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Ich weiß nicht mehr weiter mit meinem Sohn (15)

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Ich finde es auch super, dass dein Sohn währendessen bei seinem besten Freund wohnen kann! Das ist nicht nur eine gute Lösung, sondern sicher auch eine schöne Zeit für ihn.

Falls du im Krankenhaus auch an deine Situation zuhause mit deinem Sohn denkst (meistens kann man ja nicht so einfach gedanklich abschalten, nur, weil man das gerne würde) - vielleicht gibt es im Krankenhaus auch eine SozialarbeiterIn oder PsychologIn, mit der du ein Beratungsgespräch führen könntest.
Vielleicht wäre das jetzt eine gute Gelegenheit..
(Weil jetzt wirst du ja für einige Zeit im Krankenhaus sein, dann ist das Baby da,..
da wird es vielleicht mit externen Terminen eher schwieriger sein.)

Ich wünsch dir auch eine gute Geburt und viel Freude auf und mit deinem kleinen Mädchen!🙂
Danke dir. Ich glaube auch, dass die Zeit bei seinem besten Freund für meinen Sohn gerade tatsächlich etwas Schönes sein kann. Er hat sich darüber jedenfalls gefreut, und das beruhigt mich.
Und ja, abschalten kann ich momentan nicht so einfach. Auch wenn ich im Krankenhaus bin, denke ich viel darüber nach, wie es zu Hause weitergehen soll und wie die Situation für meinen Sohn sein wird. Den Gedanken mit der Sozialarbeiterin oder einer psychologischen Beratung im Krankenhaus finde ich deshalb gar nicht schlecht. Ich werde mich mal erkundigen, ob es dort eine entsprechende Möglichkeit gibt.
Danke dir auch für die lieben Wünsche für die Geburt.
Ich drück dir die Daumen, dass ihr es bis zur 37. Woche schafft.

Die 37. Woche war bei meinem 2. Kind auch mein Ziel und wir hatten es auch geschafft, auch wenn es zwischenzeitlich gar nicht danach aussah.

Vielleicht kannst du dich gedanklich ein bisschen ablenken....Musik hören oder was dir ansonsten Freude macht. Dein Sohn ist versorgt, es gibt nichts, was du aktuell tun musst, außer dir Ruhe zu gönnen und zu entspannen.
Danke dir. Das macht mir tatsächlich ein bisschen Mut. Ich hoffe sehr, dass wir die 37+0 noch schaffen und vielleicht sogar noch ein paar Tage darüber hinaus.
Du hast wahrscheinlich recht, dass ich versuchen sollte, gedanklich etwas abzuschalten. Gerade fällt mir das noch ziemlich schwer, aber vielleicht gelingt es mir in den nächsten Tagen ein bisschen besser. Mein Sohn kommt mich jeden Tag im Krankenhaus besuchen, was mir sehr guttut. Er ist gut versorgt. Das beruhigt mich schon sehr.
@Blauregen Schön, dass du wieder da bist!

Die Lösung, die DU (nicht IHR) für deinen Sohn gefunden hast, ist super! Er ist aus dem Schussfeld deines Verlobten und kann zur Ruhe kommen - man sollte auch bedenken, dass es seine Mutter ist, die gerade ins Krankenhaus gekommen ist und um die er sich sicher auch Gedanken und Sorgen macht. Dass er jetzt in einem Umfeld ist, in dem er willkommen ist, ist wirklich gut.

Dein Verlobter betreibt Gaslighting auf höchstem Niveau! Er spricht dir alles ab und will allein seine Ansichten durchsetzen. Die Aussage mit der harten Hand ggüber deinem Sohn wäre für mich inakzeptabel - und macht mir Sorgen um deine kleine Tochter.

Im Krankenhaus gibt es den Sozialdienst oder auch Seelsorger, vielleicht nimmst du mal Kontakt auf und redest dir mal alles vom Herzen, das kann etwas entlasten.

Ich wünsche dir von Herzen, dass die Kleine noch etwas in deinem Bauch wartet und ihr eine gute Geburt haben werdet! Hast du für die erste Zeit zu Hause denn jemanden zur Unterstützung? Nicht deinen Verlobten, sondern eine Freundin, jemanden aus der Familie, eine Person, die in die aktuelle Situation bei euch komplett eingeweiht ist - einfach jemand, der auf "deiner Seite steht" und deinem Partner gegenüber (wenn notwendig) auch mal eine Ansage machen kann.

