meinen Augen einfach nicht. Wegen der Tatsache, dass extrem wenige, wenn sogar die meisten nicht mehr arbeiten würden. Wegen Versicherungen, Steuern und Unterstützungen. Und dass man am Ende kaum Stellen mehr hätte, wo man sein schönes Geld ausgeben kann, weil die leergefegt sind. Ganz abgesehen von der großen Frage, wo das Geld herkommen soll, wenn unser Staat hochverschuldet ist und JEDER das Grundeinkommen bekommen würde.

Ich bin auch der Meinung, dass jemand, der z. B. Chirurg ist, mehr Geld verdienen sollte, als jemand, der z. B. nur Sachen verpackt. Und da fängt das Leistungsdenken schon an. Es ist nicht immer fair, ich finde es oft unsinnig und weiß auch, dass damit Leuten viel verbaut wird, die eigentlich mehr können. Aber ich finde schon, dass es Abstriche geben muss. Ich finde z. B. aber auch, dass Menschen im pflegerischen und sozialen Bereich mehr verdienen sollten. Ich bin auch dafür, den Beamtenstatus für Lehrer und Sachbearbeiter abzuschaffen.

Ich kenne auch welche, die öffentlich sagen, dass sie nicht arbeiten wollen. Aber wie gesagt, es sollen nur 20% der Gesamtbevölkerung sein und das seit über 2000 Jahren.
Also Faulheit entsteht meiner Meinung nach, aus Traumatisierungen. Auch darüber gab es schon Studien, die diese haltung bestätigen. Was glaubst du, warum sie faul sind?

Also die Konzepte, die ich kenne, würden Versicherungsgesellschaften streichen und die Banksysteme renomieren. Das ist ja schon fast ein Hohn, diese Tätigkeiten als Arbeit zu bezeichnen.

Ja, das meine ich auch, Leistungsdenken beherrscht unsere Gesellschaft. Davon müssen wir doch weg und das Grundeinkommen würde uns dazu verhelfen. Ich bin fest davon überzeugt, dass der Mensch dauerhaft ohne eine Aufgabe unglücklich wird. Womit soll er sich denn langfristig beschägtigen? Und alles kann doch auch Arbeit sein. Wenn ich gerne koche, dann arbeite ich. Wenn ich gerne singe oder tanze, auch.

Kann sein, dass mir das Grundeinkommen als eine gute Lösung erscheint, weil ich im Sozialismus groß geworden bin. Leistungsdenken und Materialismus kann ich einfach nicht verstehen.

Gegen eine Verbeamtung bin ich auch.
 
Ich bin auch der Meinung, dass jemand, der z. B. Chirurg ist, mehr Geld verdienen sollte, als jemand, der z. B. nur Sachen verpackt.

Du hast die Idee des Grundeinkommens nicht verstanden. Natürlich hat dann auch der Chirurg seine "Grundabsicherung" von 1000 oder 2000 EUR, aber der Rest ist Verhandlungssache und kann auch in die Millionen gehen.

Grundeinkommen bedeutet eben nicht eine Obergrenze, sondern nur die Untergrenze.
 
Ach, das ist fein! 🙂

Ich hätte dann bitte auch gerne ein Grundeinkommen, weil ich nämlich keinen Bock habe, für Faulenzer arbeiten zu gehen.

Hm.

Was machen wir denn da, wenn nicht genug Leute arbeiten gehen, um das Säcklein zu füllen? 😕
 
Ich kenne auch welche, die öffentlich sagen, dass sie nicht arbeiten wollen. Aber wie gesagt, es sollen nur 20% der Gesamtbevölkerung sein und das seit über 2000 Jahren.
Also Faulheit entsteht meiner Meinung nach, aus Traumatisierungen. Auch darüber gab es schon Studien, die diese haltung bestätigen. Was glaubst du, warum sie faul sind?

Also die Konzepte, die ich kenne, würden Versicherungsgesellschaften streichen und die Banksysteme renomieren.

