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Philosophie - die Liebe zur Weisheit

Heute hätte der gar nicht gewusst wo der anfangen soll, der alte Charlie , es gibt so viel was man derart gut parodieren könnte.
Da hat die Anzahl derer die in die Auswahlgehören echt zugenommen , komisch aber auch hier , hab das Gefühl das ist eine Parabel und keine grade Linie .......im Diagramm der Zeit ....

Wofür soll die Parabel oder Linie denn stehen? Für den Fortschritt des Menschen bzw. der Menschheit?

Ist die Parabel da nach unten oder nach oben geöffnet? Und wo befinden wir uns aus deiner Sicht da? Im vorderen oder im hinteren Teil der Parabel?
 
im Grunde ist's eine exponentielle und keine lineare Steigerung, der Quantität potentieller Satiremöglichkeiten im Diagramm der Zeit von 1933 bis 2033 .....
hat aber mit dem Anstieg an der Menge an Menschen zu tun, die sich dazu eignen, wie damals Hitler.

Heute fallen mir ad hoc direkt 5 ein Trump/Putin/Kim/ "Chi -päng"/Erdogan...und während ich über die 5 nachdenke , stehen schon wieder 5 Schlange ....König von Thailand/ etc.
 
Da es mir auch hier gerade ein bisschen passend erscheint, klaue ich es kurzerhand mal aus meinem anderen Faden:

Und der Professor Jiang mal wieder:

"Anders ausgedrückt, es geht bei diesem Krieg nicht nur um den Iran, nicht nur um den Mittleren Osten, es geht bei diesem Krieg um die Seele der Menschheit.

Der 3. Weltkrieg sollte der letzte und finale Krieg der menschlichen Geschichte sein. Denn wer diesen Krieg gewinnt, kontrolliert die Seele menschlicher Existenz. Was du denkst, was sie spielen, ist nicht das Spiel, welches sie spielen. Was du denkst, was die Belohnung ist, die sie wollen, ist nicht die Belohnung, die sie wollen.

Wir denken, dass es um materielle Dinge geht - also Geld, Ressourcen, Macht. Wir denken, dass es bei diesem Krieg um diese Dinge geht - und das ist es nicht. Die wirkliche Macht, die wirkliche Währung - menschliches Bewusstsein.

Dieser Krieg wird geführt, um das Bewusstsein der menschlichen Rasse zu kontrollieren. Denn es ist unser Bewusstsein, welches die Realität selbst erschafft. Das ist die Quelle allen Reichtums und aller Macht in dieser Welt.

Das ist, warum dies geschieht."

~~~

Harter Tobak. Ich sage nicht, dass ich dem einfach so zustimme, aber verstehe schon, was er meint.

~~~

Und ja, es ist nicht von der Hand zu weisen, dass es bei Krieg und anderen Angelegenheiten letztlich oder in erster Linie um Kontrolle geht. Denn wenn du Bewusstsein kontrollieren kannst, also wie einzelne oder viele Menschen denken, handeln und letztendlich leben, was soll sich dir dann noch in den Weg stellen?

1984 lässt grüßen.

Ich persönlich würde sagen, dass die Hegemonie der USA, so brüchig sie auch ist oder im Untergang befindlich sein mag, eine Form von Totalitarismus ist, auch und gerade unter Trump.

Repräsentativ oder nicht, vermutlich kein gutes Beispiel für Meinungsfreiheit in den USA. Gut, als Soldat darf man seine persönliche Meinung wohl auch nicht einfach so in der Öffentlichkeit äußern, aber fraglich, ob es bei einem Zivilisten anders gewesen wäre.

~~~

Was es betrifft, ob der 3. Weltkrieg der letzte und finale Krieg der menschlichen Geschichte sein wird? Fraglich. Die letzten beiden Weltkriege sind ja auch mehr oder weniger vergessen. Der 3. Weltkrieg müsste vielleicht ein entsprechend großes Ausmaß annehmen, damit er sich "einbrennt".

~~~

Und ja, nicht neu, Außenwirkung, Narrative, Propaganda und dergleichen sind definitiv nicht zu unterschätzen. Wenn man da nicht ein bisschen aufpasst, wird man ständig mit sowas zugeballert und weiß dann gar nicht mehr, was was ist.

