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3200 Brutto Job as Ungelernter - wo ?

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aber ich hab denen schon gesagt, dass unter 3500 Brutto die nichts anzubieten brauchen
Unrealistisch, aber gesamt gesellschaftlich angemessen, wenn man bedenkt, wie reich das Land ist- wie groß die Schere zwischen Arm und Reich ist.
Ich finde immer, es wird auf den falschen herumgehackt.
 
Hier im Großraum Frankfurt werden händeringend Handwerker jedweder Art gesucht.
Besonders häufig sehe ich die Suche nach Rohr - und Kanalreinigern.

Die Firmen nehmen auch ungelernte Kräfte, sofern diese motiviert und lernwillig sind.

Die Bezahlung ist gut. Einstiegsgehalt liegt meist bei 3500 € (plus/minus) Brutto, mit ggf. zusätzlicher Provision und auch durchaus Luft nach oben, wenn man zuverlässig arbeitet.
 
Hier im Großraum Frankfurt werden händeringend Handwerker jedweder Art gesucht.
Besonders häufig sehe ich die Suche nach Rohr - und Kanalreinigern.

Die Firmen nehmen auch ungelernte Kräfte, sofern diese motiviert und lernwillig sind.

Die Bezahlung ist gut. Einstiegsgehalt liegt meist bei 3500 € (plus/minus) Brutto, mit ggf. zusätzlicher Provision und auch durchaus Luft nach oben, wenn man zuverlässig arbeitet.
Wow, das Angebot und auch das Gehalt dazu, scheint aber in den Bundesländern sehr unterschiedlich zu sein. Sind die Ausschreibungen öffentlich ?
Dann würde ich dem TE auch vorschlagen, sich dort zu bewerben und ggf. beim Jobcenter Umzugshilfe zu beantragen.
 
Du könntest beispielsweise als Berufskraftfahrer arbeiten.
Dazu brauchst Du nur einen passenden Führerschein und bringst Dir zB die Kenntnisse selbst bei, welche Niederzurrkräfte abhängig von Ladegewicht, vom Reibwert des Materials von Ladung und Ladefläche insgesamt nötig sind, welche Lastaufnahmepunkte welche Auszugkräfte vertragen und welche Gurte dies - abhängig vom Spannwinkel senkrecht zur Ladefläche sicher stellen, ohne durch Kerbwirkung an Kanten beeinträchtigt werden zu dürfen. Es geht dann u.a. noch um Mindestachslasten( zB der Lenkachse), Achslastbegrenzungen - einerseits nach Strassenverkehrsrecht, andererseits herstellerbedingt ( zB bei Hubachsen), um Fahrt- und Ruhezeiten, im Bereich des Gefahrgutrechts um Zusammenladeverbote wegen chemischer Reaktionen und um etwas Technik wie zB Anzugdrehmomente von Schrauben bei Reparaturen, Hebelkräfte und Auswirkungen von Beschleunigung von Hublasten ( zB bei einem Ladekran), um etwas Zollrecht ( zB Verschluss-Sicherheits-Anerkenntnis, Versandverfahren, Gestellungspflichten etc ).
Also das übliche, was man täglich so braucht.

Reicht aber doch heute im Selbststudium auch nicht mehr. Und korrekte Ladungssicherung kann Leben retten. Die BKF-Module müssen doch auch alle 2 Jahre wiederholt werden.

Selbständigkeit sehe ich hier beim TE gar nicht. Zumal man auch etst einmal eon gewisses Startkapital haben muss, um eventuell die ersten Monate zu überbrücken. Und da arbeitest du selbst und ständig. Will er nicht. Und bringt auch keine Ausbildung mit. Und zur Selbständigkeit gehört auch noch ein Mindestmass an kaufmännischem Wissen.

Und für 3200 Euronen muss man was können. Als Ungelernter kann man das knicken. Neue Ausbildung machen oder die abgebrochene Ausbildung beenden. Gerade die Metallindustrie zahlt nun wirklich nicht so schlecht.

Heute mag es passen, wenn man von Bürgergeld lebt, je älter man wird, desto schwieriger wird es. Ans Rentenalter möchte ich gar nicht denken. Ist heute aber für den TE aber noch zu weit weg.

Und die Konkurrenz bei den ungelernten Mitarbeitern durch Immigranten ist auch nicht zu unterschätzen. Da ich im gewerblichen Schulungsbereich arbeite, sehe ich sehr viele hochmotivierze ausländische Schulungsteilnehmer, die trotz Sprachhindernissen sehr viel engagierter sind als die deutschstämmigen Teilnehmer.
 
Das Lohngefälle ist aber zu gering; mit Arbeit über dem Mindestlohn habe ich abzüglich Strom, Wasser, Miete, KK usw. nur 150 € mehr als wenn ich gar nicht arbeiten gehe. Das lohnt sich einfach null. Dont hate the players, hate the system. Wenn Arbeitgeber vernünftig zahlen, gehe ich auch arbeiten.

Ich kann dich da schon gut verstehen. Arbeit muss sich einfach lohnen. Man tauscht wertvolle Lebenszeit gegen Geld ein. Am Ende dankt es dir keiner, wenn du krank und kaputt bist. Da wirst behandelt wie eine Kuh, die keine Milch mehr produziert.


Ich zahle nicht gute Löhne, weil ich viel Geld habe, sondern ich habe viel Geld, weil ich gute Löhne zahle.

Robert Bosch (1861-1942), dt. Industrieller, Firmengründer
 
Falsch der Beruf heißt mittlerweile anders. Zudem kann die Ausbildung den Bedarf auch nicht decken, sodaß man als Quereinsteiger auch reinkommt, in wie so viele Berufe.
Vom Gehalt könnte das mit den Wünschen des TE auch passen:

Ist auf jedem Fall besser als monotone Schichtarbeit in Wechselschicht sowie Akkordarbeit.
Krisensicher ist es auch, Müll gibt es immer.
Die körperliche Fitness muss allerdings stimmen, wie in fast allen Handwerksberufen.
Landschaftsgärtner, auch da soll der Quereinstieg möglich sein.

Meldet sich der TE überhaupt noch?
 
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