Ja, das meine ich auch, Leistungsdenken beherrscht unsere Gesellschaft. Davon müssen wir doch weg und das Grundeinkommen würde uns dazu verhelfen. Ich bin fest davon überzeugt, dass der Mensch dauerhaft ohne eine Aufgabe unglücklich wird. Womit soll er sich denn langfristig beschägtigen? Und alles kann doch auch Arbeit sein. Wenn ich gerne koche, dann arbeite ich. Wenn ich gerne singe oder tanze, auch.

Kann sein, dass mir das Grundeinkommen als eine gute Lösung erscheint, weil ich im Sozialismus groß geworden bin. Leistungsdenken und Materialismus kann ich einfach nicht verstehen.

Gegen eine Verbeamtung bin ich auch.


Es muss aber Versicherungen geben. Was passiert, wenn du einen schweren Unfall hast? Wenn du von Geburt an Behinderungen hast? Wenn du schwerer krank wirst? Du kannst das aus eigener Tasche bezahlen, aber die Summen sind oft so groß, dass ein Krankenversicherungssystem besser funktioniert. Was machst du, wenn du das Grundeinkommen hast, damit zufrieden bist und nicht arbeitest und dann einen Unfall hast, durch den du wirklich medizinische Versorgung und Betreuung brauchst, die mehr kostet?

Man kann nur gut ohne Versicherungen leben, solange man gesund und unfallfrei ist und bis man sie braucht. Oder was machst du, wenn du unverschuldet verklagt wirst, aber kein Geld hast, einen Anwalt zu bezahlen, der dich berät oder die Sache für dich regelt?

Das ist mir persönlich einfach zu wenig durchdacht und zu idealisiert. Weil es eben nicht die von mir aufgezählten Fälle in Betracht zieht, bzw. darauf abzielt, dass jeder aus purer Freundlichkeit und Menschlichkeit andere unterstützt und sich um sie kümmert und Stunden, Tage, Wochen oder sogar Monate oder Jahre seiner Lebenszeit in sie investiert, auch wenn "investieren" ein unpassendes Wort dafür ist.

Du hast recht, aus falschen Familiensituationen, mangelnder Bildung und Traumata entsteht mitunter das, was andere als faul bezeichnen. Aber dann gibt es schlichtweg einfach untraumatisierte Leute aus guten Familien, mit guter Ausbildung, die schlichtweg faul sind. Dafür muss es dann nicht immer einen wirklichen Grund geben, außer Faulheit und dass es bequemer ist, nicht 5 Tage die Woche arbeiten gehen zu müssen, sondern dass man machen kann, was man will. Und gut ist es trotzdem nicht, "faul" zu sein oder keine Lust zu haben, Leistung zu bringen, abgesehen von den Gründen jetzt. Das gibt es ja überall, Menschen tun Dinge, die andere als schlecht bewerten (z. B. Gewalt), man kann es irgendwo manchmal verstehen oder nachvollziehen, warum sie es getan haben, aber es ist trotzdem nicht fair oder gut.

Und genauso ist es nicht fair, nichts leisten zu wollen, die Hand aufzuhalten, ohne sich bewerben zu wollen oder nach Arbeit zu suchen, während viele andere arbeiten gehen und sogar Jobs haben, die nicht super sind, um es mal drastisch zu sagen. Das sind zwar nicht viele, der Großteil wird anders denken, aber mir reichen die Zahlen aus, um sagen zu können, dass ich es nicht fair finde und es nicht nur kleine Einzelfälle sind, die man schulterzuckend hinnehmen kann. Ich möchte auch nicht meine Hand dafür ins Feuer legen, dass es nicht doch mehr Menschen gibt, die so denken, aber das einfach gut wissen zu verstecken, oder zu übergehen. Oder die arbeiten, weil die gesellschaftliche Verurteilung einfach zu groß wäre, wenn sie faul wären.

Ich sage nichts gegen die, die erstmal Therapie machen müssen, die eine Auszeit brauchen, um sich und ihre Probleme in den Griff zu bekommen, sich selbst zu finden oder alles zu verarbeiten. Aber die tun auch was. Die arbeiten an sich und wollen etwas ändern. Und selbst wenn es nur ist, dass man sich eine Auszeit nimmt, um alles verarbeiten zu können und dafür zu sorgen, dass es einem besser geht.

