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Arbeitszeiten

Hier fiel mehrmals der Begriff "Vertrauensarbeitszeit".

Ihr stempelt, das ist keine Vertrauensarbeitszeit.
er schreibt ja:
"hat jemand ähnliche...... WIE Vertrauensarbeitszeit..."

ich denke, du, @einsamkeit9 willst nicht wissen, ob das erlaubt ist, das hast du ja schon heraus gefunden bzw. sonst würdest du ja nicht so vorgehen,
sondern du möchtest wissen, wie bei anderen in ähnlichen (!!) Situationen die Kollegen reagieren.
 
Hat jemand ähnliche Arbeitsmodelle wie Vertrauensarbeitszeit usw.? Wie läuft es da?
Nein, das Arbeitszeitmodell ist mir nicht bekannt. Das es Gleitzeit gibt, ja. Aber dass man komplett kommen und gehen kann, wie man will, kenne ich nicht. Vor allem nicht in einem Produktionsbetrieb, bei dem ja Aufträge abgearbeitet werden müssen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wir hatten in der Firma ein Modell, bei dem man bis zu 2 Tage im Monat, ohne AU, krank sein konnte. Leider wurde es von einigen wenigen so sehr ausgenutzt, dass man nach ca. 6 Monaten, das Modell wieder abgesetzt hat.

Ich kann mir ehrlich gesagt, nur schwer vorstellen, dass in der Produktion, das Arbeitszeitmodell so definiert ist, wie du es auslegst. Einige Abläufe gehen ja Hand in Hand. Wenn jeder kommt, wie er will, kann evtl. Person B nichts produzieren / fertigen, weil Person / Maschine A (noch) fehlt / nicht bedient wird.
Wenn schon andere MA dich darauf ansprechen und auf dein Verhalten mit Unmut reagieren, dann solltest du deine Arbeitszeiten nochmal bedenken und prüfen, ob es wirklich so ausgelegt werden kann, wie du es tust.

Ansonsten läufst du Gefahr, das dieses Modell gekippt wird und dann herrscht eine vorgegebene Arbeitszeit für alle. Und für jeden Tag, den du frei brauchst, musst halt dann Urlaub nehmen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hat jemand ähnliche Arbeitsmodelle wie Vertrauensarbeitszeit usw.? Wie läuft es da?
Ich habe tatsächlich eine Vertrauensarbeitszeit und bis vor kurzem gab es auch keine Pflicht, die Zeit zu erfassen. Ich habe stattdessen eine zu erbringende Leistung, die sich u. a. an Zielvereinbarungen orientiert und bei der ich viel eigenen Gestaltungsspielraum habe . Bei uns greift dieses Arbeitszeitmodell allerdings nur bei Leitenden Mitarbeitern. Tarifmitarbeiter müssen ganz normal Zeiten am Terminal erfassen bzw. sie im Erfassungssystem hinterlegen.

Seit 2023 müssen nun aber auch Leitende Mitarbeiter die Zeiten erfassen. Das machen wir aber nicht an der Stempeluhr, sondern eigenständig und ohne feste Formvorgabe. Auf Verlangen kann diese Zeiterfassung dem Vorgesetzten vorgezeigt werden müssen. Hier geht es tatsächlich darum, zu dokumentieren, dass das Arbeitszeitgesetz eingehalten wird, man nicht >10 Stunden arbeitet. Ganz leicht mal drüber ist das okay - wenn die Zeiten aber regelmäßig drüber müsste der Vorgesetzte intervenieren und darauf hinweisen, dass man 10 Stunden nicht überschreiten darf.
aber warum?
wie ich meine erarbeiteten Stunden nutze, ist doch egal?
es darf sich halt nicht auf die Arbeitsleistung des Betriebes auswirken, aber das aus Prinzip zu verbieten, ist doch absurd.
Nein, man will keinen Anreiz schaffen, damit Mitarbeiter deshalb gezielt Überstunden ableisten.
Arbeitszeitmodelle wie z. B. Gleitzeit erlauben Flexibilität, wenn viel Arbeit anfällt, ohne Überstundne machen zu müssen. Hat man viel zu tun, kann man bis zu 2 Stunden länger bleiben und das Zeitkonto baut sich entsprechend auf; hat man weniger zu tun, soll man die angesammelten Zeiten abfeiern. Über 10 Stunden soll man gar nicht erst kommen - das gibt das Arbeitszeitgesetz grundsätzlich vor. Gäbe es mal einen Notfall wäre das eine Ausnahme - dann müssten diese Überstunden aber formal angemeldet werden und es würden entsprechende Zuschläge ausgezahlt. Bei den Leitenden Mitarbeitern ist das über das höhere Gehalt abgegolten.

Wenn regelmäßig soviel Arbeit da ist, dass Überstunden anfallen (>10 Stunden), dann muss der Vorgesetzte schauen, wie man das Problem in den Griff bekommt. Da können Prozesse verändert werden, Aufträge abgelehnt oder aber weitere Mitarbeiter eingestellt. Gesetze sind nicht dafür da, Lösungen zu finden, um sie zu umgehen.
 
Nein, man will keinen Anreiz schaffen, damit Mitarbeiter deshalb gezielt Überstunden ableisten.
Arbeitszeitmodelle wie z. B. Gleitzeit erlauben Flexibilität, wenn viel Arbeit anfällt, ohne Überstundne machen zu müssen.
aber warum soll das so sein?
muss aber dazu sagen, dass bei mir im Hauptjob nicht darauf geachtet wird, wer wie viele Stunden arbeitet, hauptsache, die Arbeit ist erledigt.
 
aber warum soll das so sein?
muss aber dazu sagen, dass bei mir im Hauptjob nicht darauf geachtet wird, wer wie viele Stunden arbeitet, hauptsache, die Arbeit ist erledigt.
Das Arbeitsschutzgesetz wird auch da eingehalten werden müssen.
Seit einiger Zeit muss auch die geleistete Arbeit , gesetzlich vorgegeben, elektronisch dokumentiert werden.
 

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