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Ärger mit Eltern wegen Weihnachten

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Dein Bruder und seine Familie haben nicht für dich 2020 ihre Pläne über den Haufen geworfen.
Genau. Das warst du ihnen nicht wert. Sie sind was Besseres, weil sie verheiratet sind und sich vermehrt haben. Wie kannst du es nur wagen, zu erwarten oder auch nur zu hoffen, dass solche ehrwürdigen Leute bei ihren Plänen auf einen wie dich Rücksicht nehmen?!

(...)
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich kann mir zb gut vorstellen, dass dein Vater den Fehler wohl erkannt hat. Aus lauter Gier aufs erste Enkelkind wurde der Sohn vergessen.
Das ist nicht schön. Aber sich das einzugestehen, erfordert innere Stärke. Und das dann noch dir mitzuteilen - damit könntest du deinen Vater komplett überfordern. Das kann gut generationsbedingt sein. Er ist so alt wie ich und da kenne ich so einige Männer, die insgeheim ihren Fehler erkennen aber das NIE, UNTER KEINEN UMSTÄNDEN zugeben können. Er hat sich so tief reingeritten, dass es wohl gar nicht mehr möglich ist.
Für so viel Altersstarrsinn ist man meines Erachtens mit 60 noch zu jung.

Ich würde mir psychotherapeutische Beratung suchen, um mit der Enttäuschung emotional besser fertig zu werden, und mich dann bemühen, mir nach und nach einen eigenen Kreis von Menschen aufzubauen, die zu mir passen.

Eine Mediation könnte auch hilfreich sein. Ich fürchte nur, der erzkonservative Vater würde sich darauf niemals einlassen.
 
Zuviel Projektion von Singles und Vermutungen und Unterstellungen. Der Bruder hat glasklar kommuniziert in seiner Nachricht auf den Brief: er wünscht keinen Kontakt. Der Vater wird wahrscheinlich ähnlich antworten.

Sie hätten 2020 nie die Fahrkarten zurück gegeben und was anderes gebucht. Was anderes war nicht zu erwarten und auf eine Entschuldigung zu bestehen wird in den wenigsten Fällen funktionieren. Dass du gar nicht den Standpunkt des Bruders verstehen willst, macht eine Aussöhnung auch unmöglich.

Die Wertigkeit der Brüder wurde hier erfunden. Ob das so stimmt, wissen wir nicht. Dass man nach 2 Jahren noch so einen Hass haben kann auf die Familie, ist schon sehr sturköpfig.

Endgültig des Tischtuch zerschnitten hast du, TE.
 
Ich habe aktuell keine Lust, mich damit auseinanderzusetzen. Ich rufe vielleicht mal morgen zurück...
Kann es sein, lieber TE, dass Du immer noch Angst vor Deinem Vater hast? Dann hinge Dein Frust auch etwas mit dem Unvermögen, sich abzunabeln, zusammen.
Schliesslich habe ich aber das Gefühl, dass bei Euch allen eine fehlerhafte Kommunikation läuft, und zwar, weil Du ihnen Deine Verletzlichkeit nicht zeigen kannst und sie auch selber noch nicht annehmen kannst.
Denn wie Du es ihnen auch sagst oder schreibst, empfinden sie es als Vorwurf und reagieren mit Machtpositionen. Daraus kann eigentlich kein gegenseitiges Verständnis oder gar Einvernehmen entstehen.

Denn eigentlich möchtest Du ja einen noch fehlenden Trost für die schlimme Zeit des empfundenen Ausstosses erhalten. Sie dagegen fühlen sich Dir gegenüber aufgrund der Vorhaltungen schuldig und wehren sich mächtig dagegen.

Wahrscheinlich ist diese Begebenheit nur der Anfang vom Lied. Du wirst mit vielen Idealen und Tabus aufräumen müssen. Das ist sehr schmerzhaft.
 
Lieber Nettosteuerzahler,
eigentlich bin ich gerade ziemlich entsetzt darüber, was dir hier alles so an den Kopf geworfen wird...
Ich glaube nicht, dass du das egoistische, nachtragende A... bist, welches jetzt, nach zwei Jahren auf Rache sinnt.