Leistungsdenken muss nichts Schlechtes sein. Es spornt uns auch an, oder zeigt uns manchmal, was eigentlich in uns steckt. Der Mensch wird sich immer mit anderen vergleichen. Das tun die meisten, behaupte ich mal. Egal ob es um das Aussehen geht, den Status, die Beliebtheit, die Fähigkeiten, die Talente, die Noten, die Arbeit ...

Schlecht wird Leistungsdenken nur, wenn man unfair wird oder anfängt, nur noch eine Zahl zu sehen, eine Bewertung und keinen Menschen.

Jeder hat doch auch freie Berufswahl. Aber eben nur mit den richtigen Fähigkeiten und der richtigen Ausbildung. Und wenn es zu viele Bewerber für einen Studienplatz und eine Ausbildungsstelle gibt, dann muss man aussortieren. Und wenn man als Bewerber nicht genommen wird, muss man es weiter versuchen, wenn man es wirklich möchte, oder muss sich hinterfragen, ob man wirklich für diesen Bereich geeignet ist oder was man tun kann, damit man mehr in das Auswahlkriterium passt.

Oder würdest du dich gerne von jemanden operieren lassen, der einfach mal gesagt hat "Hach, ich will jetzt Arzt sein. Ich habe das zwar nie gelernt, aber ich will es trotzdem mal versuchen!"
 
Ach, das ist fein! 🙂

Ich hätte dann bitte auch gerne ein Grundeinkommen, weil ich nämlich keinen Bock habe, für Faulenzer arbeiten zu gehen.

Hm.

Was machen wir denn da, wenn nicht genug Leute arbeiten gehen, um das Säcklein zu füllen? 😕

Na ja, auch du bekommst dann deine 1000 oder 2000 EUR Grundeinkommen.

Im Übrigen ist der Sack schon ziemlich voll, auch wenn der Nikolaus das in Form spärlich gefüllter Stiefel nicht so gezeigt hat.
 
Es muss aber Versicherungen geben. Was passiert, wenn du einen schweren Unfall hast? Wenn du von Geburt an Behinderungen hast? Wenn du schwerer krank wirst? Du kannst das aus eigener Tasche bezahlen, aber die Summen sind oft so groß, dass ein Krankenversicherungssystem besser funktioniert. Was machst du, wenn du das Grundeinkommen hast, damit zufrieden bist und nicht arbeitest und dann einen Unfall hast, durch den du wirklich medizinische Versorgung und Betreuung brauchst, die mehr kostet?
Also im Sozailismus gab es kein KK- Versicherungssystem und dennoch musste der Bürger nichts für die Behandlung zahlen. Das übernahm der Staat. Ich denke, wenn mich so ein Schiksal treffen würde, würde ich bestimmt eine anderes Tätigkeitsfeld suchen.
Man kann nur gut ohne Versicherungen leben, solange man gesund und unfallfrei ist und bis man sie braucht. Oder was machst du, wenn du unverschuldet verklagt wirst, aber kein Geld hast, einen Anwalt zu bezahlen, der dich berät oder die Sache für dich regelt?
Dann verteidige ich mich selbst... Ist auch schon vorgekommen.

Das ist mir persönlich einfach zu wenig durchdacht und zu idealisiert. Weil es eben nicht die von mir aufgezählten Fälle in Betracht zieht, bzw. darauf abzielt, dass jeder aus purer Freundlichkeit und Menschlichkeit andere unterstützt und sich um sie kümmert und Stunden, Tage, Wochen oder sogar Monate oder Jahre seiner Lebenszeit in sie investiert, auch wenn "investieren" ein unpassendes Wort dafür ist.

