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Ärger mit Eltern wegen Weihnachten

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@Nettosteuerzahler , ich verstehe auch nicht, warum deine Mutter in all den Betrachtungen kaum vorkommt? Du korrespondierst mit Bruder und Vater - wo ist denn die Mutter?

Ich gehöre zur Generation deiner Eltern, meine Kinder sind etwas jünger als du und dein Bruder.

Niemals, wirklich unter keinen vorstellbaren Umständen, würde ich eines meiner Kinder zu Weihnachten alleine bleiben lassen. Du warst beim Geburtstag deiner Mutter. Kann sie nicht irgendwie vermitteln in dieser verfahrenen Geschichte?

Ich verstehe deinen Schmerz und Ärger, glaube aber nicht, dass es gut für dich ist, wenn du den Kontakt komplett abbrichst.

Meine Mutter ist immer im Hintergrund, bemüht es allen recht zu machen. Lässt immer meinem Vater den Vortritt.

Ich würde sie gerne mal selbst kontaktieren und mal mit ihr reden. Das schlägt aber fehl. Sie hat kein Smartphone und kommt auch nicht mit PCs klar. Das hat sie nie interessiert und das brauchte sie auch beruflich nie.

Wenn ich zuhause anrufe, geht immer mein Vater dran. Briefe öffnen meine Eltern gegenseitig. Würde mein Vater einen Brief an meine Mutter lesen, würde sie ihn garantiert vorschicken, dass er bei mir anruft.

Weil meine Mutter selbst berufstätig ist, ist es unwahrscheinlich, sie alleine zuhause telefonisch zu erwischen. Und auf ein Gespräch mit meinem Vater habe ich keine Lust.

Ich könnte meiner Mutter höchstens einen Brief auf die Arbeit schicken und sie fragen, ob sie mit mir frühstücken gehen mag. Sie hat einige nette Freundinnen aus der Gemeinde, mit denen sie in ihrer Freizeit ab und an etwas unternimmt.

Vielleicht würde sie für mich dann ein Mal lügen und meinem Vater sagen, dass sie mit ihren Freundinnen frühstücken geht.

Das halte ich aber für unwahrscheinlich. Meine Mutter ist meinem Vater gegenüber sehr loyal. Sie würde das Frühstück wahrscheinlich ausschlagen, weil sie nicht zwischen den Fronten stehen mag.

Aber vielleicht lässt sie sich ja darauf ein. Sie muss meinem Vater ja nicht die Wahrheit sagen. Ich habe sie aber noch nie lügen gehört.

Meine Mutter ist sehr sehr fromm und bescheiden. Ich glaube manchmal, dass sie keinen eigenen Willen hat.
 
Ich habe eben bei meinem Vater zurückgerufen. Das Telefonat lief alles andere als gut und ich kann mich nicht mehr an einzelne Details erinnern. Es war danach bei mir alles schwarz.

Zusammengefasst warf mein Vater mir vor, Unfrieden in die Familie gebracht und mit meinen Briefen für noch mehr negative Stimmung gesorgt zu haben. Und ich solle mich erstmal nicht mehr zuhause blicken lassen.
Das war mutig von dir, dass du deinen Vater zurückgerufen hast. Es ist traurig, dass er dir sagt, du sollst dich erstmal (?! und er entscheidet dann, wann du dort wieder genehm bist?) nicht mehr zuhause blicken lassen. Aber jetzt weißt du Bescheid, definitiv.

Die Gedanken betreffend deine Mutter sind nicht schlecht, aber ich fürchte, auch das wird so laufen wie du es erahnst, und das wird dich noch weiter runterziehen. Daher bleibe ich bei meinem Rat, dass du jetzt erst mal einen Schnitt machst, zunächst mal versuchst, nicht mehr zu viele Gedanken an deine Familie zu verschwenden und dein Weihnachten und deinen Urlaub so begehst, wie du dir das vorgestellt hast.

Dass die Corona-Isolation was in dir angerichtet hat, kann ich mir gut vorstellen. Sowas steckt halt nicht jeder Mensch gleich gut weg. Ich finde den Tipp gut, dir zu überlegen, ob du dir da nicht doch mal therapeutische Hilfe holen willst. Dass es anderen Menschen noch schlechter geht als dir und dass du mit deinem Leben klarkommst (ja, du "funktionierst" weiterhin), ist kein Argument gegen sowas. Es ist ja schon gut, wenn dir ein Unbeteiligter, der die Mechanismen kennt, Strategien anbietet, wie du mit sowas umgehst, dass es dich nicht zerfrisst.
 
Ich habe eben bei meinem Vater zurückgerufen. Das Telefonat lief alles andere als gut und ich kann mich nicht mehr an einzelne Details erinnern. Es war danach bei mir alles schwarz.