Alles Gute!
Die Mutter meines Verlobten wird nach der Geburt zu uns kommen, so haben wir es momentan zumindest arrangiert. Sie ist durchaus jemand, der ihm auch schon öfter eine klare Ansage gemacht hat, wenn sie etwas nicht in Ordnung fand. Außerdem versteht sie sich sehr gut mit meinem Sohn. Ich hoffe deshalb, dass sie uns in der ersten Zeit etwas unterstützen und vielleicht auch ein bisschen dabei helfen kann, die Situation zu entspannen.
Danke dir auch für deine lieben Wünsche für die Kleine und die Geburt.
 
. Seiner Meinung nach braucht er eine harte Hand, müsse sich einfach besser benehmen und sei selbst dafür verantwortlich, dass zu Hause jeden Tag schlechte Stimmung herrsche
Diese Aussage wäre für mich schon ein Trennungsgrund.
Was mutest du deinem Sohn nur zu.
Der Thread Titel müsste lauten:
"Ich weiß nicht mehr weiter mit meinem Verlobten".
Er ist doch die Wurzel allen Übels und nicht dein Sohn.
Alles Gute zur bevorstehenden Geburt.
 
Es ist SO SEHR WICHTIG, dass sich dein Freund
( bei dem Wort Verlobter kriege ich bei diesem Mann ein Kotzgefühl) absolut nicht in die Erziehung deines Sohnes einmischt....ansonsten würde ich mich von diesem Exemplar trennen.
Ja sag ihm das Blauregen , dass die Erziehung deines Sohnes allein deine Sache ist und nicht er die Schranken des Jungen bestimmt. Er soll den Sohn einfach in Ruhe lassen.
 
Liebe Blauregen, dass du deine Wahrnehmung in Frage stellst, ist genau die Manipulation, auf die Gaslighting abzielt. Darum geht es ja dabei.

Und darüber hinaus: er geht mit deinen Sorgen ziemlich eklig um. Wäre eine wünschenswerte Reaktion nicht eher "ich möchte nicht, dass du dich schlecht fühlst und wie kann ich agieren, damit es dir besser geht "? Stattdessen wirst du quasi mundtot gemacht, denn dir sinngemäß zu sagen "du liegst falsch und jetzt ist gut mit dem Kram" ist genau das.
 
Der Verlobte hätte sich bei den meisten disqualifiziert. Anstatt ernsthaft und respektvoll das Problem zu diskutieren, wird die eigene Wahrnehmung in Frage gestellt. Klar, es sind die Hormone.

TE, findest du das eigentlich in Ordnung, dass er dich offensichtlich überhaupt nicht ernst nimmt? Du hast ihm keine Grenzen gesetzt und anscheinend fühlt er sich als Ersatzpapa, der deinen (!) Sohn mit "harter Hand" erziehen will.

Klingt nicht danach, dass eine weitere Situation anders verläuft mit dem Sohn.

Ich sage es noch mal: dein Freund ist da Problem, nicht dein Sohn.
 
dass du deine Wahrnehmung in Frage stellst, ist genau die Manipulation, auf die Gaslighting abzielt. Darum geht es ja dabei.
This!!! @Blauregen, dir deine Wahrnehmungen und deine Ansichten absprechen, kleinreden, nicht ernstnehmen, abtun IST Manipulation vom Feinsten! Und es funktioniert wunderbar, denn du zweifelst deine Wahrnehmung an. Und ja, er tut das ganz bewusst! Er nimmt dich nicht ernst, stellt sich über dich und hält dich klein - das ist keine Beziehung auf Augenhöhe.

Gibt es eine Person in deinem Leben, die über all das Bescheid weiß, die komplett eingeweiht ist?
 
Als ich ihm das so erklärt habe, hat er nur gelacht und meinte, ich würde schon wieder alles dramatisieren und aus einer für ihn normalen Situation ein großes Problem machen.

Was meint er denn bloß mit "normale Situation"?
Der Mann ist nicht der Vater, er hat deinen Sohn nicht großgezogen, sondern kennt ihn erst relativ kurz.

Es ist eine unverschämte Anmaßung, dass er besser als du wissen will, was dein Sohn braucht.

Ich freue mich, dass du weiter hier schreibst und wünsche dir alles Gute für die weitere Schwangerschaft.

Du bist jetzt sensibilisiert, das ist gut.
 
Liebe TE, kann es sein, dass einiges aus dem Ursprungsposting und den ersten Folgebeiträgen von dir teilweise die Meinung/Ansichten deines Verlobten waren, oder zumindest stark von seinem Einfluss eingefärbt? So was wie die Forderung nach Dankbarkeit für die Privatschule vom Sohn, oder dass mit der Trauer um den Kater "mal gut sein muss"?
Das würde einiges erklären.

