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Wie umgehen mit Essstörung im Alltag?

Haben dir denn schon einige Tipps von hier geholfen?
Ich denke , ohne gemeinsam darüber zu sprechen und da nach Lösungen zu suchen, wird es nicht gehen.
Vor der Entscheidung zusammen zu ziehen, habt ihr da noch nicht richtig drüber gesprochen?

Du hast Recht.
Garantie , dass das Zusammenleben klappt, hat man nie.
Aber die Vorraussetzungen bei euch ,sehe ich hier als besonders schwierig an.
Besonders, wenn man nicht richtig darüber reden kann.
 
Er muss schon sein Leben lang immer wieder neues probieren. Das Ergebnis sind bisher die Sachen, die ich aufgezählt habe. Er hat auch schon einiges probiert, was für ihn dann doch nicht funktioniert.
Du kennst ihn schon sein Leben lang? Echt?
Oder nur das, was er Dir erzählt in Videocalls?
Auf jeden Fall hat er Dich jetzt schon sehr gut im Griff.
 
Grundsätzlich kann man an allen Süchten arbeiten, sehe ich auch so. Es gelingt nur nicht immer sofort, oder nicht dauerhaft, und manchmal gar nicht. Ein Süchtiger im gemeinsamen Haushalt kann eine riesige Herausforderung für die anderen sein. Ich kenne beide Seiten der Medaille, wobei meine eigene eine stille und heimliche war und alle überrascht waren, nachdem ich davon erzählte.

Er hat ja keine Sucht, sondern eine schwere Erkrankung. Und ja, es ist sicherlich eine Herausforderung, TE. Ich wünsche Euch auch alles Gute. Vor allem eine gute, klare Kommunikation. Nicht ständiges Reden über ihn und seine Erkrankung, das hilft oft nicht. Aber viel Toleranz und gute Lösungen.
 
Es funktioniert leider nicht so, dass er ein Lebensmittel probiert und dann alle Lebensmittel dieser Art mag. Es bezieht sich jetzt nur auf die Erdbeeren. Das Problem grundsätzlich war immer: Erdbeeren = rot = wie Blut und dies kleinen Samen außen an den Erdbeeren.

Er kann und mag jetzt Erdbeeren essen, die zwar schon reif sind, aber noch nicht matschig. Das ist ein großer Fortschritt, weil es Obst ist.



Das har er in der Therapie so gelernt. Er musste früher immer in der Therapiestunde neues probieren und jetzt macht er es weiterhin von sich aus.



Es ist aktuell so, dass wir zwar in der gleichen Stadt (Großstadt) wohnen, aber ewig voneinander entfernt. Er wohnt am Stadtrand in einer nicht gerade tollen Umgebung. Jedes Mal, wenn er dort im Dunkeln alleine unterwegs ist, habe ich Angst um ihn. Und dort wohnt er in einer relativ gammeligen Wohnung. Er kann sich aktuell nichts anderes alleine leisten. Außerdem hat er kein Auto und muss mit den Öffentlichen immer 1 Stunde zur Arbeit und 1 Stunde zurück fahren. Das frisst so unglaublich viel Zeit. Wir haben quasi kaum Zeit uns privat zu treffen, weil er die meiste Zeit mit hin und her fahren beschäftigt ist.



Er hat ja nicht generell ein Problem darüber zu reden. Ich weiß alles von A-Z über seine Erkrankung, was der Auslöser war usw. Es bringt nur nichts, wenn ich es einfach anspreche und bestimmt, dass er genau jetzt darüber reden muss, weil ich das jetzt so will. Er muss von sich aus darüber reden wollen, wenn es für ihn passt.
Hast du ein Helferyndrom?
 
Sucht ist eine anerkannte chronische Erkrankung des Gehirns, definiert als ein zwanghaftes, unwiderstehliches Verlangen nach bestimmten Substanzen (z.B. Alkohol, Drogen) oder Verhaltensweisen (z.B. Glücksspiel), trotz negativer gesundheitlicher oder sozialer Folgen. Sie zeichnet sich durch Kontrollverlust, Toleranzentwicklung und psychische sowie physische Abhängigkeit


Wir sind hier aber keine Ärzte und können keine Diagnosen geben. Es ist ja auch letztes egal. Wichtig ist, dass Ihr im Alltag Lösungen findet, TE.
 
Zuletzt bearbeitet:
Sucht ist eine anerkannte chronische Erkrankung des Gehirns, definiert als ein zwanghaftes, unwiderstehliches Verlangen nach bestimmten Substanzen (z.B. Alkohol, Drogen) oder Verhaltensweisen (z.B. Glücksspiel), trotz negativer gesundheitlicher oder sozialer Folgen. Sie zeichnet sich durch Kontrollverlust, Toleranzentwicklung und psychische sowie physische Abhängigkeit

Wir sind hier aber keine Ärzte und können keine Diagnosen geben. Es ist ja auch letztes egal. Wichtig ist, dass Ihr im Alltag Lösungen findet, TE.
Wie gesagt, die Diagnose kommt nicht von irgendwelchen Usern hier.
(Wobei, das passiert hier in anderen Fäden schonmal daß hier User Diagnosen gestellt bzw vermutet haben 😉)
Aber hier stammt die Diagnose von der TE selbst...
 
Wie alt ist Dein Mitbewohner?
edit: Oh mein Gott.

26, aber was tut das zur Sache?

Du kennst ihn schon sein Leben lang? Echt?
Oder nur das, was er Dir erzählt in Videocalls?
Auf jeden Fall hat er Dich jetzt schon sehr gut im Griff.

Was möchtest du mir damit sagen? Klingt eher wie eine Unterstellung.

Hast du ein Helferyndrom?

Wieso sollte ich das haben?
 

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