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Ich schaffe es nicht, mich von den Erwartungen anderer zu lösen – wie geht ihr damit um?

Zumindest ist es so, dass die gemeinsame Betreuung mir ermöglicht, auf meine Mutter Rückschlüsse zu ziehen. Ich habe schon Sätze gehört wie: „sie weiß doch, dass du dein Leben gut führen kannst, warum versteht, ich bespreche das immer mit ihr“ usw.

Ich habe meine Mutter gestern ganz dreist gefragt, wie lange sie denn noch vorhat, zu leben. Warum? Weil ich keinen Bock mehr habe, jede 3 Tage nach meiner Hygiene gefragt zu werden.
Ich werde mich aber noch 25-30 Jahre darauf einstellen müssen, da sie so lange mindestens noch leben will.
 
Zumindest ist es so, dass die gemeinsame Betreuung mir ermöglicht, auf meine Mutter Rückschlüsse zu ziehen. Ich habe schon Sätze gehört wie: „sie weiß doch, dass du dein Leben gut führen kannst, warum versteht, ich bespreche das immer mit ihr“ usw.

Ich habe meine Mutter gestern ganz dreist gefragt, wie lange sie denn noch vorhat, zu leben. Warum? Weil ich keinen Bock mehr habe, jede 3 Tage nach meiner Hygiene gefragt zu werden.
Ich werde mich aber noch 25-30 Jahre darauf einstellen müssen, da sie so lange mindestens noch leben will.

Wie bitte??? Das hat deine Mutter nun auch nicht verdient. Sie hat sicher Fehler gemacht, aber zu fragen, wann sie gedenkt zu sterben, ist ein no go. Sie kennt dich und weiß hoffentlich, wie du es meinst.

Würde eines meiner Kinder mich das fragen, würde es mir das Herz brechen.

Mach doch einfach dein Ding. Nicht fragen oder diskutieren, einfach machen.

Und keine ausfälligen Bemerkungen.

Dass die Psychologin quasi zwischen dir und deiner Mutter vermitteln soll, ist vielleicht praktisch für dich, aber ich halte die Konstellation für ungesund.
 
Wie bitte??? Das hat deine Mutter nun auch nicht verdient. Sie hat sicher Fehler gemacht, aber zu fragen, wann sie gedenkt zu sterben, ist ein no go. Sie kennt dich und weiß hoffentlich, wie du es meinst.
Sie hat durch ihren Beruf (Altenpflegerin) ein ganz anderes (positiveres) Verhältnis zum Tod. Dieser ist generell unter uns überhaupt kein Tabuthema. Sie redet mit mir auch, dass sie denkt, dass mein Vater nicht mehr besonders lang zu leben hat und dass ich mich darauf einstellen soll, dass es ihm in Kürze massiv schlechter gehen könnte. Ich habe es ja auch nicht gefragt, wann sie sterben will, sondern, was ihr Lebensentwurf noch ist.
 
Sie hat durch ihren Beruf (Altenpflegerin) ein ganz anderes (positiveres) Verhältnis zum Tod. Dieser ist generell unter uns überhaupt kein Tabuthema. Sie redet mit mir auch, dass sie denkt, dass mein Vater nicht mehr besonders lang zu leben hat und dass ich mich darauf einstellen soll, dass es ihm in Kürze massiv schlechter gehen könnte. Ich habe es ja auch nicht gefragt, wann sie sterben will, sondern, was ihr Lebensentwurf noch ist.

Frag dich lieber, was dein Lebensentwurf ist.
 
Frag dich lieber, was dein Lebensentwurf ist.
Ähm, Tag für Tag überleben?
Mal ganz ehrlich, ich spüre null Motivation dafür, irgendwas zu tun, das mein Studium weiterbringt. Ich tue es aus Pflicht. Auch kann ich mir aktuell nicht vorstellen, jemals in diesen Berufen zu arbeiten.
Freunde habe ich nicht, das schließt vieles mit Freizeitcharakter direkt aus (Reisen, Festivals, Sportveranstaltungen,…). Ich bezweifle, ob sich Menschen überhaupt gern mit mir aufhalten würden und wenn sie das machen, sie das nicht nur aus Mitleid tun.
 

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