Ich vermute, dass du eines der vielen Isolationsopfer der Pandemie geworden bist. Du hattest einen nicht unerheblichen Freundeskreis, zu denen du regelmäßigen Kontakt hatttest. Du warst 2-3x die Woche bei deinen Eltern, hast dich eingebracht, warst da, hast dich sozial angagiert etc.
Und dann kam der Lockdown... und du bist von jetzt auf gleich auf ganzer Linie ausgeschlossen worden. Ein geselliger Mensch der von einen Tag auf den anderen überall vor verschlossenen Türen stand. Alle berufen sich auf die zu der und der Folgezeit gültigen Vorschriften, aus denen deine Mitmenschen anscheinend herausgelesen haben, den Nettosteuerzahler, der ist ja alleine, hat also nicht so viel (Unterhaltungs-) Wert wir Päärchen oder Brüder mit Familie... außerdem das kleine Enkelchen... das eh noch nichts für die Zukunft behalten hat.
Da saßt du nun, die letzten zwei Jahre, isoliert, alleine gelassen. Dann wird man auch noch per WhatsApp durch so schöne Fotos konfrontiert, was die anderen so machen, wie sie sich freuen, spaß haben, nicht alleine sind... Weihnachten... Sylvester... wenn die Freunde Päärchenweise unterwegs sind. Auch dein ganzes soziales angagement steht plötzlich still, nichts geht mehr. Reingesperrt in deine Wohnung... alleine, einsam, frustriert, verlassen. Keinen juckts. Das ist etwas was sehr schrecklich ist. Isolation macht krank. Isolation zerstört das Vertrauen. Man ist so ausgeliefert, so verletzbar und wütend. Auf die Eltern, auf den Bruder, auf seine Frau, auf die Freunde. Ja! Du hast ein Recht wütend zu sein! Du hast noch mehr Recht verletzt zu sein! Und NEIN! Du bist nicht dran die Hand zu reichen. Du hast das Gespräch gesucht, aber keiner wollte es hören. Jetzt, nach 2 langen Jahren ziehst du die Konsequenz. Das darfst du und du machst dich damit nicht schuldig. Schuldig gemacht haben sich andere an dir.

Und jetzt das ''Aber'' was meist nach solchen Texten folgt.
Ich bin der festen Überzeugung, dass du durch diese Isolation krank geworden bist. Du kannst nicht mehr alleine aus deinem Gedankenkarusell aussteigen. Du fängst an, pauschal allen Menschen deine Hand zu entziehen. Da kannst du einen Stopp setzen, wenn du das willst. Du trägst die Entscheidung, ob du dieses Karusell laufen lassen willst um immer mehr zum Einsiedler zu werden oder ob du anderen Menschen ein bisschen Raum einräumen möchtest, lernen möchtest, wieder zu vertrauen. Die Welt besteht nicht nur aus A..., es gibt auch welche die sind anders. Vielleicht überlegst du ja mal, ob es nicht gut sein könnte, dir professionelle Hilfe zu suchen?
Liebe Grüße
 
(...)
Mir macht Sorge, dass du regelrecht in den Zwist hineingetrieben wirst, indem hier fleißig spekuliert wird. Z. B. Dass du enterbt wirst, weil dein Bruder mit Kind einen Mehrwert dir gegenüber hat. Das ist reine Phantasie und durch nichts belegt.
Die Wertigkeit der Brüder wurde hier erfunden. Ob das so stimmt, wissen wir nicht.
Danke. So ist es.
 
Ich erinnere nochmal daran, dass ihr bitte in euren Beiträgen den TE ansprecht und nicht über ihn und an ihm vorbei die Beiträge anderer User diskutiert...
 
Lieber Nettosteuerzahler,
eigentlich bin ich gerade ziemlich entsetzt darüber, was dir hier alles so an den Kopf geworfen wird...
Ich glaube nicht, dass du das egoistische, nachtragende A... bist, welches jetzt, nach zwei Jahren auf Rache sinnt.

