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Ärger mit Eltern wegen Weihnachten

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Als Diakon der Gemeinde waren meinem Vater und auch meiner Mutter die Weihnachtstage als Familie immer heilig.
Und aus dem Grund hätte man seine Eltern schon vorher über die Pläne informieren können und abklären können.

Klar bist du erwachsen und musst deinen Vater nicht um Erlaubnis bitten. Aber wenn ihr Weihnachten eine Tradition habt und euch die Tage so heilig sind, dann kann ich den Frust / Ärger deines Vaters nachvollziehen.

Es klingt für mich nach Retourkutsche, weil dein Bruder mit Frau und Baby dort waren und aufgrund der Regelungen, auch mehr Personen gar nicht möglich gewesen wären. Deine Argumentation klingt für mich zurechtgelegt und selbstgerecht. Dinge, die vor 2 Jahren während eines Ausnahmezustandes gegolten haben, vorzuhalten und deine Wortwahl wie "heuchlerisch, nicht willkommen gewesen, Doppelmoral usw. klingen für mich sehr toxisch /abwertend und du gießt Öl ins Feuer, das du selbst entzündet hast.

Wenn euer Band reißt, dann weil du es mutwillig zerrissen hast.
 
@Nettosteuerzahler , ich verstehe auch nicht, warum deine Mutter in all den Betrachtungen kaum vorkommt? Du korrespondierst mit Bruder und Vater - wo ist denn die Mutter?

Ich gehöre zur Generation deiner Eltern, meine Kinder sind etwas jünger als du und dein Bruder.

Niemals, wirklich unter keinen vorstellbaren Umständen, würde ich eines meiner Kinder zu Weihnachten alleine bleiben lassen. Du warst beim Geburtstag deiner Mutter. Kann sie nicht irgendwie vermitteln in dieser verfahrenen Geschichte?

Ich verstehe deinen Schmerz und Ärger, glaube aber nicht, dass es gut für dich ist, wenn du den Kontakt komplett abbrichst.
 
Ich kann nicht nachvollziehen, warum hier über die Familie so viel Hass ausgeschüttet wird, wenn man eigentlich mit ihnen noch was zu tun haben wollte. "Verstoßen" wurde niemand, "benachteiligt" trifft es wohl eher. Es wurden Kontaktaufnahmen getätigt, es gab eine Beteiliung über die WA-Gruppe, was aber so nicht empfunden wurde und vorsorglich wurde die diesjährige Weihnachtsfeier boykottiert.

Ein erwachsener Mensch kann selbst entscheiden, wie er mit seiner Familie umgehen will. Wundern muss man sich dann aber nicht, wenn sich auch die Familie zurückzieht.
 
Man könnte auch lernen, offen zu kommunizieren über das, was man fühlt, sich wünscht, wie man Dinge empfindet. Und zwar zeitnah, statt 2 Jahre später damit anzukommen. Oder statt irgendwelche Gruppen zu verlassen und Geburtstage zu boykottieren, weil man es heimzahlen will.

Sprechenden Menschen kann geholfen werden.

Das aber scheint in der Familie keiner zu können, einschließlich des TE.
 
Man könnte auch lernen, offen zu kommunizieren über das, was man fühlt, sich wünscht, wie man Dinge empfindet. Und zwar zeitnah, statt 2 Jahre später damit anzukommen. Oder statt irgendwelche Gruppen zu verlassen und Geburtstage zu boykottieren, weil man es heimzahlen will.

Sprechenden Menschen kann geholfen werden.

Das aber scheint in der Familie keiner zu können, einschließlich des TE.

Das mag der patriarchalischen Familienstruktur geschuldet sein.
 
Natürlich ist es nicht schön was vorgefallen ist.
Aber es ist jetzt 2 Jahre her.
Nachtragend zu sein bringt mal gar nichts, außer dass du dich selbst am meisten damit verletzt.

Du kannst noch so oft sagen, ich enterbe meine Familie, dir ist das Thema nicht egal, sonst würdest du hier nicht so viel schreiben.

Aber es bringt nichts Erwartungen zu stellen, dass sich jemand entschuldigt. Die einen sehen Fehler ein, die anderen nicht und man kann andere Menschen nicht ändern, sondern nur, wie man selbst damit umgeht.
Und ich glaube durch hochgeschaukelte Emotionen wurden von beiden Seiten verletztende Worte getätigt.

Da du erwachsen bist und machen kannst was du willst bist du niemanden Rechenschaft schuldig wo du die Feiertage verbringst. Ob auf Bora Bora oder ob du ein Ehrenamt machst dies ist deine Entscheidung.
 
(...)
Nochmal:
Der Ausnahmezustand in 2020 gebot es keineswegs zwingend, dich, lieber Nettosteuerzahler, von einem Weihnachtsbesuch bei deinen Eltern auszuschließen. Mit gutem Willen vonseiten deines Bruders und deiner Eltern hätte es auch andere Lösungen, auch Kompromissmöglichkeiten, gegeben. Lass' dir von niemandem etwas anderes einreden.
Dass du nicht denselben Stellenwert in der Familie hast wie dein Bruder, haben sie dir durch ihr ganzes Verhalten gezeigt, und dein Bruder zeigt es dir bis heute. Die Reaktion deiner Eltern bleibt ja noch abzuwarten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Lieber Netto,
ich verstehe deine Enttäschung (oder auch Ent-täuschung, denn jetzt kennst du das wahre Wesen deines Bruders zumindest schon mal) sehr gut.
Dennoch sind Wut und Hass auf Dauer kein guter Begleiter.
Versuche das irgendwie aufzulösen.
Vielleicht im Gespräch mit einem Therapeuten.
Den Vorschlag finde ich sehr gut und hatte weiter oben auch schon dazu geraten.
 
Einen Versuch war es es wert. Wäre schön, wenn es anders ausgegangen wäre.
Leider ist es nach hinten los gegangen und du hast nochmal einen richtigen A.-Tritt verpasst bekommen.
Kenne ich auch so. Mir hat es aber dabei geholfen mich endlich emotional zu lösen und auch kein schlechtes Gewissen mehr diesen Menschen gegenüber zu haben.

Und dem Neffen würde ich auch nichts weiter schenken.
Das ist nur rausgeschmissenes Geld.
Sehe ich auch so. Ein schlechtes Gewissen diesen Menschen gegenüber ist völlig unangebracht. Ich denke auch, dass es hilft, sich emotional von Menschen zu lösen, wenn man deren wahren Charakter erkannt hat.

Ich wünsche dir, Nettosteuerzahler, dass du eines Tages deine eigene Familie gründen wirst, in der Konflikte offen angesprochen und auf eine von gegenseitigem Respekt zeugende Art und Weise bewältigt werden. Und sollte dir dieses Glück nicht vergönnt sein, wünsche ich dir, dass du einige wenige, aber dafür richtig gute Freunde findest. Solche Wahlverwandtschaften sind oft wertvoller als Verwandte, zu denen man nicht passt und die einen das auch bei jeder sich bietenden Gelegenheit spüren lassen.
 
Charakterlich und kommunikativ schenkt sich da keiner was, scheint mir. Da herrscht auf allen Seiten gleichermaßen Unverständnis, Anklage und Unfähigkeit, vernünftig zu kommunizieren und Konflikte zu regeln. Anscheinend beim Vater, beim Bruder und bei dir, Nettosteuerzahler.

Du hast es in der Familie anscheinend nicht gelernt. Dein Bruder aber wohl ebensowenig. Und dein Vater hat das ja auch irgendwo her. Bei euch allen läuft da was schief.

Ich rate dir auch zur Aufarbeitung.
 
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