Du hast recht, aus falschen Familiensituationen, mangelnder Bildung und Traumata entsteht mitunter das, was andere als faul bezeichnen. Aber dann gibt es schlichtweg einfach untraumatisierte Leute aus guten Familien, mit guter Ausbildung, die schlichtweg faul sind. Dafür muss es dann nicht immer einen wirklichen Grund geben, außer Faulheit und dass es bequemer ist, nicht 5 Tage die Woche arbeiten gehen zu müssen, sondern dass man machen kann, was man will. Und gut ist es trotzdem nicht, "faul" zu sein oder keine Lust zu haben, Leistung zu bringen, abgesehen von den Gründen jetzt. Das gibt es ja überall, Menschen tun Dinge, die andere als schlecht bewerten (z. B. Gewalt), man kann es irgendwo manchmal verstehen oder nachvollziehen, warum sie es getan haben, aber es ist trotzdem nicht fair oder gut.
Also du meinst, sie sind einfach so faul??? Ich selbst komme auch aus einer "guten" Familie, die dennoch asi ist. Ich kenne auch Bonzenkinder, die MB erleben.
Und genauso ist es nicht fair, nichts leisten zu wollen, die Hand aufzuhalten, ohne sich bewerben zu wollen oder nach Arbeit zu suchen, während viele andere arbeiten gehen und sogar Jobs haben, die nicht super sind, um es mal drastisch zu sagen. Das sind zwar nicht viele, der Großteil wird anders denken, aber mir reichen die Zahlen aus, um sagen zu können, dass ich es nicht fair finde und es nicht nur kleine Einzelfälle sind, die man schulterzuckend hinnehmen kann. Ich möchte auch nicht meine Hand dafür ins Feuer legen, dass es nicht doch mehr Menschen gibt, die so denken, aber das einfach gut wissen zu verstecken, oder zu übergehen. Oder die arbeiten, weil die gesellschaftliche Verurteilung einfach zu groß wäre, wenn sie faul wären.

Ich sage nichts gegen die, die erstmal Therapie machen müssen, die eine Auszeit brauchen, um sich und ihre Probleme in den Griff zu bekommen, sich selbst zu finden oder alles zu verarbeiten. Aber die tun auch was. Die arbeiten an sich und wollen etwas ändern. Und selbst wenn es nur ist, dass man sich eine Auszeit nimmt, um alles verarbeiten zu können und dafür zu sorgen, dass es einem besser geht.
Eben nicht alle, 20% schaffen es nicht. Um die geht es doch.
Leistungsdenken muss nichts Schlechtes sein. Es spornt uns auch an, oder zeigt uns manchmal, was eigentlich in uns steckt. Der Mensch wird sich immer mit anderen vergleichen. Das tun die meisten, behaupte ich mal. Egal ob es um das Aussehen geht, den Status, die Beliebtheit, die Fähigkeiten, die Talente, die Noten, die Arbeit ...
und beschränken sich damit selbst...
Schlecht wird Leistungsdenken nur, wenn man unfair wird oder anfängt, nur noch eine Zahl zu sehen, eine Bewertung und keinen Menschen.
Leistungsdenken führt automatisch dazu. Wir als Gesellschaft sind doch schon so weit.
Jeder hat doch auch freie Berufswahl. Aber eben nur mit den richtigen Fähigkeiten und der richtigen Ausbildung. Und wenn es zu viele Bewerber für einen Studienplatz und eine Ausbildungsstelle gibt, dann muss man aussortieren. Und wenn man als Bewerber nicht genommen wird, muss man es weiter versuchen, wenn man es wirklich möchte, oder muss sich hinterfragen, ob man wirklich für diesen Bereich geeignet ist oder was man tun kann, damit man mehr in das Auswahlkriterium passt.
Es fängt schon mit unserem Bildungssystem an. Da werden die Weichen doch schon fürs Leistungsdenken gestellt. Es geht nicht darum, dass jeder das passende für sich entdeckt. Nein, es geht darum einen möglichst guten Schnitt zu haben, um die besten Chancen auf einen Beruf zu haben, den möglichst viel Kohle einbringt.
Oder würdest du dich gerne von jemanden operieren lassen, der einfach mal gesagt hat "Hach, ich will jetzt Arzt sein. Ich habe das zwar nie gelernt, aber ich will es trotzdem mal versuchen!"