Ich hoffe, der Rest deiner Schwangerschaft und die Geburt verlaufen so optimal, wie unter den Umständen möglich ist.
 
Dein Verlobter scheint recht selbstherrlich unterwegs zu sein und hat das zu wenig, was dir fehlt. Die Überzeugung, dass die eigene Meinung eine Daseinsberechtigung hat. Das Problem mit deinem Sohn ist zwischenzeitlich in zwei Hälften zerfallen - und leider jedes für sich wichtig.

Von Trennung zu sprechen, wie es hier einige tun, finde ich verfrüht. Und der Zeitpunkt, an dem dieser Konflikt eskaliert ist, ist natürlich auch denkbar ungünstig. Damit, dass du deinen Sohn anderweitig untergebracht hast, hast du m. E. eine sehr gute kurzfristige Lösung gefunden - und da darf dir völlig egal sein, wie dein Partner das sieht. Dem sollte nämlich aktuell eher daran gelegen sein, dass du ohne Sorgen in der Klinik sein kannst; anscheinend fehlt ihm hier absolut die Empathie, etwas gravierender ausgedrückt, könnte man auch sagen, er verhalte sich rücksichtslos. Daher darf dir auch herzlich egal sein, ob er beleidigt ist bzgl. der Lösung, die du gefunden hast. Sag ihm doch, er dramatisiere da und reagiere über. 🤪

Aber im Ernst: Sein Verhalten ist nicht okay. Und dass dein Sohn rebelliert ist m. E. schon ein Stückweit eine normale Reaktion auf die Anspruchshaltung deines Verlobten. Druck erzeugt Gegendruck - und der kam zwischen den beiden zum Vorschein. Und das würde auch weiter so laufen, falls dein Verlobter seine Haltung nicht ändert.

Tatsächlich glaube ich, dass du es zu lange einfach genossen hast, an jemanden geraten zu sein, der der Stärkere in der Beziehung war. Einfach mal schwach sein dürfen, Verantwortung abgeben. Allerdings kann eben nicht jeder mit soviel Handlungsspielraum umgehen. Dein Partner hat keine Erfahrung in der Kindererziehung und noch einmal weniger mit Jungs in der Pubertät. Die darfst du ihm auch ruhig absprechen, während du seit 15 Jahren Mutter bist. Ein Kind wird nicht gemanaged, das ist kein Projekt. Euch beide unterscheidet zudem, dass du dein Fleisch und Blut liebst, für deinen Verlobter ist er dein Kind, das er akzeptieren muss. Wahrscheinlich würde er keine Sekunde zögern, wenn er die freie Wahl hätte, den Jungen z. B. an den Vater zu geben.

Ich befürchte auch, dass da noch Stress auf dich zukommen wird. Eine Lösung muss gefunden und im Idealfall gemeinsam erarbeitet werden. Wenn du mit der Kleinen zu Haust bist und sich erste Routinen eingestellt haben, wäre m. E. eine Familienberatung für euch das Beste. Du kannst dich gegen deinen Verlobten nicht durchsetzen, wirst das aber müssen, wenn du das neue Vertrauen, das dein Junge gerade in dich setzt, nicht verspielen möchtest. Dann womöglich dauerhaft.

Es ist völlig normal, dass leibliche Kinder die Nummer 1 sind in deinem Leben - zumindest solange nicht etwas völlig schief läuft. Das sehe ich bei deinem Jungen nicht. Und Grund für eine "harte Hand" sehe ich erst recht nicht. Hier bin ich sogar etwas erschrocken, denn offenbar hat - anders als du - dieser Mann bis heute nicht begriffen, dass er sogar gesetzeswidrig unterwegs war, als er körperlich gegen deinen Sohn wurde. Das war kein Kavaliersdelikt!

Umso wichtiger fänd ich, dass all das, was bisher geschehen ist, nochmal aufs Tapet kommt. Ein/e Familienberater/in wäre da der/die richtige Ansprechpartner/in. Darauf vor deinem Partner zu bestehen sähe ich sogar als beste Chance, dass ihr euer Familienkonstrukt wieder in den Griff bekommt und jeder für sich verlinnerlicht, dass man sich in solchen Gefügen an Regeln halten muss, damit das Miteinander klappt. Bestimmt hat da auch dein Sohn Hausaufgaben zu machen - dein Verlobter muss aber an seiner Haltung arbeiten. Das ist nochmal eine andere Baustelle. Lasst ihr einfach weiter laufen, wird es recht sicher weitere Konflikte und schlimmstenfalls Eskalationen geben.
 
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