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Philosophie - die Liebe zur Weisheit

Mir erscheint es so, als würden wir teils in einer Welt leben, in der es keine Geheimnisse mehr gibt - und das scheint mir mitunter das größte Geheimnis zu sein.

Oder anders gefragt: Wie wird aus Chaos Ordnung? Und wie wird aus Ordnung Chaos?

Wenn man so will, ist das etwas, womit wir uns tagtäglich beschäftigen. Also die Systemik dieser Welt und unsere ganz eigene, wobei die übergestellte Systemik die der Welt ist, nicht die persönliche, obwohl manche das anscheinend anders sehen.

Wer nach Wahrheit bestrebt ist, kommt aus meiner Sicht nicht umhin, sich zumindest hin und wieder als winzig kleines Staubkorn zu sehen, wie groß einem selbst das auch anmuten mag.

~~~

Aus meiner Sicht ist der Satz nicht ganz falsch: Hochmut kommt vor dem Fall.
 
Das ist ja nicht die Frage , sondern die Frage wäre für wen gibt es keine Geheimnisse mehr.
Denn es könnte ja sein das Leben eine andere Bedeutung bekommt, wenn das nicht mehr in der Form der Materialisation von Materie vorliegt, sondern auf geistiger Ebene existiert.

Dann stellt sich die direkt die nächste Frage - was ist das nächste uns bekannte Teilchen, was existieren muss, aber an der messbaren Grenze existiert ?

Und wie weit geht es dann ins Kleinere weiter ?

Im Vergleich dazu wären wir ja Riesen .......
so ist aber ja auch das Große noch nicht bis zum Ende bekannt und ein Staubkorn im Vergleich, wäre dann viel zu groß für den Menschen ...ein Atom wohl schon....

Na und wie geht es da weiter - es könnte ja auch sein wir bewegen uns in einer Art Ordnung, die von einem Chaos umgeben ist, das wir noch nie vermutet haben und das aber nur ein Teil der Ordnung ist die es erzeugt um es wieder in seiner Stufe der Ordnung chaosfrei und erkennbar und rechenbar zu machen ....
die mathematische Unendlichkeit geht sowohl ins Kleine , als auch ins Große , hört sich so gar nicht nach Einheit eines Großen Ganzen an, vielleicht stimmt die ja auch nur bedingt, also dem Wissensstand geschuldet, auf dem wir sind als Menschheit.

Bald könnte das aber auch der Einbildung geschuldet sein, bei dem ganzen Mist den sie verbreiten um die Menschen irre zu machen.
 
Philosophie hat auch nicht zwingend was mit Weisheit zu tun.

Nun ja, kommt drauf an, wie man es sieht:

Philosophie stammt vom altgriechischen Wort philosophía (φιλοσοφία) ab, was wörtlich „Liebe zur Weisheit“ bedeutet. Es setzt sich aus phílos (Freund, Liebender) und sophía (Weisheit, Wissen) zusammen. Dieser Begriff bezeichnet das Streben nach Erkenntnis, Wissen und Verständnis sowie die Reflexion über die Welt, das Sein und das menschliche Handeln.

Ursprung und Bedeutung:
  • Griechische Wurzeln: Der Begriff entstand im antiken Griechenland, oft wird Platon als einer der ersten genannt, der ihn verwendete, um das Streben nach Wahrheit und Wissen zu beschreiben.
  • „Liebe zur Weisheit“: Sophía bezeichnete ursprünglich nicht nur theoretisches Wissen, sondern auch handwerkliche Fertigkeit oder Sachkunde. Der Philosoph ist demnach kein „Weiser“ (Sophos), sondern jemand, der Weisheit liebt und aktiv nach ihr strebt.
  • Historische Entwicklung: Ursprünglich umfasste Philosophie alle Formen der theoretischen Erkenntnis und Forschung. Im Laufe der Geschichte entwickelte sie sich zur Grundlage der Wissenschaften.
Die Philosophie stellt grundlegende Fragen zur Existenz, Ethik, Erkenntnistheorie und Metaphysik, um Erkenntnisse über das Dasein zu gewinnen.
 