Ehrlich gesagt, würde ich mich gar nicht operieren lassen. Ich kennen persönlich 5Ärtze. Alle gehen sie selbst nicht zum Arzt und sagen, dass im Grunde alles von alleine verheilt. Sich würden sich auch niemals auch von dem besten Kollegen operieren lassen. Und ganz offiziell raten sie einem die OP nicht an einem Montag oder Dienstag machen zu lassen, weil sie an diesen Wochentagen noch vom WE verballert sind. Keine super Aussichten für eine OP...
 
Na ja, auch du bekommst dann deine 1000 oder 2000 EUR Grundeinkommen.

Im Übrigen ist der Sack schon ziemlich voll, auch wenn der Nikolaus das in Form spärlich gefüllter Stiefel nicht so gezeigt hat.

Tsunami,

könntest du nicht eine Umfrage starten, wer freiwillig arbeiten gehen würde, auch wenn er die Möglichkeit der GRundabsicherung hätte?

Fände ich spannend.

LG,
KoreFe
 
KoreFe, du missverstehst mich. Ich sage nicht, dass alle Menschen faul sind, die nicht arbeiten wollen. Das habe ich doch genügend in meinen Beiträgen ausgeführt und auch noch gesondert geschrieben, dass ich gar nicht die Leute meine, die aufgrund von Traumatisierungen und familären Startschwierigkeiten oder mangelnder Bildung nicht arbeiten gehen.

Ich wollte damit sagen, dass es auch einfach nur faule Leute gibt, neben traumatisierten, problembeladenen und was weiß ich noch für Leute. Und dass ich das nicht fair finde, wenn diese Geld beziehen. Ich habe doch ebenfalls geschrieben, dass es auch Leute gibt aus guten Familien, mit guter Ausbildung, ohne Traumata, die schlichtweg faul sind. Und ja, die sind einfach faul. Muss ja nicht schlecht sein. Ich kenne faule Leute, die sehr glücklich sind. Unfair wird diese Faulheit nur, wenn ich nicht arbeiten gehen will, obwohl ich es könnte, aber erwarte, dass andere für mich mitbezahlen und mein Leben finanzieren. Darum geht es mir.

Deine Rechnung für dein angedachtes System ist wohl die, dass der Staat die Versicherungen ersetzt? Das wird aber nicht funktionieren, diese Rechnung geht nicht auf. Und wenn du dich selbst verteidigen wollen würdest, ohne Anwalt, dann ist das sehr löblich, aber es gibt leider auch Fälle, da reitest du dich nur damit noch weiter rein und es gibt nicht nur einen Fall, wo jemand unschuldig verurteilt wurde. (ich will aber dazu keine weitere Grundsatzdiskussion starten, denn darum geht es hier nicht).

Natürlich ist der Vergleich mit anderen auch immer einschränkend. Trotzdem passiert es und ich würde soweit gehen, dass es einfach in der Natur des Menschen liegt, wenn dieser in einer größeren Gesellschaft lebt, arbeitet und mit den Medien zu tun hat. Es kommt immer darauf an, welche Bilanz ich daraus ziehe und was ich für mich daraus mache. Ich kann darüber lachen, dass photoshopbearbeitete Frauen als echt dargestellt werden, oder ich kann trotzdem Komplexe deswegen bekommen und nicht glauben, wie viel da bearbeitet wird. Ich kann mich grün und blau ärgern, dass einer meiner Nachbarn mehr Gehalt als ich verdient und neidisch darauf sein, oder ich kann mich darüber freuen, dass ich mehr Freizeit habe und nette Freunde, während dieser oft erst um 21 Uhr aus der Arbeit kommt.

Mit deiner Ärzteargumentation pauschalisierst du aber doch selbst? Es gibt solche Ärzte, um die man lieber einen Bogen macht und auch solche, die ihre Arbeit ernst nehmen und ihr Bestes geben. Du kannst nicht alles von selbst verheilen lassen. Was ist nach einem schlimmen Unfall? Soll das Unfallopfer liegen bleiben und verbluten? Was ist bei Krankheiten? Krebs heilt sich nicht von selbst, zumindest noch nicht. An einer Blinddarmentzündung kannst du meistens sterben, wenn der nicht rauskommt. Was ist bei schweren Geburten, wo das Kind verkehrt herum liegt? Soll man dann einfach die Mutter sterben lassen und sagen, dass man keinen Kaiserschnitt machen soll?

