okay, Dr. House.
Nehmen wir für einen Moment mal an, Du hättest Recht.
Glaube wäre gefährlich.
Welche Konsequenz möchtest Du aus dieser vermeintlichen Tatsache ziehen?
In dem wir den Status des Glaubens als "Heilige Kuh" beenden.
Die Unantastbarkeit des Glaubens - vor allem von den gesetzestreuen Gläubigen praktiziert - trägt zum Fanatismus bei.
Sie bieten ihm den Nährboden, in dem sie sich alles rationale in Bezug auf ihren Glauben verbitten. Wie es hier ja auch geschehen ist.
Wir müssen dahin kommen, dass Glaube eine Idee ist. Mehr nicht. Nur eine Idee.
Und wie jede andere Idee muss sie sich, rationales und logisch auseinander setzen mit ihr, sowie Hohn und Spott gefallen lassen.
ALLE Art von Propaganda kann dazu führen, dass Massen bewegt werden können, wenn sie sich überzeugen lassen.
Aber der Glaube ist besonders prädestiniert dafür.
Du gibst doch selbst den Beweis dafür:
Moonlight:
Was ich weiß, ist klar für MICH richtig ...
Wie ich schrieb, haben alle Gläubigen eine Wahrheit für sich selbst.
Und das ist insofern gefährlich, weil die allermeisten Menschen Gott für die höchste aller Instanzen hält.
"Nur Gott darf über Leben und Tod entscheiden"
Wenn wir jetzt also die persönliche Wahrheit eines jeden Gläubigen nehmen und uns anschauen, was mit dieser Wahrheit gemeint ist: Die höchste Instanz. Gott.
Zusammen mit dem, was ich oben zu Sori geschrieben habe, dass sich die Gläubigen jede Art von Logik verbitten, haben wir dann eine brangefährliche Mischung:
Jeder Gläubige hat seine persönliche Wahrheit, die den Weg zu Gott - der höchsten Instanz über Leben und Tod bzw. Recht oder Unrecht beschreibt und sich nicht mit Logik oder rationalen Gedanken auseinander setzen muss.