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Gast
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Hallo, ich bin entsetzt darüber, wie Du hier teilweise rigoros, ohne jegliches Verständnis, verurteilt wirst und bin ganz anderer Meinung, kann Dich sehr gut verstehen. Deine Ehe war schon vor der Erkrankung Deines Mannes nicht die beste, Dein Mann war (wenn ich es richtig verstanden haben) schon vor seiner Erkrankung kein sanftmütiger, liebevoller Mensch, was sicher weder für Dich noch für die Kinder gut war bzw. ist.
WAS für ein Dilemma, in dem Du steckst.
Und dann noch obendrein Verurteilungen von außen.
Ich dachte beim Lesen im ersten Moment auch: Erstmal das Ganze sacken lassen, nichts überstürzen. Aber die Gefahr ist groß, daß Du dadurch zurück"sinkst" in die Situation, in der Du vor dem Treffen mit diesem Freund Dich bereits so unglücklich fühltest, und irgendwann bist Du leer, ausgebrannt, fix und fertig.
Es gibt keinen Ratschlag, der für alle Beteiligten die heile Welt bedeutet.
Leider.
Alles Liebe.
... na nu mal langsam mit die Pferde, wie man so sagt. Aus den ersten Beiträgen war mitnichten was zu erkennen, dass die Ehe/Liebe schon längst ein Scherbenhaufen ist. Hier wird nicht verurteilt, hier werden die Gedanken dazu beschrieben. Und es einfach eine Unterstellung, wenn geschrieben wird, sollte jemand erstmal selber so eine Situation erleben ... nein, muss man nicht ... Man kann trotzdem mit klarem Menschenverstand eine Meinung haben. Und viele, die hier im Hilfeforum sind, sind hier, gerade weil sie selber soviel Last ertragen ... in welchem Gebiet auch immer ... und sich um ihr Leben kümmern ... genau so, wie es vekfp für sich schreibt. WEnn die Ehe so schlecht war schon seit Jahren, dann hätte sie doch eine Lösung für sich suchen können, ich habe den Eindruck, jetzt wird es erst richtig brenzlig, denn - so ist es ja von der Gesellschaft her ziemlich stark gesehen - einen schwerkranken Partner verlassen, das ist nochmal eine Steigerung ...
Und niemand spricht ihr ab, dass sie auch mal was für sich tun könnte, da gibt es aber hunderttausend Dinge, die man machen kann, es muss nicht eine "aufgewärmte Affäre" sein, wo man von vornherein schon 1 + 1 zusammenrechnen konnte, wenn man nicht ganz blind war ... Ja klar, die Affäre hat Zeit, Geduld, Geld ... Verständnis ... besser gehts ja gar nicht ...
Und wenn jemand so schwer erkrankt, dass der sich verändert, das muss man sicher niemanden erklären ... mit Liebe und gemeinsamen Willen wäre vielleicht noch was zu retten gewesen, aber wenn man schon keine Zweisamkeit mehr ist, sondern eher wie Bruder und Schwester oder eine Art WG, dass man da mehr als raus und weg will, letzte Konsequenz.
Gast B. M.