Es geht nicht darum, dass du bei deiner Herkunftsfamilie zu Kreuze kriechen sollst, sondern darum, mit professioneller Unterstützung in wenigen Gesprächen deine Enttäuschung, Verärgerung und vermutlich auch verborgene Traurigkeit über das Verhalten deiner Familie aufzuarbeiten und konstruktive Konfliktbewältigungsstrategien kennenzulernen, da dies in deinem Elternhaus offensichtlich nicht vermittelt wurde. Ich sehe eine gewisse Gefahr, dass du dich anderenfalls in eine Verbitterung hineinsteigerst und dir dadurch selbst schadest. Welche Konsequenzen du nach der Beratung aus dem Verhalten deiner Familie ziehst, bleibt dir überlassen. Zwingen kann man dich zu nichts. Ob die Fachleute bei einer Familienberatungsstelle noch weitere Strategien zur Bereinigung des Konflikts kennen, kann ich nicht einschätzen. Es käme auf einen Versuch an. Auch dein allgemeines Gefühl, für andere Menschen wertlos zu sein, und die daraus resultierenden Kontaktschwierigkeiten könntest du dort thematisieren.Ich wüsste nicht, wie die mir weiterhelfen könnte.
Meinen Vater scheint es zu stören, dass ich die Familienfeiern boykottiere. Dann soll er auf mich zukommen.
Ich wurde damals ausgeschlossen und werde ihm garantiert nicht zu Kreuze kriechen.
Ich weiß nicht, was mir eine Familienberatungsstelle noch anderes vorschlagen könnte.