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ADS oder einfach nur unselbständig und dumm?

Geh davon aus, daß Du kerngesund bist. Du brauchst einfach nur einen Job, der Dir Spass macht in einem Umfeld, in dem Du aufgehst. Ich selbst habe schon Erfüllung bei den dämlichsten Jobs erlebt, weil ich den ganzen Tag nette, liebenswerte Leute um mich hatte. So war ich mal in einer Fabrik am Fliessband, alle 30 Minuten einen Knopf drücken. Das Beste war, daß ich den ganzen Tag Japaner, Leute aus Malaysia, Mongolei, China und Co. um mich hatte. Mit denen hatte ich die beste Zeit meines Lebens.
 
@tonytomate : Es stößt mir schon länger auf, dass du immer meinst, man müsse sich nur "abnabeln" und arbeiten gehen und schon wird man wieder "normal". Es gibt nunmal Menschen mit Depressionen und anderen Diagnosen, bei denen "abnabeln" und einfach arbeiten gehen kein bisschen helfen, sondern sogar alles nur noch schlimmer machen.
 
Das größte Problem ist, dass Du Eltern hast, die Dir Dein Leben sponsern. Du willst krank sein und gehst so oft zum Dok, bis Du irgendeine Diagnose hast, damit die endlich von Dir in Ruhe gelassen werden.

Was Dir hilft:

Sich von den Eltern abnabeln und arbeiten gehen. Such Dir einen Fabrikarbeiter Job, den ganzen Tag ein Handgriff, dann kannst Du Dir eine Wohnung leisten und ziehst daheim aus. Du musst den Ernst des Lebens begreifen. Die Welpenzeit ist vorbei. Du musst nichts können. Schüttel alles ab und fang an zu leben.

Kann schon sein. Ich hab gearbeitet oder sagen wir... es versucht. Ich würde mich auch gerne abnabeln, aber mit meinem Drecksstück von Gehirn, ist es leider nicht möglich. Würde gerne mal einen Tag mit jemandem tauschen, damit derjenige mal versteht, wie das ist, wenn da nichts drin ist. Und mit nichts meine ich - absolut , gar nichts.
 
Schliess Frieden mit dem was ist. Akzeptiere alles!!! Auch wenn es schlecht ist. Kämpf nicht dagegen an.
Du kannst dir Rehasport verschreiben lassen eventuell oder Tagesstätte gehen. Etwas neues ab und zu probieren.
 
@tonytomate : Es stößt mir schon länger auf, dass du immer meinst, man müsse sich nur "abnabeln" und arbeiten gehen und schon wird man wieder "normal". Es gibt nunmal Menschen mit Depressionen und anderen Diagnosen, bei denen "abnabeln" und einfach arbeiten gehen kein bisschen helfen, sondern sogar alles nur noch schlimmer machen.
Man nennt es "arbeiten", in Wahrheit ist es, etwas zu tun zu haben, das man gern macht und wo man dafür belohnt wird. Das Leben will leben und erleben. Schauen, was man gern anschaut, machen, was man liebt und machen möchte, hören, was man hören möchte, fühlen, was man fühlen will, Grundbedürfnisse stillen dürfen, statt SINN-los und stumpf vor sich hinvegetieren.
 
Kann schon sein. Ich hab gearbeitet oder sagen wir... es versucht. Ich würde mich auch gerne abnabeln, aber mit meinem Drecksstück von Gehirn, ist es leider nicht möglich. Würde gerne mal einen Tag mit jemandem tauschen, damit derjenige mal versteht, wie das ist, wenn da nichts drin ist. Und mit nichts meine ich - absolut , gar nichts.
Zugeschüttet, blockiert, abgeschnitten ist das alles derzeit in deinem Gehirn, du empfindest das JETZT so. Ähnlich wie bei einem elektrischen Bauplan, wo Teile fehlen, oder so wie bei einem Hausbau, wo die Leitungen noch nicht richtig verlegt sind, bzw. stellenweise blockiert.

Bei dir ist doch alles "in Arbeit", es wird in unserem Hirn ständig aufgebaut und zusammengeschlossen, das braucht seine Zeit und am besten gelingt das, wenn man Ruhe hat und keinen Stress. Du entwickelst dich im "Schlaf" weiter. Oder bist du noch ein Baby?

Halte durch, bring dich zur Ruhe, ( vielleicht mittels Medikamente?) , keine Panik...

Ich weiß nie, was der nächste Tag bringt, aber ich verlasse mich drauf, dass er Gutes bringt, denn wie man sehen kann, immer tun sich Türen auf, wo ich tags davor nicht ahnte, dass es die gibt. Ich war schon öfter der Meinung, nichts geht mehr. Das kam dann aber ganz anders. So wird es auch bei dir sein.
 
Ich antworte hier nochmal drauf, auch wenns keinen interessieren wird.

