Jetzt entscheide Du, ob das was ich mache gut oder schlecht ist.
DU bist der einzige, der selbst darüber entscheiden muss, ob das, was du tust, in Wahrheit gut oder schlecht ist. Du kennst die Antwort.
Gerade WEIL es dein Beruf ist, wäre ich viel eher geneigt, dich für eine Koryphäe deines Fachs zu halten, wenn du dein Berufsleben von deinem Privatengagement hier im Forum trennen würdest (so wie es sehr viele andere Schreiber hier bereits tun), wenn du eben OHNE Hinweis auf deine Webseite auskommen könntest und diesen Satz in deiner Signatur gar nicht bräuchtest, um hier zu schreiben.
Irgendwie ist es doch auch gar nicht deine Aufgabe als anonymer Schreiber über die Grenzen dieser Online-Geschichte hinaus zu helfen, oder? Deswegen sind wir ja alle in einem solchen Forum. Würden wir MEHR wollen, so wäre es ein Leichtes sich professionelle Hilfe vor Ort zu holen.
Wenn sich jemand aus eigenem Antrieb an dich wendet, ohne zu wissen, dass du therapeutisch tätig bist, allein aufgrund deines Schreibens, so ist das in meinen Augen eine vollkommen andere Sache. Doch nimmst du für dich in Anspruch darauf ganz speziell hinzuweisen, wie kompetent und wissend du bist. Schließlich ist es ja dein Beruf!
By the way: Wer "helfen WILL" macht sowieso von vornherein alles falsch
😀. Du behinderst den anderen durch dein Einmischen in seine Angelegenheiten nämlich eher in seiner Entwicklung, als dass du ihm eine Hilfe bist. Die treibende Kraft ist dein eigenes WOLLEN und das ist etwas, dass der andere selbst wollen müsste - nicht du für ihn.
Irgendwie machen mich diese "gelernten Helfer" allesamt sehr traurig. Sie lernen in ihren Schulen, dass sie im ersten Satz etwas Positives und Schmeichelhaftes sagen sollen und wie sie Verständnis rüberbringen, Hoffnungen schüren, Sympathie aufbauen, Vertrauen usw. Das "Beigebrachte" findet Anwendung und klingt dabei so wenig "echt". Es ist eben bloß "angelerntes, zweckgebundenes Verhalten".
Es gibt Lehrer, deren Wissen ihrem scharfen Menschenverstand entspringt und ihrer Logik. Ihr Wissen hat viel Geld gekostet und das holen sie sich durch die Ratsuchenden wieder herein.
Dann gibt es noch die anderen, die die Schule des Lebens besucht haben und weit über ihren Verstand hinaus gekommen sind. Es käme ihnen absurd vor, für einen Ratschlag Geld zu fordern.
😱 Ich bin mir gar nicht so sicher, dass wir beide das gleiche wollen: helfen. (Du hast Sex mit zwei Frauen. Der einen gibst du Geld dafür, weil es ihr Beruf ist. Mit der anderen hast du Sex aus Liebe. Besteht da in deinen Augen ein Unterschied?)
Es mag so aussehen, aber ich bin nicht hier um anderen die Arbeit abzunehmen, die sie für sich selbst tun müssen (sich selbst helfen wollen).
Das ist noch weniger als Hilfe zur Selbsthilfe...und ich binde auch niemanden für ein paar Monate an mich, bis derjenige komplett alleine weiterkann ohne meine Hilfe.
Weißt du...ich bin hier eher so etwas wie ein kostenloser Blitz aus heiterem Himmel
😀
So, nun habe ich dich genug "geärgert"...vielleicht aber auch zum Nachdenken gebracht. Wer weiß das schon...
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🙂