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Arbeitszeiten

Nein, es ist ein Lernprozess.
Eben für die anderen, so manch einer wird es dir danken, daß du die Regeln neu ausweitest 🙂
Bisher nehme ich niemanden wahr, der dem TE hier etwas dankt. Die Kollegen könnten ja auch flexibler arbeiten, wollen es aber offensichtlich gar nicht.

Meine Wahrnehmung ist, dass die Auslegung der neuen flexiblen Rechtslage ein paar Kollegen stört, deren Wort für den Betriebsfrieden und auch beim Chef Gewicht zu haben scheint. Den übrigen ist es einfach egal. Sie meckern nicht, setzen sich aber eben auch nicht für den TE ein und arbeiten ihrerseits so "wie es immer schon war". Ergo hat der TE einen schwierigen Stand. Ich möchte auch nochmal darauf hinweisen, dass die Behauptung im Raum steht, der TE würde nicht arbeiten, wenn er alleine im Betrieb ist. Das ist schon ein gewichtiges Pfund.

Eher unclever war dann noch, dass der TE sich nach "Schema Widder" (= Mit dem Kopf durch die Wand) jetzt noch den Vorgesetzten zum Feind gemacht hat, indem er dessen Entscheidungsbefugnis offen in Frage stellt und meint, dass sich Personaler und GF eher auf seine Seite schlagen würden. Und das, obwohl der Personaler sogar schon an den Vorgesetzten verwiesen hat. M. E. ist das mehr als blauäugig, jetzt noch auf Schützenhilfe zu setzen. Es sei denn, in diesem Betrieb gelten andere Gesetze als beim Gros der Firmen. Sollte das gar jemand Drittes mitbekommen haben, kann es schon allein zur Wahrung des Gesichts des Vorgesetzten passieren, dass der jetzt auf stur stellt. Das war also sicherlich strategisch suboptimal. Grundsätzlich solltest du dir, lieber TE, für dein weiteres Berufsleben Diplomatie statt Brechstange auf die Fahne schreiben, sonst wirst du dir noch häufiger dicke Beulen holen.

@TE: Bist du denn jetzt noch in der Probezeit oder ist die schon durch?
 
Zuletzt bearbeitet:

Hallo Pfefferminzdrops,

schau mal hier: Arbeitszeiten. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Ich kann das hier nicht mehr ernst nehmen. Wir haben hier die sehr einseitige Sichtweise und offensichtlich wissen wir nicht alles. In der Produktion ständig nicht anwesend sein, geht halt auf Dauer nicht. Und die Arbeitszeitregelung war für Ausnahmen gedacht, das sollte jeder mit ein bisschen Menschenverstand auch wissen.

Was genau wer daran kritisiert hat, wird hier auch nicht sehr gut dargestellt. Zum Personaler zu gehen und dem Vorgesetzten (!) anzubieten (!) ein Gespräch zu dritt zu führen, war dumm. Es war vom Personaler kommuniziert, dass der Vorgesetzte einverstanden sein soll. Das war er nicht. DAher ist eigentlich die Sache erledigt, nur der TE ist komplett uneinsichtig.

Wenn du dein Verhalten nicht änderst, fliegst du in der Probezeit raus. Auf ein angebliches, theoretisches Recht beharren, was in der Praxis offensichtlich nicht funktioniert, ist einfach nur dumm.
 
Die anderen Kollegen sind schon deutlich älter als ich und bei ihrer Einstellung gab es noch keine Work life Balance...
Der ist gut.
Ich habe den Eindruck, die viel gelobte work-life-balance bedeutet für Einsteiger eher life-work-balance. Priorität hat das Private, Wie selbstverständlich trifft man sich tagsüber auch mal 'ne Stunde mit einem Bekannten und auch sonst hat sich die Arbeit unterzuordnen. Arbeit ist halt das notwendige Übel.

Letztlich ist es aber notwendig um die Gehälter zu erwirtschaften. Es ist ein funktionales und soziales Gefüge. Kollegen, Vorgesetzt und (intertne / externe) Kunden brauchen einen Ansprechpartner, wenn sie eine Frage haben. Man braucht Verlässlichkeit und Kontinuität. Wenn jeder macht, was er will, funktioniert es nicht. Feste freie Tage kenne ich nur bei Teilzeitkräften.
 
Ob es nicht mit mehr Entgegenkommen aller Beteiligten hätte funktionieren können weiß man doch gar nicht. Da teile ich deine Rigorosität nicht @Kara. Es gibt schließlich auch Farben zwischen schwarz und weiß. Der Vorgesetzte hatte mit dem Hinweis, der TE solle es nicht übertreiben, ja auch bereits Entgegenkommen signalisiert. Das Zauberwort wäre "Kompromiss" gewesen, nicht aber "Maximalziel". Und zu einem Kompromiss kann man sich hinarbeiten.

