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Bedingungsloses Grundeinkommen

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Ja, und außerdem bin ich lediglich der Bote gewesen, der das übertragen hat. Aber das versteht manch einer eben nicht. Muß man auch nicht mehr dazu sagen....
Es kommt auch nicht drauf an, WER was sagt, sondern es zählen die Argumente. Und das es eine Ente ist, scheint doch offensichtlich.
Hier noch ein Kommentar:

Christoph Butterwegge: Argumente gegen das bedingungslose Grundeinkommen*|*NachDenkSeiten – Die kritische Website

Doch! Es kommt schon darauf an, wer was sagt...
Denn dahinter stecken ein Menschenbild und reichlich Ideologie.

Da ich den Autor kenne und wir zwei Mal kurze Zeit sogar "Weggefährten" waren, hält sich aus Gründen, die ich hier nicht nennen kann, sowohl meine Begeisterung für ihn, wie auch seine Einschätzung bezüglich eines BGE stark in Grenzen.

Über die Ideologie dieser Quellen habe ich mich ja geäußert. Du bestätigst das gerade.
 
Was der Mann da schreibt hat Hand und Fuß. Und das schreibt ja nicht nur er.
Jedenfalls behauptet er nicht, daß die Menschheit durch gleichviel oder mehr Geld den Klimawandel verhindert. Das ist blanker Unsinn. Das Gegenteil stimmt. Mehr Geld bedeutet in diesem Fall auch mehr Verbrauch - also noch mehr Umwelttschädigung.
 
Was ist eigentlich so schwer daran, sich korrekt auszudrücken? Ein BGE ist ein sehr definierter Begriff über den sich schon viele Makroökonomen und Philosophen, u.a. Karl Marx den Kopf zerbrochen haben. Entweder es ist ein BGE oder es ist halt nur eine Form von Hartz4 ohne den Rattenschwanz.

Hier könnte man auch als absoluter Pro BGE´ler aufwarten, aber sobald du ein Detail hinterfragen möchtest bist du Uneinsichtigkeit und denkst in alten Rollenbildern. 😀
 
Na ja, es ist ja auch lustig, wenn jemand damit "argumetiert" das ein Kommentator allein schon deshalb Unrecht haben muß, weil der das Pech hatte ihn kennenzulernen.
Ich bleibe dabei: Es gibt sowohl ( echte!!! ) Argumente dafür, als auch dagegen. Kommen wird es nicht. Obwohl der Gedanke, allein deswegen weil man lebt, Geld zu bekommen, schon was hat.
 
Was der Mann da schreibt hat Hand und Fuß. Und das schreibt ja nicht nur er.
Jedenfalls behauptet er nicht, daß die Menschheit durch gleichviel oder mehr Geld den Klimawandel verhindert. Das ist blanker Unsinn. Das Gegenteil stimmt. Mehr Geld bedeutet in diesem Fall auch mehr Verbrauch - also noch mehr Umwelttschädigung.

Wenn das alles ist, was du verstanden hast, ist es wirklich Unsinn! 😉

Tja Hand und Fuß ist schon von Vorteil, doch das bedeutet leider nicht, dass automatisch Herz und Hirn drin ist...
🙂

Na ja, es ist ja auch lustig, wenn jemand damit "argumetiert" das ein Kommentator allein schon deshalb Unrecht haben muß, weil der das Pech hatte ihn kennenzulernen.

Nein, ich kenne noch viele Menschen mehr! 😀
Das ist ja nicht der Knackpunkt.
Ich kenne aber seine politischen Argumente und warum er das sagt, was er sagt und das tat, was er tat.

Er schwelgt immer noch in nostalgischen Weltbildern einer Sozialdemokratie, die mehrmals versagte.
Es war eine gewisse Naivität anzunehmen, dass die Sozialdemokratie noch zu retten wäre...
Gott erhalte ihm den Glauben...
Dann gibt es noch andere Gründe, doch das ist kein Thema für hier.

Und soll es kein Widerspruch in sich sein, alte Zustände wieder einzufordern, die es nicht mehr geben kann?
Es hat doch hinlänglich Beweise gegeben, dass man Uhren zwar zurückstellen kann, die Wirklichkeit jedoch nicht.
Oder willst du auch leugnen, dass die Sozialkassen geplündert und zweckentfremdet wurden?