Ich vermute, dass du eines der vielen Isolationsopfer der Pandemie geworden bist. Du hattest einen nicht unerheblichen Freundeskreis, zu denen du regelmäßigen Kontakt hatttest. Du warst 2-3x die Woche bei deinen Eltern, hast dich eingebracht, warst da, hast dich sozial angagiert etc.
Und dann kam der Lockdown... und du bist von jetzt auf gleich auf ganzer Linie ausgeschlossen worden. Ein geselliger Mensch der von einen Tag auf den anderen überall vor verschlossenen Türen stand. Alle berufen sich auf die zu der und der Folgezeit gültigen Vorschriften, aus denen deine Mitmenschen anscheinend herausgelesen haben, den Nettosteuerzahler, der ist ja alleine, hat also nicht so viel (Unterhaltungs-) Wert wir Päärchen oder Brüder mit Familie... außerdem das kleine Enkelchen... das eh noch nichts für die Zukunft behalten hat.
Da saßt du nun, die letzten zwei Jahre, isoliert, alleine gelassen. Dann wird man auch noch per WhatsApp durch so schöne Fotos konfrontiert, was die anderen so machen, wie sie sich freuen, spaß haben, nicht alleine sind... Weihnachten... Sylvester... wenn die Freunde Päärchenweise unterwegs sind. Auch dein ganzes soziales angagement steht plötzlich still, nichts geht mehr. Reingesperrt in deine Wohnung... alleine, einsam, frustriert, verlassen. Keinen juckts. Das ist etwas was sehr schrecklich ist. Isolation macht krank. Isolation zerstört das Vertrauen. Man ist so ausgeliefert, so verletzbar und wütend. Auf die Eltern, auf den Bruder, auf seine Frau, auf die Freunde. Ja! Du hast ein Recht wütend zu sein! Du hast noch mehr Recht verletzt zu sein! Und NEIN! Du bist nicht dran die Hand zu reichen. Du hast das Gespräch gesucht, aber keiner wollte es hören. Jetzt, nach 2 langen Jahren ziehst du die Konsequenz. Das darfst du und du machst dich damit nicht schuldig. Schuldig gemacht haben sich andere an dir.

Und jetzt das ''Aber'' was meist nach solchen Texten folgt.
Ich bin der festen Überzeugung, dass du durch diese Isolation krank geworden bist. Du kannst nicht mehr alleine aus deinem Gedankenkarusell aussteigen. Du fängst an, pauschal allen Menschen deine Hand zu entziehen. Da kannst du einen Stopp setzen, wenn du das willst. Du trägst die Entscheidung, ob du dieses Karusell laufen lassen willst um immer mehr zum Einsiedler zu werden oder ob du anderen Menschen ein bisschen Raum einräumen möchtest, lernen möchtest, wieder zu vertrauen. Die Welt besteht nicht nur aus A..., es gibt auch welche die sind anders. Vielleicht überlegst du ja mal, ob es nicht gut sein könnte, dir professionelle Hilfe zu suchen?
Liebe Grüße

Ich danke dir sehr für deinen Beitrag. Aber wozu brauche ich psychologische Hilfe? Mit mir ist doch alles soweit okay. Ich habe meine Arbeit und mein Leben insoweit im Griff. Ich kann mir Urlaube leisten und ich bin bestens versorgt. Anderen Menschen geht es viel schlechter als mir. Die müssen hungern und wissen nicht, wie sie die nächste Abschlagszahlung leisten sollen.

Da geht es mir doch echt gut.

Vielen Dank aber für deine einfühlsamen Worte.
 
Ich habe eben bei meinem Vater zurückgerufen. Das Telefonat lief alles andere als gut und ich kann mich nicht mehr an einzelne Details erinnern. Es war danach bei mir alles schwarz.

Zusammengefasst warf mein Vater mir vor, Unfrieden in die Familie gebracht und mit meinen Briefen für noch mehr negative Stimmung gesorgt zu haben. Und ich solle mich erstmal nicht mehr zuhause blicken lassen.

Ich habe keine Angst vor meinem Vater @Youshri Die hatte ich noch nie. Es war nur die Unlust, weil ich schon ahnte, dass das Gespräch in diese Richtung geht.
 
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