Wiedehopf
Mitglied
Ich empfehle allen an diesem Thema Interessierten mal das Buch "Lob der Faulheit",
Untertitel -Warum Disziplin und Arbeitseifer uns nur schaden- von Thomas Hohensee.
(Der Autor war Jurist bevor er Schriftsteller wurde.)
So ziemlich am Anfang behandelt er das Prinzip des Nicht-Handels des Taoismus, Wu Wei. Es meint anstrengungsloses Handeln.
Von Lao Tse kommt er zu Buddha. Er resümiert, dass einer der größten Lehrer der Menschheitsgeschichte nach den (kranken) Maßstäben der heutigen Leistungsgesellschaft als ausgesprochen faul gelten würde.
"Große Teile des Tages im Schatten hoher Bäume zu meditieren, dabei noch einen zufriedenen Gesichtsausdruck zu machen, nur ab und zu ein paar Lehrreden zu halten, ... nahezu besitzlos zu sein ...
Das geht zu weit!
Die Arbeitsagenturen unseres Landes würden ihm mit Sicherheit jede HartzIV-Hilfe verweigern."
Zitat Ende.
Er sagt etwas über die Disziplinierung der Kinder in den Schulen, die nur das Ziel hat, ihren Willen zu brechen, damit sie später im Arbeitsleben widerspruchslos gehorchen und funktionieren.
Und über die deutschen Politiker, deren Tätigkeit er nicht als Arbeit einstuft, und das es eine Frechheit sei, dass sie bestimmen, unter welchen Konditionen andere zu arbeiten haben.
Und über die Quantität der vorhandenen Arbeit und über die Mär der Vollbeschäftigung.
Und über den Sinn von Arbeit.
Also macht es Sinn, immer mehr Autos herzustellen?
Oder Waffen, oder Geräte, da nach 2 Jahren (planmäßig) kaputt gehen?
Wie gehen wir mit den Ressourcen dieses Planeten um?
Letztlich plädiert er für ein bedingsloses Grundeinkommen.
Das Buch erschien 2012.
Um auf die Frage dieses Themas einzugehen:
viele haben vergessen, dass Arbeit als Strafe Gottes für den Mann gedacht war.
So steht es -fast wörtlich- im Alten Testament.
Untertitel -Warum Disziplin und Arbeitseifer uns nur schaden- von Thomas Hohensee.
(Der Autor war Jurist bevor er Schriftsteller wurde.)
So ziemlich am Anfang behandelt er das Prinzip des Nicht-Handels des Taoismus, Wu Wei. Es meint anstrengungsloses Handeln.
Von Lao Tse kommt er zu Buddha. Er resümiert, dass einer der größten Lehrer der Menschheitsgeschichte nach den (kranken) Maßstäben der heutigen Leistungsgesellschaft als ausgesprochen faul gelten würde.
"Große Teile des Tages im Schatten hoher Bäume zu meditieren, dabei noch einen zufriedenen Gesichtsausdruck zu machen, nur ab und zu ein paar Lehrreden zu halten, ... nahezu besitzlos zu sein ...
Das geht zu weit!
Die Arbeitsagenturen unseres Landes würden ihm mit Sicherheit jede HartzIV-Hilfe verweigern."
Zitat Ende.
Er sagt etwas über die Disziplinierung der Kinder in den Schulen, die nur das Ziel hat, ihren Willen zu brechen, damit sie später im Arbeitsleben widerspruchslos gehorchen und funktionieren.
Und über die deutschen Politiker, deren Tätigkeit er nicht als Arbeit einstuft, und das es eine Frechheit sei, dass sie bestimmen, unter welchen Konditionen andere zu arbeiten haben.
Und über die Quantität der vorhandenen Arbeit und über die Mär der Vollbeschäftigung.
Und über den Sinn von Arbeit.
Also macht es Sinn, immer mehr Autos herzustellen?
Oder Waffen, oder Geräte, da nach 2 Jahren (planmäßig) kaputt gehen?
Wie gehen wir mit den Ressourcen dieses Planeten um?
Letztlich plädiert er für ein bedingsloses Grundeinkommen.
Das Buch erschien 2012.
Um auf die Frage dieses Themas einzugehen:
viele haben vergessen, dass Arbeit als Strafe Gottes für den Mann gedacht war.
So steht es -fast wörtlich- im Alten Testament.