Zusammengefasst warf mein Vater mir vor, Unfrieden in die Familie gebracht und mit meinen Briefen für noch mehr negative Stimmung gesorgt zu haben. Und ich solle mich erstmal nicht mehr zuhause blicken lassen.
Das war mutig von dir, dass du deinen Vater zurückgerufen hast. Es ist traurig, dass er dir sagt, du sollst dich erstmal (?! und er entscheidet dann, wann du dort wieder genehm bist?) nicht mehr zuhause blicken lassen. Aber jetzt weißt du Bescheid, definitiv.

Die Gedanken betreffend deine Mutter sind nicht schlecht, aber ich fürchte, auch das wird so laufen wie du es erahnst, und das wird dich noch weiter runterziehen. Daher bleibe ich bei meinem Rat, dass du jetzt erst mal einen Schnitt machst, zunächst mal versuchst, nicht mehr zu viele Gedanken an deine Familie zu verschwenden und dein Weihnachten und deinen Urlaub so begehst, wie du dir das vorgestellt hast.

Dass die Corona-Isolation was in dir angerichtet hat, kann ich mir gut vorstellen. Sowas steckt halt nicht jeder Mensch gleich gut weg. Ich finde den Tipp gut, dir zu überlegen, ob du dir da nicht doch mal therapeutische Hilfe holen willst. Dass es anderen Menschen noch schlechter geht als dir und dass du mit deinem Leben klarkommst (ja, du "funktionierst" weiterhin), ist kein Argument gegen sowas. Es ist ja schon gut, wenn dir ein Unbeteiligter, der die Mechanismen kennt, Strategien anbietet, wie du mit sowas umgehst, dass es dich nicht zerfrisst.
 
Ich habe eben bei meinem Vater zurückgerufen. Das Telefonat lief alles andere als gut und ich kann mich nicht mehr an einzelne Details erinnern. Es war danach bei mir alles schwarz.

Zusammengefasst warf mein Vater mir vor, Unfrieden in die Familie gebracht und mit meinen Briefen für noch mehr negative Stimmung gesorgt zu haben. Und ich solle mich erstmal nicht mehr zuhause blicken lassen.

Ich habe keine Angst vor meinem Vater @Youshri Die hatte ich noch nie. Es war nur die Unlust, weil ich schon ahnte, dass das Gespräch in diese Richtung geht.

Das tut mir leid für dich, Netto, aber das war leider zu erwarten. Aus seiner Sicht hat er nichts falsch gemacht

Ich weiß nicht, wie im Moment dein Gemütszustand ist, aber du solltest dir vielleicht überlegen, ob du dir wieder einen Freundeskreis aufbaust. Nicht diesen, man kennt sich schon seit Ewigkeiten und lebt sich dann auseinander-Freundeskreis, sondern einen etwas offeneren durch ein Hobby, Verein oder ähnliches.

Du kannst von deiner Familie weder Entschuldigung noch Verständnis mehr erwarten. Ich denke durch den Brief wurde es zwar von deiner Seite klar ausgesprochen, aber dadurch auch "geklärt". Ich finde seine Reaktion auch ziemlich hart. Du hast mit deinen Briefen für eine negative Stimmung gesorgt. Das heißt für mich, dass er bis zu deinen Briefen das nicht so empfunden hat, dass es Klärungsbedarf gibt oder es schlechte Stimmung gibt.

So können eben zwei Personen die gleiche Situation komplett unterschiedlich einschätzen. Lass mal die Tatsache weg, dass es sich hier um den Familienpatriarchen und Diakon handelt. Es geht um den Vater, der die Gefühle des Sohnes nicht nachempfinden kann oder will. Wobei ich ja bei einigen Dingen das auch anders sehe als du oder die radikaleren User hier im Thread. Es hat auch nichts mit "christlich" zu tun. Ihr habt euch alle nicht richtig verhalten, auch wenn du dir dein trotziges Verhalten schön redest.

Versöhnung geht nur, wenn du dich jetzt verbiegen würdest, denn von der Seite deines Vaters (wie die Mutter empfindet wissen wir nicht), wird nichts kommen.

Ich würde jetzt aber auch nicht noch mehr Öl ins Feuer werfen, indem du das mit der Enterbung abziehst. Das ist nur ein weiterer Schlag ins Gesicht und kindisch.

Was bedeutet bei dir war "alle schwarz"? Trostlos oder wütend?
 
Meine Mutter ist immer im Hintergrund, bemüht es allen recht zu machen. Lässt immer meinem Vater den Vortritt.

Ich würde sie gerne mal selbst kontaktieren und mal mit ihr reden. Das schlägt aber fehl. Sie hat kein Smartphone und kommt auch nicht mit PCs klar. Das hat sie nie interessiert und das brauchte sie auch beruflich nie.

