War meine Erklärung nicht gut genug??
Mensch Dr. House ... bitte auch lesen und nicht nur posten!!
Aber ich versuche es nochmal:
Wenn nur Gott über Leben und Tod entscheidet, dann sollte der Mensch eben nicht über Leben und Tod entscheiden!
Das bedeutet, dass der Mensch eben nicht das Leben eines anderen Menschen nehmen darf.
Und das soll den Glauben gefährlich machen?? Sorry, ich muss aber nun wirklich köstlich lachen.
Ich persönlich denke, dass keiner das Recht haben sollte, über Leben und Tod zu entscheiden. Keiner. Auch nicht Gott - falls es ihn gibt.
Nun zum Fehler deiner Argumentation:
"Nur Gott hat das Recht, über Leben und Tod zu entscheiden"
In der Tat, dass hört man sehr oft von Gläubigen.
Du führst es auch hier als Beweis an, dass Glaube nicht gefährlich ist.
Dabei vergisst du aber die Dinge, die ja die Grundpfeiler eines jeden Glaubens sind:
1. Jeder hat seine persönliche Wahrheit in Bezug auf Gott.
2. Diese Wahrheit darf man nicht logisch und rational in Frage stellen.
Jetzt gibt es aber manche Menschen, die glauben, dass sie das Werkzeug Gottes sind.
Das sie in ihrer persönlichen Wahrheit Gottes Willen ausführen.
Verbinden wir das jetzt mit dem obigen Satz "Nur Gott hat das Recht, über Leben und Tod zu entscheiden", haben wir schon einen Selbstmordattentäter.
@ Sori: Das Problem besteht darin, dass du als Elternteil nicht bestimmen darfst, ob dein Kind nun Christ, Muslim oder Atheist sein soll.
Das Kind gehört nicht den Eltern. Insofern wäre eine agnostische Erziehung das beste.
Zu den Rundfunkräten: Die Aufgabe der öffentlich rechtlichen Sender ist zu informieren. Den Grundversorgung zu erhalten. Mehr nicht.
Und in einer Zeit, wo immer mehr Menschen zu Atheisten werden und/oder sich anderen Religionen zuschreiben, ist es nicht verständlich, dass die christlichen Kirchen in den Räten sitzen.
Vor allem unter dem Hintergrund, dass man - wenn man gerecht sein will - Muslime auch in die Räte beziehen muss. So wie jede andere Religion.