Ich finde die Rigorosität, zu sagen, es funktioniere hier nicht, auch etwas überzogen. Natürlich kann man auch in Produktionsbetrieben flexibler arbeiten; sonst hätte man dem TE doch wohl die Flexibilität des Arbeitens erst gar nicht vorgestellt. Das alles ist aber eine Frage der Abstimmung und des Miteinanders. Und da ist man im Betrieb offenbar noch auf eine Art unflexibel, die im Hinblick auf den auch hier steigenden Anspruch einer besseren Work-Life-Balance oder auch Vereinbarkeit von Familie und Beruf so auch nicht sein sollte. Solch eine fehlende Flexibilität kann sich auf Dauer kaum ein Unternehmen noch leisten. Abgesehen davon wirkt sich solch eine Möglichkeit auch auf die Arbeitszufriedenheit aus, wird damit zu einer Win/Win-Situation.

Allerdings - und da gebe ich dir recht - bedeutet Vertrauensarbeitszeit in einem Vollzeitjob immer noch die Verteilung auf durchnittlich 5 Arbeitstage/Woche. Eine Verschiebung auf 4 kann man MAL machen, aber eben nicht regelmäßig.

Und das Wichtigste ist eben einen Konsens mit den anderen herbeizudiskutieren, wenn solche Arbeitszeittüren bisher noch verschlossen waren. Hier ist der TE m.E. maximal strategisch unklug vorgegangen.
 
Der ist gut.
Ich habe den Eindruck, die viel gelobte work-life-balance bedeutet für Einsteiger eher life-work-balance. Priorität hat das Private, Wie selbstverständlich trifft man sich tagsüber auch mal 'ne Stunde mit einem Bekannten und auch sonst hat sich die Arbeit unterzuordnen. Arbeit ist halt das notwendige Übel.

Letztlich ist es aber notwendig um die Gehälter zu erwirtschaften. Es ist ein funktionales und soziales Gefüge. Kollegen, Vorgesetzt und (intertne / externe) Kunden brauchen einen Ansprechpartner, wenn sie eine Frage haben. Man braucht Verlässlichkeit und Kontinuität. Wenn jeder macht, was er will, funktioniert es nicht. Feste freie Tage kenne ich nur bei Teilzeitkräften.
Nein, das sehe ich größtenteils anders. Wir müssen uns da auch ein Stückweit auf die nachrückende Generation einstellen und dass die eben mehr vom Leben erwarten als nur arbeiten, essen, schlafen, arbeiten.. (repeat). Dass wir trotzdem wirtschaftlich erfolgreich bleiben können, erreichen wir z. B. über Flexibilisierung. Was nicht klappen wird sind Extreme wie z. B. eine 3-Tage-Woche bei vollem Lohnausgleich. 4 Tage können funktionieren, aber eben nicht für alle. Und selbst bei 5 Tagen gibt es eben noch Spielraum. Warum bitte sollte man sich denn nicht mittags mal 2 Stunden mit Freunden treffen oder ins Fitness Studio gehen können?

An den alten Vorgaben festzuhalten ist nicht mehr zeitgemäß. Das können wir uns auch gar nicht mehr leisten. Wohin das führt sieht man sehr schön z.B. an Ärzten, die zuhauf nach guter Ausbildung aus den Kliniken flüchten, weil die sich ihre Gesundheit eben nicht kaputtmachen lassen wollen, von der sie genau eine haben.

Ein entspannteres Arbeiten ist kurz- und langfristig der Gesundheit zuträglich und belastet auch unsere sozialen Sicherungssysteme weniger. Das Maß macht auch hier den Unterschied.. wie so oft.
 
Nochmal an alle die mich kritisieren. Ich mache das nicht jeden Tag wie hier einige glauben.
Wenn ich mal einen Gleittag nehme frage ich den Vorgesetzten ob es ok ist oder wenn ich mal für ein paar Stunden weg bin frage ich auch den Vogesetzten früh genug ob es ok ist.
Auch frage ich wenn viel zu tun ist dann bleibe ich oder ich biete an die Stunden nachzuholen.
Bisher konnte ich immer gehen wann ich wollte weil er mi die Erlaubnis gab. Also kann es wohl nich falsch sein?
 