Oder machst du Abstriche: jemand der einen Unfall hat, soll vom Staat finanziert werden, damit er am Unfallort nicht verblutet, aber jemand der mit den Nachwirkungen vom Unfall zu kämpfen hat oder krank ist, muss die Hilfe selbst bezahlen, wenn er das will? Was ist ,wenn du ein Pflegefall wirst? Glaubst du, die meisten pflegen dich und stehen oft 24/7 bereit, aus purer Menschlichkeit und Nächstenliebe? Geld kann auch Anerkennung bedeuten. Geld kann auch durch andere Zahlungsmittel ersetzt werden. Fängt ja schon an, wenn die Nachbarin dir einen Kuchen vorbeibringt, weil du ein paar Tage die Post für sie reingeholt hast, als sie im Urlaub war. Oder wenn dir jemand etwas als Anerkennung schenkt. Es ist zwar eine emotionalere Anerkennung, kein Geld, aber letzten Endes gebe ich jemanden etwas, weil ich seine Arbeit oder Leistung anerkenne. Natürlich schenke ich auch etwas, weil ich jemanden eine Freude machen möchte, aber darauf will ich im Moment gar nicht hinaus.
 
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KoreFe, du missverstehst mich. Ich sage nicht, dass alle Menschen faul sind, die nicht arbeiten wollen. Das habe ich doch genügend in meinen Beiträgen ausgeführt und auch noch gesondert geschrieben, dass ich gar nicht die Leute meine, die aufgrund von Traumatisierungen und familären Startschwierigkeiten oder mangelnder Bildung nicht arbeiten gehen.

Ich wollte damit sagen, dass es auch einfach nur faule Leute gibt, neben traumatisierten, problembeladenen und was weiß ich noch für Leute. Und dass ich das nicht fair finde, wenn diese Geld beziehen. Ich habe doch ebenfalls geschrieben, dass es auch Leute gibt aus guten Familien, mit guter Ausbildung, ohne Traumata, die schlichtweg faul sind. Und ja, die sind einfach faul. Muss ja nicht schlecht sein. Ich kenne faule Leute, die sehr glücklich sind. Unfair wird diese Faulheit nur, wenn ich nicht arbeiten gehen will, obwohl ich es könnte, aber erwarte, dass andere für mich mitbezahlen und mein Leben finanzieren. Darum geht es mir.

Deine Rechnung für dein angedachtes System ist wohl die, dass der Staat die Versicherungen ersetzt? Das wird aber nicht funktionieren, diese Rechnung geht nicht auf. Und wenn du dich selbst verteidigen wollen würdest, ohne Anwalt, dann ist das sehr löblich, aber es gibt leider auch Fälle, da reitest du dich nur damit noch weiter rein und es gibt nicht nur einen Fall, wo jemand unschuldig verurteilt wurde. (ich will aber dazu keine weitere Grundsatzdiskussion starten, denn darum geht es hier nicht).

Natürlich ist der Vergleich mit anderen auch immer einschränkend. Trotzdem passiert es und ich würde soweit gehen, dass es einfach in der Natur des Menschen liegt, wenn dieser in einer größeren Gesellschaft lebt, arbeitet und mit den Medien zu tun hat. Es kommt immer darauf an, welche Bilanz ich daraus ziehe und was ich für mich daraus mache. Ich kann darüber lachen, dass photoshopbearbeitete Frauen als echt dargestellt werden, oder ich kann trotzdem Komplexe deswegen bekommen und nicht glauben, wie viel da bearbeitet wird. Ich kann mich grün und blau ärgern, dass einer meiner Nachbarn mehr Gehalt als ich verdient und neidisch darauf sein, oder ich kann mich darüber freuen, dass ich mehr Freizeit habe und nette Freunde, während dieser oft erst um 21 Uhr aus der Arbeit kommt.