Wenn ich zuhause anrufe, geht immer mein Vater dran. Briefe öffnen meine Eltern gegenseitig. Würde mein Vater einen Brief an meine Mutter lesen, würde sie ihn garantiert vorschicken, dass er bei mir anruft.

Weil meine Mutter selbst berufstätig ist, ist es unwahrscheinlich, sie alleine zuhause telefonisch zu erwischen. Und auf ein Gespräch mit meinem Vater habe ich keine Lust.

Ich könnte meiner Mutter höchstens einen Brief auf die Arbeit schicken und sie fragen, ob sie mit mir frühstücken gehen mag. Sie hat einige nette Freundinnen aus der Gemeinde, mit denen sie in ihrer Freizeit ab und an etwas unternimmt.

Vielleicht würde sie für mich dann ein Mal lügen und meinem Vater sagen, dass sie mit ihren Freundinnen frühstücken geht.

Das halte ich aber für unwahrscheinlich. Meine Mutter ist meinem Vater gegenüber sehr loyal. Sie würde das Frühstück wahrscheinlich ausschlagen, weil sie nicht zwischen den Fronten stehen mag.

Aber vielleicht lässt sie sich ja darauf ein. Sie muss meinem Vater ja nicht die Wahrheit sagen. Ich habe sie aber noch nie lügen gehört.

Meine Mutter ist sehr sehr fromm und bescheiden. Ich glaube manchmal, dass sie keinen eigenen Willen hat.

Auch nicht besonders christlich, von deiner Mutter zu erwarten, dass sie lügt. Du glaubst ernsthaft, dass deine Mutter sich nicht traut, sich mit dir zu treffen? Oder willst du nicht, dass dein Vater was erfährt? Warum? Steh doch dazu. Das ist deine Mutter, die wird schon ihren eigenen Kopf haben. Wahrscheinlich ist sie aber auch der Meinung wie dein Bruder und dein Vater, dass du dich selbst isolierst.
 
Zusammengefasst warf mein Vater mir vor, Unfrieden in die Familie gebracht und mit meinen Briefen für noch mehr negative Stimmung gesorgt zu haben.
Bisher wurde noch nie durch Bevorzugen Frieden irgendwo geschaffen. Bestes Beispiel: Kain und Abel.

Dein Vater ist vollkommen blind. Zwar sieht er, dass Dein Bruder Frau, Kind und somit Familie hat, aber er sieht nicht, dass Du dagegen den wahren Familiensinn hast und deshalb aus spiritueller Sicht sein echter Nachfolger bist. Dafür wünscht Du Dir wahrscheinlich Anerkennung. Und Deine Geschichte kommt mir deswegen ganz wie diese vor: https://youtu.be/T4t8Hmf48AU
 
Ich danke dir sehr für deinen Beitrag. Aber wozu brauche ich psychologische Hilfe?


Du hast Verhaltensweisen in Konfliktsituationen, die dir immer wieder vor die Füße fallen werden.
Vielleicht hast du das riesige Glück, dass es mit den richtigen Personen einfach überhaupt nie zu solchen Situationen kommt, in denen du reagierst wie du das bisher tust. Sehr wahrscheinlich ist das aber nicht.

Aber vielleicht brauchst du ja erst noch weitere 20 Jahre und weitere gescheiterte zwischenmenschliche Beziehungen, bis du das erkennen kannst.
 
Du hast Verhaltensweisen in Konfliktsituationen, die dir immer wieder vor die Füße fallen werden.
Vielleicht hast du das riesige Glück, dass es mit den richtigen Personen einfach überhaupt nie zu solchen Situationen kommt, in denen du reagierst wie du das bisher tust. Sehr wahrscheinlich ist das aber nicht.

Aber vielleicht brauchst du ja erst noch weitere 20 Jahre und weitere gescheiterte zwischenmenschliche Beziehungen, bis du das erkennen kannst.

Bis zu Corona gab es mit zwischenmenschlichen Beziehungen ja nie ein Problem.
 
Auch nicht besonders christlich, von deiner Mutter zu erwarten, dass sie lügt. Du glaubst ernsthaft, dass deine Mutter sich nicht traut, sich mit dir zu treffen? Oder willst du nicht, dass dein Vater was erfährt? Warum? Steh doch dazu. Das ist deine Mutter, die wird schon ihren eigenen Kopf haben. Wahrscheinlich ist sie aber auch der Meinung wie dein Bruder und dein Vater, dass du dich selbst isolierst.

Trauen schon. Sie würde das aber als Loyalitätskonflikt mit meinem Vater sehen, wenn sie sich jetzt mit mir trifft.
 
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