Ich bleibe dabei: Es gibt sowohl ( echte!!! ) Argumente dafür, als auch dagegen. Kommen wird es nicht. Obwohl der Gedanke, allein deswegen weil man lebt, Geld zu bekommen, schon was hat.

Weißt du, du nennst es "Hand und Fuß" wenn ein Professor sich in einem Interview oder Artikel mehrmals selbst widerspricht und offenbart, dass er das System des Bedingungslosen Grundeinkommens gar nicht verstanden hat.
Er beißt sich lächerlich z.B. an Götz Werner fest, der zwar vorbildlich die Trommel rührte für eine Form von Grundeinkommen, welches bei näherer Betrachtung jedoch nicht praktikabel ist.
Götz Werner ist nicht DAS BGE!!
Wenn das also alles ist, an Argumenten, dann hat Butterwegge sich eben nicht genügend mit dem Modell befasst.

Es genügt also nicht sich "Armutsforscher" zu nennen und dabei nicht zu erkennen, was Armut bedeutet und wie man sie menschwürdig bekämpft.

Es mag ja auch sein, dass Götz Werner das Funktionieren eines Staatshaushaltes in seiner Kompliziertheit unterschätzte, da ist er in prominenter Gesellschaft einiger Politiker, z.B. derer, die eine Steuererklärung auf dem Bierdeckel machen wollten.
 
Zum einen finde ich ganz und gar nicht, dass Menschen mit Kinderwunsch uneigennützig handeln. Sie wollen Kinder, sie bekommen diese. Das hat mit Großzügigkeit in Sachen Fortbestand der Menschheit wenig zu tun. Auch setzt man keine Kinder in die Welt weil man für Dritte Rentenzahler generieren möchte.

Das ist so absurd, dass es nicht lohnt, darauf zu antworten.

Auch finde ich, das eine Last jeder trägt. Und wenn es nur für sich selbst ist, aber schließlich möchte der einzelne auch unbeschwert leben können. Bei dir klingt das immer so, als könnte man einem Single 3,50 Euro im Monat geben und dann wäre alles okay.

Ich weiß nicht, das habe ich nicht behauptet noch empfinde ich meine Argumente so formuliert dargestellt zu haben.

Er hat keine Ansprüche, keine Wünsche und Lebensziele. Weil er schließlich nur sich verpflegen muss. Reicht also das Existenzminimum. Aber sobald Kinder vorhanden sind sollten den Eltern die Möglichkeit gegeben sein, aus den vollen zu schöpfen.

Ich meine:
Solche Übertreibungen findet man sonst vielleicht nur bei Jägern oder Anglern.
Bel Letzteren wird gerne aus einer Sprotte ein Wal, der eben zu schwer war, um ihn beweisbar mit nach Hause zu bringen... 🙂

Steuerklassen, Kindergeld, Familienversicherungen...etc. Eine Familie spart sogar beim Zugticket oder Zoobesuch.
Belastungen und Pflichten lasse ich nicht gelten. Wenn ich sehr gerne Fussball spiele brauche ich mich auch nicht darüber beklagen, dass ich mühevoll ein Bein anheben muss um das Leder zu treten.

Statistisch gesehen kostet ein Kind den Eltern etwa 126.000 € im Durchschnitt.
Manche sprechen sogar 180.000 € wobei Studiengänge oder Arbeitslosigkeit nicht mit einbezogen sind.
Unser jetziges Rentensystem basiert darauf, dass Eltern Kinder bekommen, so auch die Steuerklassen und das Ehegattensplitting.

Das diese Rentenumstellung unter Adenauer nicht richtig war, oder dass es Klug sein kann, keine Kinder zu bekommen, bestreite ich nicht und das genau spricht wieder für das B. Grundeinkommen!


Doch die Sozialleistungen und Steuern sind nun einmal so, wie sie sind, ungerecht und veraltet.

Mir geht es auch nicht darum moralisch zu werten, es geht darum, wie man gerecht Lasten und Sozialleistungen zukünftig verteilt, wo jeder wissen könnte, welche Not es geben wird, wenn man das System nicht umstellt.

Alleinerziehend sein ist schon mal kein Normalzustand. Eigentlich sollte eine Familie zusammenbleiben und zusammen wirtschaften.

Das soll wer über die Köpfe der Menschen entscheiden?
Oder wer sollte Menschen dazu zwingen?

Eine Gesellschaft hat doch ein Recht darauf, überholte Strukturen und nicht mehr zeitgemäße Zwänge zu ändern bzw. abzuschaffen.
Das ist zudem eine Frage der Gleichheit der Geschlechter.