Mit deiner Ärzteargumentation pauschalisierst du aber doch selbst? Es gibt solche Ärzte, um die man lieber einen Bogen macht und auch solche, die ihre Arbeit ernst nehmen und ihr Bestes geben. Du kannst nicht alles von selbst verheilen lassen. Was ist nach einem schlimmen Unfall? Soll das Unfallopfer liegen bleiben und verbluten? Was ist bei Krankheiten? Krebs heilt sich nicht von selbst, zumindest noch nicht. An einer Blinddarmentzündung kannst du meistens sterben, wenn der nicht rauskommt. Was ist bei schweren Geburten, wo das Kind verkehrt herum liegt? Soll man dann einfach die Mutter sterben lassen und sagen, dass man keinen Kaiserschnitt machen soll?

Oder machst du Abstriche: jemand der einen Unfall hat, soll vom Staat finanziert werden, damit er am Unfallort nicht verblutet, aber jemand der mit den Nachwirkungen vom Unfall zu kämpfen hat oder krank ist, muss die Hilfe selbst bezahlen, wenn er das will? Was ist ,wenn du ein Pflegefall wirst? Glaubst du, die meisten pflegen dich und stehen oft 24/7 bereit, aus purer Menschlichkeit und Nächstenliebe? Geld kann auch Anerkennung bedeuten. Geld kann auch durch andere Zahlungsmittel ersetzt werden. Fängt ja schon an, wenn die Nachbarin dir einen Kuchen vorbeibringt, weil du ein paar Tage die Post für sie reingeholt hast, als sie im Urlaub war. Oder wenn dir jemand etwas als Anerkennung schenkt. Es ist zwar eine emotionalere Anerkennung, kein Geld, aber letzten Endes gebe ich jemanden etwas, weil ich seine Arbeit anerkenne.

Wir haben einfach zu unterschiedliche Weltanschuungen. Ich bezweifle es eben, das Faulheit einfach so beim Menschen vorkommt, weil ich eben andere Erfahrungen gemacht habe.

Mit Ärtzen sieht es ähnlich aus. Mein Hausartzt ist auch super. Nur ist er schon Ü50. Die jungen Ärtze sind aber nicht mehr verantwortungsvoll. Schon während dem Studium waren es die, die die Drogen anschleppten. Wir hatte eine Nachbarin, die Medizin studierte. Als sie ihren Assistenzarzt machte, sagte sie und auch ihre Freunde, sie hätten keine Ahnung, was sie in ihrer Praxis (also nicht ihre eigene Artztpaxis, sondern im allgemeinen Sinne die Arbeitspraxis in einem Beruf) machen. Aber zur Not gebe es Schmerzmittel, die machen alles platt.
Weißt du wie karss sie sich an WE wegballern? Manche nehmen Valium oder Elefantenbetäubungsmittel. Aber klar, wenn man sie nicht persönlich kennt, weiß man es nicht. Die junge Generation von Ärtzten ist ein Chemiekalienverbreitungsladen. Warum sind sie denn so geworden. Das System macht sie doch so. Es geht an erster Stelle immer um Profit und nicht um den Menschen, weil das eben das Finanzsystem abverlangt.

Und gerade Krebs wird in anderen Ländern erfolgreich anders behandelt. Dazu kann ich dir gerne eine Doku raussuchen. Schicke ich dir dann per PN. Es gibt Alternativen. Das Problem ist nur, dass Menschen mit hiesiger Weltanschuung diesen zu sehr misstrauen, weil das Wertesystem das Leistungsdenken in ihnen manifistiert hat.
Das sieht man doch schon an dieser Diskussion hier. Es wurde schon so oft durchgerechnet, dass der Staat beim bedingungslosen Grundeinkommen sparen würde. Das waren Menschen, die sich täglich von Berufwegen mit Wirtschaft, Politik und Soziologie befassen.

Und ich meine, hier schreiben Menschen ihre persönlich Meinung, ohne sich mit dem Thema inhaltlich durch Recherche damit befasst zu haben. Warum gibt man aber dem Thema keine Chance und informiert sich? Damit entscheidet man sich doch nicht schon direkt für ein Thema. Wenigstens das könnte man doch machen, oder nicht?
 
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Esox Ergebnis zu einer Studie zu einem Grundeinkommen Gesellschaft 41

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