Es reicht bspw. schon, wenn man sich nur über deutsche Nachrichtenquellen informiert. Auch stark gefärbt, einseitig oder bruchstückhaft, würde ich meinen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Manchmal frage ich mich ja schon, was für den Menschen "angedacht" ist. Und manchmal habe ich das Gefühl, dass es nicht exakt das ist, was wir auf dieser Welt so sehen und tun.
 
Vielleicht ist es aber auch genau das.

Stimmt schon, vieles kann auch gar nicht anders sein. Morgen wird nicht wie durch ein Wunder alles anders sein - die meisten Dinge nicht. Die Welt wir morgen nicht signifikant anders sein, auch der einzelne Mensch nicht - zumindest ist die Wahrscheinlichkeit dafür relativ gering.

Bei den meisten Veränderungen bzw. Prozessen müssen wir von fließenden Übergängen ausgehen, eher nicht von Quantensprüngen oder so.

Wichtig ist vielleicht nur, dass die Richtung stimmt.
 
Jain - die Gier der Machtinhaber ist größer, als die Ablenkungsbereitschaft.

War die Ablenkungswelt nicht aktiv vor erdacht und dann dem Volke vorgeworfen, sondern hat sich entwickelt ? Also in dem Buch weil freiwillig selbst erschaffen....???

Oder dem Volke halt als Selbstverwirklichung verkaufen, was wirklich schädigend ist ?
die andere Variante - ja da leben wir drin.
 
Da es aus meiner Sicht auch etwas Philosophisches hat, die Betrachtung auch hier:

"Wenn du wahrlich du selbst wirst, über die Vorbilder hinaus, die du imitieren willst, dann erlangst du Glück. Der Zweck von Psychoanalyse ist der Prozess der Individualisierung, welcher übersetzt werden kann mit Nietzsches sinnbildlichem Satz: "Werde, wer du bist". In dem Sinne, dass wir in unserem Leben immer noch notwendigen Mustern des Wachstums durch Imitation folgen. Kinder wachsen dadurch, dass sie beobachten und imitieren, aber dann müssen sie sich von der Imitation loslösen, um ihr authentisches Selbst zu werden.

Und die Hauptbedingung dafür, man selbst zu werden, ist Wissen über sich selbst zu haben - sich seinem Potential und Exzellenz bewusst zu sein - wie ein Grieche einst sagte: eines Fähigkeiten und Tugenden -, und wenn du wirst, wofür du geboren wurdest, aufblühen.

Wenn du wahrlich du selbst wirst, über die Vorbilder hinauswächst, die du imitieren willst, über die schönen Dinge hinaus, die dir gezeigt werden, wenn du du selbst werden kannst, erlangst du Glück.

Das Ziel der Analyse ist, man selbst zu werden. Um dies aber zu werden, müssen wir uns loslösen vom kollektiven Verhalten anderer, sagt Jung, wir dürfen uns nicht an die Normen anderer anpassen.

Du musst auch nicht übermäßig exzentrisch sein, denn du solltest Individualisierung nicht mit Exzentrik verwechseln. Doch man selbst zu werden, ist nicht nur die Bedingung für Gesundheit, sondern auch die Voraussetzung für den Zustand des Glücks."

~~~

Ich sage nicht, dass ich dem einfach so zustimme, aber verstehe schon, was er meint.

Aus meiner Sicht stellen sich offensichtliche Fragen: Man ist ja immer irgendwas - ist man dann nicht man selbst? Und wenn man nicht man selbst ist, wer ist man dann?
 
das Wissen darüber, dass Du stark genug bist, die anderen zu erschlagen kann doch nur von der Demut gebremst werden, es nicht zu tun

das Wissen darüber das Du schlauer bist, kann doch nur von der Demut gebremst werden, Du selbst zu bleiben ....

was wenn es an Demut fehlt und Du stellst fest, Du bist besser ?
Steht Dir dann aus dieser Tatsache mehr Luft zur Verfügung als Du zum Atmen brauchst ?

Oft ist es doch die Selbsterhebung, die andere bewundern, der Selbsterheber käme aber ja aus der Imagination nicht raus, so lange er sich das nur einbildet...

was aber wenn er weiß das es stimmt, er wirklich besser ist , wäre es dann gut mit dieser Wahrheit aufzutreten oder würde man wieder auf dem Scheiterhaufen landen oder an den Pfahl geschlagen werden .....in der Tat eine gute Frage ....
 

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