Des weiteren sind Singles ebenfalls von einem niedrigen Lohn betroffen. Anscheinend bist du der Ansicht es gefällt denen, mit 1.100 euro netto über die Runden zu kommen.

Nein, sie sollen ja das B. Grundeinkommen bekommen. Irgendwie gelingt es dir nicht den „schwarzen Peter“ loszuwerden... 😀
Wobei 1.100 € ja noch gar nicht mal so schlecht ist... Leider!
Bist du auf dem neuesten Stand?


Und da fängt die Problematik im übrigen an, auf welche du eigentlich abzielst. Wenn für mich als Single schon kein Geld über ist, plane ich keine Familie.

Aber du bekämst doch auch mehr!
Scheinst da irgendwie was falsch zu verstehen.
Aber:
So rechnet man, dass ein Rentenzahler selbst etwa 50.500 € an den Kinderlosen Rentner verliert. Tendenz steigend!

Das ist direkt ne handfeste message die der Single erhält. Also tut man auch nicht gut daran, bei jungen Singles zu knausern und erst etliche Subventionen auszupacken wenn man bereits verheiratet ist und Kinder zeugte.

Das macht man weder jetzt, noch wird etwas über das Grundeinkommen gefördert. Woraus schließt du das denn?
Du denkst einfach zu monetär...

Du bist eben nur dabei, einen gegen den anderen, ausspielen zu wollen und angebliche Problemstellungen zu generieren, die real jedoch nicht da sind.

Von welchem Geld werden die Pampers aktuell gekauft?

Das kommt darauf an (Einkommen). Vom Kind selbst jedoch nicht...

meine Intention war ja, dass ein üppiges BGE voll in die Kasse der Eltern geht, weil ein Baby diese Summen gar nicht benötigt.

Was ja nicht stimmt, siehe meine Ausführungen was ein Kind kostet.
U.a. Lohnverzicht, Karriereknick, Ausgabenverzicht, weniger mögliche Vorsorge, Verzicht auf Freizeit, Hobby, Urlaub usw. Erhöhte Aufwendungen für Mobilität. Kosten für Betreuung und Horte.

Da könnte man Geld scheffeln ohne Ende. Es ist ja auch nicht so als würde es das nicht heute schon geben, und dabei wird lediglich das Kindergeld einkassiert.

Soooo? Und wie denn?
Es gibt zwar den blöden Begriff "Kinderreich", doch reich wurde man durch Kinder nie!


Von deiner Seite aus nicht. Ich schrieb doch das du mir Polemik unterstelltest.
Im übrigen habe ich keine Frauen an den Pranger gestellt. Schön, wie du das immer auszulegen versuchst. Zur Schwangerschaft gehören 2, die derartiges dann miteinander vereinbaren würden. Mit Frau oder Mann im einzelnen, hat das gar nichts zu tun.

Natürlich hat das was mit Geschlechtergerechtigkeit zu tun und du wirst mir jetzt sicher sagen können ab wann Männer die Kinder bekommen, und dass es nirgendwo „Auf und davon Männer“ gibt.

Stand das nicht in deinem Link?

Weiß nicht, musst du bitte konkreter werden...
Bei meinem Link stand drin, dass es Bedingungslos sein soll. „Leistung entfällt nicht, wenn man nicht in Arbeit ist“. Oder so ähnlich.

Hier geht es um Zahlen und Berechnungen. Also werte ich hierzu Fakten aus. Wenn du dies Uneinsichtigkeit nennst, wird dies der Undurchsichtigkeit merkwürdiger Berechnungen begründet sein.

Die Zahlen sind offiziell und basieren auf gezahlte Sozialleistungen, Einkommen und Bedarfe.
Wenn du das bemängeln möchtest, dann stelle doch mal dar, wie eine Rente sich zukünftig darstellen will, wenn die Biografien in Rente gehen, die Mindestlohn und Lücken in den Beschäftigungszeiten aufweisen.

Und da man das weiß, werden die Renten, deine auch, gekürzt und zudem voll versteuert.