Habe versucht in der Psychiatrischen Klinik in der ich schon mal war einen Termin zu bekommen - hätte damals einfach bei der Ärztin bleiben sollen... sie nahm mich eigentlich Ernst. Aber da ich dann eine neue Ausbildung angefangen hatte, dacht ich "Gut, das kriegst du schon alles iwie hin, bist doch nicht so blöd" ... Pustekuchen, man kann sich selbst eben doch nicht im Kern verändern. Wie heißt es so schön "Doof bleibt Doof" - schön blöd, dass ich das nicht eher gemerkt habe, geschweige denn jemand anderes (wobei ich denke, dass es Menschen gemerkt haben und es aber absichtlich nicht geäußert haben bzw. zynisch/sarkastisch zu mir waren und meine Mutter wollte halt kein behindertes Kind, also hat sie mich immer in Schutz genommen, sie hat ja auch gesagt "ein behindertes Kind hätte ich abgetrieben") ...

Jetzt habe ich die Klinik nochmal angeschrieben, ich weiß sonst auch nicht wohin ich mich noch wenden könnte. ADHS Diagnostik sehe ich mittlerweile auch als sinnlos an, weil ich ja nicht nur ein paar Probleme mit Organisation,Zeitplanung etc habe, sondern ganz einfach kein richtig funktionierendes Gehirn ... Mir ist es auch regelrecht peinlich, dass ich Abitur habe - ich habe es nicht verdient, obwohl ich die Prüfungen und alle selbst abgelegt habe, bestanden habe. Fühle mich einfach verarscht, aber am Ende ist es meine eigene Schuld denk ich. Weiß auch nicht warum mich keiner fördern wollte oder einfach klip und klar sagen konnte "Ihre Tochter hat Defizite". Danke auch an meinen Kinderarzt und den Humangenetiker die mir rieten Abnehmen würde mein Selbstbewusstsein stärken bzw. dann würde alles besser werden. Ich hab 12 Kilo abgenommen, mir gehts deswegen trotzdem nicht besser.

Ich kann einfach nicht mehr, am liebsten wäre mir eigentlich Sterbehilfe, weil das was sich "Leben" nennt, ist keins. Ich bin wie meine Oma, jetzt weiß ich auch warum sie meiner Mutter riet kein weiteres Kind zu bekommen. Ich hatte mich damals mit ihr unterhalten und sie war eig der einzige Mensch der das verstehen konnte bzw. Mal zugehört hat. Sie war genauso verpeilt und abhängig von ihrem Umfeld, bei ihr ist es bloß irgendwie "gut" gegangen.

Ich habe nur Erinnerungen, und die sind vorwiegend negativ und belastend, wäre ich nicht so ein Feigling hätte ich mich längst von einer Brücke geschmissen. Einen Versuch hatte ich ja bereits, hab aber... warum auch immer, abgebrochen. Sowas wie mich braucht keiner und ich hasse mich selbst, das ist kein Leben. Ich will auch nicht behindert sein, alles ist besser als in einem gesunden Körper ohne Geist gefangen zu sein. Gerade in der heutigen Gesellschaft.
Du kannst st gut und fehlerfrei schreiben, wass du besser als 50% der Bevölkerung machst.
So blöd kannst du nicht sein.
 
Auf mich wirkst du wie ein sehr kluger, aber unverstandener Mensch,
welcher sich ständig selber beschimpft, abwertet und
nach irgendwelchen Krankheiten sucht.

Immer wieder machst du dich selber klein.

Solch ein Verhalten ist ein Produkt der Erziehung .

Wenn sich ein Mensch selber so heftig abwertet....dann wird dies deine Mutter
(so wie du sie beschreibst) mit dir jahrelang getan haben.

Mit Sicherheit würde ich mich von den Eltern abnabeln.
Du bräuchtest ein wesentlich besseres Selbstwertgefühl.
Es ist doch okay anders zu sein als viele andere Menschen.

Suche dir einen guten Psychotherapeuten.
Ich würde dir sehr zu einer Genogramm Arbeit und zu einer Familienaufstellung raten.

Bestimmt wird es dir besser gehen, wenn du deine Vergangenheit und deine Beziehung zu deinen Eltern gründlich bearbeiten würdest.

Du hast viel im Leben geschafft was andere Leute nie erreichen konnten.

Daher wirst du es auch schaffen, dass es dir wieder besser geht.

Durch einen guten Therapeuten (welcher dich verstehen kann) kannst du aufhören dich selber als ein Stück Dreck zu bezeichnen.

Du könntest dann besser deine positiven Seiten und Stärken kennen lernen und etwas daraus machen.

Versuche gute Freunde zu finden.

Und distanziere dich von den Eltern.

Suche dir Hobbys ...welche dich erfreuen.

Wenn es dir wieder besser geht würde ich zu einer Berufsberatung gehen.

Dort kann man einen Interessenstest machen, um einen passenden Job oder Ausbildung zu finden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Man schimpft nicht über sein Gehirn, man versucht es zu verstehen und vor allem, nichts würde machbar sein ohne sein liebes Köpfchen, es sorgt dafür, dass man seine Hand heben kann, wenn man diese heben möchte, es sorgt für alles, auch für die Fähigkeit lesen, sprechen, gehen zu können und Milliarden anderer Dinge, die einem selbstverständlich erscheinen.
 

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