Ich antworte hier nochmal drauf, auch wenns keinen interessieren wird.
Habe versucht in der Psychiatrischen Klinik in der ich schon mal war einen Termin zu bekommen - hätte damals einfach bei der Ärztin bleiben sollen... sie nahm mich eigentlich Ernst. Aber da ich dann eine neue Ausbildung angefangen hatte, dacht ich "Gut, das kriegst du schon alles iwie hin, bist doch nicht so blöd" ... Pustekuchen, man kann sich selbst eben doch nicht im Kern verändern. Wie heißt es so schön "Doof bleibt Doof" - schön blöd, dass ich das nicht eher gemerkt habe, geschweige denn jemand anderes (wobei ich denke, dass es Menschen gemerkt haben und es aber absichtlich nicht geäußert haben bzw. zynisch/sarkastisch zu mir waren und meine Mutter wollte halt kein behindertes Kind, also hat sie mich immer in Schutz genommen, sie hat ja auch gesagt "ein behindertes Kind hätte ich abgetrieben") ...
Jetzt habe ich die Klinik nochmal angeschrieben, ich weiß sonst auch nicht wohin ich mich noch wenden könnte. ADHS Diagnostik sehe ich mittlerweile auch als sinnlos an, weil ich ja nicht nur ein paar Probleme mit Organisation,Zeitplanung etc habe, sondern ganz einfach kein richtig funktionierendes Gehirn ... Mir ist es auch regelrecht peinlich, dass ich Abitur habe - ich habe es nicht verdient, obwohl ich die Prüfungen und alle selbst abgelegt habe, bestanden habe. Fühle mich einfach verarscht, aber am Ende ist es meine eigene Schuld denk ich. Weiß auch nicht warum mich keiner fördern wollte oder einfach klip und klar sagen konnte "Ihre Tochter hat Defizite". Danke auch an meinen Kinderarzt und den Humangenetiker die mir rieten Abnehmen würde mein Selbstbewusstsein stärken bzw. dann würde alles besser werden. Ich hab 12 Kilo abgenommen, mir gehts deswegen trotzdem nicht besser.
Ich kann einfach nicht mehr, am liebsten wäre mir eigentlich Sterbehilfe, weil das was sich "Leben" nennt, ist keins. Ich bin wie meine Oma, jetzt weiß ich auch warum sie meiner Mutter riet kein weiteres Kind zu bekommen. Ich hatte mich damals mit ihr unterhalten und sie war eig der einzige Mensch der das verstehen konnte bzw. Mal zugehört hat. Sie war genauso verpeilt und abhängig von ihrem Umfeld, bei ihr ist es bloß irgendwie "gut" gegangen.
Ich habe nur Erinnerungen, und die sind vorwiegend negativ und belastend, wäre ich nicht so ein Feigling hätte ich mich längst von einer Brücke geschmissen. Einen Versuch hatte ich ja bereits, hab aber... warum auch immer, abgebrochen. Sowas wie mich braucht keiner und ich hasse mich selbst, das ist kein Leben. Ich will auch nicht behindert sein, alles ist besser als in einem gesunden Körper ohne Geist gefangen zu sein. Gerade in der heutigen Gesellschaft.