Wobei letzteres wohl zu vernachlässigen ist, weil fast niemand mehr hohe Rente bekommen wird.
Jedoch die Falle liegt darin, dass andere Einkommen mit in die Versteuerung einfließen wird.
Ich sage nur „vorsorgen“... 🙄

Das habe ich. Die Sache mit den Kindern, da kommt nichts konkretes von dir. Dann führte ich anschließend Bedenken bei Menschen im Zusammenspielt mit Sozialversicherungsbeiträge in Bezug auf ein Arbeitsverhältnis plus BGE an.
Man müsste einfach mal ein Zahlenbeispiel haben. zb. 900 euro BGE und ein Verdienst von 3.000 brutto. Mich würde interessieren wie da die Abzüge aussehen würden und ob zwischen beiden Einkunftsarten, Synergieeffekte entstehen würden.

Ich habe doch ein Beispiel genannt wo eingesparte Sozialleistungen an alle fließen, Verwaltungsverschlankung dabei gewonnen wird und Lohnnebenkosten gesenkt werden.
Das reicht dir nicht? Schade...
Schlage doch Besseres vor.

Dies kann nur schrittweise eingeführt werden und ist daher nur dann aktuell und zu 100% aussagefähig, wenn man einen Zeitpunkt nennt, wann es in Kraft treten soll.
Nur jeden Tag wo man weiter warten will, senkt das Alterseinkommen aller Arbeitnehmer, schwächt die Wirtschaft und lässt Menschen verarmen oder setzt sie der Ausbeutung von Kapital und Staat aus.

Denn, jetzige Beitragszahler werden kaum etwas von ihrer „Rente“ sehen... Es will irgendwie nicht in die Köpfe der Leute rein, dass es weitaus weniger gibt, als man einzahlte.

Etwa 500.000 Rentner waren doch schon 2013 mit so wenig Rente im Ruhestand, dass sie aufgestockt werden. Tendenz drastisch steigend. Also kommt 2017 die Mindestrente!
Und die soll wie bezahlt werden?

So ist zu erwarten, dass dies zumindest anteilmäßig von den Beitragszahlern geleistet werden wird, wie eben auch die Mütterrente.
Also kann ich gar nicht verstehen, warum man gegen das BGE sein kann, wo Lasten eben optimal von jedem und nicht von einzelnen aufgebracht werden.
Denn nicht jeder zahlt ja in die Sozial und Rentenkassen, obwohl ihm in der Not, Sozialgelder zustehen.
 
Zitat Rhenus:

Tja Hand und Fuß ist schon von Vorteil, doch das bedeutet leider nicht, dass automatisch Herz und Hirn drin ist...
----------------------------------------------

Es ist Logik drin - bei Dir nicht.
Das "BGE" hat weder was mit der Rente zu tun, noch mit Umweltschutz.
 
Zitat Rhenus:

Tja Hand und Fuß ist schon von Vorteil, doch das bedeutet leider nicht, dass automatisch Herz und Hirn drin ist...
----------------------------------------------

Es ist Logik drin - bei Dir nicht.

Nicht mal ein bisschen...? Bist du aber hart. 🙁
Meinst du das so: 🙂

C. Einstein sagte: "Die Logik will immer Eines und bedenkt nicht, dass es viele Logiken gibt."

Das "BGE" hat weder was mit der Rente zu tun, noch mit Umweltschutz.

So, so...
Und womit hat es zu tun?

Guckst du z.B. hier:


https://de.wikipedia.org/wiki/Bedingungsloses_Grundeinkommen#Modelle


Zur Finanzierung des Grundeinkommens ist in der Regel eine starke Vereinfachung und Neuordnung des Steuersystems vorgesehen sowie sehr viel weniger Aufwand und Bürokratie in der Sozialverwaltung, da bisherige Transferleistungen durch das bedingungslose Grundeinkommen ersetzt würden. Arbeitslosengeld, Sozialhilfe, Rente, Ausbildungsförderung, Kindergeld und ähnliche Sozialleistungen würden schrittweise ersetzt und letztendlich wegfallen.
 
bin gerade am überlegen ob es Sinn macht, das von dir zitierte über das BGE nochmal genauer zu hinterfragen. Och nee, besser nicht...den Sonntag Abend kann man besser verbringen.
 
Und was ist daran so furchbar, wenn wir weniger Schrott zum Konsumieren produzieren würden?

Wo soll dann das ganze Geld hin ?

Das BGE mag hauptsächlich von seiner Bedingungslosigkeit her gut sein, weil es einerseits die Gängelung durch die Ämter reduziert und die Kosten für Bürokratie senkt.

Aber wenn soviel Einkommen "draußen" ist, dem keine Leistung gegenübersteht ......
 
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