Ich sag mal so, dass dein Verlobter tatsächlich selbst glaubt, dass seine Vorstellungen von Erziehung richtig ist, dass er deinem.Sphn gegenüber im.Grunde auch nichts Böses will.
Mit harter Hand meint er sicherlich auch nicht körperliche Gewalt, sondern einen sehr konservativen und autoritären Erziehungsstil.
Dass er glaubt, dass er nach so kurzer Zeit dazu berechtigt ist, diesen anzuwenden, wenn du zum Beispiel im Krankenhaus bist, zeigt, dass er ziemliche Machtdendenzen hat.
Er will in dieser Familie das Zepter in der Hand haben, er will bestimmen, wie irgendwas läuft.
Klar ist es auch für ihn nicht leicht, als hinzukommende Person in die Beziehung zwischen Mutter und Sohn zu kommen, aber wenn man das wirklich will, kann man Mittel und Wege finden, dass irgendwie halbwegs empathisch hinzubekommen. Dazu gehört auch, dass man über seine eigenen verletzten Gefühle sprechen kann.
Also, dass man zum Beispiel sagt: Es tut mir weh, dass dein Sohn mich so ablehnt. Eas können wir gemeinsam tun, dass wir das verändern können?
Aber so ist dein Verkobter, glaube ich, nicht.
Der erscheint so, dass er sein Ding durchziehen will, wie er das halt will.
Er istces überhaupt nicht gewohnt, in einer Rolle zu sein, in der in bestimmten Situationen einfach nicht die Entscheidungsgewalt hat.
Dass du jetzt für deinen Sohn entschieden hast, dass er bei deinem Freund wohnen kann, empfindet er wahrscheinlich als einen Affront gegen sich selbst.
Deshalb finde ich das absolut toll, dass du das durchgesetzt hast.
Besucht dich dein Verlobter auch oft im Krankenhaus?