Wir müssen uns da auch ein Stückweit auf die nachrückende Generation einstellen und dass die eben mehr vom Leben erwarten als nur arbeiten, essen, schlafen, arbeiten.. (repeat).
Soll das Ironie sein? Ich kann dir versichern, jede Generation würde gerne weniger arbeiten und mehr Freizeit haben. Woher kam denn der Antritt statt wie früher 60h in der Woche nur noch 50h und dann 40h zu arbeiten (Samstag ist auch heute noch Werktag). Heute wird oft 38,5h oder sogar 35h die Woche gearbeitet.
An den alten Vorgaben festzuhalten ist nicht mehr zeitgemäß. Das können wir uns auch gar nicht mehr leisten.
In fast jedem Job kann man heute weniger arbeiten. Aber: Eben auch weniger verdienen, das möchte man dann aber doch nicht. Man möchte gerne den Lebensstandard der Eltern halten, Haus, Auto, essen gehen, ab und zu ein neues Smartphone, ... eben so "Selbstverständlichkeiten" - dann aber bitte doch nicht nur Arbeiten die ganze Woche, schließlich muss man sich auch noch um alles andere (Einkauf, Wohnung, etc.) kümmern, will Zeit für sich haben, und natürlich soll das sozial life nicht zu kurz kommen und kann sich nicht nur auf das Wochenende reduzieren. Ich erinnere da mal an das TikTok Video der jungen Frau mit dem Nervenzusammenbruch, weil sie "nur 36.000€ Einstiegsgehalt" geboten bekam. Link Das mag ein Extremfall sein, zeigt aber wohin die Reise in den Köpfen geht.

Ich habe selbst mitbekommen, wie etwa Berufsberater den Schülern im Abschlussjahrgang sagten, wir haben Fachkräftemangel und darum einen Arbeitnehmermarkt, also kann man selbstbewusst verhandeln. Nur so funktioniert das nicht. Ein Arbeitgeber kann einem einzelnen nicht mehr zahlen, das stört den Betriebsfrieden. Und letztlich muss das Geld auch erwirtschaftet werden. Oder bist Du bereit statt 20€ für einen Haarschnitt dann 35€ zu zahlen? Dann bringt dir mehr einkommen auch genau gar nichts. Man kann das Lohn/Preisgefüge nicht einfach mal eben durcheinanderwürfeln. Die Vorstellungen der "nachrückenden Generation", wie Du sie nennst, sind irgendwo zwischen überzogen, illusorisch und abenteuerlich. Eins ist doch klar: Weniger Arbeit --> weniger Einkommen, weniger Wohlstand. Wer das akzeptiert, kann problemlos weniger arbeiten.
 
In fast jedem Job kann man heute weniger arbeiten. Aber: Eben auch weniger verdienen, das möchte man dann aber doch nicht. Man möchte gerne den Lebensstandard der Eltern halten, Haus, Auto, essen gehen, ab und zu ein neues Smartphone, ... eben so "Selbstverständlichkeiten" - dann aber bitte doch nicht nur Arbeiten die ganze Woche, schließlich muss man sich auch noch um alles andere (Einkauf, Wohnung, etc.) kümmern, will Zeit für sich haben, und natürlich soll das sozial life nicht zu kurz kommen und kann sich nicht nur auf das Wochenende reduzieren. Ich erinnere da mal an das TikTok Video der jungen Frau mit dem Nervenzusammenbruch, weil sie "nur 36.000€ Einstiegsgehalt" geboten bekam. Link Das mag ein Extremfall sein, zeigt aber wohin die Reise in den Köpfen geht.

Es geht hier doch gar nicht darum weniger zu arbeiten und schon gar nicht um Extreme.
Es geht um eine 40-Stunden-Woche.
Bei relativ freier Einteilung.

Und aus verschiedenen Gründen entstandene Probleme.
 
Nochmal an alle die mich kritisieren. Ich mache das nicht jeden Tag wie hier einige glauben.
Wenn ich mal einen Gleittag nehme frage ich den Vorgesetzten ob es ok ist oder wenn ich mal für ein paar Stunden weg bin frage ich auch den Vogesetzten früh genug ob es ok ist.
Auch frage ich wenn viel zu tun ist dann bleibe ich oder ich biete an die Stunden nachzuholen.
Bisher konnte ich immer gehen wann ich wollte weil er mi die Erlaubnis gab. Also kann es wohl nich falsch sein?

Du bist ungeschickt vorgegangen, scheinst Feinheiten im sozialen Miteinander nicht zu verstehen.
Es führt dich doch nirgendwohin auf Recht und Rechthaben zu pochen, wenn das Arbeitsklima dadurch vergiftet wird und du rausfliegst.
Oder ist das dein Ziel, möchtest du die Probezeit nicht bestehen?

Dein Vorgesetzter ist ein Mensch mit Schwächen und Fehlern und nicht jeder Vorgesetzte hat gute Führungsqualitäten vorzuweisen.
Auch wenn er inkonsequent ist, häufig ja sagt, er hat dir klargemacht, dass du den Bogen überspannst.
Und letztlich hat er das Sagen.
Deine älteren Kollegen hängen offenbar in vergangenen Zeiten fest.
Das ist die Situation, mit der musst du arbeiten.
Entweder legst du dir Fingerspitzengefühl und eine bessere Kommunikation zu oder du bekommst die Quittung.
So ist nunmal das Leben.

Reden, Standpunkte und Probleme der anderen zu verstehen versuchen, aufeinander zubewegen, Kompromisse finden.
 

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