Er ist hier aufgewachsen.
Warum soll sie Türkisch lernen? Das hätte die Ehe auch nicht verschönert.
Vielleicht auch noch schnell konvertieren und ein Kopftüchlein anlegen, um den familiären Frieden herzustellen?
Der Mann hat zugelassen, dass seine Frau seitens seiner Eltern schlecht behandelt wird. Der Vater hat die Hochzeit nicht besucht. Ein klares Zeichen.Das ändert sich auch nicht bei bestehenden Fremdsprachenkenntnissen.
Der Mann und seine Familie wirken nach Beschreibung der TE nun wirklich nicht wie Migranten, die einer Frau ein Kopftuch ect aufzwingen wollen.
Er hat schließlich auch nix dagegen, wenn sie ohne ihn mit Freundinnen ausgeht, und ihren eigenen Freundeskreis hat!
Sowas würde ein konservativer Moslem, in dessen Familie die Frauen selbstverständlich Kopftücher tragen, ganz sicher nicht dulden...
(Übrigens gibt's leider auch genug deutsche Typen, die damit ein Problem haben...)
Es ist hier eher das Problem, daß die Familie des Mannes leider keinen Schritt auf sie zugegangen ist, und sie von gemeinsamen Gesprächen ausgeschlossen hat, was ich auch sehr unhöflich und unfreundlich finde.
An ihrer Stelle hätte ich das auch schon längst mal dem Mann gesagt, und nicht so einfach hingenommen!
Und natürlich das Problem, daß er ihr in ihre Einkäufe und Finanzen rein redet.
Da sollte die TE unbedingt Contra geben, und sich das nicht gefallen lassen...
Ich kenne auch eine deutsch-kurdische Ehe, wo es zumindest zu Anfang auch solche Probleme mit den Finanzen gab, und daß der Mann am liebsten ihr Geld verwaltet hätte.
Das hat sich aber inzwischen längst erledigt...
Bei den beiden war es aber zum Glück so, daß seine Familie sie nach anfänglichem Misstrauen sehr herzlich aufgenommen hat, also sowas gibt's auch...
Hier bei
@Kimiuna22 ist es natürlich auch wichtig zu wissen, ob sie noch weiter mit ihm zusammen sein möchte. Und vor allem, ob ihre Gefühle zu ihrem Mann wirklich weg sind oder ob sie nur durch solche Probleme überlagert sind...