Nun ja, kommt drauf an, wie man es sieht:

Philosophie stammt vom altgriechischen Wort philosophía (φιλοσοφία) ab, was wörtlich „Liebe zur Weisheit“ bedeutet. Es setzt sich aus phílos (Freund, Liebender) und sophía (Weisheit, Wissen) zusammen. Dieser Begriff bezeichnet das Streben nach Erkenntnis, Wissen und Verständnis sowie die Reflexion über die Welt, das Sein und das menschliche Handeln.

Ursprung und Bedeutung:
  • Griechische Wurzeln: Der Begriff entstand im antiken Griechenland, oft wird Platon als einer der ersten genannt, der ihn verwendete, um das Streben nach Wahrheit und Wissen zu beschreiben.
  • „Liebe zur Weisheit“: Sophía bezeichnete ursprünglich nicht nur theoretisches Wissen, sondern auch handwerkliche Fertigkeit oder Sachkunde. Der Philosoph ist demnach kein „Weiser“ (Sophos), sondern jemand, der Weisheit liebt und aktiv nach ihr strebt.
  • Historische Entwicklung: Ursprünglich umfasste Philosophie alle Formen der theoretischen Erkenntnis und Forschung. Im Laufe der Geschichte entwickelte sie sich zur Grundlage der Wissenschaften.
Die Philosophie stellt grundlegende Fragen zur Existenz, Ethik, Erkenntnistheorie und Metaphysik, um Erkenntnisse über das Dasein zu gewinnen.
 
Da bin ich mir gar nicht so sicher, lässt man etwas liegen, hat es doch seinen festen Platz und ist somit geordnet .

Wieso sollte das zu einer Unordnung führen ? Das tut es doch erst wenn das was man wegnimmt aus der vorhandenen Ordnung, nicht wieder in die vorhandene Ordnung einfügt ,
dann ist das aber immer noch kein Chaos, denn man könnte eine neue Ordnung definieren " Das wo Du liegst ist Dein Platz "
und dann wäre das auch noch nicht mal mehr Unordnung .

Aber das ist wohl wie mit dem fauligen Baum -ein fauliger Baum bringt keine guten Früchte und einer der gute Früchte hat, ist nicht faulig.

Kann aus Ordnung Chaos entstehen oder aus Tod Leben ? Eher nicht denke ich.

Fatal wäre wohl auch ein Ordnungsversuch des Chaos, falls es das gibt.

So ähnlich wie der mangelhafte Versuch die Ordnung als Chaos hinzustellen, funktioniert ja auch nicht....
 
Gibt es sowas wie eine natürliche Ordnung? Was spricht dafür? Was spricht dagegen?

Stellen wir uns die Welt mal mit und ohne Mensch vor, wobei wir nach aktuellem Stand natürlich zwingend mit der Existenz des Menschen rechnen müssen.

Aber stellen wir uns die Welt mal ohne Menschen vor, herrscht dann vielleicht mehr natürliche Ordnung?

Ist der Mensch zuweilen vielleicht ein Faktor, der dazu fähig ist, natürliche Ordnung zu pervertieren? Und er tut das auch?
 
Zuletzt bearbeitet:
Irgendwie fällt mir im Kontext noch dieser altbekannte Spruch ein:

"Ordnung ist das halbe Leben, die andere Hälfte ist Chaos."

Kann man natürlich so sehen, wie man möchte.

~~~

Wie ist das eigentlich mit Kreativität? Ist das eine Form von Chaos oder eine Form von Ordnung?
 
Ist es nicht so, dass das Natürliche nur von uns als natürlich empfunden wird , weil wir nichts anderes natürliches kennen ?

Und ist dann die Kreativität ein Werkzeug zu benutzen, der Ausbruch aus dem Bekannten ?

Oder ist es mehr eine Zurechtfindung eines Wesens, das selbst Kreativität nicht wirklich anzuwenden weiß , weil es sich lieber Gedanken darüber macht, wie es Waffen entwickelt , als sich Gedanken darüber zu machen, wie es die Menschen liebevoll behandelt ?

Ich denke es ist eine Ausrichtungsfrage - aber keine Ordnungsfrage, denn Ordnung ist beliebig definierbar.
 

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